Posts Tagged ‘redlich’

Kinder Tattoo

Selbst Kinder werden heutzutage mit Tätowierungen verunstaltet!

Liebe Freunde und Freundinnen der Redlichkeit,

als ich noch jung war, mussten nur Seeleute und ehemalige Zuchthäusler Tätowierungen tragen. So konnte man diese Leute schon von weitem erkennen und sicherheitshalber die Straßenseite wechseln. Tätowierte waren nämlich dafür bekannt, dass sie redlichen Menschen gerne Gewalt antaten. Bei einer Körperbemalung handelte es sich seinerzeit um ein Kainsmal für Kriminelle. Wer eine Tätowierung trug, der war für’s Leben gebrandmarkt.

Die Zeiten haben sich jedoch geändert. Tätowierungen sind inzwischen „schick“ geworden, man nennt sie nun „Tattoos“. So, wie es selbstverständlich ist, ein „Smartphone“ zu besitzen, so ist es ganz normal, sich ein „Tattoo stechen zu lassen“.

Besonders junge Leute sind übersät mit bunten Bildchen und mit Schriftzügen in englischer „Sprache“. Vermutlich wissen die Heranwachsenden gar nicht, welche Redewendungen sie da auf der eigenen Haut spazieren tragen. Und selbst die Hausfrau und Mutter aus der Nachbarschaft hat mittlerweile eine schaurige Darstellung auf dem Oberarm, die sie bei jedem Ringelpiez stolz herzeigt. Man sieht am heutigen Tätowierwahn deutlich, wie sehr unsere Gesellschaft immer mehr verlottert. Selbst unschuldige Kinder werden dazu verleitet, sich mit „Tattoos“ zu verunzieren:

Neulich bemerkte ich bei Karstadt eine junge Mutter, deren vielleicht fünf Jahre altes Kind das Bild eines amerikanischen „Superhelden“ auf dem Handrücken trug. Die Tätowierung war außerdem ganz schlecht gemacht, die Farben waren nämlich ganz verlaufen und verschwommen. Vielleicht war es auch nur ein Abziehbild, was die Sache jedoch nicht besser macht.

Ich wollte der jungen Mutter eine mündliche Ermahnung erteilen, aber sie hatte Knöpfe in den Ohren, mit denen sie offensichtlich lautstark ausländische „Musik“ hörte. Wütend trat ich mit dem rechten Fuß gegen ihre prall gefüllte Einkaufstasche, wobei ich selber fast gestürzt wäre. Die Frau gab einen überraschten Schrei von sich und das Kind begann zu weinen.

Weil die Umstehenden mich seltsam ansahen, lief ich schnell weg. Vermutlich hätten sich die Leute noch auf die Seite dieser miserablen Mutter gestellt, man kennt das ja. Ich nahm mir jedoch vor, schon bald weitere Aktionen gegen das Tätowieren auszuführen.

Mit redlichen Grüßen

Ihr Johannes Kaplan

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Liebe Leserinnen und Leser,

bitte verbringen Sie das diesjährige Osterfest besinnlich und genießen Sie das angenehme Wetter!

Ihr Johannes Kaplan

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Brot ist ungesund

Das falsche Brot führt zur Herzverfettung!

Backwarengeschäfte (unlöblich: „Back Shops“) gelten gemeinhin als harmlos – ja, sogar als redlich. Das ist natürlich Unsinn, schon deshalb, weil viele Bäckereien in Wirklichkeit auch Konditoreien sind, was bedeutet, dass dort Naschwerk – bestehend aus ganz viel Sahne und noch viel mehr Zucker – angeboten wird.

Sahne und Zucker sind nachgewiesenermaßen äußerst ungesund: Kinder werden dick und immer dümmer davon, und Erwachsene bekommen spätestens mit 45 einen Herzinfarkt, der dann nicht selten zum Tode führt (vor dem Sterben kommt es zu starken Schmerzen!). Es ist ja auch gar nicht einzusehen, warum jeder Bäcker 20 Brotsorten und 70 verschiedene Teigwaren in Form von Keksen, Rumkugeln und anderen Süßigkeiten anbieten muss. Ganz besonders ungesund ist Weißbrot („Toast“), der wird schon im Mund zu Zucker und man wird dick davon wie ein amerikanischer Wachtmeister!

Zur Ernährung reicht es völlig aus, am Morgen und am Abend jeweils ein bis zwei Scheiben Dunkelbrot zu essen, dünn bestrichen mit Margarine und ganz leicht gesalzen. Dazu trinke man ein Glas Leitungswasser oder lauwarmen Kamillentee. Ihr Körper wird es Ihnen danken und Sie mit einem langen Leben belohnen! Was macht man aber mit den vielen unredlichen „Back Shops“, die besonders in großen Städten an jeder zweiten Ecke zu finden sind? Es ist einleuchtend, dass diese Läden nicht existieren können, wenn sie lediglich Dunkelbrot und Kamillenteebeutel verkaufen.

Deshalb müssen diese Läden verstaatlicht werden! Da nur noch eine Sorte Brot verkauft wird, ist dann sehr viel Platz im Laden übrig. Auf dem freien Platz werden bequeme Möbel hingestellt (Ohrensessel und so weiter) auf denen anschließend redliche Rentner Platz nehmen können. Diese redlichen Menschen erhalten – ebenfalls staatlich gefördert – kostenlose Margarinebrote und so viel Kamillentee dazu, wie sie nur trinken können.

Die Mehrheit der Menschen in Deutschland ist über 50 Jahre alt. Wenn wir uns alle zusammentun und an die Bundeskanzlerin schreiben, wird die von mir beschriebene Umgestaltung aller Bäckereien nicht mehr lange auf sich warten lassen.

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Offener Mund gähnen

Was man gegen Leute, die öffentlich gähnen, tun kann!

Ein redlicher Mensch gähnt nicht, denn er ist stets ausgeschlafen, weshalb er sich immerzu frisch und wach fühlt. Menschen, die nicht schon redlich geboren wurden, gähnen hingegen recht häufig. Das ist ein Zeichen von Verlotterung – betroffen sind erst einmal Kinder und Jugendliche.

Hier sind Eltern und Erzieher gefragt – sie müssen die jungen Menschen zu angemessenem Verhalten bewegen. Ansonsten hält das Gähnen bis ins Erwachsenenalter an. Richtig schlimm wird es aber erst, wenn diese Menschen nicht einmal die Hand vor den Mund nehmen. Das ist eine abscheuliche Sache, denn unredliche Menschen riechen unangenehm aus dem Mund und haben oft schlechte Zähne.

Wir Redlichen müssen etwas gegen jene Herren und Damen tun, die in der Öffentlichkeit weit den Rachen aufreißen, um uns anderen zu zeigen, wie müde sie doch sind. Wir sollten grundsätzlich eine Handvoll Kieselsteinchen in unseren Taschen bereithalten.

Sieht man nun einen verlotterten Jugendlichen oder Erwachsenen, der ungezogen in der Öffentlichkeit gähnt, greife man sich einen der kleinen Steinchen und werfe ihn schwungvoll in den offenen Mund des Flegels! Das wird ihm eine Lehre sein, das können Sie mir glauben!

Nach einer solchen erzieherischen Maßnahme sollte man sich flink vom Ort des Geschehens entfernen. Leider können Jugendliche und unredliche Erwachsene oftmals sehr schnell laufen und holen einen dann ein. Die Unholde wollen sich nämlich rächen, primitiv, wie sind nun einmal sind.

In solchen Fällen täusche ich immer einen Herzanfall vor. Man greife sich hierzu mit einer Hand an die Brust und stöhne dabei laut: „Mein Herz, mein Herz!“. Gleichzeitig sollte man heftig röcheln. Dann hat man seine Ruhe, weil der unredliche Angreifer dann augenblicklich das Weite sucht.

Bitte helfen auch Sie mit, unredliches Gähnen zu bekämpfen!

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Störerhaftung - was ist das eigentlich?

Bei mir erfahren Sie, was es mit der Störerhaftung auf sich hat

Liebe Leserinnen und Leser,

sicher haben Sie es bereits in einer Zeitschrift gelesen oder im Rundfunk gehört: die redliche „Störerhaftung“ wurde von einem Richter abgeschafft, der sich nicht so gut mit Gesetzen auskennt!

Störerhaftung – was ist das überhaupt, und wer ist mit Störer gemeint? Störer, das sind Jugendliche (also Menschen vom 14. bis zum 30. Lebensjahr), die überall lautstark mit dem „Smartphone“ (wie drahtlose Fernsprechgeräte neuerdings genannt werden) telefonieren, ständig Selbstfotografien anfertigen („Selfies“) und auch sonst allerlei Blödsinn mit ihrem „Handy“ anstellen, beispielsweise „Zombie“-Spiele damit spielen.

Asoziale Jugendliche

Junge Störer beim Faulenzen

Es gibt allerdings auch ältere Störer, namentlich sei hier Herr Göllner genannt, der (leider) mit mir im gleichen Alten- und Pflegeheim wohnt. Er macht sich immerzu mit seinem „S9-Smartphone“ wichtig, tut so, als würde er bedeutsame Nachrichten versenden und merkt nicht einmal, wie sehr er sich damit zum Narren macht. Und nachts, wenn alle anderen schlafen, schaut er sich bestimmt unzüchtige Internetzseiten an.

Störer stören natürlich auch sonst überall. Sie stehen im Bus nicht für ältere Menschen auf, und im Stadtpark hören sie aus dem Kofferradio lautstark ausländische Trommelmusik. Das ist mit Baulärm vergleichbar.

Die Störerhaftung nun, man hört es schon am Wortlaut, hat bisher dafür gesorgt, dass Jugendliche verhaftet werden konnten. Ein oder fünf Tage in der Arrestzelle, so ganz ohne „Smartphone“ und Kofferradio haben manch einen Hitzkopf zur Raison gebracht.

Bitte, liebe Leserinnen und Leser, sprechen Sie mit Ihren Bekannten und Verwandten über dieses wichtige Thema! Es müssen viele Briefe an Gerichte und an die Bundeskanzlerin geschrieben werden, damit das Thema Störerhaftung der Obrigkeit gegenwärtig bleibt.

Herzliche Grüße:
Ihr Johannes Kaplan

Sachbeschädigung Herr Göllner

Alter Störer beim Faulenzen

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Gefahr im Urlaub

„Mit meinen Ratschlägen kommen Sie sicher durch den Urlaub!“

Ein Mensch, der sich tagein tagaus um die Missstände in unserer Gesellschaft müht, darf sich durchaus dann und wann eine Reise gönnen, liebe redliche Leser und Leserinnen! Dass Sie im Urlaub keine bösen Überraschungen erleben, liegt mir am Herzen. Meine Ratschläge sind Gewähr dafür, dass Sie sich gut erholen!

 

  1. Reiseziel

Da es unanständig (und zudem gefährlich) ist, per Kraftfahrzeug oder Flugzeug zu reisen, kommen nur Ziele in Frage, die mit der Eisenbahn oder dem Fahrrad erreicht werden können. Österreich und die Schweiz sind redlich, Amerika oder die karibischen Inseln sind es ganz und gar nicht!

Im Ausland wird grundsätzlich mehr Unzucht getrieben als bei uns, was eine erhebliche Gefahr für Frauen darstellt. Länder, deren männliche Einheimische immerzu deutsche Urlauberinnen verführen wollen, sind Italien, Jugoslawien, Griechenland und die Türkei. Diese Länder scheiden als Reiseziele also aus.

Grundsätzlich verboten sind Strände, an denen das pornografische Nacktbaden („FKK“) erlaubt ist!

  1. Sonstige Kriterien des Urlaubsorts

Natürlich ist eine ruhige Lage wichtig. Wählen Sie ein Reiseziel, das bei Rentnern beliebt ist. So sind Sie stets in guter Gesellschaft. Im Urlaub faul herumzuliegen ist unredlich, besuchen Sie stattdessen Sehenswürdigkeiten oder Museen. Und jene, die unbedingt baden müssen, haben gefälligst darauf zu achten, dass am Ufer des jeweiligen Gewässers ausreichend Umkleidehäuschen vorhanden sind, selbstredend getrennt für Damen und Herren.

  1. Wahl der Unterkunft

Ferienwohnungen und Pensionen sind redlich, Hotels hingegen nicht. In Hotel-„Bars“ wird laute und unlöbliche Musik  gespielt (englischer Gesang, Trommelklänge, usw.). Machen Sie einen großen Bogen um solche um „Bars“ und „Diskotheken“ …. und achten Sie darauf, spätestens um 20:15 Uhr zu Bett zu gehen. Sonst wird Ihnen keine Erholung zuteilwerden.

  1. Reisegepäck

Da Sie nicht davon ausgehen dürfen, dass alle Menschen so redlich sind wie Herr Kaplan, Herr Dr. Gscheidle oder ich, können Sie auch nicht sicher sein, dass in Ihrer Unterkunft nicht schon einmal Unzucht getrieben wurde. Dann nämlich befinden sich in der Matratze Genitalparasiten!

Schlafen Sie aus diesem Grunde auf keinen Fall im vorhandenen Bett, sondern nehmen Sie eine Luftmatratze mit, die Sie dann aufpusten und auf den Boden legen. Dass Sie Ihr eigenes Bettzeug verwenden, versteht sich von selbst.

Packen Sie zudem ein Fernglas ein. Da Sie auch im Urlaub auf Ihre Mitmenschen achten sollten, gehen Sie mit dem Glas ab und zu ins Freie, um Einblick in andere Unterkünfte zu bekommen. Entdecken Sie irgendwo Anzeichen von Unzucht (zwei Personen liegen im gleichen Bett, o. ä.), werfen Sie einfach einen Stein gegen die entsprechende Fensterscheibe, um diese Menschen von ihrem Tun abzuhalten. Falls die Scheibe zerbricht, ist dies alleinige Schuld der Unzuchttreibenden.

Befolgen Sie all diese Ratschläge, steht einem erholsamen Urlaub nichts mehr im Wege!

Zuerst erschienen auf: notburga-morkzapf.de
Scherbe im Auge

Scherben bringen Glück

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Goellner-Tablett

Herr Göllner ist sehr stolz auf sein unredliches Elektro-Tablett!

Seit Monaten hat Herr Göllner (die bösartigste Person hier im Alten- und Pflegeheim!) ein elektronisches Tablett; dieses Gerät verfügt über eine eingebaute Internetzverbindung, denn Herr Göllner hat mein Weltpresse-Blog entdeckt und alle Artikel gelesen, die ich pflichtgemäß über ihn verfasst habe.

Als Göllner mir neulich im Garten begegnete, fragte er unwirsch, was ich denn für Lügen über ihn verbreiten täte. Es reiche doch bereits, dass ich die Leute hier im Heim nerven würde. Er fühlte sich an diesem Tag wohl besonders stark, weil sein dreizehnjähriger Urenkel zu Besuch war und neben ihm auf der Parkbank lümmelte. Dieser kleine Lausebengel sagte doch tatsächlich zu mir: „Ey, du Zombie, du siehst ja noch blöder aus als auf den Bildern!“

film-zombie

Im Garten des Pflegeheims wurde ich mit solch einer widerlichen Filmfigur („Zombie“) verglichen!

Beide lachten mich aus. Empört lief ich ins Haupthaus zurück. Auf meinem Zimmer bereitete ich mir einen Kamillentee zu, denn ich mich musste mich erst einmal beruhigen. Also, diese Göllners, die kann man nur als Brut des Bösen bezeichnen!! Ich kam auf die Idee, dass alle Mitbewohner erfahren sollten, wie gehässig Herr Göllner ist. Es ist ja auch meine Bürgerpflicht, die Allgemeinheit vor einer derartigen Gefahr zu warnen. Also riss ich das Laken und von meinem Bett, holte einen dicken Filzstift aus der Schublade und schrieb ganz groß auf den Stoff:

Herr Göllner ist bösartig und geisteskrank! Meiden Sie ihn bitte!

Das Laken befestigte ich anschließend am Fensterbrett, so dass jeder die Aufschrift lesen konnte, der sich im Freien aufhielt. Bald entdeckte Herr Göllner das Laken, zumal ich auch den Filzstift in seine Richtung geworfen hatte.

pflegebett

Ohne Zögern riss ich das Bettlaken von meiner Schlafstätte!

„Kaplan, mach sofort diesen Unsinn weg! Sonst rufe ich die Polizei!“, rief Göllner mit krächzender Stimme, während er sich unten vor meinem Fenster aufbaute. Sein Urenkel begann gleichzeitig, mit einem „Smartphone“ Lichtbilder von mir und dem Laken zu knipsen. Ich winkte den beiden Teufeln zu, hüpfte auf der Stelle und vollführte einen Freudentanz am Fenster. Sogleich wurde mir davon ganz duselig. Ich musste mich setzen.

Minuten später wurde laut und ungeduldig gegen meine Zimmertür geklopft. Natürlich war es Oberschwester Olga: „Johannes, du nun wieder!“ Ohne zu fragen kam sie rein, ging zum Fenster und nahm das Bettlaken ab. Ich solle derartiges unterlassen, sonst dürfe ich nicht mehr runter in den Aufenthaltsraum. Ich bekam einen Schreck, denn da unten steht der Heimrechner: die einzige Möglichkeit für mich, ins Internetz zu gelangen. So eine Ungerechtigkeit! Ich regte mich so darüber auf, dass ich mich zu Boden warf, mich wild herumwälzte, um mich schlug und dabei „Nein, nein, nein!“ schrie.

„Johannes, jetzt reicht es aber!“ Oberschwester Olga ist Russin und deshalb viel stärker als jeder deutsche Mann. Sie hob mich einfach hoch und legte mich aufs Bett. Dann drückte sie mir drei Diazepam-Tabletten (je 50 mg) in die zittrigen Hände, welche ich bereitwillig mit Kamillentee runterschluckte. Nach einigen Sekunden wurde ich ruhiger …. und auch recht müde.

„Wenn du versprichst, den Herrn Göllner nicht mehr zu ärgern, dann bekommst du morgen die doppelte Portion Kompost zum Nachtisch!“ Oberschwester Olga schlug nun also einen freundlicheren Ton an!

Ich gab mich geschlagen, schließlich bin ich ja ein redlicher Mensch. Trotzdem guckte ich noch ganz schön frech vor mich hin. Oberschwester Olga lächelte seltsam. Sie fragte, ob ich ihr nicht ein Autogramm geben könne, denn ich sei im Internetz ja ein richtiger „Star“. Sie wolle das Autogramm nach Sibirien schicken, ihre Familie würde sich gewiss darüber freuen.

Natürlich wusste ich längst, dass ich auch international so beliebt bin! Ich holte ein Stück Papier hervor und beschrieb es mit einem Kugelschreiber – den Filzstift hatte ich ja versehentlich aus dem Fenster geworfen. Während Oberschwester Olga die Tür hinter sich schloss, hörte ich sie noch sagen: „Na, dann bis zum nächsten Mal, Johannes!“ – „Nun“, erwiderte ich schwach, „vielleicht werde ich morgen im Aufenthaltsraum einen kleinen Vortrag über die Redlichkeit halten!“

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doofe_pornografie

Bitte führen Sie den Mauszeiger auf das Bild und betätigen Sie die linke Maustaste. Es öffnet sich dann die Seite mit dem Bericht des Nachrichtenmagazins.

Bevor es das Internetz gab, war das Leben für unredliche Menschen wesentlich schwerer als heute.

Wer ein sogenanntes Pornoheft erwerben wollte, der musste ein illegales Geschäft aufsuchen und dort eine Menge Geld auf den Tisch legen. Und wer sich einen sogenannten Pornofilm ansehen wollte, der musste in ein finsteres Kellerkino geben, wo er, wenn er Pech hatte, vom Filmvorführer verprügelt wurde. Auf jeden Fall mussten die unredlichen Menschen damit rechnen, von aufmerksamen Passanten beobachtet und bei der Polizei angezeigt zu werden. Pornografie blieb also immer ein Risiko und war entsprechend wenig verbreitet.

Heute ist das leider anders. Jeder Trottel kann die Anfrage „Unbekleidete Dame“ in eine Internetz-Suchmaschine eingeben und wird sogleich mit unredlichen Texten, Bildern und sogar Kurzfilmen bombardiert. Wir haben eine christliche Bundeskanzlerin und eine teilweise christliche Regierung. Warum gegen die  Freizügigkeit im Internetz trotzdem nichts unternommen wird, ist mir unbegreiflich.

dumme_pornografie

Ein weiterer Bericht über die Schädlichkeit von „Pornos“!

Die schlimmen Folgen der Pornografie wurden nun wissenschaftlich bewiesen. Redlichen Menschen wie mir waren die Gefahren der Pornografie seit Jahren bekannt. Man muss ja nur einmal überlegen, dass sich ausschließlich Knaben und Männer derartige Schmuddelhefte und Schmuddelfilme ansehen.

Deshalb haben Knaben in der Schule durchweg schlechtere Noten als Mädchen, und in den Gefängnissen sitzen zu 90% Männer. Der gesunde Menschenverstand sollte einem also schon sagen, dass Pornografie dumm und kriminell macht. Im öffentlich-rechtlichen Fernsehen („Staatsfernsehen“) gibt es Aufsichtsräte, in denen beispielsweise Kirchenvertreter sitzen und über das gezeigte Programm wachen. So etwas muss dringend auch für das Internetz eingeführt werden.

Redliche Menschen und andere Personen, die über 50 Jahre alt sind, könnten über das Internetz wachen und alle pornografischen Seiten abschalten. Weniger Wohnungseinbrüche und eine Jugend die fleißig lernt wären das Ergebnis.

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redlicher_tanz

Wer nach den Regeln des Peter Frankenfeld tanzt, der hält sein Herz- Lungensystem stets gut in Schuss!

Liebe Leser, liebe Leserinnen,

das Tanzen hat gemeinhin einen schlechten Ruf, und das nicht ganz zu Unrecht: Sind es doch fast immer die jungen Leute von 12 bis 42, die sich heutzutage dieser Freizeitbeschäftigung hingeben. Dabei werden sogenannte „Schnell“-Tabletten (unlöblich: „Speed“) genommen, um möglich flink und lange das Tanzbein schwingen zu können. „Diskotheken“-Besucher sind häufig drogensüchtig.

Viele Menschen gehen deshalb in Tanzlokale, weil sie in Wirklichkeit ein Gegenüber für unredliche Sexualkontakte suchen. Hierbei beabsichtigen sie keinesfalls, den Partner vorher oder wenigstens anschließend zu ehelichen. In unserer schönen Hauptstadt Berlin gab es sogar lange Zeit jährliche Veranstaltungen, die sich ganz unverfroren „Love Parade“ nannten – ein Begriff, der einer fremden Sprache entstammt und übersetzt „Liebes-Marsch“ bedeutet.

the dancer

An der Art und Weise wie Jugendliche tanzen sieht man bereits, dass körperliche und geistige Defizite vorliegen!

All das brachte dem Tanz einen denkbar schlechten Ruf ein. Dennoch:  Am Tanz ist nichts Unmoralisches, wenn er denn mit Bedacht und zur Erquickung des Leibes ausgeübt wird! Zunächst einmal ist es von der Schöpfung (oder, falls Sie nicht religiös sind, von der Natur) keinesfalls vorgesehen, dass Menschen zu zweit tanzen. Man bewegt sich zwar in der Gruppe, aber eben jeder für sich allein. So kann es nicht zu beabsichtigten oder versehentlichen Berührungen kommen.

Unbedingt nötig ist ein sogenannter Vortänzer, damit die anderen Beteiligten überhaupt wissen, welche Bewegungen sie machen sollen. Diese Bewegungen sollten zwar schwungvoll aber keineswegs hastig sein. Geeignet hierzu sind schöne alte Melodien von Verdi und Beethoven, und wer es moderner mag, darf durchaus einen Tonträger von Bata Illic auflegen.

Ein guter Tanz ähnelt dem Turnen – gerade so, wie es der beliebte Fernsehmoderator Peter Frankenfeld auf seiner Schallplatte „Gymnastik und Tanz für Ältere“ demonstriert. Hierbei soll der Kreislauf leicht angeregt werden, das Herz und das Gehirn gut durchblutet. Länger als 5 Minuten sollte ein solcher Tanz allerdings nicht dauern, denn der Mensch ist schließlich kein Lauftier wie etwa der Hund oder der Esel.

Anschließend kann man eine Stunde pausieren, eine schöne Tasse Kamillentee trinken und dazu ein Stück Zwetschgenkuchen mit extra viel Schlagsahne essen. Wer sich an die hier vorgestellten Tanzregeln hält, der kann mit einem langen, erfüllten und gesunden Leben rechnen.

Es grüßt sie recht herzlich und redlich:
Ihr Johannes Kaplan

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brett-vorm-kopf

Jugendliche (wie „Herr Seelenfrost“) haben oftmals ein unredliches Brett vor dem Kopf!

Auf meiner alten Heimseite und in meinem redlichen Forum, das ich um die Jahrtausendwende herum betrieb, fand der geneigte Leser auch meine elektronische Briefanschrift vor. Das hatte einen guten Grund: Rat- und Hilfesuchende sollten sich jederzeit an mich wenden können.

Undankbarer Weise wurde mein freundliches Angebot häufig von Jugendlichen und anderen unredlichen Personen missbraucht. Ich erhielt oftmals elektronische Briefe mit frechem und besserwisserischem Inhalt, was allerdings nicht schlimm war: Bewiesen mir solche Mitteilungen doch, dass ich ein guter Mensch bin, und wie wichtig es ist, sich im Internetz für die Redlichkeit einzusetzen.

Bitte überzeugen Sie sich selbst davon, welche Art von Unrat so alles bei mir eintraf:

Geschrieben von „Seelenfrost“ am 10.02.01:

Seid mir gegrüßt.

Nun, habe ich mich gerade auf eure Homepage verirrt.
Eigentlich habe ich die Einstellung, dass man tollerant gegenüber anderen sein sollte. Aber
was auf dieser Homepage zu finden ist der mit abstand das lächerlichste, konservativste und
bescheuerste was ich je gelesen hab. Solche Seite sollten verboten werde und nicht Seiten
diverserer Metalgruppen oder Seiten mit pornografischen Inhalt.

Sich selber nicht angucken. Was soll der Schwachsinn? Mit Badehose und
Gummihandschuhen duschen gehen? Wie soll mich mir dann die verdeckten Körperteile
waschen? Gar nicht?

Taschengeld habe ich bis zum 18 Lebensjahr 50 DM bekommen. Wie soll man mit 13 DM
über die Runden kommen? Sicher man kann arbeiten gehen. Aber 13 DM für einen 17
jährigen Menschen???

Nun sollen also 17 jährige Sonntags mit einem Matrosenanzug und einer Matrosenmütze
rum laufen. Ich frage mich nur warum? Um sich vor anderen Menschen lächerlich zu
machen?
Sonntags um 6.18 Uhr aufstehen? Warum so früh? Warum darf ichmich nicht von einer
anstrengenden Woche voller Arbeit erholen?

Redlich oder nicht? Shit, ich hab sogar nen unredlichen Namen. Wie sicherlich 99 % dieser
Bevölkerung. Ist das eigentlich eine indirekte Kritik an meinen Eltern, dass sie sich nicht für
einen „richtigen“ Namen entschieden haben?

Wer bin ich denn, dass ich durch den Bus laufe und hinter mir her putze? Wofür gibt es
Menschen die dafür bezahlt werden?

2 mal wöchentlich in nen Tierpark rennen? Was wenn ich weder Zeit noch Lust dazu habe?
Bis zum nächsten Zoo muss ich 30 KM fahren. Wie soll bei den Preisen der öffentlichen
Verkehrsmittel ein jugendlich mit gerade mal 9 DM dahin kommen??? Trempen?

Du sagst, dir ist das Alter deiner zukünftigen Frau egal, sie sollte bloß jung sein. Also ist es
dir doch nicht egal. Aber versteh dich schon, wer f. schon gern was altes aufbegrauchtes?
Sie soll arbeiten gehen, damit du ins Internet kannst? Oh, wie kannman nur so eine
bescheuerte Einstellung haben? Kein Wunder das sich Frauen über Männer aufregen.
Aussehen ist auch egal. Hauptsache hübsch. Ha ha, hässlich f. Mann ja cuh nicht gern.
Großzügig und tollerant bist du also? Ich glaube, wenn du das wirklich sein möchtest, solltest
du genau das Gegenteil von dem machen, was du schreibst.

Mehr werde ich zu dieser lächerlichen Seite nicht schreiben.

Nur eins, ich hoffe du wirst niemals eine Frau finden!!! Weiterhin hoffe ich, dass du niemals
ein Kind bekommen wirst, dass sich deiner Qual aussetzen muss.

Seelenfrost

PS: du bist sicher kein Vorbild

frieda

Als Fräulein Frieda mit der Aufforderung konfrontiert wurde, sich in der Schule und gegenüber alten Leuten anständig zu benehmen, wurde sie fuchsteufelswild.

Dann meldete sich eine junge Dame bei mir, die vor Zorn offensichtlich ganz durcheinander war:

Geschrieben von Frieda drexhage am 26.01.01:

sind sie eigentlich noch ganz bei trost???
So was bescheuertes habe ich in meinem ganzen Leben
noch nicht gelesen!
Glauben sie im ernst das sie so ne Frau bekommen??
Sie leben echt noch im Mitellalter!
Sie sind bestimmt geisteskrank.

Geschrieben von Frieda drexhage am 27.01.01:

VEDAMMT nun antworten sie mal, oder ist das auch
unredlich *lol* ????
Ihre Art über Frauen zu reden ist doch das letzte, ich
sage ihnen sie werden nie eine finden!!
Sie sind doch der unredlichste Mensch auf dieser Welt,
allein schon das sie in ein Einkaufzentrum gehen und
den Menschen dort die Handy klauen grenzt doch schon
an unverschämtheit! Oder die Sache das sie
Verhütungmittel verbieten wollen!! SIND SIE NOCH GANZ
BEI TROST???????

antworten sie endlich!

Frieda wartet, wie Sie sich sicher schon gedacht haben, heute noch auf  eine Antwort.

Sauf-DW-Vermischtes-Muenchen

Jugendliche „Komasäufer“ (wie beispielsweise Herr „Foxbroker“) schreiben gern freche elektronische Briefe!

Die meisten Jugendlichen sprechen bekanntermaßen nicht richtig Deutsch … und Englisch können sie schon gar nicht. Trotzdem geben sich diese Dummköpfe selbst gern einen ausländischen Namen, so wie der Knabe „Foxbroker“:

Geschrieben von Foxbroker am 19.01.01:

Ich habe mich gerade auf Ihrer ach so redlichen „Heimseite“ umgesehen und stelle fest, daß man Sie (bitte akzeptieren Sie meine Meinung) wohl nicht ganz zu unrecht entmündigt hat.

Wie kann ein einzelner Mensch so viel Unsinn verbreiten ??? Sicher, jedem sei seine Meinung freigestellt, aber was sie da auf Ihrer „Heimseite“ publizieren kann wohl nicht ihr Ernst sein.

Handy`s verbraten die Gehirnzellen ??? Woher haben Sie diesen Schwachsinn ? Ich habe mich selbst beruflich umfassend mit dem Thema Handy-Strahlung beschäftigt und kann Ihnen daher mitteilen, daß Handys keineswegs Hirnzellen verbraten.

Auch Ihre Meinungen zu Sexualität kann ich nicht teilen. Dies ist wohl die natürlichste Sache der Welt. Verteufeln Sie eigentlich auch Ihre Eltern, weil diese SIE durch einen „Akt der Unreinheit“ gezeugt haben ???

Vielleicht sollten Sie in Zukunft genauer über die Worte nachdenken, die Sie im Internet publizieren. Jugendliche und Kinder, die bekanntlicherweise auch Internetuser sind, könnten durch Ihren „Schwachsinn“ (Entschuldigung, aber dies ist meine freie Meinung) in Ihrer Entwicklung empfindlich gestört werden.

So long

Foxbroker

unredlicher_jugendlicher

Sport, kalte Duschen und höhere Mathematik würden den Strolch Mario Scheucher schnell auf andere Gedanken bringen!

Dieses Exemplar gibt ganz offen zu, dass es sich sogenannte Sexualfilme ansieht und dabei abscheuliche Handlungen an seinem unredlichen Körper ausführt:

Geschrieben von Mario Scheucher am 17.01.01:

Grüß Gott, dem naiven Kaplan

ich, ein unredlicher jugendlicher hat von ihrer interessanten homepage
erfahren und mußte sie gleich besuchen. das erste was mir an ihrer homepage
aufgefallen ist, ist das unredliche nicht zu sagen stümperhafte wort internetz.
über diese peinlichkeit kann ich noch hinweg sehen, aber was ich dann
gesehen habe war vertrottelt, sprich unredlich. Ihre idealvorstellung von einer
frau ist schlicht und einfach … ihre restlichen erlebnisse, die wie sie
sagen unredlich sind, sind für mich naiv. nur 5 jahrige wissen nicht was zb.
ein blasmund ist. Für sie, natürlich nur redlich gesprochen, bedeutet dies,
dass diese Frau einen das gehirn durch den schw. lutschen kann. auch ihre
einstellung zu Autos. sie müssen zugeben das unredliche autos von menschen
erfunden worden sind. da menschen von gott, der wohl redlich ist, erschaffen
wurde d. h. das alle menschen und ihre erfindungen redlich sind. auch fahren
autos keine menschen tot sondern menschen fahren mit dem auto in den tot.
auch ihre „redliche“ aktion mit den autoreifen, wo sie sich ja gekonnt mit
einer !lüge! aus der patsche geholfen haben, ist meiner meinung nach schlicht
und einfrach redlich feig. wenn ich dazu stehe, stehe ich dazu und nimm die
schuld auf mich und bezahle denn schaden. da sie sich aber hinter ihrer
redlichkeit verbergen kann man sowas von ihnen nicht erwarten. nun zum Hallenbad
erlebnis. das sich menschen in der öffentlichkeit nackt zeigen ist nichts
neues, sondern schon ca 100 jahre alt. Noch zu ihrer aussage, das man sich zu
hause mit der badehose duscht, ist natürlich klar.
wenn sie wirklich mit einer badehose duschen, schlage ich ihnen vor die
badehose auszuziehen und sich samt ihrer schmutzwäsche, wahrscheinlich
besitzten sie nur redliche saubere wäsche, in die waschmaschine setzen und sich
waschen. doch das wollen wir ja nicht der armen waschmaschine antun.
Um nun diesen elektrischen Brief, der eigentlich elektronischer Brief
heißt (ist ja unredlich), zum Ende gelangen, würde mir wirklich interessieren
wie man nur im 21 Jahrhundert leben kann und denkt das wäre die Steinzeit
(auch die waren nicht so naiv). ich erwarte eine interessante und hoffentlich
redliche antwort auf diesen elektronischen Brief

ein unredlicher Jugendlicher, der Auto fährt, sich nackt duscht und auch
schon mehrmals einen pornofilm gesehen hat und sich dabei einen runterg.
hat (ist unredlich, ich weiß)

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Sexkunde_Schule

Seien Sie so freundlich und klicken Sie mit dem Mauszeiger auf das obige Bild, dann können Sie den Artikel, den unerhörten Vorfall betreffend, im Original lesen!

Es muss vor einem halben Jahr gewesen sein, als mir eine junge Frau erzählte, dass sie ihre fünfjährige Tochter täglich (außer an den Wochenenden selbstverständlich) in den Kindergarten bringt. Obgleich ich nicht altmodisch bin, war ich darüber doch einigermaßen entsetzt: ist es doch gerade für ein kleines Mädchen äußerst wichtig, der Mutter bei den unterschiedlichsten Hausarbeiten zuzusehen. In seiner Kindheit lernt der Mensch schließlich durch Beobachtung und Nachahmung, und woher soll das kleine Mädchen sonst erfahren, was seine späteren Aufgaben im Leben sind?

Aber derartige Missstände sind in unsere Lande ja nichts Neues mehr. Jedenfalls rege ich mich darüber kaum noch auf. Was mich in Rage brachte, war, dass die junge Mutter mir außerdem erzählte, dass die Erzieherinnen und Erzieher in der Kindertagesstätte auch Vorschularbeit anbieten. Hierbei würde es gerade um den menschlichen Körper gehen, und die Kinder müssten die jeweiligen Körperteile dann auch malen.

Mir schwante Böses! Und tatsächlich: Die Mutter berichtete mir, dass ihre kleine Tochter eines Tages mit einem Blatt Papier nach Hause kam, auf dem es – mit Wachsstift – einen braunen Kreis gemalt hatte. Auf die mütterliche Frage hin, was für ein Körperteil dies denn sei, antwortete das Kind: „Die Rosette!“ Für die Leser, die es nicht wissen: Das umgangssprachliche Wort „Rosette“ beschreibt den Schließmuskel des Enddarms, was nicht nur sowieso schon abscheulich ist, sondern auch gänzlich für Kinder ungeeignet!

Die Mutter arbeitet übrigens als Reinemachefrau hier im Alten- und Pflegeheim, wo ich meinen Lebensabend friste. Ich stieß sie beiseite und hastete in die Eingangshalle hinunter, in der sich ein öffentlicher Fernsprechapparat befindet. Mein Gedächtnis ist immer noch sehr gut, daher wusste ich ohne nachzuschauen, dass die Telefonnummer der Polizei „1-1-0“ lautet. Der Beamte, der abnahm, erkannte sofort meine Stimme, denn als redlicher Bürger, rufe ich selbstverständlich sehr oft die Polizei an, um die Behörden auf Herrn Göllner oder andere Missstände aufmerksam zu machen. „Na, Johannes, wo drückt denn jetzt schon wieder der Schuh?“, fragte der Polizist lapidar.

Ich ging auf die Respektlosigkeit nicht weiter ein. Aufgeregt, nahezu haspelnd, erzählte ich davon, was vorgefallen war. Der Polizist lachte jedoch nur und meinte, ich solle einfach zwei Diazepam nehmen und mich anschließend zur Ruhe begeben. Aber was man denn wegen des missbrauchten Kindes zu tun gedenke, wollte wissen. Ein Johannes Kaplan lässt sich schließlich nicht so leicht abwimmeln. Daraufhin meinte der Polizist, der Einzige, der etwas missbrauche sei ich – und zwar die die Notrufnummer. Er murmelte noch etwas, was wie „Alter Idiot!“ klang und legte auf.

Sie sehen also, liebe Leserinnen und Leser, dass es der Staatsmacht egal ist, wie mit unseren Kindern umgegangen wird. Auch Briefe, an die Bundeskanzlerin persönlich gerichtet, bleiben unbeachtet oder werden mit nichtssagenden Vordrucken beantwortet.

Wohin die unmoralischen Zustände, die in Kindergärten und Schulen herrschen, letztlich führen, zeigt sehr anschaulich der oben eingefügte Zeitungsartikel!

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Johannes Kaplan-Forum

In meinem berühmten Internetz-Forum ging es fröhlich und locker zu!

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

wir Redlichen gelten sehr zu Unrecht als spießig und sogar humorlos. Dabei verfügen wir durchaus über einen ausgeprägten Frohsinn, was bereits in meinem alten Johannes-Kaplan-Forum zum Tragen kam. In unregelmäßigen Abständen erzählte ich dort Witze, die zum einen sehr redlich waren, andererseits aber auch stets für allgemeine Erheiterung sorgten.

Was ist das aber eigentlich, ein Witz? Nun, ein Witz ist eine ganz kurze Geschichte mit einem überraschenden Ende, einer sogenannten Pointe. Derjenige, der eine solch heitere Geschichte erzählt bekommt, muss augenblicklich lächeln oder sogar laut lachen.

Die Tradition des Witzeerzählens ist schon sehr alt. Der älteste, überlieferte Witz stammt aus dem alten Ägypten, aus einer Zeit, als noch Pyramiden gebaut wurden. Man fand ihn auf einer Steinmauer, gemeißelt in Hieroglyphen, und ins Deutsche übersetzt ging er ungefähr so:

Frage: Wenn der Pharao in seinem Boot sitzt, inmitten eines Sees, und er angelt – wie bekommt man ihn dazu, wieder an Land zu gehen?

Antwort: Indem man eine hübsche Frau ans Ufer stellt!

Dieser Witz wirkt auf den ersten Blick zwar äußerst ulkig,  dennoch ist er sehr unredlich, da er den Eindruck erweckt, dass es normal wäre, wenn sich Männer für Frauen interessieren. Derart anrüchige Narreteien waren daher in meinem Internetz-Forum auch nicht erlaubt. Leider kann ich mich nicht mehr richtig erinnern, wie die Witze im Einzelnen lauteten, die ich damals zum Besten gab.

Trotzdem, lieber Leserinnen und Leser, dürfen Sie sich freuen! Ich habe einen ganz neuen Witz „auf Lager“, der garantiert redlich und löblich ist, den Sie aber dennoch noch nie gehört haben:

Herr Müller sitzt bei Herrn Meier in der Küche. Die beiden wollen ein redliches Gespräch führen und dabei Tee trinken.

Herr Müller hat einen Beutel mit schwarzem Tee in seinem Teeglas. Er süßt das Getränk mit zwei Zuckerwürfeln und gießt ein wenig Sahne hinzu.

Herr Meier  hingegen nimmt keinen Zucker, aber gießt einen ordentlichen Schuss Sahne in sein Teeglas.

Herr Müller zieht eine Grimasse und ruft: „Herr Meier, was haben Sie denn da gemacht! Das geht doch gar nicht!“

„Wieso denn nicht?“, ruft Herr Meier erschrocken zurück.

„Weil Sie sich einen Kamillentee zubereitet haben, Herr Meier! Der schmeckt nicht mit Sahne!“

Nach dem ersten Schreck fangen beide an zu lachen. So ein lustiges Missgeschick aber auch!

Sie sehen also, liebe Leserinnen und Leser, redlicher Humor befindet sich auf hohem Niveau, kommt ohne anrüchige Andeutungen aus und ist auch nicht boshaft. Erzählen Sie diesen Witz bitte recht häufig Ihren Freunden und Bekannten. Er wird auch im Kollegenkreis für herzliches Gelächter sorgen und Sie sehr beliebt machen.

Mit herzlichen Grüße
Ihr Johannes Kaplan

Kamillentee_mit_Sahne

Kaffeesahne im Kamillentee: Wer kann darüber nicht herzhaft lachen?

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PC Jugend

Ein typischer Jugendlicher von heute: Zwar mit modernster Technik ausgerüstet, aber ohne echte Freunde. Er hockt den ganzen Tag vor seinem Heimrechner, spielt unsinnige Spiele und „unterhält“ sich mit virtuellen Menschen. Ein Verhalten, das zur Selbstbefriedigung und zur Zigarettensucht führt!

Liebe Freunde und Freundinnen der Redlichkeit!

Vor einigen Jahren noch begab ich mich des Öfteren in elektronische Gesprächsrunden (sogenannte „Chats“), um Menschen individuell anzuschreiben und ihnen die Redlichkeit näherzubringen.  Wie außerhalb des Netzes auch, erlebte ich, dass sich die Leute mokierten oder aggressiv wurden, wenn ich sie auf den rechten Weg führen wollte.

Ich musste mich nicht selten als „blöder Spinner“ u. ä. titulieren lassen und bekam gesagt, dass ich mich „verpissen“ solle.  Es ging sogar so weit,  dass, wenn ich einen „Chat“ nur betrat, von anderen Teilnehmern den Kommentar hörte: „Ah, da ist er ja wieder, den veräppeln wir jetzt!“

Und dann rauften sie sich zu einem Rudel zusammen, um mich zu beschimpfen.  Alleine fühlten sie sich wohl zu schwach mir gegenüber. Das waren untragbare Zustände!  Redlichkeit bedeutet unter anderem, dass man sich liebevoll und friedlich begegnet.

Nun stellt sich die Frage, liebe Leserin, lieber Leser, wie opportun das elektronische Gespräch ist.

Die Antwort ist niederschmetternd: Jegliche Konversation im Internetz führt zur Isolierung der Menschen!

In der Praxis sieht es doch so aus, dass jemand zu Hause vor einem Computer sitzt, und  per Tastatur in dieser künstlichen Welt plaudert. Es findet ein Austausch von schriftlichen Meinungen statt, aber der persönliche Kontakt fehlt. Im Netz gibt es keine Gestik und Mimik, die doch so wichtig für ein gutes Gespräch sind. Mit der Zeit verkümmert die Gefühlswelt, da das sterile Handeln in einer elektronischen Gesprächsrunde das menschliche Miteinander nicht ersetzen kann.

Ich ziehe Gespräche mit persönlichem Kontakt vor. Möchte ich mal diskutieren oder mich „nur mal unterhalten“, gehe ich hinüber ins nahe Kirchencafé –  dort treffe ich immer nette und redliche Menschen!

Herzlichst,
Ihr Johannes Kaplan

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Häufig gestellte Fragen

Wer suchet, der findet! Bild anklicken, um zu den „Häufig gestellten Fragen“ zu kommen!

Liebe Leser, liebe Leserinnen!

Dem redlichen Menschen erschließt sich die Redlichkeit quasi von allein. Es bleiben lediglich unbedeutende Nebenfragen, wie beispielsweise „Welche Farbe sollten bei Adventskerzen bevorzugt werden?“ oder „Was soll ich meinem Ur-Enkel schenken? Einen Rechenschieber oder eine lange Unterhose?“

Somit ist das Leben für löbliche Menschen simpel und durchschaubar. Der Mensch, der die Redlichkeit hingegen noch erlernen muss, hat tausend Fragen, eben deshalb, weil er die Welt noch nicht versteht. Insbesondere Jugendliche sind unsicher und verwirrt. Schon in meinem alten Internetz-Forum überhäuften die jungen Leute mich mit teils äußerst unsinnigen Fragen, und auch hier im Blog zeigt sich das Unverständnis dieser einfach gestrickten Menschen.

Da ich aus bekanntem Grunde nicht immer – und vor allem nicht sofort! – auf alles antworten kann, habe ich meine bewährte Rubrik Häufig gestellte Fragen heute wieder ins Netz gestellt. Sie finden den Karteikartenreiter hier!

Mit redlichen Grüßen! 
Ihr Johannes Kaplan

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Kaputte Bierflaschen

Nur eine kaputte Bierflasche ist eine gute Bierflasche!

Neulich, gleich nach dem Mittagstisch bei uns im Pflegeheim, kam ich auf die Idee, mal eine Aktion gegen den Alkohol zu starten. Daher ging ich in einen nahen Getränkeladen, in welchem man nicht nur Obst- und Brotsaft erwerben kann, sondern auch alkoholhaltige Getränke. Obgleich ich nicht mehr der Jüngste bin, wohnt mir doch allerlei Kraft inne, und so schmiss ich mich mit voller Wucht gegen einen Stapel Bierkisten. Es knirzte und knarzte, der Stapel kippte um, die Kisten purzelten durcheinander und viele Flaschen gingen lautstark zu Bruch! Es roch scheußlich nach Bier, mir wurde blümerant.

Dennoch: Jede Flasche, die da nun in Scherben lag, konnte nicht mehr verkauft werden und somit kein Unheil mehr anrichten. Meine Aktion hatte daher Erfolg!

Nackter Mann nuckelt an Bierflasche

Demnächst wird diesem unangenehmen Zeitgenossen (aufgrund meiner redlichen Aktion) die eine oder andere Flasche Bier zum Trinken fehlen!

Eilig kamen einige Angestellte herbei, welche ganz erschrocken wirkten. Ich hatte Angst, dass sie erkennen würden, dass ich mit Absicht gehandelt hatte. Aber ich wurde gefragt, ob mir nichts passiert sei.

Ich sagte nur: „Nein, ich habe nichts abbekommen … ist gerade nochmal gutgegangen.“

Sie entschuldigten sich dafür, dass der Stapel unfachmännisch aufgebaut gewesen sei. Ich meinte dann nur noch, dass sie beim nächsten Mal besser überlegen sollten, wie und wo sie die Kisten stapeln. Als Wiedergutmachung wurde mir eine Kiste Wasser direkt ins Pflegeheim geliefert, bis hinauf in mein Zimmer. Mein alter Feind und Mitbewohner, Herr Göllner, guckte sehr neidisch, als er das sah.

Herrn Göllner stand die Eifersucht noch tagelang ins Gesicht geschrieben!

Herrn Göllner stand die Eifersucht noch tagelang ins Gesicht geschrieben!

Dem Angestellten hingegen, der diese Kisten aufgestapelt hatte, wurde fristlos gekündigt. Da es sich um einen nahezu rechtlosen „Mini-Jobber“ handelte, war die Kündigung für die redliche Geschäftsleitung kein Problem.

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Sonntagsgarderobe

„Herr“ Hartenfels meint allen Ernstes, dies sei die passende Garderobe für einen Sonntagnachmittag!

Herr Münzing hat mir diesen Fall per elektronischer Post zugeschickt:

Ich hatte heute ein Erlebnis, welches mich sehr echauffierte. Ich bin so frei, Herr Johannes Kaplan, und berichte Ihnen davon. Vielleicht machen Sie sich die liebevolle Mühe, mir Ihre hochgeschätzte Meinung mitzuteilen.

Da ich ein redlicher Mensch bin, stattete ich meinem guten Freund Fürchtegott Hartenfels vor kurzem einen sonntagnachmittäglichen Besuch ab. Vorher kaufte ich eine rote Rose, um sie seiner lieben Frau als kleine Aufmerksamkeit zu überreichen. Ich klingelte an seiner Türe und besagte Gattin gewährte mir freundlicherweise Einlass. Ich überreichte der netten Dame das floristische Präsent, an welchem sie Wohlgefallen hatte. Wir plauschten ein bisschen, danach führte sie mich in das Heimrechner-Zimmer ihres Mannes, meinem zu jener Zeit noch guten Freund Fürchtegott Hartenfels.

Sogleich bot sich mir ein fürchterliches Bild! Ich war entsetzt! Ja … ich war schockiert, das können Sie mir glauben!

Was ich da sah, das konnte ich nicht fassen: Fürchtegott Hartenfels saß mit einem Dauerlauf-Anzug bekleidet vor seinem Heimrechner, wobei hinten gar ein Zipfel seines Unterhemdes herausschaute!

Ich regte mich darüber sehr auf. Ich brüllte ihm ins Gesicht, dass heute Sonntag sei und man an diesem Tag redlich bekleidet sein sollte. Darunter verstehe ich: Anzug, weißes Hemd, Krawatte; Blümchen im Knopfloch. Er und seine Frau jedoch lachten mich aus, ich erntete nur Spott. Deprimiert zog ich von dannen. Doch ich wusste, ich würde zurückkehren!

Wenn Sie glauben, dass sei alles, was Herr Münzing durchgemacht hat, dann irren Sie sich. Wenige Tage später erhielt ich einen weiteren Brief:

Herr Kaplan! Heute Nachmittag stattete ich gemeinsam mit dem rechtschaffenen Herrn Pastor meinem Nicht-mehr-Freund Hartenfels einen „Überraschungsbesuch“ ab. Es handelte sich sozusagen um eine Art Endkontrolle. Wir klingelten an der Haustüre des Deliquenten … und sofort nach dem Öffnen bot sich uns ein Bild des Grauens! Hartenfels war zum wiederholten Male – an einem Sonntag wohlgemerkt! – unredlich bekleidet. Er stand vor uns: mit einer Art Unterhose sowie einem geriffeltem Unterhemd, auf welchem sich zu allem Überdruss zahlreiche Senfflecken befanden. In der rechten Hand hielt mein ehemaliger Freund eine geöffnete Dose Bier, in der linken eine übelriechende Bratwurst. Und dies an einem solch heiligem Tage!

„Das ist skandalös“, intonierte der rechtschaffene Herr Pastor. Er japste nach Luft, aber weitere Vorwürfe fielen ihm nicht ein. Wir schauten Hartenfels eine Weile stumm an, unser Schock saß einfach zu tief.

Hartenfels verschnabulierte in aller Ruhe (und mit lauten Schmatzgeräuschen) seine Wurst, anschließend fragte er uns, was das alles solle. Der rechtschaffene Herr Pastor forderte ihn daraufhin auf, dass er sich unverzüglich einen Anzug samt Krawatte anziehen solle, denn seine derzeitige Aufmachung sei blasphemisch und sakrilegisch! Wir ernteten nur Aggressionen und mussten uns anhören, dass wir „Spinner“ seien, die ein „Rad ab“ hätten. Vielleicht war Hartenfels bereits sufftrunken, dass er derart auf uns schimpfte, denn er konsumierte ja alkoholhaltiges Bier.

„Ziehen Sie unverzüglich einen redlichen Anzug an!“, postulierte der rechtschaffene Herr Pastor erneut. Er bekam von Hartenfels das Wort „Vollidiot“ an den Kopf geknallt, anschließend schlug der unredliche Trunkenbold uns krachend die Tür vor der Nase zu.

In meiner argen Not rief ich per moderner Fernmeldetechnik die Polizei. Der diensthabende Beamte wollte wissen, was denn passiert sei, aber ich war so konfus, dass ich am Telefon nichts Genaues zu erläutern vermochte. Ich stammelte nur, hier vor Ort sei etwas Entsetzliches geschehen.

Zehn Minuten später traf ein Streifenwagen ein – mit Blaulicht und Tatütata. Der rechtschaffene Herr Pastor und ich waren immer noch aufgeregt, konnten aber den beiden Beamten in halbwegs zusammenhängenden Worten das Geschehene schildern. Die uniformierten Schutzmänner schmunzelten sich an! Ich fragte mich, was an diesem Vorfall denn nun so lustig sei. Warum das Grinsen? Es ist doch alles andere als lustig, an einem Sonntag ordinär bekleidet zu sein! Die Schutzmänner fragten uns, ob wir was getrunken hätten, was wir redlich verneinten.

„Nun gut, da habt ihr Jecken euch einen schönen Ulk mit uns erlaubt. Wir drücken ausnahmsweise ein Auge zu – ist ja Karneval. Aber beim nächsten Mal wird’s teuer.“ Als die Staatsdiener weggingen hörten wir noch, wie sie sich über das Gewand des rechtschaffenen Herrn Pastors lustig machten – welch eine alberne Karnevalsverkleidung das sei.

Ich stelle also fest, dass es unserer Regierung völlig egal ist, wie die Leute am heiligen Sonntag gekleidet sind. Und jetzt befürchte ich gar, dass der gesamte Staat vor dem Verfall steht. Ein Sodom und Gomorrha ist unausweichlich!

Der Pfaffe und ich waren so entsetzt von alledem, dass wir den Ort der Sünde umgehend verließen. Wir spürten Ohnmacht, Trauer und Zorn. Aber wir geben nicht auf! Wir werden die notwendigen Schritte in die Wege leiten, damit Hartenfels sein Unrecht einsieht. Und wenn nicht, bringen wir ihn ins Gefängnis, diesen widerlichen Verbrecher!

Ich schrieb Herrn Münzing umgehend zurück, dass ich seine Ansichten vollumfänglich teile. Doch mein Mitgefühl hatte sich erübrigt, da Herr Hartenfels zwischenzeitlich an einem Herzinfarkt verstorben war. Das hat er nun davon! Sicherlich kennen auch Sie unredliche Personen, die sich so aufführen wie dieser „Herr“ Hartenfels. Sagen Sie diesen Leuten, dass man erwarten könne, dass jeder Mensch am Sonntag zünftig bekleidet ist – denn dies ist ein Schritt auf dem Wege, ein löblicher Mensch zu werden!

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Senioren mit Telefonen und Handtelefonen (Handys)

Redliche Senioren sorgen zukünftig dafür, dass Jugendliche keine unsinnigen „Handy“-Telefonate mehr führen!

Der „Handy“-Missbrauch durch Jugendliche, liebe Leserinnen, liebe Leser, nimmt ständig zu. Neulich beobachtete ich im Stadtpark zwei Mädchen und zwei Buben, die so um die 16 Jahre alt gewesen sein mochten und die sich vor einer Parkbank versammelt hatten. Dort ruhte ein alter, grauhaariger Herr, wobei er den Mund weit geöffnet hatte und laut schnarchte.

Zunächst befürchtete ich, die Bande wolle den arglosen Rentner bestehlen, doch es geschah etwas anderes. Die jungen Menschen grölten und lachten, dann zogen sie ihre Handtelefone hervor. Unter weiterem Gejohle hielten sie die unredlichen Geräte vor den Mund ihres Opfers, und erst in diesem Moment wurde mir klar, was sie trieben.

Sie machten fotografische Aufnahmen! Man muss nämlich wissen, dass viele „Handys“ nicht nur zum Telefonieren taugen, sondern auch andere Funktionen anbieten. Die Geräte lassen sich als Notizbuch nutzen, man kann alberne Kinderspiele darauf spielen – und Lichtbilder anfertigen!

Jugendterror gegen alte Menschen

Alte Herren im Park laufen Gefahr, von unredlichen Jugendlichen mit einem „Handy“ fotografiert zu werden.

Schnellen Schrittes ging ich auf die Horde zu, doch die jungen Leute hatten das Interesse an dem alten Mann verloren. Sich gegenseitig die soeben gemachten Lichtbilder zeigend gingen sie davon, dabei ohne Unterlass kichernd. Der alte Herr hatte von alledem nichts mitbekommen, er schlief friedlich weiter. Ich glaube, dieses Beispiel zeigt einmal mehr, dass neumodischen Handtelefone nicht unkontrolliert an Jugendliche abgegeben werden dürfen. Ebenso wie es ein Waffengesetzt gibt muss auch ein „Handy“-Gesetz her!

Alte Menschen, die in Seniorenresidenzen oder in Pflegeheimen leben, haben häufig keine sinnvolle Aufgabe. Der Alltag ist ohne Abwechslung, die Zeit fließt ungenutzt dahin. Für uns Ältere wäre es daher kein Umstand, bei der „Verordnung zur Nutzung und Weitergabe von Handtelefonen“ (so könnte sich die neue Regelung nennen) mitzuwirken.

Jugend-Untersuchung

Die Polizei wird bald das Recht bekommen, Jugendliche jederzeit nach illegalen „Handys“ zu durchsuchen!

Zunächst einmal müsste die Polizei allen Personen unter 35 Jahren die Handtelefone abnehmen. Als Ersatz bekommen die Betroffenen alte, gebrauchte „Handys“ aus den 1990-er Jahren, die ruhig zerkratzt oder ein wenig defekt sein können. Diese Fernsprechgeräte werden vorab dergestalt umgebaut, dass man nicht mehr direkt damit telefonieren kann. Man wird zunächst mit einer verantwortungsvollen Person verbunden, die dann entscheidet, ob das vom jeweiligen Jugendlichen gewünschte Gespräch freigeschaltet wird.

Und hier kommen wir älteren, redlichen Menschen zum Zuge. Jeder Bürger, der mindestens 55 Jahre alt ist und ein einwandfreies polizeiliches Führungszeugnis vorweisen kann, darf sich zur Verfügung stellen – er wird dann ehrenamtlicher „Handtelefon-Kontrolleur“. Dieser Handtelefon-Kontrolleur erhält von der Regierung ein  kostenloses, hochmodernes „Handy“, welches er auch privat unbegrenzt und gratis nutzen kann.

Hauptsächlich hat er jedoch mit diesem Apparat eine Gruppe von ca. 10 Jugendlichen zu betreuen. Egal welche Fernsprechnummer Jugendliche anwählen, sie landen zunächst bei dem für sie zuständigen Handtelefon-Kontrolleur. Selbiger hat an seinem Telefon ein „In-Ordnung“-Knopf, mit welchem er das gewünschte Gespräch eventuell erlauben kann.

Bei ihrer Bittstellung müssen die Jugendlichen folgende Angaben machen:

– Name und Anschrift der Person, die sie anrufen wollen

– Verhältnis, das zu dieser Person besteht (Verwandter, Bekannter, Bewährungshelfer, Schulkamerad, usw.)

– Sinn und Zweck des Anrufs

– Beabsichtigte Dauer des Anrufs

Handy Deppen

Der Versuch ein „Handy“ zu benutzen muss für Jugendliche zum Spießrutenlauf werden!

Der Handtelefon-Kontrolleur ist befugt, frei zu entscheiden, ob der Jugendliche telefonieren darf oder nicht. Das kann er beispielsweise aufgrund seiner Tagesverfassung (umgangssprachlich: „Laune“) tun, denn eine Begründung ist nicht nötig. Jugendliche haben schließlich nichts zu verlangen! In der Regel ist jedoch jeder Antrag abzulehnen, da „Handys“ nur den Zweck haben können, in einem wirklichen Notfall die Polizei oder die Feuerwehr zu rufen.

Damit die jungen Menschen es nicht zu bunt treiben, müssen sie ihrem Handtelefon-Kontrolleur für jede Anfrage (ob diese genehmigt wurde oder nicht) eine Gebühr von 2, 75 EUR überweisen.

Ich denke, eine Regelung in dieser Form ist gerecht und in aller Interesse.

Mit redlichen Grüßen
Ihr Johannes Kaplan

Hochmoderner Grossrechner

Moderne Großrechner sorgen dafür, dass jeder Jugendliche einem redlichen Handtelefon-Kontrolleur zugeordnet wird.

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Alte Ehepaare sind besonders glücklich

Ältere Menschen wirken besonders glücklich, wenn sie zu zweit leben!

Hier, im Pflegeheim, ist es arg langweilig. Die Tage kommen und gehen, ohne dass etwas Aufregendes passiert. Andere Heimbewohner haben es besser als ich, sie werden mitunter von Kindern oder Enkelkindern besucht, mit denen sie dann Mensch-ärgere-Dich nicht oder sogar Mau-Mau spielen. Am besten sind jene Heimbewohner dran, die zu zweit leben: alte Ehepaare, die sich schon von früher her kennen und auch an diesem trostlosen Ort zwei, drei Stunden pro Tag gemeinsam verbringen.

Mann und Frau sitzen dann auf einer Parkbank und füttern die Spatzen, abends sehen sie sich gemeinsam die Tagesschau an. Auch halten diese Ehepaare zusammen – sie zerren im Gemeinschaftsraum schon mal einen Mitbewohner vom Stuhl, wenn dieser sich zu lange vorm Heimrechner aufhält. Schließlich möchte sich jeder mal etwas im Internetz ansehen, beispielsweise Kurzfilme mit schönen Liedern des beliebten Sängers Bata Illic.

Alter, einsamer Mann im Stadtpark

Alte Männer ohne Gattin sind oft einsam: Endstation Stadtpark!

Ja, es würde mir durchaus gefallen, eine Frau an meiner Seite zu wissen. Andere Heimbewohner fragen mich häufig, welche Eigenschaften – nach meinen redlichen Vorstellungen – meine zukünftige Gattin denn vorweisen sollte. Das Alter einer Frau ist mir generell unwichtig, sie sollte nur jung sein. Es ist selbstverständlich, dass sie noch nie eine sexuelle Beziehung zu einem Mann gehabt haben darf, da Sexualität etwas Widernatürliches ist. Auch in unserer Beziehung wird keine Sexualität stattfinden, sondern die Keuschheit wird unser oberstes Gebot sein!

Besonders wichtig wäre es mir, wenn sie eine ansehnliche Summe auf dem Giro- bzw. Sparkonto vorweisen könnte (Witwenrente, Erbschaften, Lottogewinne – oder ähnliches). Denn ich bekomme von der Heimleitung sehr wenig Geld zugeteilt, so dass ich mir keinen tragbaren Heimrechner (unredlich „Notebook“) leisten kann. Mit einem solchen Gerät wäre ich nicht mehr auf den veralteten, schmuddeligen Rechner im Gemeinschaftsraum angewiesen. Um meine Bedürfnisse zu finanzieren, kann meine zukünftige Gattin meinetwegen auch frühmorgens Zeitungen austragen, denn redliche Arbeit adelt schließlich!

Diese Frau käme grundsätzlich als meine Gattin in Frage, zumal sie einen tragbaren Heimrechner besitzt. Allerdings ist sie zu betagt.

Meine zukünftige Begleiterin sollte es für normal halten, dass ich manchmal Anfälle bekomme. Da werfe ich mich dann auf den Boden, schlage wild um mich und schreie laut. Dies ist aber für sie nicht gefährlich. Sie müsste schwere Gegenstände heben können (beispielsweise einen Kasten Mineralwasser in mein Zimmer hinaufbringen), da ich aus Altersgründen nicht sehr kräftig bin.

Äußerlichkeiten sind mir gleichgültig, sie sollte nur sehr hübsch sein und Kleidung tragen, die ihre schlanke Figur zum Ausdruck bringt. Die Grazie einer Frau erheitert das Herz des Mannes. Wenn sie so gut kochen könnte, wie es einst meine Mutter vermochte, würde mir das sehr gefallen. Auch sollte sie stets meine Sachen sauber halten (meine Haarbürste reinigen, meine Leibwäsche täglich kontrollieren, meine Schuhe putzen). Da solche Tätigkeiten für eine Frau spezifisch sind, werden sie diese Arbeiten auch redlich erfreuen.

Bei unterschiedlichen Meinungen hat meine zukünftige Gattin nachzugeben, da ich immer Recht habe. Wie Sie sehen, bin ich ein großzügiger, toleranter und liebenswerter Mann. Falls Sie eine Frau sind, und der Meinung, dass Sie meinen redlichen Vorstellungen entsprechen, schreiben Sie mir einfach einen Kommentar, hier, direkt unter diesem Artikel!

Opa auf Parkbank

Alleinstehende Männer wirken oft wie bestellt und nicht abgeholt!

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Pflegeheim Suppe

Die Suppe in unserem Pflegeheim fällt nicht unter das Urheberrecht!

Ich grüße Sie, liebe Leserinnen und liebe Leser!

Vorgestern klopfte es lautstark gegen die Pforte des Pflegeheims, in welchem ich meinen Lebensabend friste. Wir Insassen waren beim Mittagessen, und diejenigen von uns, die nicht gefüttert wurden, streckten die Köpfe in die Höhe, um in die Eingangshalle hinüberzusehen. Schwester Petra öffnete die Flügeltür, und ein wohlbeleibter Wachtmeister kam mit energischen Schritten herein. Er blickte sich suchen um, ohne dabei ein Wort zu sprechen. Ich ahnte sogleich, worum es ging: Um den Heimrechner, der im Gemeinschaftsraum steht!

Herr Göllner, der mir schräg gegenüber saß, ließ seine Suppe stehen und machte ein äußerst schuldbewusstes Gesicht. Er ist 78 Jahre alt, geistig leicht verwirrt und Witwer. Plötzlich sprang er auf, stieß seinen Stuhl um und versuchte aus dem Saal zu flüchten. Doch Schwester Olga, aus Kaukasien stammend und kräftiger als so mancher Mann, hielt ihn am Arm fest. Herr Göllner begann lautstark zu weinen.

Tatsächlich ließ sich der Wachtmeister den Heimrechner zeigen, und bald kam alles heraus. Herr Göllner hatte nämlich schon vor Wochen ein unredliches Heimrechnerspiel aus dem Internetz entwendet und sich allabendlich (jeweils nach 22 Uhr) damit beschäftigt – zu einer Zeit also, als wir anderen tief und fest schliefen. Im Spielverlauf raste er mit einem virtuellen Kraftfahrzeug durch eine virtuelle Stadt! Richtige Wettrennen sollen das gewesen sein, wobei es keine für die Geschwindigkeitskontrolle zuständige Polizei gab! Herr Göllner hat schon so manchen Schabernack getrieben, aber dass er ein derart unredliches Heimrechnerspiel spielt, das hätte ich nicht von ihm gedacht. Dass er damit nicht gegen die Straßenverkehrsordnung verstoßen hat, kann ich nicht als Entschuldigung gelten lassen.

Ingrid Steeger lebt von Hartz IV

Frau Ingrid Steeger muss von Hartz IV leben, weil Herr Göllner keinen Eintritt bezahlt hat!

Es kommt noch schlimmer:

Nachdem er offenbar vom Herumrasen genug hatte, lud Herr Göllner einen kompletten Kinofilm aus dem Internetz herunter, einen sogenannten „Schulmädchenreport“! Diesen Lehrfilm mit der Schauspielerin Ingrid Steeger hätte er nicht ansehen dürfen, ohne dafür Eintritt zu zahlen. Herr Göllner verstieß in beiden Fällen gegen das Urheberrecht. Das Spiel und der Film stammten nämlich von der Heimseite „Megaupload“ (zu Deutsch in etwa „Massenablage“). Dort ging alles hochkriminell zu, der Betreiber war zwischenzeitlich sogar in Haft!

Herr Göllner wurde vom Wachtmeister überführt und legte ein vollumfängliches Geständnis ab. Glück im Unglück: Da alles in einem Pflegeheim passiert war und Herr Göllner unter das Betreuungsgesetz fällt, wurde keine Strafverfolgung eingeleitet. Schwester Petra und besonders Schwester Olga waren trotzdem äußerst ungehalten. Uns allen wurde an diesem Tag – ohne Vorwarnung! –  das Essen weggenommen. Das verbitterte mich sehr, da ich insgesamt drei Scheiben Dunkelbrot in die Suppe gebröselt hatte. Was für eine Verschwendung!

Herr Göllner ist Komplize von Megaupload

Bei Herrn Göllner handelt es sich um einen gefährlichen Internetz-Piraten!

Der Stecker des Heimrechners wird jetzt immer um 20 Uhr abgezogen. Diese Maßnahme halte ich nur für vernünftig.

Liebe Leserinnen, liebe Leser, wie Sie vielleicht schon bemerkten, habe ich heute die Liste der elektronischen Verweise aktualisiert. Dank des Internetz-Dienstes „Web-Archive“ fanden sich noch einige alte Heimseiten, die ich längst verloren glaubte. Eine davon („TCPA ist knorke“) passt hervorragend zu meinem heutigem Thema:  die Verletzung des Urheberrechts durch unredliche Personen. Heimrechnerspiele und Kinofilme herunterladen, das verbietet sich eigentlich von selbst.

Schon vor Jahren gab es also ein Vorhaben namens „TCPA“, um unbelehrbare Menschen vom Diebstahl geistigen Eigentums abzuhalten. Leider brachte dies keinen rechten Erfolg. Heutzutage haben die Obrigkeiten dieser Welt sich ein Gesetz namens ACTA ausgedacht, welches aber noch nicht überall gültig ist. Grund dafür ist, dass Jugendliche die Schule schwänzen, um auf der Straße gegen dieses Gesetz zu demonstrieren. Es würde mich nicht wundern, wenn demnächst die Bankräuber dagegen protestieren, dass des Nachts die Tresore abgeschlossen sind. Ich habe den alten „TCPA ist knorke“-Artikel, mit der gebotenen künstlerischen Freiheit, den aktuellen Gegebenheiten angepasst und veröffentliche das Ergebnis im Nachfolgenden. Überwachung im Internetz ist wichtig, wir alle sollten uns dafür einsetzen!

Mit redlichen Grüßen!
Johannes Kaplan

ATCA ist redlich und knorke

„Immer mehr Jugendliche sagen: ACTA ist total knorke“

Eine Initiative von redliche Menschen

Martin Zahnbeisser

Martin Zahnbeisser

„Ich bin für ACTA, weil endlich den Weichwarendieben ein Riegel vorgeschoben werden muss. Außerdem ist es immens wichtig, dass die Jugend am Heimrechner überwacht wird.“

Josef Heilmann

Josef Heilmann

„Jugendliche Halunken bevölkern zunehmend das Gewebe und treiben Schindluder, dass einem angst und bange wird. Hier muss endlich gehandelt werden! Ich sage JA – zu ACTA!“

Herr Marui

Herr Marui

„Selbstverständlich sage auch ich ‚ja‘ zu ACTA, denn nur durch ACTA kann man sicher zensieren und unchristliche Seiten für Personen jeglichen Alters unzugänglich machen.“

Nicht erkannt

Anonym

„Ich bin stark für ACTA, da ich nichts zu verbergen habe. Wer gegen ACTA ist, gerät meiner Meinung nach in den Verdacht, etwas zu verbergen. ACTA- Hurra!“

Hans Grillmeister

Hans Grillmeister

Dies ist ein erster kleiner Schritt in eine redliche Internetzwelt mit redlichen Heimrechnern. Den Erfindern dieses Gesetzes gehört meine vollste Sympathie. Es wird Zeit, dass dem kriminellen Unwesen im Internetz ein Riegel vorgeschoben wird. Die derzeitigen anarchistischen Zustände erschrecken jeden rechtliebenden Menschen. Derzeit werden viele Weichwarenschreiber und Künstler um ihren wohlverdienten Lohn gebracht, unbefugte Spione tummeln sich im Netz. Staatliche Einrichtungen haben keinen ausreichenden Zugriff auf Privatrechner und Rechner der Internetzdienstleister. Dies alles muss ein Ende haben. Mit dieser Technologie wird auch ein Grundstein für eine effektive Zensur gelegt.

Siegfried Feldmar

Siegfried Feldmar

Im Internetz herrschen Gewalt und Anarchie. ACTA ist die Kraft, die das Internetz redlich macht. Alle ACTA-Feinde sind Kommunisten und Verbrecher.
Halleluja!

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Dunkelbrot

Die drei Scheiben Dunkelbrot wurden inzwischen von Prof. Zahnbeisser ersetzt (siehe Kommentarbereich!).

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Anwärter auf den Nobelpreis

Direktor des Instituts Rüsselheim: Professor Anton Brunkeuter

Weitgehend unbeachtet von der Mehrheit der Forscher, die sich in den letzten Jahren mit dem sündhaft teuren, sinnlosen und größtenteils unredlichen Human Genom Project, der Entschlüsselung der menschlichen Gene, beschäftigt haben, fand am redlichen Institut für Zellbiologie der wissenschaftlichen Akademie Rüsselsheim eine weitaus sinnvollere Forschung statt: die Suche nach dem Redlichkeits-Gen. Der Direktor des Instituts, Professor Anton Brunkeuter, und sein Oberassistent, Dr. Lambert Mürgler, traten jetzt mit ihren sensationellen Ergebnissen an die Öffentlichkeit.

Diese Ergebnisse könnten die menschliche Gesellschaft radikal verändern. Erstmals können redliche von unredlichen Menschen durch einen einfachen und vergleichsweise billigen Gentest unterschieden werden, den Prof. Brunkeuter demnächst auf den Markt bringen will. Menschen, deren Unredlichkeit so weit führt, dass sie eine ernsthafte Gefährdung für sich selbst und ihre Umwelt darstellen, können vielleicht schon in zehn Jahren auch einer Gentherapie unterzogen werden.

Dr. Muergler ist ein Oberasstistent

Dr. L. Mürgler - Mitentdecker des Redlichkeits-Gen

Dr. Lambert Mürgler berichtet: “Unsere Methode war genial einfach, so wie jede Idee des Professors. Wir nahmen Blutproben von erwiesenermaßen redlichen Menschen (Johannes Kaplan, Ferdinand Schratmannsdörffer, Franz Frommheld, KarlAugust Bromme, Edeltraud Engler und uns selbst), und trugen die Erbinformation (DNA) zur Auftrennung auf Gelplatten auf. Dann verglichen wir das Ergebnis mit der Erbinformation von notorisch unredlichen Menschen (Handybesitzer, Raucher, sowie Menschen, die Sexualität praktizieren oder sich unredlich kleiden, teilweise sogar Tangaslips anziehen!). Es war nicht einfach, die unredlichen Subjekte zu identifizieren und vor allem zur Blutabnahme zu bewegen. Die meisten wollten Geld, und manchmal blieb von unserem Gehalt nicht viel übrig, aber was tut man nicht alles für den redlichen Nobelpreis. Einmal wurden wir sogar verhaftet, als wir einem Mann vor einem unkeuschen Filmtheater im Bahnhofsviertel Blut abnahmen und die Polizei uns für Konsumenten unredlicher Drogen hielt.”

Die redliche Wissenschaftsarbeit in Rüsselsheim geht mit Hochdruck weiter. Zuerst muss der Brunkeuter-Test zur endgültigen Marktreife entwickelt werden, dann geht es an die Aufklärung der Struktur, also die Entschlüsselung des Gens. Das ist die Voraussetzung dafür, dass in etwa zehn Jahren eine einfache und schnelle Gentherapie zum Wohle der Menschheit das leisten kann, wozu heute eine jahrelange und allzu oft vergebliche Umerziehung vonnöten ist.

Redlichkeits-Gen wurde isoliert

Genau da sitzt es: das Redlichkeits-Gen!

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