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Bierverbot und Alkoholverbot

Ein Bierverbot sollte nicht nur für die Silvesternacht in Betracht gezogen werden!

Liebe Freunde und Freundinnen der Redlichkeit,

viele von uns freuten sich dieses Jahr auf eine beschauliche und besinnliche Silvesterfeier. Wenn man Pläne für das neue Jahr schmiedet, dann braucht man dafür schließlich eine gewisse Ruhe. Dieses Mal sollte es ein Silvester werden, wie es sich gehört.

Wegen der Corona-Seuche hatte unsere Regierung recht besonnen und klug gehandelt.  So wurde beschlossen, dass ausländische Krachmusik, wilde Veitstänze, Alkohol und andere harte Drogen nicht zum Jahreswechsel gehören. Der ganze Unfug wurde schlichtweg verboten.

Doch wie die Zeitungen und Wochenschauen einhellig berichten, hielt sich kaum jemand an die vernünftigen Vorschriften, die uns unsere Frau Bundeskanzler gemacht hatte. In allen großen Städten unseres Landes wurden Polenböller und Chinakracher gezündet und sogar Russenraketen zum Himmel gejagt. Es wurde entfesselt gefeiert und getanzt, nur wenige hielten sich an die Regeln.

Die Tiere in den Parkanlagen haben sich darüber bestimmt sehr erschrocken, und den Katzen und Goldhamstern in den Wohnungen erging es nicht besser. Natürlich bekamen auch wir Älteren Kopfschmerzen von dem ganzen Krach und natürlich von dem ekelhaften Schwefelgestank.

Bis jetzt hat die Bundesregierung rein gar nichts zu dem ungehörigen Verhalten bestimmter Leute gesagt, unter dem alle anständigen Menschen zu leiden hatten. Wer nicht hören will, muss fühlen, sagte man früher. Und das gilt auch heute noch. Die Regierung muss endlich durchgreifen! Für den kommenden Jahreswechsel muss der Bevölkerung klar gemacht werden, was passiert, wenn sich nicht alle an die Regeln halten.

Ich möchte hierfür nur zwei Vorschläge machen. Leute, die Knallkörper zünden und Raketen abfeuern, die trinken auch sehr viel Bier. Deshalb könnte man damit drohen, dass man bis zum Sommer den Ausschank und Verkauf von Bier verbietet, wenn in der Silvesternacht auch nur ein einziger Knaller zu hören ist. Ein Bierverbot ist sowieso seit langem überfällig.

Außerdem kann man damit drohen, das Internetz wochenlang komplett abzuschalten, wenn vom 31. Dezember bis zum 1. Januar irgendein Mucks die Nachtruhe stört. Besonders Jugendliche, die ja fast immer internetzsüchtig sind und ständig mit ihren sogenannten „Smartphones“ spielen, dürften eine ziemliche Angst bekommen, wenn sie eine solche Drohung hören.

Natürlich könnte man für ältere und redliche Menschen eine Ausnahme machen, damit sie sich im Internetz weiterhin ungestört löblich austauschen können.

Ich wünsche allen redlichen Menschen ein schönes und erfolgreiches Jahr 2021!

Ihr
Johannes Kaplan

Internetverbot

Und für junge Menschen wäre ein umfassendes Internetzverbot eine Bereicherung!

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internet-sucht

In der Schule wird Kindern vermittelt, dass es normal sei, sich unentwegt im Internetz herumzutreiben.

Liebe Leserinnen und Leser,

das Internetz ist eine neue Erfindung, mit der ausschließlich ältere bzw. redliche Mitbürger vernünftig umgehen können. Darauf habe ich oft genug hingewiesen. Junge Menschen kommen mit dieser modernen Errungenschaft nicht zurecht, werden krank und abhängig davon. Ärzte und andere Experten bestätigen meine redliche Meinung. DIE ZEIT berichtet:

Das Bild vom Internet-Junkie, der von Fast Food lebt und sich selbst vernachlässigt, ist nicht nur ein Klischee. Experten beobachten die körperliche Verwahrlosung immer wieder. Internetabhängige vernachlässigen den eigenen Körper häufig. „Manche verwahrlosen vor dem Computer regelrecht, sind übergewichtig, manchmal auch untergewichtig, leiden unter Lichtmangel, haben Augenprobleme oder Sehnenscheidenentzündungen vom vielen Spielen“, sagt der Arzt, Psychotherapeut und Autor Bert te Wildt („Digital Junkies“) von der Bochumer Ambulanz für Internetabhängige.

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Ein typisch deutscher Jugendlicher „dank“ Internetz-Sucht: übergewichtig, verpickelt, dumm!

Auch der soziale Bereich wird oft vernachlässigt. „Echte Freundschaften gehen zu Bruch und Partnerschaften haben viele Betroffene oft noch gar nicht erlebt“, so der Arzt te Wildt. Zudem mache sich Abhängigkeit auch bei den Leistungen bemerkbar. Viele Betroffene gehen kaum noch zur Schule, zur Ausbildung oder vermasseln das Studium. „Anfangs sind sie insgeheim sogar froh darüber, dass alles andere kaputt geht, dann können sie dem Netz nämlich 24 Stunden zur Verfügung stehen.“

[…] Dazu gehören gedankliche Vereinnahmung, Entzugserscheinungen, Kontrollverlust und ein Weitermachen trotz negativer Konsequenzen. Das Zentrum nennt als Warnsignale auch immer kürzere Abstände zwischen der Internet-Nutzung sowie launische oder aggressive Reaktionen, wenn ein Jugendlicher keinen Zugang zum Netz habe.

Die Sucht manifestiert sich Forschern zufolge häufig im Alter von 14- bis 24 Jahren. Betroffen sind vor allem junge Männer. 2011 kam eine Studie zu dem Ergebnis, dass in Deutschland etwa 1,5 Prozent der 14- bis 64-Jährigen internetsüchtig sind. Bert te Wildt rechnet mit einer steigenden Tendenz, auch bei Mädchen und jungen Frauen, die vor allem von sozialen Netzwerken abhängig würden. Zugleich wird weiterhin darüber gestritten, ob eine Internet-Abhängigkeit als eigenständige Krankheit zu qualifizieren ist.

Den vollständigen Artikel finden Sie, liebe Leserinnen und Leser, hier: Verknüpfung anklicken!

Mit herzlichen Grüßen
Ihr Johannes Kaplan

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