Archive for the ‘Gesellschaft/Kultur’ Category

Ein Spatz und ein „Döner Kebab“

Liebe Leserinnen und Leser,

vorgestern bekam ich in Anschluss an den Nachmittagstee von Oberschwester Olga die Erlaubnis, das Pflege- und Altenheim ohne Begleitung zu verlassen. Ich spazierte also frohgemut auf die kleine aber feine Fußgängerzone zu, die nun wirklich nicht weit von meiner Heimstatt entfernt ist.

Nichts Böses ahnend hörte ich plötzlich ein klatschendes Geräusch. Genau vor meinen Füßen war ein Spatz zu Boden gefallen! Einfach so vom Baum herunter! Als Spatz wird weitläufig der Haussperling bezeichnet, ein possierliches kleines Vögelchen, das meist mehr schimpft als das es singt, was es aber kein bisschen weniger liebenswert macht.

Hoffentlich hat sich der kleine Kerl nicht verletzt!, dachte ich noch, als ich das possierliche Tierchen aufhob. Aber dann wurde eine schreckliche Ahnung zur Gewissheit: Der Spatz war tot!

Eine tiefe Traurigkeit überkam mich, und ich hatte den sehnlichen Wunsch, den Spatz eine schöne Beerdigung zukommen zu lassen. Deshalb wickelte ich das tote Tierchen in mein Stofftaschentuch und nahm es mit mir.

Vor Trauer wankend ging ich weiter, bis ich die Fußgängerzone erreichte. Ich konnte mein Glück kaum fassen, als ich dort ein Polizeiauto sah! Es parkte vor einem Schnellimbiss, einem sogenannten „Döner“-Laden. Die beiden Beamten machten offenbar gerade Pause und aßen einen „Döner“. Das konnte ich natürlich nicht gutheißen, aber darauf kam es ja jetzt nicht an. Ich war immerhin für eine Beerdigung verantwortlich.

Als ich näherkam, sah ich, dass jeder der Polizisten einen dunklen, breiten Schnurrbart trug. Ich wusste gar nicht, dass ein so verwegenes Aussehen für die Angehörigen der Ordnungsmacht erlaubt ist. Die beiden unterhielten sich außerdem auf Türkisch, vielleicht auch in einer anderen arabischen Sprache. Das war mir natürlich gleichgültig, denn ich unterscheide Menschen nicht nach ihrer Nationalität, sondern danach, ob sie redlich oder unredlich sind.

Also begrüßte ich die Herren freundlich und streckte ihnen den toten Spatz entgegen: „Bitte beerdigen Sie dieses Geschöpf, es muss nichts Besonderes sein – einige hübsche Blumen und ein frommes Gebet reichen!“

Beide Polizisten begannen zu lachen. Offensichtlich waren sie neu in Deutschland und hatten nicht verstanden. Ich sagte also in einfacher Sprache: „Vogel kaputt, muss unter Erde! Schönes Lied singen und beten, bitteschön!“

Einer sah mich nun böse an und sagte etwas, was wie „Eschol Escheck“ klang. Der andere zuppelte immerzu mit seinem unangenehm riechenden „Döner“ in meine Richtung, so als ob er die unredliche Speise gegen meine Jacke würde werfen wollen.

Beide Polizisten gingen schließlich davon, ohne mich weiter zu beachten. Da stand ich nun mit dem toten Spatzen in der Hand, der immer noch keine angemessene Bestattung erhalten hatte.

Als ich mich umdrehte, sah ich das Polizeiauto, dass die beiden ausländischen Polizisten unbeaufsichtigt zurückgelassen hatten. Eines der Seitenfenster war halb heruntergekurbelt. Hurra!, dachte ich, und warf den toten Vogel samt des Taschentuchs in das innere des Fahrzeugs. Nun werden sich die beiden unredlichen Polizisten zwangsläufig um die Beerdigung des Tieres kümmern müssen.

Darüber war ich natürlich sehr froh und spazierte nahezu beschwingt nach Hause.

Wie Sie sehen, liebe Leserinnen und Leser, ist die Redlichkeit nicht nur die einzig richtige Lebensweise, sondern es gibt auch viele „Zufälle“, die jedem redlichen Menschen letztlich zum Erfolg verhelfen.

Es grüßt Sie herzlich, Ihr

Johannes Kaplan

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Wie benutzt man Videotext

Mit etwas Beharrlichkeit kommt man nach einigen Tagen mit dem „Videotext“ zurecht.

Liebe Freunde und Freundinnen der Redlichkeit,

zeitgemäße (unlöblich: „moderne“) Gerätschaften kann man nicht grundsätzlich als unredlich bezeichnen. Es kommt stets darauf an, wer vor dem Heimrechner oder dem Fernseher sitzt – oder wer das drahtlose Fernsprechgerät benutzt. 

Heutzutage bieten Fernsehgeräte den Zuschauern die Möglichkeit, elektrische Zeitungen zu lesen. Die Betreiber nennen das „Videotext“ oder auch „Teletext“. Eine solche Nutzungsmöglichkeit ist nicht von vornherein unredlich, denn es lässt sich durch diese „Fernsehzeitung“ beispielsweise erfahren, wie das Wetter am nächsten Tage sein wird oder welche Blume die Blume des Jahres geworden ist.

Bitte erkundigen Sie sich im Fachhandel, ob Ihr Fernsehgerät (falls Sie denn eines besitzen) über die zeitgemäße Technik „Videotext“ verfügt. Am besten, Sie nehmen Ihre Fernbedienung mit in ein Kaufhaus und zeigen sie in der Rundfunkabteilung einem Verkäufer. Er wird Ihnen sicher gern Bescheid geben.

Falls Ihr Gerät über „Videotext“ verfügt, so werden Sie nur einige Tage benötigen, um sich in der Handhabung zurechtzufinden. Nur Mut, es ist nicht so schwer, wie es anfangs aussieht! Aber achten Sie darauf, was Sie lesen! Den „Teletext“ der Revolver-Sender „RTL“ oder „SAT 1“ können Sie nämlich gleich links liegen lassen, denn das sind richtige Narren-Postillen.

Bei ARD oder ZDF findet man hingegen durchaus fesselnde und lehrreiche Inhalte. Aber selbst beim Staatsfernsehen heißt es, Obacht geben! Unter den einzelnen Berichten wird niemals der Name eines Verfassers genannt. Es könnte also etwas in böser Absicht erlogen worden sein. Vor allem gibt es auch Gewaltdarstellungen: so man liest man nicht selten von Boxveranstaltungen, „Tatort“-Krimis oder Fußballspielen.

Wenn Sie sich in dieser neuen technischen Welt aufhalten, müssen Sie also weiterhin auf Ihr Herz und vor allem auf Ihren Verstand hören.

Herzliche Grüße, Ihr
Johannes Kaplan

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Anglizismen

 Der Wortschatz der Dummen

Liebe Freunde und Freundinnen der Redlichkeit,

zu früheren Zeiten lernten anständige Menschen fleißig alle möglichen Dinge, wenn sie es zu etwas bringen wollten. Wer jedoch heute nach Anerkennung strebt, der muss sich nicht um irgendeine Bildung bemühen – er muss nur möglichst viele „Anglizismen“ nachplappern.

Als „Anglizismus“ bezeichnet man einen Ausdruck, der aus dem Englischen stammt und in eine andere Sprache eingeflossen ist. Englisch ist sehr primitiv und eigentlich keine richtige Sprache, wie vor kurzem von angesehenen Wissenschaftlern nachwiesen wurde.

Nur Narren benutzen „Anglizismen“. Aber wenn die englische „Sprache“ so schlicht und einfach ist, warum lernen Dummköpfe nicht gleich, sich ausschließlich in diesem Kauderwelsch zu unterhalten? Weil diese Leute (meistens Jugendliche) selbst dazu zu dumm sind … und außerdem zu faul! Also machen sie sich mit dem sogenannten „Denglisch“ wichtig.

Falls Sie einem solchen Deppen begegnen und aus reiner Neugierde wissen möchten, wovon er wohl gerade faselt, finden Sie hier eine kleine Hilfestellung:

Diversity: Langmut gegenüber Widernatürlichem
Gender: Andersartiges wider besseres Wissen zur Normalität erklären
gendern, gegendert: die deutsche Sprache verhunzend
Homeoffice: zu Hause arbeiten; eigentlich: britisches Heimat-Ministerium
cool: locker; angenehm; erfreulich; toll
„uncool“: verkrampft; unangenehm, unerfreulich
Nice: Nizza
„geswitcht“: geändert; einen neuen Zeitpunkt vereinbart
„gecancelt“: abgesagt; abgebrochen
Safe the date: Notiere den Fälligkeitstag!
Online: eingeschaltet; mit dem Internetz verbunden sein; startbereit sein
Killer: Totmacher
Flyer: Flugblatt
Handout: Zettel zum Nachlesen
fuck: wütender Ausruf über ein Ereignis, das genauso unangenehm ist wie Sexualität

Mit herzlichen Grüßen
Ihr Johannes Kaplan

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Greis Joe Biden

Spricht trotz seines hohen Alters nur die unredliche englische Sprache: der amerikanische Präsident Joseph Biden!

Zurzeit dürfen wir immer nur nacheinander und in kleinen Gruppen in den Speisesaal. Am Sonntagabend war ich erst um 20 Uhr mit dem Abendessen dran. Müde saß ich an meinem Tisch und blickte zum unsäglichen Fernseher hinüber, der an der Wand befestigt ist und natürlich mal wieder lief. Die wenigen anwesenden Mitbewohner starrten gebannt auf die Mattscheibe.

Die Nachrichten zeigten einen weißhaarigen Tattergreis, der irgendetwas Unverständliches stammelte. Erst dachte ich: O je, Herr Göllner – dieser Dummkopf! – hat es tatsächlich ins Fernsehen geschafft! Doch dann las ich am unteren Bildrand den Schriftzug „Joe Biden, US-Präsident“.

Ich legte mein Margarinebrot auf den Teller zurück, stand auf und zog den Stecker des Fernsehgerätes aus der Steckdose. Es dauerte nicht lange, bis ein Pfleger erschien, um mich zur Rede zu stellen.

„Der amerikanische Präsident nuschelt schrecklich, wahrscheinlich ist sein Mund voll mit Kaugummi“, erklärte ich. „Da wird einem ja das Brot auf dem Teller schimmlig!“

Die wenigen Mitbewohner, die zu so später Stunde anwesend waren, gaben mir recht. Der Pfleger ging schließlich seufzend und schulterzuckend davon. „Außerdem spricht das amerikanische Staatsoberhaupt englisch!“ rief ich ihm hinterher. „Das gehört sich nicht, das ist eine sehr unredliche Sprache.“

Frau Knusbreck, eine spindeldürre Mitbewohnerin, stellte ihren Kamillentee auf die Untertasse und sah mich an: „Welche Sprachen sind denn redlich und welche unredlich?“ Diese kluge Frage freute mich sehr und ich überlegte eine Weile. Außer Deutsch spreche ich ja keine anderen Sprachen. Aber gleich am nächsten Morgen erstellte ich eine Liste, hier ist sie:

Redliche Sprachen:

  • Deutsch (einschließlich aller Mundarten und Ausformungen wie Plattdeutsch, Bayerisch, Schweizerdeutsch usw.)
  • Latein
  • Altgriechisch
  • Hebräisch
  • Jiddisch
  • Suaheli
  • Afrikaans

Unredliche Sprachen:

  • alle anderen Sprachen, besonders aber Englisch und Amerikanisch

Somit wissen Sie, liebe Leserinnen und Leser, mit welchen Sprachen Sie sich überhaupt beschäftigen können, ohne sich unmoralisch fühlen zu müssen.

Mein nächster Beitrag wird sich dann wieder einmal mit den sogenannten Anglizismen beschäftigen, mit denen Kinder und Jugendliche um sich werfen und damit die wenigen redlichen Sprachen (siehe oben) verhunzen.

Bis dahin verbleibe ich
mit herzlichen Grüßen

Ihr Johannes Kaplan

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Jugendliche schauen ob des harten Winters „dumm aus der Wäsche“

Liebe Freunde und Freundinnen der Redlichkeit,

ich hoffe, hinter Ihnen liegt ein besinnliches Osterfest!

Immer wieder wird im Internetz behauptet, dass es die Redlichkeit bereits so lange gäbe, dennoch würde die Welt „immer moderner“ werden, woran man ja sehen könne, dass Menschen wie „ein gewisser Johannes Kaplan“ völlig erfolglos seien. Auch all die anderen redlichen Heimseiten im Internetz hätten nichts bewirkt, so liest man bisweilen.

Dabei kann ein jeder, der mit offenen Augen und Ohren durch die Welt wandelt, erkennen, dass genau das Gegenteil der Fall ist. Inzwischen hat ein wunderbarer Frühling begonnen, aber vor kurzem machte uns noch ein recht harter Winter arg zu schaffen.

Ja, es gab wieder Schnee, und viele frostige, eiskalte Tage. Tage, an denen man das Pflegeheim am liebsten gar nicht mehr verlassen hätte.

Woran liegt das? Schuld an der Erderwärmung sind die Jugendlichen, wie die Wissenschaft bekanntlich herausfand, denn Jugendliche verreisen oft mit dem Flugzeug, fahren gerne Kraftfahrzeuge und verwenden ständig elektrische Geräte, vor allem Handtelefone (unlöblich: Smartphones). All diese Umweltsünden trugen dazu bei, dass man in den Wintertagen der vergangenen Jahre beinahe im Unterhemd herumlaufen konnte. Jugendliche hatten eine Klimakatastrophe ausgelöst!

Viele Aktionen der Redlichen erbringen jetzt jedoch ihre Früchte:

  • Vor Fahrschulen werden Jugendliche davon abgehalten, eine sogenannte Fahrerlaubnis zu erwerben.
  • Telefonapparate der Jugend werden von älteren und somit klügeren Mitbürgern konfisziert.
  • Jugendliche können nicht mehr nach Mallorca fliegen, um dort betrunken die Einheimischen zu belästigen.
  • Der unredliche „Dankwart der Tankwart“ und seine Spießgesellen sind im Abort des Internetz‘ verschwunden und tauchen nicht mehr auf.

Und … und … und…

Angeregt von meiner Heimseite haben viele redliche Menschen dazu beigetragen, die Jugend in ihre Schranken zu verweisen. „Handys“ bleiben ausgeschaltet und können somit durch ihre Strahlung nicht mehr die Luft erwärmen. Kaum ein Jugendlicher traut sich noch, sich zu einem Fahrkurs anzumelden. Führerscheine für Jugendliche sollten schon bald der Vergangenheit angehören.

Die Erfolge der Redlichkeit sind äußerst erstaunlich und ich bin sehr gespannt, wie sehr zum Guten sich unsere Welt bis zum Ende dieses Jahrzehnts noch entwickeln wird!

Herzliche Grüße, Ihr

Johannes Kaplan

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Bierverbot und Alkoholverbot

Ein Bierverbot sollte nicht nur für die Silvesternacht in Betracht gezogen werden!

Liebe Freunde und Freundinnen der Redlichkeit,

viele von uns freuten sich dieses Jahr auf eine beschauliche und besinnliche Silvesterfeier. Wenn man Pläne für das neue Jahr schmiedet, dann braucht man dafür schließlich eine gewisse Ruhe. Dieses Mal sollte es ein Silvester werden, wie es sich gehört.

Wegen der Corona-Seuche hatte unsere Regierung recht besonnen und klug gehandelt.  So wurde beschlossen, dass ausländische Krachmusik, wilde Veitstänze, Alkohol und andere harte Drogen nicht zum Jahreswechsel gehören. Der ganze Unfug wurde schlichtweg verboten.

Doch wie die Zeitungen und Wochenschauen einhellig berichten, hielt sich kaum jemand an die vernünftigen Vorschriften, die uns unsere Frau Bundeskanzler gemacht hatte. In allen großen Städten unseres Landes wurden Polenböller und Chinakracher gezündet und sogar Russenraketen zum Himmel gejagt. Es wurde entfesselt gefeiert und getanzt, nur wenige hielten sich an die Regeln.

Die Tiere in den Parkanlagen haben sich darüber bestimmt sehr erschrocken, und den Katzen und Goldhamstern in den Wohnungen erging es nicht besser. Natürlich bekamen auch wir Älteren Kopfschmerzen von dem ganzen Krach und natürlich von dem ekelhaften Schwefelgestank.

Bis jetzt hat die Bundesregierung rein gar nichts zu dem ungehörigen Verhalten bestimmter Leute gesagt, unter dem alle anständigen Menschen zu leiden hatten. Wer nicht hören will, muss fühlen, sagte man früher. Und das gilt auch heute noch. Die Regierung muss endlich durchgreifen! Für den kommenden Jahreswechsel muss der Bevölkerung klar gemacht werden, was passiert, wenn sich nicht alle an die Regeln halten.

Ich möchte hierfür nur zwei Vorschläge machen. Leute, die Knallkörper zünden und Raketen abfeuern, die trinken auch sehr viel Bier. Deshalb könnte man damit drohen, dass man bis zum Sommer den Ausschank und Verkauf von Bier verbietet, wenn in der Silvesternacht auch nur ein einziger Knaller zu hören ist. Ein Bierverbot ist sowieso seit langem überfällig.

Außerdem kann man damit drohen, das Internetz wochenlang komplett abzuschalten, wenn vom 31. Dezember bis zum 1. Januar irgendein Mucks die Nachtruhe stört. Besonders Jugendliche, die ja fast immer internetzsüchtig sind und ständig mit ihren sogenannten „Smartphones“ spielen, dürften eine ziemliche Angst bekommen, wenn sie eine solche Drohung hören.

Natürlich könnte man für ältere und redliche Menschen eine Ausnahme machen, damit sie sich im Internetz weiterhin ungestört löblich austauschen können.

Ich wünsche allen redlichen Menschen ein schönes und erfolgreiches Jahr 2021!

Ihr
Johannes Kaplan

Internetverbot

Und für junge Menschen wäre ein umfassendes Internetzverbot eine Bereicherung!

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Weihnachtsäpfel

Weihnachten, das Fest der Besinnlichkeit

Liebe Freunde und Freundinnen der Redlichkeit,

wieder neigt sich ein Jahr dem Ende zu. Ich wünsche Ihnen ein beschauliches Weihnachtsfest, am besten im Kreise Ihrer Familie oder zumindest Ihrer Freunde. Bitte kommen Sie gut und vor allem gesund ins neue Jahr!

Herzlichst
Ihr Johannes Kaplan

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Liebe Leserinnen und Leser,

die Weihnachtsstimmung vieler Mitmenschen ist in diesem Jahr wahrlich getrübt. Man kann ja kaum noch irgendwo hingehen, ohne sich mit diesem schaurigen Corona-Bazillus anzustecken.

Wir als Bewohner eines Alten- und Pflegeheims werden dazu angehalten, unsere Zimmer möglichst nicht zu verlassen. Der Heimrechner steht unten im Gemeinschaftsraum, bis gestern war es mir verboten, dorthin zu gehen. Und das, obwohl doch kein Mensch an einem „Computer“-Virus erkranken kann.

Gestern führte ich ein langes Gespräch mit Oberschwester Olga. Ich machte sie darauf aufmerksam, dass zahllose Eltern auf meine weihnachtlichen Geschenkempfehlungen warten und ich daher dringend ins Internetz muss. Die resolute Russin zeigte sich jedoch völlig uneinsichtig! Erst als ich einen Teller mit Kompott auf den Boden schleuderte, lenkte sie ein.

Sie gewährte mir allerdings nur wenige Minuten!  Daher ganz auf die Schnelle:

Dieses Jahr habe ich nur eine Empfehlung für Eltern die in England oder Amerika wohnen. Bitte schenken Sie Ihrem Kind einen Deutschkurs! Wie Sie im Kurzfilm oben sehen, können ausländische Kinder ab drei Jahren mühelos Deutsch lernen.

Englisch ist wirklich keine schöne Sprache, und hierzulande versteht man dieses grausige Kauderwelsch noch nicht einmal. Wenn die englischen und amerikanischen Kinder dann irgendwann zu Erwachsenen werden, werden sie erkennen, dass man sich auf Deutsch viel gewählter und redlicher ausdrücken kann. Niemand wird mehr Englisch sprechen wollen. Die abscheulichen Anglizismen, die man zurzeit überall in Deutschland und im Internetz findet, wird es dann nicht mehr geben.

Liebe englische und amerikanische Eltern: mit einem solchen Deutschkurs beschenken Sie nicht nur Ihr Kind, sondern die ganze Welt!

Mit redlichen Grüßen
Ihr Johannes Kaplan

 

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Kinder Tattoo

Selbst Kinder werden heutzutage mit Tätowierungen verunstaltet!

Liebe Freunde und Freundinnen der Redlichkeit,

als ich noch jung war, mussten nur Seeleute und ehemalige Zuchthäusler Tätowierungen tragen. So konnte man diese Leute schon von weitem erkennen und sicherheitshalber die Straßenseite wechseln. Tätowierte waren nämlich dafür bekannt, dass sie redlichen Menschen gerne Gewalt antaten. Bei einer Körperbemalung handelte es sich seinerzeit um ein Kainsmal für Kriminelle. Wer eine Tätowierung trug, der war für’s Leben gebrandmarkt.

Die Zeiten haben sich jedoch geändert. Tätowierungen sind inzwischen „schick“ geworden, man nennt sie nun „Tattoos“. So, wie es selbstverständlich ist, ein „Smartphone“ zu besitzen, so ist es ganz normal, sich ein „Tattoo stechen zu lassen“.

Besonders junge Leute sind übersät mit bunten Bildchen und mit Schriftzügen in englischer „Sprache“. Vermutlich wissen die Heranwachsenden gar nicht, welche Redewendungen sie da auf der eigenen Haut spazieren tragen. Und selbst die Hausfrau und Mutter aus der Nachbarschaft hat mittlerweile eine schaurige Darstellung auf dem Oberarm, die sie bei jedem Ringelpiez stolz herzeigt. Man sieht am heutigen Tätowierwahn deutlich, wie sehr unsere Gesellschaft immer mehr verlottert. Selbst unschuldige Kinder werden dazu verleitet, sich mit „Tattoos“ zu verunzieren:

Neulich bemerkte ich bei Karstadt eine junge Mutter, deren vielleicht fünf Jahre altes Kind das Bild eines amerikanischen „Superhelden“ auf dem Handrücken trug. Die Tätowierung war außerdem ganz schlecht gemacht, die Farben waren nämlich ganz verlaufen und verschwommen. Vielleicht war es auch nur ein Abziehbild, was die Sache jedoch nicht besser macht.

Ich wollte der jungen Mutter eine mündliche Ermahnung erteilen, aber sie hatte Knöpfe in den Ohren, mit denen sie offensichtlich lautstark ausländische „Musik“ hörte. Wütend trat ich mit dem rechten Fuß gegen ihre prall gefüllte Einkaufstasche, wobei ich selber fast gestürzt wäre. Die Frau gab einen überraschten Schrei von sich und das Kind begann zu weinen.

Weil die Umstehenden mich seltsam ansahen, lief ich schnell weg. Vermutlich hätten sich die Leute noch auf die Seite dieser miserablen Mutter gestellt, man kennt das ja. Ich nahm mir jedoch vor, schon bald weitere Aktionen gegen das Tätowieren auszuführen.

Mit redlichen Grüßen

Ihr Johannes Kaplan

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Frivoles Mittelalter

Im Mittelalter verspürten die Menschen kein Schamgefühl, wenn sie sich nackt vor Tieren zeigten!

Liebe Leserinnen und Leser,

nicht wenige von Ihnen werden, nur weil Sie ein Leben voller Redlichkeit und Keuschheit (und somit auch voller Gesundheit!) führen, mitunter von frechen Jugendlichen verhöhnt:

„Alter, du stammst wohl aus der Steinzeit mit Deinen verknöcherten Ansichten!“

Oder auch:

„So verkorkst wie du haben sonst nur die Leute im Mittelalter gelebt!“

Man sollte sich darüber nicht allzu heftig aufregen. Aufgrund ihres noch nicht voll ausgewachsenen Gehirns können manche Menschen – das kann bis zum 30 Lebensjahr andauern – nicht sehr gut und vor allem nicht folgerichtig denken.

Heutzutage kommt hinzu, dass Kinder und Jugendliche so gut wie nichts über die Weltgeschichte wissen. Kein Wunder – wenn sich die Heranwachsenden nicht gerade im Internetz herumtreiben oder mit ihrem „Smartphone“ spielen, dann sehen sie sich auf „Netflix“ oder „Prime“ dümmliche Zombiefilmchen an. Über einen solchen Blödsinn wissen sie genau Bescheid!

Wenn sie eine Ahnung davon hätten, wie es in der Steinzeit und im Mittelalter zugegangen ist, dann würden sie es nicht wagen, ältere und redliche Menschen zu beleidigen. Im Mittelalter waren beispielsweise fast alle Menschen geistig erkrankt (sogenannter Hexenwahn), gleichzeitig hatten sie abscheuliche Krankheiten an Körperorganen, die ein redlicher Mensch gar nicht kennt. Wer das  alles überlebte, kam anschließend meist in einem brutalen Krieg ums Leben. Wahrhaft schrecklich und altmodisch war das!

In der Steinzeit benahmen sich die Leute keinen Deut besser. Die alten Römer beispielsweise gingen oft in die Hitzekammer (unlöblich: Sauna), ohne irgendwelche Kleidungstücke. Und wenn sie im Sommer an den Badesee spazierten, waren sie ebenfalls unbekleidet. Gesetze dagegen gab es nicht.

Das waren also die angeblich so prüden alten Zeiten! Das Gegenteil ist der Fall: früher herrschten Unmoral und Unredlichkeit! Es sind damit die Jugendlichen selbst, die sich wie im Mittelalter oder wie die Steinzeitmenschen aufführen. Ganz anders dagegen wir Redlichen. Unsere Lebensart ist sehr modern, weil sie neuartig ist. Ich rate Ihnen aber, über diese Angelegenheit kein Streitgespräch mit jungen Menschen zu führen. Dazu sind die viel zu altmodisch!

Herzliche Grüße und schöne Sommertage!

Ihr Johannes Kaplan

Alte Römer Sex

Kein Wunder, dass die Alten Römer ausgestorben sind!

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Spuckende Jugendliche

Wie oft spucken Jugendliche im Durchschnitt andere Menschen an?

 

Gerade in diesen furchtbaren Corona-Zeiten hört und liest man häufig davon, dass Jugendliche absichtlich ältere Menschen anhusten und anspucken. Einige dieser Meldungen sollen wohl übertrieben sein, wie Sie auf dieser Seite nachlesen können.

Dennoch gibt es noch reichlich verlotterte junge Menschen, die sich nicht benehmen können:

Jugendliche haben am Hallenser Hauptbahnhof einen Zugbegleiter beleidigt, bespuckt und bedrängt. Zuvor wollten die Jugendlichen die S-Bahn in Richtung Leipzig nehmen. Der Zugbegleiter verweigerte jedoch die Mitfahrt, da sie mit brennenden Zigaretten in den Zug einsteigen wollten – dazu sollen sie sehr laut gewesen sein und Bierflaschen zerbrochen haben. (Volksstimme.de)

Zwar kam die Polizei, aber die darf dann ja höchsten Fotokopien der Schülerausweise der Rüpel anfertigen. So kann und darf es nicht weitergehen.

Bleiben Sie gesund!

Herzlichst, Ihr
Johannes Kaplan

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Haare selber schneiden

Die Haarschneidekunst benötigt nur wenig Aufwand und Können!

Liebe Redliche, liebe Sparer!

Die meisten jungen Menschen haben deshalb kein Geld, weil sie keine Lust zum Arbeiten haben. Stattdessen sitzen sie lieber vor einem riesigen Flachbildfernseher und schauen sich stundenlang die Internetzprogramme von „Netzflix“ oder „Prime“ an. Das ist sehr unredlich. Außerdem werden die Jugendlichen davon sehr schnell fernsehsüchtig.

Die Bäckerei „Brotzeit“ (ganz in der Nähe des Alten- und Pflegeheims, in dem ich wohne) sucht ständig Aushilfsverkäufer, und auch anderer Geschäfte in der Gegend suchen händeringend Personal. Da könnten die Jugendlichen jederzeit anfangen, sie hätten dann mehr Geld für Hygieneartikel und außerdem keine Flausen mehr im Kopf.

Anders ist es bei Menschen, die wenig Rente erhalten. Alte Leute können nichts dafür, wenn „Ebbe in der Geldbörse“ herrscht. Auch ich kann leider nicht arbeiten gehen, da ich irrtümlich unter Betreuung gestellt wurde. Was können anständige Menschen aber tun, um sich auch mal was leisten zu können? Die Antwort lautet: Bei den Ausgaben sparen! Ich werde Ihnen dieses Jahr einige Hinweise geben, wie Sie das bewerkstelligen können. Heute mein erster Rat:

Gehen Sie nie wieder zum Frisör!!

Denn was macht schon ein Frisör? Er nimmt eine Schere und schneidet Ihnen die Haare ab bzw. macht sie kürzer. Das ist ja wohl etwas, das Sie noch selbst hinbekommen! Also besorgen Sie sich erst einmal eine Schere. Eine kleine Bastelschere ist gut geeignet, am besten eine Nagelschere, damit Sie sich nicht verletzten. Beim Haareschneiden muss man nämlich sehr vorsichtig sein!! Ein kleiner Fehler, und schon fließt Blut.

Außerdem brauchen Sie noch einen Spiegel, vor den Sie sich stellen können. Wenn Sie zu Hause keinen Spiegel haben, gehen Sie einfach in ein öffentliches WC, da sind immer Spiegel über den Waschbecken angebracht. Falls die anderen Leute dumme Bemerkungen machen oder sogar frech lachen, beachten Sie das gar nicht!

Sie beginnen nun damit, sich die Haare zu schneiden. Nehmen Sie immer ein Büschel in die Hand und kürzen Sie es nach Belieben mit der Schere. Die Nackenhaare ziehen Sie nach vorn, um sie abzuschneiden, so gut wie Sie es hinkriegen. Bald werden Ihre Haare schön kurz sein. Frauen dürfen Ihre Haare etwas länger tragen, maximal bis zur Schulter (noch längere Damenhaare müssen zu Zöpfen geflochten werden).

So sparen Sie nicht nur Geld, sondern haben noch einen angenehmen Nebeneffekt: Ihre Haare werden nach jedem Schnitt anders aussehen!

Mit redlichen Grüßen

Ihr Johannes Kaplan

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Internet muss weg

„Das Internet muss weg“ von „Schlecky Silberstein“

 

Liebe Leserinnen und Leser, und vor allem: liebe Eltern!

Jedes Jahr warten sehr viele Menschen auf meine Empfehlung, was denn den lieben Kleinen (also Kindern im Alter zwischen 2 und 14 Jahren) zum Weihnachtsfeste zu schenken sei. Die Geschäfte sind wieder einmal prall gefüllt mit unsinnigen, meistens sogar schwachsinnigen Spielwaren. Selbst Kinderbücher enthalten Schriften und bildliche Darstellungen, bei denen sich jedem normal denkenden Menschen der Magen umdreht. Oftmals wird Gewalt, schwarze Magie und Sexualität beschrieben, obwohl doch schon in alten Zeiten bekannt war, dass solche Inhalte einen verrohenden Einfluss auf den kindlichen bzw. jugendlichen Geist haben.

Deshalb heißt es für das Weihnachtsfest 2019: GAR NICHTS SCHENKEN! Kinder und Jugendliche brauchen nichts, denn es fehlt ihnen an nichts.

Wie aber den Heiligabend und die beiden Weihnachtsfeiertage verbringen, wenn man auf Kinder aufpassen muss? Ganz einfach! Lesen Sie den Heranwachsenden aus dem Armutsbericht 2019 vor (hier den Mauszeiger hinführen und dann klicken)! Da werden die jungen Menschen sehr staunen, wie gut es ihnen eigentlich geht.

Kindern ab 17 Jahren könnte man das Buch „Das Internet muss weg!“ von „Schlecky Silberstein“ schenken, obwohl das eigentlich ein unredliches Werk ist, weil es dem Leser vorgaukelt, es könnte auch einen verantwortungsvollen Umgang mit dem Internetz geben.

Sowas wäre doch nur möglich, wenn es ausschließlich löbliche Internetzseiten gäbe und wenn „soziale Medien“ wie „Facebook“, „Twitter“ und „Instagram“ von redlichen Menschen wie Herrn August Hohenmeiser, Ferdinand Schratmannsdörffer oder mir überwacht würden.

Ich wünsche Ihnen eine besinnliche Adventszeit und ein ruhiges, friedliches Weihnachtsfest! Beten Sie viel und bleiben Sie gesund!

Herzliche Grüße, Ihr Johannes Kaplan

 

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E-Scooter, E-Tretroller, Elektro-Tretroller

Neumodischer Massenwahn: Der „E-Scooter“, ein elektrisches Dummen-Fahrzeug!

„E-Scooter“, E-Tretroller oder Elektro-Tretroller … egal, wie man diese Gerätschaften benennen mag, sie sind allesamt unredlich. Das kann man mit Gewissheit sagen, denn es wurde von berühmten Wissenschaftlern herausgefunden, dass Bewegung äußerst gesund sei.

Am allerbesten ist demnach ein Spaziergang im gemäßigten Tempo, beispielsweise in der Parkanlage eines Pflege- und Altenheims. Natürlich darf man ab und zu ein Hilfsgerät wie einen Tretroller oder ein zünftiges Fahrrad verwenden, denn hierbei muss man sich ebenfalls körperlich anstrengen.

Die Benutzung eines elektrischen Tretrollers erfordert hingegen keinerlei körperlicher Kraft, deshalb ist allein der Name dieses angeblichen Verkehrsmittels eine Lüge.  Treten muss man nicht – allenfalls ein einziges Mal, nämlich dann, sobald man losfährt. Der Roller wird anschließend durch eine Strom-Batterie angetrieben.

Wer so etwas benutzt, kann mir Recht und Fug als faul bezeichnet werden. Deshalb sieht man so viele Jugendliche auf „E-Scootern“. Mit einem starren, sehr unklug wirkendem Gesichtsausdruck stehen junge Mädchen und junge Männer auf diesen Dingern herum, rasen über Gehwege, auf dem Fahrradweg, auf der Autobahn, ohne überhaupt die Verkehrsregeln zu kennen. Die ganze Zeit über haben sie dabei ein dümmliches Grinsen auf dem Gesicht, sehr unangenehm anzuschauen.

Es ist eine Selbstverständlichkeit, dass junge Menschen – und vor allem auch Kinder – einen Roller zum Umherfahren besitzen. Wichtig ist dabei, dass der Roller aus Holz besteht, denn gerade in der heutigen Zeit darf man den Umweltschutz nicht vergessen. Plastik oder andere Kunststoffe sollte man grundsätzlich vermeiden.

Die Buben und Mädchen dürfen sogar mit ihren Holzrollern auf dem Gehweg umherfahren. Zu beachten ist dabei jedoch, dass sie auf Fußgänger Rücksicht nehmen. Sobald der Roller-Fahrer einen älteren Herren oder eine ältere Dame sieht, hat er anzuhalten und abzusteigen.

Der Bub deutet sodann eine Verbeugung an, das Maderl hingegen einen leichten Knicks. Sobald die älteren Herrschaften vorbei gegangen sind, dürfen die Kinder/Jugendlichen dann ebenfalls weiterziehen.

Gegen „E-Scooter“, E-Tretroller oder Elektro-Tretroller sollten sich jedenfalls all diejenigen wehren, die redlich sind und löblich handeln. Ein Mitbewohner aus dem Pflege- und Altenheim, in dem ich lebe, meinte, man solle sämtliche Reifen dieser Teufelsroller zerstechen. Am gleichen Tag verließ er mit einer Nagelschere bewaffnet das Haus. Ich weiß nicht, was ich davon halten soll.

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Google Home Amazon Echo

Teuflisch oder nützlich?

Die meisten redlichen Menschen können mit den hässlichen Begriffen „Amazon Echo“ und „Google Home“ nichts anfangen. Deshalb kurz zur Erklärung: Es handelt sich um kleine elektrische Lautsprecher (im Volksmund als „Plärrkästen“ bezeichnet), die von einer Steckdose elektrischen Strom erhalten und mit einem Telefon-Schaltkasten (unlöblich: „Router“) pausenlos mit dem Internetz verbunden sind.

Das Seltsame dabei: „Amazon Echo“ und „Google Home“ sprechen mit einer verzerrten menschlichen Stimme, meistens der Stimme einer Frau in den besten Jahren. Aber – wozu braucht man derartigen Unfug? Angeblich, um sich fortzubilden! Man kann beispielsweise sagen: „Hey Google, wie alt wurde Theo Lingen?“ Die Antwort der mechanischen Geräte kommt dann prompt: „Theo Lingen wurde 75 Jahre alt.“

Sind diese Geräte also nützlich? Nein! Solche Auskünfte gibt jedes Lexikon in Buchform leicht her, jedenfalls dann, wenn man das Alphabet beherrscht und ein Buch entsprechend durchblättern kann!

Sind solche Geräte gefährlich? Selbstverständlich! Stellen Sie einem solchen Apparat einmal die Frage, „was denn Asthma für eine Krankheit“ sei. Sicherlich erhalten Sie eine kurze Antwort – eine Antwort, die sicherlich nicht falsch ist. Aber bedenken Sie, neuerdings wurde bekannt, dass Geräte wie „Google Home“ und „Amazon Echo“ dabei mithorchen, was in privaten Räumen gesprochen wird! Und: alle Fragen werden an die Hersteller dieser Geräte weitergeleitet. Lesen Sie diesen Bericht!

Die Frage nach dem Asthma wird von den Fabrikanten dieser unsäglichen Geräte nämlich sofort an Ihre Krankenkasse weitergeleitet. Dort weiß man sogleich, dass Sie unter Asthma leiden! Also werden Ihre Versicherungsbeiträge von monatlich 100 EUR auf monatlich 180 EUR heraufgesetzt. Da sind Sie natürlich selbst schuld, wenn Sie zuvor einer Maschine all Ihre Krankheiten verraten haben.

Konsequenz: Finger weg!

Erhohlung von der Redlichkeit

Rentner helfen bei den alltäglichen Fragen des Lebens weiter!

Für die Fragen des Lebens brauchen Sie weder „Alexa“ noch „Google Home“. Gehen Sie einfach in den nächsten Stadtpark. Dort sitzen viele alte Menschen (mit sehr viel Weisheit in den graumelierten Köpfen) auf den Parkbänken. Denen können Sie auch alle möglichen Fragen stellen, beispielsweise: „Wie werde ich zufrieden und glücklich?“. Jeder dieser Rentner wird Ihnen dann sagen: „Durch ein keusches und redliches Leben im Einklang mit der Schöpfung!“

Persönliches Zusammentreffen geht also vor unpersönlichem Kontakt mit der Technik. Genießen Sie die angenehmen Sommertage, gehen Sie viel spazieren, und vor allem: Seien Sie ehrlich zu sich selbst!

Mit redlichen Grüßen

Ihr Freund Johannes Kaplan

Theo Lingen

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Liebe Leserinnen und Leser,

bitte verbringen Sie das diesjährige Osterfest besinnlich und genießen Sie das angenehme Wetter!

Ihr Johannes Kaplan

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Verliebte Polizisten bei Instagram

Kontakanzeige: Berliner Polizisten suchen im Internetz nach Sexualkontakten

Wenn ein junges Fräulein einen Polizisten nach dem Weg fragt, dann sollte sie sich darauf verlassen können, dass sie es mit einem redlichen Menschen zu tun hat und eine entsprechend untadelige Antwort erhält. Das Fräulein sollte nicht fürchten müssen, dass der Beamte wollüstige Gedanken hegt und ihr anschließend in unkeuscher Absicht nachstellt. Und das womöglich noch in aller Öffentlichkeit!

Aber genau das ist vor kurzem geschehen, und zwar in unserer Hauptstadt Berlin, in der es seit jeher nicht mit rechten Dingen zugeht. In der „Berliner Zeitung“ ist zu lesen:

Eine Frau ist am Halleschen Tor in Kreuzberg unterwegs und sucht nach dem Weg zu ihrem Ziel. Sie erblickt einen Polizeibeamten und lässt sich von ihm in die richtige Richtung weisen. So weit, so normal.

Was sie offenbar nicht ahnt, ist, dass sie dem Polizisten nicht mehr aus dem Kopf gehen wird. Die Kollegen in der Behörde scheinen da offenbar eine Idee zu haben und suchen die Frau über einen Aufruf bei Instagram:

„Du warst gestern 16:30 Uhr am U-Bhf Halleschen Tor & hast unseren Kollegen nach dem Weg gefragt?“, steht dort, wenn man sich die Instagram-Story des Accounts „Polizei Berlin“ ansieht. Und: „Bitte melde dich!“

Liebe Leser können Sie sich das vorstellen? Polizeibeamte, die nichts Besseres zu tun haben, als über den halbkriminellen Internetzdienst „Instagram“ nach einer arglosen Frau zu suchen?? Und sie dabei mit „Du“ statt mit dem korrekten „Sie“ anzusprechen?

Die ansonsten unredliche BILD-Zeitung fragt deshalb zu recht:

Aber sollten Mitarbeiter der Behörde ihre Dienstzeit tatsächlich zur Unterhaltung der Facebook-Gemeinde nutzen? Immerhin besteht das Social-Media-Team der Polizei aus sechs erfahrenen Polizeibeamten, die dort Vollzeit beschäftigt sind.>

„Von Kommissar bis Hauptkommissarin sind alle Dienstgrade vertreten.“, heißt es in einer Antwort der Polizei auf BILD-Anfrage. Schutzpolizei, Abschnitts- und Hundertschaftsbeamte und sogar LKA-Mitarbeiter. Was die Beamten veröffentlichen, entscheidet das Team selbst.

Islamischer Terror, arabische Clans, 500 Demos im Jahr – Berlins Polizei braucht dringend mehr Personal. „Wir brauchen deutlich mehr Stellen im Haushalt 2020/2021, um die Aufgaben in dieser Stadt zu bewältigen“, sagte Polizeipräsidentin Barbara Slowik (52) Anfang Januar zu BILD. Für das Social-Media-Team der Berliner Polizei scheint das jedoch nicht zuzutreffen, denn dort ist offenbar genügend Zeit, um sich Kontaktanzeigen per Instagram-Story zu widmen.

Sechs Berliner Polizeibeamte sind also den lieben langen Tag damit beschäftigt, irgendwelche Kritzeleien auf „Instagram“, „Twitter“ und „Facebook“ zu lesen und auch selbst dort Beiträge zu schmieren? Gleichzeitig trauen sich ältere Frauen nicht mehr auf die Straße, weil niemand da ist, der sie vor Handtaschenräubern beschützen kann. Auch Ladenbesitzer brauchen nicht auf polizeiliche Hilfe hoffen, wenn Jugendliche dreist alles stehlen, was nicht niet- und nagelfest ist.

Unsere Polizei treibt sich nämlich lieber im Internetz herum und spielt dort für liebestolle Kollegen Heiratsvermittlung. Die meisten anderen Teilnehmer von „Instagram“ fanden die Aktion natürlich ganz „toll“ und „romantisch“. Etwas anderes war in unserer verlotterten Gesellschaft ja auch nicht zu erwarten.

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Lüsterne Rentnerinnen

Einige Heimbewohnerinnen nutzten die Silvesterfeier, um ein verwegenes „Outfit“ anzuziehen!

Auf das vergangene Jahr blicke ich mit einem gehörigen Maß an Wehmut zurück, immerhin gab es 2018 n. Chr. allerhand Erfolge zu verzeichnen – beispielsweise wurden zahlreiche drahtlose Fernsprechgeräte durch redliche Menschen außer Betrieb gesetzt.

Handy kaputt

Zahlreiche „Smartphones“ fielen zufällig vom Tisch!

Aber auch für das Jahr 2019 habe ich mir einiges vorgenommen. Jedes Mal, wenn ich einen rauchenden Jugendlichen sehe, will ich einen Asthmaanfall vortäuschen. Der unredliche Jugendliche bekommt dann einen dicken Schreck und ich vielleicht sogar vom Gericht Schmerzensgeld zugesprochen. Das also ist mein guter Vorsatz.

Allerdings fing das neue Jahr gar nicht so redlich an. Bei der zurückliegenden Neujahresfeier durften wir als Bewohner des Alten- und Pflegeheims bis Mitternacht wach bleiben. Das haben natürlich nicht alle geschafft, mehr als die Hälfte von uns schliefen bereits nach der 20-Uhr-„Tagesschau“ ein. Warum im Gemeinschaftsraum die ganze Zeit der Fernseher lief, verstehe ich ohnehin nicht. Man kann sich ja auch unterhalten, über bedeutende Bibelstellen usw.

Und mein Intimfeind Herr Göllner schlug (wer hätte etwas anderes erwartet?) mal wieder über alle Stränge: unentwegt gab er mit seinem „Smartphone S9“ an, was dieses Ding so alles könne und wie teuer es doch gewesen wäre…

Geiler Rentner

Herr Göllner gab den „Hahn im Korb“…

Die weiblichen Heimbewohnerinnen waren ganz beeindruckt und umringten den alten Narren, die Augen der betagten Damen leuchteten regelrecht, während sie seinem Seemannsgarn lauschten. Mich kümmerte das nicht, obwohl ich auf Brautschau bin. Meine Zukünftige soll jedoch recht jung an Jahren sein, von angenehmen Äußeren und außerdem berufstätig, damit ich meinen Steckenpferden nachgehen kann. Die Heimbewohnerinnen interessieren mich entsprechend kaum.

Ganz schlimm wurde es schließlich zu Mitternacht. Oberschwester Olga drehte den Fernsehton ganz laut auf, wo im „ZDF“ ein Sänger namens „Spandau Ballet“ auftrat. Der junge Mann kam jedoch gar nicht aus dem Berliner Stadtteil Spandau … und Ballett konnte er auch nicht!

Ich glaube, er kommt aus England und „singt“ in dieser unredlichen „Sprache“, die dort üblich ist. Ganz besonders abstoßend war außerdem die ZDF-Ansagerin, die (obwohl sie offenbar Deutsche ist) ständig Englisch sprach und den Zuschauern „All the best…“ (ausgesprochen: „oll se best“) und ein „Happy New Year“ (ausgesprochen: „heppi nu jer“) wünschte. Da ich unter Betreuung stehe, brauche ich für diesen Unfug wenigstens kein Geld bezahlen. Alle anderen sollten sich schnellstens bei der Regierung beschweren. Das alles darf nicht sein!

Silvesternacht im ZDF idiotisch!

Steuerzahler müssen für diese Narren aufkommen!

Ein sehr schönes Jahr 2019 wünscht Ihnen, Ihr:

Johannes Kaplan!

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Umtausch Weihnachten für Kinder

Weihnachtlicher Umtausch: So bekommen Kinder kostenloses Spielzeug!

Wie jedes Jahr, so warten auch zu diesem Christfest viele Eltern auf meine Idee, wie man unseren Kleinsten eine freudige Bescherung bereiten kann. Besonders beliebt sind meine Vorschläge natürlich auch deshalb, weil sie so kostengünstig oder gar kostenfrei für die vielen Mütter und Väter in unserem schönen Lande sind.

Zum kommenden Fest kommt es sogar noch besser! Die Eltern selbst brauchen rein gar nichts zu unternehmen – wir redlichen Senioren tun das, wir spielen nämlich dieses Mal den Weihnachtsmann! Liebe Eltern, lehnen Sie sich also zurück und lassen Sie sich überraschen!

Für uns redliche Menschen gebe ich hingegen folgende löbliche Anweisung:

Gehen Sie gleich am morgigen Samstag in die großen Kaufhäuser und Einkaufszentren (neuerdings unlöblich: „Shopping Malls“) Ihrer Stadt. Sie werden dort viele Väter und Mütter sehen, die einen Kinderwagen oder einen Sportwagen (unlöblich: „Buggy“) vor sich herschieben. Die Eltern beachten ihre Kinder meist gar nicht, sondern befinden sich im sogenannten Kaufrausch. Die Kinder wiederum schlafen oder sind von den zahlreichen lauten und bunten Dingen um sie herum völlig abgelenkt.

Das ist der Moment, in dem wir redlichen Menschen zuschlagen! In jeder Sportkarre und in jedem Kinderwagen findet sich nämlich irgendein unnützes Spielzeug, meist lilafarbene Kuschelbären oder irgendwelche „Horror-Monster“ aus Kunststoff, wie sie dauernd in der Fernsehwerbung gezeigt werden. Oft halten die schlaftrunkenen Kleinkinder auch halb aufgegessenes, nass gekautes Backwerk in den Händen. Widerlich.

Während nun also sowohl die Eltern als auch die Kinder abgelenkt sind, schnappen Sie sich irgendetwas von dem Zeug. Natürlich wollen Sie es nicht behalten, sie legen es umgehend in den Kinderwagen irgendwelcher anderer Eltern. So tauschen sie alles munter hin und her. Dadurch erhält jedes Kind ein neues Spielzeug oder ein anderes angekautes Backwerk.

Vergessen Sie aber nicht zahlreiche Notizzettel zu schreiben, auf denen jeweils in deutlichen Druckbuchstaben zu stehen hat:

Liebe Eltern! Dieses Jahr brauchen Sie für Ihr Kind kein Weihnachtsgeschenk kaufen. Wie Sie sehen, befindet sich bereits ein neues Geschenk in Ihrem Kinderwagen/Ihrer Sportkarre! Das Geld, das Sie dadurch gespart haben, spenden Sie bitte an ein Alten- und Pflegeheim. In Koblenz soll es beispielsweise ein Heim geben, das noch Geld braucht, damit die Insassen viele aufregende Ausflüge machen können.

Diese Zettel drücken Sie den beschenkten Kindern dann in die kleinen, klebrigen Hände. Liebe redliche Mitbürger, Sie brauchen keine Angst haben, dass eine solche Tat groben Unfug oder sogar eine strafbare Handlung darstellt. Heutiges Kinderspielzeug verdient diesen Namen gar nicht und gehört sowieso auf den Müll. Das weiß auch jeder Polizist.

Ich wünsche Ihnen ein gesegnetes Weihnachtsfest und ein redliches Jahr 2019!

Ihr Johannes Kaplan

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Adventskalender ungesund

Von normalen Weihnachtskalendern geht eine große Gefahr für Kinder aus!

Heute ist der 1. Dezember. Es ist wirklich eine reizende Tradition, an diesem Tag das erste Türchen eines Adventskalenders zu öffnen, wobei es dann Tag für Tag, bis zum Heiligen Abend, so weitergeht.

Hinter jedem Türchen des Kalenders steckt eine Süßigkeit, meistens ein Stück Schokolade in Form eines Bäumchens oder eines Weihnachtsmannes. Besonders Kinder sind von diesem Brauch begeistert. Nun ist Schokolade aber sehr ungesund, sie besteht nämlich aus Zucker, von dem die Zähne schlecht werden. Außerdem macht Zucker streitsüchtig, die Kinder können sogar straffällig davon werden. Das darf nicht sein!

Der Kakaoanteil in der Schokolade sorgt außerdem für Verstopfung der inneren Organe, so dass das häusliche stille Örtchen stundenlang besetzt ist. Was kann man ändern?

Eltern, Lehrer und Erzieher sollten durchaus einen „Schokoladenkalender“ kaufen, aber alle 24 Türchen sofort öffnen, die Schokolade herausholen und sogleich wegwerfen! Das ungesunde Zeug dann am besten in der Toilette hinunterspülen!

Brot im Kalender

Gesunde Brotkrümel ersetzen ungesunde Schokoladenstückchen!

Stattdessen nehme man nun ein Stück Brot und zerkrümle es. Die schönsten Brotkrümel stecke man sodann in die nunmehr leeren Fenster des Adventskalenders. Die Türchen kann man leicht wieder verschließen, weshalb der Kalender anschließend wie neu aussieht. In das Fenster für den 24. Dezember kann man, wenn man großzügig sein will und wenigstens an einem Tag des Jahres etwas Ungesundes erlauben möchte, ein Stück Würfelzucker geben.

Nunmehr ist der gesunde Adventskalender fertig. Darüber wird sich gewiss jedes Kind freuen. Nur die Kinder, die am 24. Dezember ein Stückchen Zucker erhalten, bekommen vermutlich einen Wutanfall, weil Zucker ja sehr aggressiv macht.

Eine schöne Adventszeit wünscht: Johannes Kaplan

Kinder, die Süßigkeiten essen, werden unansehnlich und schlagen ihre Eltern!

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