Archive for the ‘Gesellschaft/Kultur’ Category

Kinder Tattoo

Selbst Kinder werden heutzutage mit Tätowierungen verunstaltet!

Liebe Freunde und Freundinnen der Redlichkeit,

als ich noch jung war, mussten nur Seeleute und ehemalige Zuchthäusler Tätowierungen tragen. So konnte man diese Leute schon von weitem erkennen und sicherheitshalber die Straßenseite wechseln. Tätowierte waren nämlich dafür bekannt, dass sie redlichen Menschen gerne Gewalt antaten. Bei einer Körperbemalung handelte es sich seinerzeit um ein Kainsmal für Kriminelle. Wer eine Tätowierung trug, der war für’s Leben gebrandmarkt.

Die Zeiten haben sich jedoch geändert. Tätowierungen sind inzwischen „schick“ geworden, man nennt sie nun „Tattoos“. So, wie es selbstverständlich ist, ein „Smartphone“ zu besitzen, so ist es ganz normal, sich ein „Tattoo stechen zu lassen“.

Besonders junge Leute sind übersät mit bunten Bildchen und mit Schriftzügen in englischer „Sprache“. Vermutlich wissen die Heranwachsenden gar nicht, welche Redewendungen sie da auf der eigenen Haut spazieren tragen. Und selbst die Hausfrau und Mutter aus der Nachbarschaft hat mittlerweile eine schaurige Darstellung auf dem Oberarm, die sie bei jedem Ringelpiez stolz herzeigt. Man sieht am heutigen Tätowierwahn deutlich, wie sehr unsere Gesellschaft immer mehr verlottert. Selbst unschuldige Kinder werden dazu verleitet, sich mit „Tattoos“ zu verunzieren:

Neulich bemerkte ich bei Karstadt eine junge Mutter, deren vielleicht fünf Jahre altes Kind das Bild eines amerikanischen „Superhelden“ auf dem Handrücken trug. Die Tätowierung war außerdem ganz schlecht gemacht, die Farben waren nämlich ganz verlaufen und verschwommen. Vielleicht war es auch nur ein Abziehbild, was die Sache jedoch nicht besser macht.

Ich wollte der jungen Mutter eine mündliche Ermahnung erteilen, aber sie hatte Knöpfe in den Ohren, mit denen sie offensichtlich lautstark ausländische „Musik“ hörte. Wütend trat ich mit dem rechten Fuß gegen ihre prall gefüllte Einkaufstasche, wobei ich selber fast gestürzt wäre. Die Frau gab einen überraschten Schrei von sich und das Kind begann zu weinen.

Weil die Umstehenden mich seltsam ansahen, lief ich schnell weg. Vermutlich hätten sich die Leute noch auf die Seite dieser miserablen Mutter gestellt, man kennt das ja. Ich nahm mir jedoch vor, schon bald weitere Aktionen gegen das Tätowieren auszuführen.

Mit redlichen Grüßen

Ihr Johannes Kaplan

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Frivoles Mittelalter

Im Mittelalter verspürten die Menschen kein Schamgefühl, wenn sie sich nackt vor Tieren zeigten!

Liebe Leserinnen und Leser,

nicht wenige von Ihnen werden, nur weil Sie ein Leben voller Redlichkeit und Keuschheit (und somit auch voller Gesundheit!) führen, mitunter von frechen Jugendlichen verhöhnt:

„Alter, du stammst wohl aus der Steinzeit mit Deinen verknöcherten Ansichten!“

Oder auch:

„So verkorkst wie du haben sonst nur die Leute im Mittelalter gelebt!“

Man sollte sich darüber nicht allzu heftig aufregen. Aufgrund ihres noch nicht voll ausgewachsenen Gehirns können manche Menschen – das kann bis zum 30 Lebensjahr andauern – nicht sehr gut und vor allem nicht folgerichtig denken.

Heutzutage kommt hinzu, dass Kinder und Jugendliche so gut wie nichts über die Weltgeschichte wissen. Kein Wunder – wenn sich die Heranwachsenden nicht gerade im Internetz herumtreiben oder mit ihrem „Smartphone“ spielen, dann sehen sie sich auf „Netflix“ oder „Prime“ dümmliche Zombiefilmchen an. Über einen solchen Blödsinn wissen sie genau Bescheid!

Wenn sie eine Ahnung davon hätten, wie es in der Steinzeit und im Mittelalter zugegangen ist, dann würden sie es nicht wagen, ältere und redliche Menschen zu beleidigen. Im Mittelalter waren beispielsweise fast alle Menschen geistig erkrankt (sogenannter Hexenwahn), gleichzeitig hatten sie abscheuliche Krankheiten an Körperorganen, die ein redlicher Mensch gar nicht kennt. Wer das  alles überlebte, kam anschließend meist in einem brutalen Krieg ums Leben. Wahrhaft schrecklich und altmodisch war das!

In der Steinzeit benahmen sich die Leute keinen Deut besser. Die alten Römer beispielsweise gingen oft in die Hitzekammer (unlöblich: Sauna), ohne irgendwelche Kleidungstücke. Und wenn sie im Sommer an den Badesee spazierten, waren sie ebenfalls unbekleidet. Gesetze dagegen gab es nicht.

Das waren also die angeblich so prüden alten Zeiten! Das Gegenteil ist der Fall: früher herrschten Unmoral und Unredlichkeit! Es sind damit die Jugendlichen selbst, die sich wie im Mittelalter oder wie die Steinzeitmenschen aufführen. Ganz anders dagegen wir Redlichen. Unsere Lebensart ist sehr modern, weil sie neuartig ist. Ich rate Ihnen aber, über diese Angelegenheit kein Streitgespräch mit jungen Menschen zu führen. Dazu sind die viel zu altmodisch!

Herzliche Grüße und schöne Sommertage!

Ihr Johannes Kaplan

Alte Römer Sex

Kein Wunder, dass die Alten Römer ausgestorben sind!

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Spuckende Jugendliche

Wie oft spucken Jugendliche im Durchschnitt andere Menschen an?

 

Gerade in diesen furchtbaren Corona-Zeiten hört und liest man häufig davon, dass Jugendliche absichtlich ältere Menschen anhusten und anspucken. Einige dieser Meldungen sollen wohl übertrieben sein, wie Sie auf dieser Seite nachlesen können.

Dennoch gibt es noch reichlich verlotterte junge Menschen, die sich nicht benehmen können:

Jugendliche haben am Hallenser Hauptbahnhof einen Zugbegleiter beleidigt, bespuckt und bedrängt. Zuvor wollten die Jugendlichen die S-Bahn in Richtung Leipzig nehmen. Der Zugbegleiter verweigerte jedoch die Mitfahrt, da sie mit brennenden Zigaretten in den Zug einsteigen wollten – dazu sollen sie sehr laut gewesen sein und Bierflaschen zerbrochen haben. (Volksstimme.de)

Zwar kam die Polizei, aber die darf dann ja höchsten Fotokopien der Schülerausweise der Rüpel anfertigen. So kann und darf es nicht weitergehen.

Bleiben Sie gesund!

Herzlichst, Ihr
Johannes Kaplan

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Haare selber schneiden

Die Haarschneidekunst benötigt nur wenig Aufwand und Können!

Liebe Redliche, liebe Sparer!

Die meisten jungen Menschen haben deshalb kein Geld, weil sie keine Lust zum Arbeiten haben. Stattdessen sitzen sie lieber vor einem riesigen Flachbildfernseher und schauen sich stundenlang die Internetzprogramme von „Netzflix“ oder „Prime“ an. Das ist sehr unredlich. Außerdem werden die Jugendlichen davon sehr schnell fernsehsüchtig.

Die Bäckerei „Brotzeit“ (ganz in der Nähe des Alten- und Pflegeheims, in dem ich wohne) sucht ständig Aushilfsverkäufer, und auch anderer Geschäfte in der Gegend suchen händeringend Personal. Da könnten die Jugendlichen jederzeit anfangen, sie hätten dann mehr Geld für Hygieneartikel und außerdem keine Flausen mehr im Kopf.

Anders ist es bei Menschen, die wenig Rente erhalten. Alte Leute können nichts dafür, wenn „Ebbe in der Geldbörse“ herrscht. Auch ich kann leider nicht arbeiten gehen, da ich irrtümlich unter Betreuung gestellt wurde. Was können anständige Menschen aber tun, um sich auch mal was leisten zu können? Die Antwort lautet: Bei den Ausgaben sparen! Ich werde Ihnen dieses Jahr einige Hinweise geben, wie Sie das bewerkstelligen können. Heute mein erster Rat:

Gehen Sie nie wieder zum Frisör!!

Denn was macht schon ein Frisör? Er nimmt eine Schere und schneidet Ihnen die Haare ab bzw. macht sie kürzer. Das ist ja wohl etwas, das Sie noch selbst hinbekommen! Also besorgen Sie sich erst einmal eine Schere. Eine kleine Bastelschere ist gut geeignet, am besten eine Nagelschere, damit Sie sich nicht verletzten. Beim Haareschneiden muss man nämlich sehr vorsichtig sein!! Ein kleiner Fehler, und schon fließt Blut.

Außerdem brauchen Sie noch einen Spiegel, vor den Sie sich stellen können. Wenn Sie zu Hause keinen Spiegel haben, gehen Sie einfach in ein öffentliches WC, da sind immer Spiegel über den Waschbecken angebracht. Falls die anderen Leute dumme Bemerkungen machen oder sogar frech lachen, beachten Sie das gar nicht!

Sie beginnen nun damit, sich die Haare zu schneiden. Nehmen Sie immer ein Büschel in die Hand und kürzen Sie es nach Belieben mit der Schere. Die Nackenhaare ziehen Sie nach vorn, um sie abzuschneiden, so gut wie Sie es hinkriegen. Bald werden Ihre Haare schön kurz sein. Frauen dürfen Ihre Haare etwas länger tragen, maximal bis zur Schulter (noch längere Damenhaare müssen zu Zöpfen geflochten werden).

So sparen Sie nicht nur Geld, sondern haben noch einen angenehmen Nebeneffekt: Ihre Haare werden nach jedem Schnitt anders aussehen!

Mit redlichen Grüßen

Ihr Johannes Kaplan

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Internet muss weg

„Das Internet muss weg“ von „Schlecky Silberstein“

 

Liebe Leserinnen und Leser, und vor allem: liebe Eltern!

Jedes Jahr warten sehr viele Menschen auf meine Empfehlung, was denn den lieben Kleinen (also Kindern im Alter zwischen 2 und 14 Jahren) zum Weihnachtsfeste zu schenken sei. Die Geschäfte sind wieder einmal prall gefüllt mit unsinnigen, meistens sogar schwachsinnigen Spielwaren. Selbst Kinderbücher enthalten Schriften und bildliche Darstellungen, bei denen sich jedem normal denkenden Menschen der Magen umdreht. Oftmals wird Gewalt, schwarze Magie und Sexualität beschrieben, obwohl doch schon in alten Zeiten bekannt war, dass solche Inhalte einen verrohenden Einfluss auf den kindlichen bzw. jugendlichen Geist haben.

Deshalb heißt es für das Weihnachtsfest 2019: GAR NICHTS SCHENKEN! Kinder und Jugendliche brauchen nichts, denn es fehlt ihnen an nichts.

Wie aber den Heiligabend und die beiden Weihnachtsfeiertage verbringen, wenn man auf Kinder aufpassen muss? Ganz einfach! Lesen Sie den Heranwachsenden aus dem Armutsbericht 2019 vor (hier den Mauszeiger hinführen und dann klicken)! Da werden die jungen Menschen sehr staunen, wie gut es ihnen eigentlich geht.

Kindern ab 17 Jahren könnte man das Buch „Das Internet muss weg!“ von „Schlecky Silberstein“ schenken, obwohl das eigentlich ein unredliches Werk ist, weil es dem Leser vorgaukelt, es könnte auch einen verantwortungsvollen Umgang mit dem Internetz geben.

Sowas wäre doch nur möglich, wenn es ausschließlich löbliche Internetzseiten gäbe und wenn „soziale Medien“ wie „Facebook“, „Twitter“ und „Instagram“ von redlichen Menschen wie Herrn August Hohenmeiser, Ferdinand Schratmannsdörffer oder mir überwacht würden.

Ich wünsche Ihnen eine besinnliche Adventszeit und ein ruhiges, friedliches Weihnachtsfest! Beten Sie viel und bleiben Sie gesund!

Herzliche Grüße, Ihr Johannes Kaplan

 

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E-Scooter, E-Tretroller, Elektro-Tretroller

Neumodischer Massenwahn: Der „E-Scooter“, ein elektrisches Dummen-Fahrzeug!

„E-Scooter“, E-Tretroller oder Elektro-Tretroller … egal, wie man diese Gerätschaften benennen mag, sie sind allesamt unredlich. Das kann man mit Gewissheit sagen, denn es wurde von berühmten Wissenschaftlern herausgefunden, dass Bewegung äußerst gesund sei.

Am allerbesten ist demnach ein Spaziergang im gemäßigten Tempo, beispielsweise in der Parkanlage eines Pflege- und Altenheims. Natürlich darf man ab und zu ein Hilfsgerät wie einen Tretroller oder ein zünftiges Fahrrad verwenden, denn hierbei muss man sich ebenfalls körperlich anstrengen.

Die Benutzung eines elektrischen Tretrollers erfordert hingegen keinerlei körperlicher Kraft, deshalb ist allein der Name dieses angeblichen Verkehrsmittels eine Lüge.  Treten muss man nicht – allenfalls ein einziges Mal, nämlich dann, sobald man losfährt. Der Roller wird anschließend durch eine Strom-Batterie angetrieben.

Wer so etwas benutzt, kann mir Recht und Fug als faul bezeichnet werden. Deshalb sieht man so viele Jugendliche auf „E-Scootern“. Mit einem starren, sehr unklug wirkendem Gesichtsausdruck stehen junge Mädchen und junge Männer auf diesen Dingern herum, rasen über Gehwege, auf dem Fahrradweg, auf der Autobahn, ohne überhaupt die Verkehrsregeln zu kennen. Die ganze Zeit über haben sie dabei ein dümmliches Grinsen auf dem Gesicht, sehr unangenehm anzuschauen.

Es ist eine Selbstverständlichkeit, dass junge Menschen – und vor allem auch Kinder – einen Roller zum Umherfahren besitzen. Wichtig ist dabei, dass der Roller aus Holz besteht, denn gerade in der heutigen Zeit darf man den Umweltschutz nicht vergessen. Plastik oder andere Kunststoffe sollte man grundsätzlich vermeiden.

Die Buben und Mädchen dürfen sogar mit ihren Holzrollern auf dem Gehweg umherfahren. Zu beachten ist dabei jedoch, dass sie auf Fußgänger Rücksicht nehmen. Sobald der Roller-Fahrer einen älteren Herren oder eine ältere Dame sieht, hat er anzuhalten und abzusteigen.

Der Bub deutet sodann eine Verbeugung an, das Maderl hingegen einen leichten Knicks. Sobald die älteren Herrschaften vorbei gegangen sind, dürfen die Kinder/Jugendlichen dann ebenfalls weiterziehen.

Gegen „E-Scooter“, E-Tretroller oder Elektro-Tretroller sollten sich jedenfalls all diejenigen wehren, die redlich sind und löblich handeln. Ein Mitbewohner aus dem Pflege- und Altenheim, in dem ich lebe, meinte, man solle sämtliche Reifen dieser Teufelsroller zerstechen. Am gleichen Tag verließ er mit einer Nagelschere bewaffnet das Haus. Ich weiß nicht, was ich davon halten soll.

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Google Home Amazon Echo

Teuflisch oder nützlich?

Die meisten redlichen Menschen können mit den hässlichen Begriffen „Amazon Echo“ und „Google Home“ nichts anfangen. Deshalb kurz zur Erklärung: Es handelt sich um kleine elektrische Lautsprecher (im Volksmund als „Plärrkästen“ bezeichnet), die von einer Steckdose elektrischen Strom erhalten und mit einem Telefon-Schaltkasten (unlöblich: „Router“) pausenlos mit dem Internetz verbunden sind.

Das Seltsame dabei: „Amazon Echo“ und „Google Home“ sprechen mit einer verzerrten menschlichen Stimme, meistens der Stimme einer Frau in den besten Jahren. Aber – wozu braucht man derartigen Unfug? Angeblich, um sich fortzubilden! Man kann beispielsweise sagen: „Hey Google, wie alt wurde Theo Lingen?“ Die Antwort der mechanischen Geräte kommt dann prompt: „Theo Lingen wurde 75 Jahre alt.“

Sind diese Geräte also nützlich? Nein! Solche Auskünfte gibt jedes Lexikon in Buchform leicht her, jedenfalls dann, wenn man das Alphabet beherrscht und ein Buch entsprechend durchblättern kann!

Sind solche Geräte gefährlich? Selbstverständlich! Stellen Sie einem solchen Apparat einmal die Frage, „was denn Asthma für eine Krankheit“ sei. Sicherlich erhalten Sie eine kurze Antwort – eine Antwort, die sicherlich nicht falsch ist. Aber bedenken Sie, neuerdings wurde bekannt, dass Geräte wie „Google Home“ und „Amazon Echo“ dabei mithorchen, was in privaten Räumen gesprochen wird! Und: alle Fragen werden an die Hersteller dieser Geräte weitergeleitet. Lesen Sie diesen Bericht!

Die Frage nach dem Asthma wird von den Fabrikanten dieser unsäglichen Geräte nämlich sofort an Ihre Krankenkasse weitergeleitet. Dort weiß man sogleich, dass Sie unter Asthma leiden! Also werden Ihre Versicherungsbeiträge von monatlich 100 EUR auf monatlich 180 EUR heraufgesetzt. Da sind Sie natürlich selbst schuld, wenn Sie zuvor einer Maschine all Ihre Krankheiten verraten haben.

Konsequenz: Finger weg!

Erhohlung von der Redlichkeit

Rentner helfen bei den alltäglichen Fragen des Lebens weiter!

Für die Fragen des Lebens brauchen Sie weder „Alexa“ noch „Google Home“. Gehen Sie einfach in den nächsten Stadtpark. Dort sitzen viele alte Menschen (mit sehr viel Weisheit in den graumelierten Köpfen) auf den Parkbänken. Denen können Sie auch alle möglichen Fragen stellen, beispielsweise: „Wie werde ich zufrieden und glücklich?“. Jeder dieser Rentner wird Ihnen dann sagen: „Durch ein keusches und redliches Leben im Einklang mit der Schöpfung!“

Persönliches Zusammentreffen geht also vor unpersönlichem Kontakt mit der Technik. Genießen Sie die angenehmen Sommertage, gehen Sie viel spazieren, und vor allem: Seien Sie ehrlich zu sich selbst!

Mit redlichen Grüßen

Ihr Freund Johannes Kaplan

Theo Lingen

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Liebe Leserinnen und Leser,

bitte verbringen Sie das diesjährige Osterfest besinnlich und genießen Sie das angenehme Wetter!

Ihr Johannes Kaplan

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Verliebte Polizisten bei Instagram

Kontakanzeige: Berliner Polizisten suchen im Internetz nach Sexualkontakten

Wenn ein junges Fräulein einen Polizisten nach dem Weg fragt, dann sollte sie sich darauf verlassen können, dass sie es mit einem redlichen Menschen zu tun hat und eine entsprechend untadelige Antwort erhält. Das Fräulein sollte nicht fürchten müssen, dass der Beamte wollüstige Gedanken hegt und ihr anschließend in unkeuscher Absicht nachstellt. Und das womöglich noch in aller Öffentlichkeit!

Aber genau das ist vor kurzem geschehen, und zwar in unserer Hauptstadt Berlin, in der es seit jeher nicht mit rechten Dingen zugeht. In der „Berliner Zeitung“ ist zu lesen:

Eine Frau ist am Halleschen Tor in Kreuzberg unterwegs und sucht nach dem Weg zu ihrem Ziel. Sie erblickt einen Polizeibeamten und lässt sich von ihm in die richtige Richtung weisen. So weit, so normal.

Was sie offenbar nicht ahnt, ist, dass sie dem Polizisten nicht mehr aus dem Kopf gehen wird. Die Kollegen in der Behörde scheinen da offenbar eine Idee zu haben und suchen die Frau über einen Aufruf bei Instagram:

„Du warst gestern 16:30 Uhr am U-Bhf Halleschen Tor & hast unseren Kollegen nach dem Weg gefragt?“, steht dort, wenn man sich die Instagram-Story des Accounts „Polizei Berlin“ ansieht. Und: „Bitte melde dich!“

Liebe Leser können Sie sich das vorstellen? Polizeibeamte, die nichts Besseres zu tun haben, als über den halbkriminellen Internetzdienst „Instagram“ nach einer arglosen Frau zu suchen?? Und sie dabei mit „Du“ statt mit dem korrekten „Sie“ anzusprechen?

Die ansonsten unredliche BILD-Zeitung fragt deshalb zu recht:

Aber sollten Mitarbeiter der Behörde ihre Dienstzeit tatsächlich zur Unterhaltung der Facebook-Gemeinde nutzen? Immerhin besteht das Social-Media-Team der Polizei aus sechs erfahrenen Polizeibeamten, die dort Vollzeit beschäftigt sind.>

„Von Kommissar bis Hauptkommissarin sind alle Dienstgrade vertreten.“, heißt es in einer Antwort der Polizei auf BILD-Anfrage. Schutzpolizei, Abschnitts- und Hundertschaftsbeamte und sogar LKA-Mitarbeiter. Was die Beamten veröffentlichen, entscheidet das Team selbst.

Islamischer Terror, arabische Clans, 500 Demos im Jahr – Berlins Polizei braucht dringend mehr Personal. „Wir brauchen deutlich mehr Stellen im Haushalt 2020/2021, um die Aufgaben in dieser Stadt zu bewältigen“, sagte Polizeipräsidentin Barbara Slowik (52) Anfang Januar zu BILD. Für das Social-Media-Team der Berliner Polizei scheint das jedoch nicht zuzutreffen, denn dort ist offenbar genügend Zeit, um sich Kontaktanzeigen per Instagram-Story zu widmen.

Sechs Berliner Polizeibeamte sind also den lieben langen Tag damit beschäftigt, irgendwelche Kritzeleien auf „Instagram“, „Twitter“ und „Facebook“ zu lesen und auch selbst dort Beiträge zu schmieren? Gleichzeitig trauen sich ältere Frauen nicht mehr auf die Straße, weil niemand da ist, der sie vor Handtaschenräubern beschützen kann. Auch Ladenbesitzer brauchen nicht auf polizeiliche Hilfe hoffen, wenn Jugendliche dreist alles stehlen, was nicht niet- und nagelfest ist.

Unsere Polizei treibt sich nämlich lieber im Internetz herum und spielt dort für liebestolle Kollegen Heiratsvermittlung. Die meisten anderen Teilnehmer von „Instagram“ fanden die Aktion natürlich ganz „toll“ und „romantisch“. Etwas anderes war in unserer verlotterten Gesellschaft ja auch nicht zu erwarten.

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Lüsterne Rentnerinnen

Einige Heimbewohnerinnen nutzten die Silvesterfeier, um ein verwegenes „Outfit“ anzuziehen!

Auf das vergangene Jahr blicke ich mit einem gehörigen Maß an Wehmut zurück, immerhin gab es 2018 n. Chr. allerhand Erfolge zu verzeichnen – beispielsweise wurden zahlreiche drahtlose Fernsprechgeräte durch redliche Menschen außer Betrieb gesetzt.

Handy kaputt

Zahlreiche „Smartphones“ fielen zufällig vom Tisch!

Aber auch für das Jahr 2019 habe ich mir einiges vorgenommen. Jedes Mal, wenn ich einen rauchenden Jugendlichen sehe, will ich einen Asthmaanfall vortäuschen. Der unredliche Jugendliche bekommt dann einen dicken Schreck und ich vielleicht sogar vom Gericht Schmerzensgeld zugesprochen. Das also ist mein guter Vorsatz.

Allerdings fing das neue Jahr gar nicht so redlich an. Bei der zurückliegenden Neujahresfeier durften wir als Bewohner des Alten- und Pflegeheims bis Mitternacht wach bleiben. Das haben natürlich nicht alle geschafft, mehr als die Hälfte von uns schliefen bereits nach der 20-Uhr-„Tagesschau“ ein. Warum im Gemeinschaftsraum die ganze Zeit der Fernseher lief, verstehe ich ohnehin nicht. Man kann sich ja auch unterhalten, über bedeutende Bibelstellen usw.

Und mein Intimfeind Herr Göllner schlug (wer hätte etwas anderes erwartet?) mal wieder über alle Stränge: unentwegt gab er mit seinem „Smartphone S9“ an, was dieses Ding so alles könne und wie teuer es doch gewesen wäre…

Geiler Rentner

Herr Göllner gab den „Hahn im Korb“…

Die weiblichen Heimbewohnerinnen waren ganz beeindruckt und umringten den alten Narren, die Augen der betagten Damen leuchteten regelrecht, während sie seinem Seemannsgarn lauschten. Mich kümmerte das nicht, obwohl ich auf Brautschau bin. Meine Zukünftige soll jedoch recht jung an Jahren sein, von angenehmen Äußeren und außerdem berufstätig, damit ich meinen Steckenpferden nachgehen kann. Die Heimbewohnerinnen interessieren mich entsprechend kaum.

Ganz schlimm wurde es schließlich zu Mitternacht. Oberschwester Olga drehte den Fernsehton ganz laut auf, wo im „ZDF“ ein Sänger namens „Spandau Ballet“ auftrat. Der junge Mann kam jedoch gar nicht aus dem Berliner Stadtteil Spandau … und Ballett konnte er auch nicht!

Ich glaube, er kommt aus England und „singt“ in dieser unredlichen „Sprache“, die dort üblich ist. Ganz besonders abstoßend war außerdem die ZDF-Ansagerin, die (obwohl sie offenbar Deutsche ist) ständig Englisch sprach und den Zuschauern „All the best…“ (ausgesprochen: „oll se best“) und ein „Happy New Year“ (ausgesprochen: „heppi nu jer“) wünschte. Da ich unter Betreuung stehe, brauche ich für diesen Unfug wenigstens kein Geld bezahlen. Alle anderen sollten sich schnellstens bei der Regierung beschweren. Das alles darf nicht sein!

Silvesternacht im ZDF idiotisch!

Steuerzahler müssen für diese Narren aufkommen!

Ein sehr schönes Jahr 2019 wünscht Ihnen, Ihr:

Johannes Kaplan!

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Umtausch Weihnachten für Kinder

Weihnachtlicher Umtausch: So bekommen Kinder kostenloses Spielzeug!

Wie jedes Jahr, so warten auch zu diesem Christfest viele Eltern auf meine Idee, wie man unseren Kleinsten eine freudige Bescherung bereiten kann. Besonders beliebt sind meine Vorschläge natürlich auch deshalb, weil sie so kostengünstig oder gar kostenfrei für die vielen Mütter und Väter in unserem schönen Lande sind.

Zum kommenden Fest kommt es sogar noch besser! Die Eltern selbst brauchen rein gar nichts zu unternehmen – wir redlichen Senioren tun das, wir spielen nämlich dieses Mal den Weihnachtsmann! Liebe Eltern, lehnen Sie sich also zurück und lassen Sie sich überraschen!

Für uns redliche Menschen gebe ich hingegen folgende löbliche Anweisung:

Gehen Sie gleich am morgigen Samstag in die großen Kaufhäuser und Einkaufszentren (neuerdings unlöblich: „Shopping Malls“) Ihrer Stadt. Sie werden dort viele Väter und Mütter sehen, die einen Kinderwagen oder einen Sportwagen (unlöblich: „Buggy“) vor sich herschieben. Die Eltern beachten ihre Kinder meist gar nicht, sondern befinden sich im sogenannten Kaufrausch. Die Kinder wiederum schlafen oder sind von den zahlreichen lauten und bunten Dingen um sie herum völlig abgelenkt.

Das ist der Moment, in dem wir redlichen Menschen zuschlagen! In jeder Sportkarre und in jedem Kinderwagen findet sich nämlich irgendein unnützes Spielzeug, meist lilafarbene Kuschelbären oder irgendwelche „Horror-Monster“ aus Kunststoff, wie sie dauernd in der Fernsehwerbung gezeigt werden. Oft halten die schlaftrunkenen Kleinkinder auch halb aufgegessenes, nass gekautes Backwerk in den Händen. Widerlich.

Während nun also sowohl die Eltern als auch die Kinder abgelenkt sind, schnappen Sie sich irgendetwas von dem Zeug. Natürlich wollen Sie es nicht behalten, sie legen es umgehend in den Kinderwagen irgendwelcher anderer Eltern. So tauschen sie alles munter hin und her. Dadurch erhält jedes Kind ein neues Spielzeug oder ein anderes angekautes Backwerk.

Vergessen Sie aber nicht zahlreiche Notizzettel zu schreiben, auf denen jeweils in deutlichen Druckbuchstaben zu stehen hat:

Liebe Eltern! Dieses Jahr brauchen Sie für Ihr Kind kein Weihnachtsgeschenk kaufen. Wie Sie sehen, befindet sich bereits ein neues Geschenk in Ihrem Kinderwagen/Ihrer Sportkarre! Das Geld, das Sie dadurch gespart haben, spenden Sie bitte an ein Alten- und Pflegeheim. In Koblenz soll es beispielsweise ein Heim geben, das noch Geld braucht, damit die Insassen viele aufregende Ausflüge machen können.

Diese Zettel drücken Sie den beschenkten Kindern dann in die kleinen, klebrigen Hände. Liebe redliche Mitbürger, Sie brauchen keine Angst haben, dass eine solche Tat groben Unfug oder sogar eine strafbare Handlung darstellt. Heutiges Kinderspielzeug verdient diesen Namen gar nicht und gehört sowieso auf den Müll. Das weiß auch jeder Polizist.

Ich wünsche Ihnen ein gesegnetes Weihnachtsfest und ein redliches Jahr 2019!

Ihr Johannes Kaplan

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Adventskalender ungesund

Von normalen Weihnachtskalendern geht eine große Gefahr für Kinder aus!

Heute ist der 1. Dezember. Es ist wirklich eine reizende Tradition, an diesem Tag das erste Türchen eines Adventskalenders zu öffnen, wobei es dann Tag für Tag, bis zum Heiligen Abend, so weitergeht.

Hinter jedem Türchen des Kalenders steckt eine Süßigkeit, meistens ein Stück Schokolade in Form eines Bäumchens oder eines Weihnachtsmannes. Besonders Kinder sind von diesem Brauch begeistert. Nun ist Schokolade aber sehr ungesund, sie besteht nämlich aus Zucker, von dem die Zähne schlecht werden. Außerdem macht Zucker streitsüchtig, die Kinder können sogar straffällig davon werden. Das darf nicht sein!

Der Kakaoanteil in der Schokolade sorgt außerdem für Verstopfung der inneren Organe, so dass das häusliche stille Örtchen stundenlang besetzt ist. Was kann man ändern?

Eltern, Lehrer und Erzieher sollten durchaus einen „Schokoladenkalender“ kaufen, aber alle 24 Türchen sofort öffnen, die Schokolade herausholen und sogleich wegwerfen! Das ungesunde Zeug dann am besten in der Toilette hinunterspülen!

Brot im Kalender

Gesunde Brotkrümel ersetzen ungesunde Schokoladenstückchen!

Stattdessen nehme man nun ein Stück Brot und zerkrümle es. Die schönsten Brotkrümel stecke man sodann in die nunmehr leeren Fenster des Adventskalenders. Die Türchen kann man leicht wieder verschließen, weshalb der Kalender anschließend wie neu aussieht. In das Fenster für den 24. Dezember kann man, wenn man großzügig sein will und wenigstens an einem Tag des Jahres etwas Ungesundes erlauben möchte, ein Stück Würfelzucker geben.

Nunmehr ist der gesunde Adventskalender fertig. Darüber wird sich gewiss jedes Kind freuen. Nur die Kinder, die am 24. Dezember ein Stückchen Zucker erhalten, bekommen vermutlich einen Wutanfall, weil Zucker ja sehr aggressiv macht.

Eine schöne Adventszeit wünscht: Johannes Kaplan

Kinder, die Süßigkeiten essen, werden unansehnlich und schlagen ihre Eltern!

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Offener Mund gähnen

Was man gegen Leute, die öffentlich gähnen, tun kann!

Ein redlicher Mensch gähnt nicht, denn er ist stets ausgeschlafen, weshalb er sich immerzu frisch und wach fühlt. Menschen, die nicht schon redlich geboren wurden, gähnen hingegen recht häufig. Das ist ein Zeichen von Verlotterung – betroffen sind erst einmal Kinder und Jugendliche.

Hier sind Eltern und Erzieher gefragt – sie müssen die jungen Menschen zu angemessenem Verhalten bewegen. Ansonsten hält das Gähnen bis ins Erwachsenenalter an. Richtig schlimm wird es aber erst, wenn diese Menschen nicht einmal die Hand vor den Mund nehmen. Das ist eine abscheuliche Sache, denn unredliche Menschen riechen unangenehm aus dem Mund und haben oft schlechte Zähne.

Wir Redlichen müssen etwas gegen jene Herren und Damen tun, die in der Öffentlichkeit weit den Rachen aufreißen, um uns anderen zu zeigen, wie müde sie doch sind. Wir sollten grundsätzlich eine Handvoll Kieselsteinchen in unseren Taschen bereithalten.

Sieht man nun einen verlotterten Jugendlichen oder Erwachsenen, der ungezogen in der Öffentlichkeit gähnt, greife man sich einen der kleinen Steinchen und werfe ihn schwungvoll in den offenen Mund des Flegels! Das wird ihm eine Lehre sein, das können Sie mir glauben!

Nach einer solchen erzieherischen Maßnahme sollte man sich flink vom Ort des Geschehens entfernen. Leider können Jugendliche und unredliche Erwachsene oftmals sehr schnell laufen und holen einen dann ein. Die Unholde wollen sich nämlich rächen, primitiv, wie sind nun einmal sind.

In solchen Fällen täusche ich immer einen Herzanfall vor. Man greife sich hierzu mit einer Hand an die Brust und stöhne dabei laut: „Mein Herz, mein Herz!“. Gleichzeitig sollte man heftig röcheln. Dann hat man seine Ruhe, weil der unredliche Angreifer dann augenblicklich das Weite sucht.

Bitte helfen auch Sie mit, unredliches Gähnen zu bekämpfen!

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Störerhaftung - was ist das eigentlich?

Bei mir erfahren Sie, was es mit der Störerhaftung auf sich hat

Liebe Leserinnen und Leser,

sicher haben Sie es bereits in einer Zeitschrift gelesen oder im Rundfunk gehört: die redliche „Störerhaftung“ wurde von einem Richter abgeschafft, der sich nicht so gut mit Gesetzen auskennt!

Störerhaftung – was ist das überhaupt, und wer ist mit Störer gemeint? Störer, das sind Jugendliche (also Menschen vom 14. bis zum 30. Lebensjahr), die überall lautstark mit dem „Smartphone“ (wie drahtlose Fernsprechgeräte neuerdings genannt werden) telefonieren, ständig Selbstfotografien anfertigen („Selfies“) und auch sonst allerlei Blödsinn mit ihrem „Handy“ anstellen, beispielsweise „Zombie“-Spiele damit spielen.

Asoziale Jugendliche

Junge Störer beim Faulenzen

Es gibt allerdings auch ältere Störer, namentlich sei hier Herr Göllner genannt, der (leider) mit mir im gleichen Alten- und Pflegeheim wohnt. Er macht sich immerzu mit seinem „S9-Smartphone“ wichtig, tut so, als würde er bedeutsame Nachrichten versenden und merkt nicht einmal, wie sehr er sich damit zum Narren macht. Und nachts, wenn alle anderen schlafen, schaut er sich bestimmt unzüchtige Internetzseiten an.

Störer stören natürlich auch sonst überall. Sie stehen im Bus nicht für ältere Menschen auf, und im Stadtpark hören sie aus dem Kofferradio lautstark ausländische Trommelmusik. Das ist mit Baulärm vergleichbar.

Die Störerhaftung nun, man hört es schon am Wortlaut, hat bisher dafür gesorgt, dass Jugendliche verhaftet werden konnten. Ein oder fünf Tage in der Arrestzelle, so ganz ohne „Smartphone“ und Kofferradio haben manch einen Hitzkopf zur Raison gebracht.

Bitte, liebe Leserinnen und Leser, sprechen Sie mit Ihren Bekannten und Verwandten über dieses wichtige Thema! Es müssen viele Briefe an Gerichte und an die Bundeskanzlerin geschrieben werden, damit das Thema Störerhaftung der Obrigkeit gegenwärtig bleibt.

Herzliche Grüße:
Ihr Johannes Kaplan

Sachbeschädigung Herr Göllner

Alter Störer beim Faulenzen

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Gefahr im Urlaub

„Mit meinen Ratschlägen kommen Sie sicher durch den Urlaub!“

Ein Mensch, der sich tagein tagaus um die Missstände in unserer Gesellschaft müht, darf sich durchaus dann und wann eine Reise gönnen, liebe redliche Leser und Leserinnen! Dass Sie im Urlaub keine bösen Überraschungen erleben, liegt mir am Herzen. Meine Ratschläge sind Gewähr dafür, dass Sie sich gut erholen!

 

  1. Reiseziel

Da es unanständig (und zudem gefährlich) ist, per Kraftfahrzeug oder Flugzeug zu reisen, kommen nur Ziele in Frage, die mit der Eisenbahn oder dem Fahrrad erreicht werden können. Österreich und die Schweiz sind redlich, Amerika oder die karibischen Inseln sind es ganz und gar nicht!

Im Ausland wird grundsätzlich mehr Unzucht getrieben als bei uns, was eine erhebliche Gefahr für Frauen darstellt. Länder, deren männliche Einheimische immerzu deutsche Urlauberinnen verführen wollen, sind Italien, Jugoslawien, Griechenland und die Türkei. Diese Länder scheiden als Reiseziele also aus.

Grundsätzlich verboten sind Strände, an denen das pornografische Nacktbaden („FKK“) erlaubt ist!

  1. Sonstige Kriterien des Urlaubsorts

Natürlich ist eine ruhige Lage wichtig. Wählen Sie ein Reiseziel, das bei Rentnern beliebt ist. So sind Sie stets in guter Gesellschaft. Im Urlaub faul herumzuliegen ist unredlich, besuchen Sie stattdessen Sehenswürdigkeiten oder Museen. Und jene, die unbedingt baden müssen, haben gefälligst darauf zu achten, dass am Ufer des jeweiligen Gewässers ausreichend Umkleidehäuschen vorhanden sind, selbstredend getrennt für Damen und Herren.

  1. Wahl der Unterkunft

Ferienwohnungen und Pensionen sind redlich, Hotels hingegen nicht. In Hotel-„Bars“ wird laute und unlöbliche Musik  gespielt (englischer Gesang, Trommelklänge, usw.). Machen Sie einen großen Bogen um solche um „Bars“ und „Diskotheken“ …. und achten Sie darauf, spätestens um 20:15 Uhr zu Bett zu gehen. Sonst wird Ihnen keine Erholung zuteilwerden.

  1. Reisegepäck

Da Sie nicht davon ausgehen dürfen, dass alle Menschen so redlich sind wie Herr Kaplan, Herr Dr. Gscheidle oder ich, können Sie auch nicht sicher sein, dass in Ihrer Unterkunft nicht schon einmal Unzucht getrieben wurde. Dann nämlich befinden sich in der Matratze Genitalparasiten!

Schlafen Sie aus diesem Grunde auf keinen Fall im vorhandenen Bett, sondern nehmen Sie eine Luftmatratze mit, die Sie dann aufpusten und auf den Boden legen. Dass Sie Ihr eigenes Bettzeug verwenden, versteht sich von selbst.

Packen Sie zudem ein Fernglas ein. Da Sie auch im Urlaub auf Ihre Mitmenschen achten sollten, gehen Sie mit dem Glas ab und zu ins Freie, um Einblick in andere Unterkünfte zu bekommen. Entdecken Sie irgendwo Anzeichen von Unzucht (zwei Personen liegen im gleichen Bett, o. ä.), werfen Sie einfach einen Stein gegen die entsprechende Fensterscheibe, um diese Menschen von ihrem Tun abzuhalten. Falls die Scheibe zerbricht, ist dies alleinige Schuld der Unzuchttreibenden.

Befolgen Sie all diese Ratschläge, steht einem erholsamen Urlaub nichts mehr im Wege!

Zuerst erschienen auf: notburga-morkzapf.de
Scherbe im Auge

Scherben bringen Glück

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Sachbeschädigung Herr Göllner

Charakterschwache Menschen wie Herr Göllner fühlen sich vom „Sturm der Liebe“ magisch angezogen!

Vor kurzem habe ich aus einem Grund, den ich nicht preisgeben möchte, Hausarrest bekommen. Drei Wochen lang sollte ich allein in meiner Stube hocken … oder meine Zeit unten im Gruppenraum verbringen.

Ich entschied mich dafür, mit den anderen Heimbewohnern fesselnde Kobel- oder Ratespiele zu spielen und auch mal lehrreiche Gespräche mit ihnen zu führen. Doch daraus wurde nichts! Alle hocken nämlich unentwegt vor dem Fernseher, sehr beliebt dabei ist Serie „Sturm die Liebe“. Der verdorbene Herr Göllner kommt jedesmal wie ein Verrückter in den Gruppenraum gestürzt, um bloß keine Folge zu verpassen. „Sturm der Liebe“ wird nämlich tagtäglich gesendet, es gibt bereits mehrere tausend Folgen und ein Ende ist nicht abzusehen.

Um Sie zu warnen, liebe Leserinnen und Leser, werde ich die Handlung dieses unwürdigen Schauspiels für Sie beschreiben:

Der ganze Mumpitz spielt in einem bayerischen Provinzhotel, dem „Fürstenhof“. Die Hauptperson ist eine gewisse Alicia Lindbergh, die, obwohl erst 17 Jahre alt, schon Chefärztin in einem Krankenhaus ist, das grundsätzlich nur einen einzigen Patienten beherbergt. Meistens ist dieser Patient irgendein Verwandter oder Intimfreund von Frau Dr. Alicia Lindbergh.

Frau Dr. Alicia Lindbergh ist trotz ihrer Jugend verheiratet, und zwar mit dem 65-jährigen Christoph Saalfeld – ein Trunkenbold, der sogar schon mal mit einer anderen Frau verheiratet war! Dieser geschiedenen Ehefrau hat er einen Mord angehängt, um die gemeinsamen Söhne für sich alleine zu haben. Die Söhne sind inzwischen erwachsen, einer wurde homosexuell und der andere bekam den Namen Viktor. Viktor ist ein ehemaliger Tankstellenräuber, der die Frau seines Vaters begehrt, also die siebzehnjährige Chefärztin Alicia Lindbergh. Viktor war zuvor mit der magersüchtigen Brandstifterin Jessica liiert.

Frau Dr. Alicia Lindbergh hat zu allem Unglück einen „Doping“-Sportler als Bruder (Paul). Paul ist blind, weil ihm ein liebestolles Stubenmädchen (Romy) eine „Drohne“ gegen den Kopf hat fliegen lassen. Romy liebt Paul und gibt sich deswegen als ihre eigene Schwester Lucy aus. Paul bemerkt den Schwindel nicht, weil er ja blind ist.

Das jugoslawische Stubenmädchen Melli hat (obwohl sie erst 50 ist) den 75-jährigen Koch André geheiratet. Zwischendurch war Melli mit einem russischen Asylbetrüger zusammen. Den greisen Chefkoch André stört das nicht. Schöne Verhältnisse sind das! In der Hotelküche des „Fürstenhofs“ trägt übrigens keiner eine Kochmütze, stattdessen haben alle immerzu weiße, saubere Kleidung an. Das sollte unbedingt dem Gesundheitsamt gemeldet werden!

Dann gibt es noch das Küchenmädchen Tina Kessler. Die übergewichtige junge Frau wird von allen bewundert, weil sie ein uneheliches Kind in die Welt gesetzt hat. Der Vater des Säuglings ist ein zwischenzeitlich verstorbener Krimineller.

Die Hotelbesitzer (Charlotte und Werner Saalfeld) haben im Alter von ungefähr 90 Jahren geheiratet, danach wanderte Charlotte nach Afrika aus, um Brunnen für hungernde Buschkinder zu bohren. Werner Saaldfeld ist im „Fürstenhof“ geblieben und bekommt dort einmal pro Monat einen Herzinfarkt, was ihm aber nichts auszumachen scheint.

Glauben Sie bitte nicht, ich hätte mir das alles nur ausgedacht! Solch einen Lotterkram bietet das Staatsfernsehen seinen Zuschauern an, die offenbar auch noch begeistert darüber sind, dass sie derart verdummt werden. Was können wir redlichen Menschen tun? Schreiben Sie einen Brief ans Fernsehen, dass Sie Ihre Rundfunkbeiträge nicht mehr zahlen werden, wenn der „Sturm der Liebe“ nicht umgehend abgesetzt wird.

Wir redlichen Menschen dürfen uns nicht alles gefallen lassen!

Sturm der Liebe Darsteller

Der Tankstellenräuber Victor (links), die Amateur-Ärztin Alicia (mitte) und der Trunkenbold Christoph Saalfeld (links) sind die Helden beim „Sturm der Liebe“!

 

„Doping“-Sportler Paul Lindbergh wird von seiner siebzehnjährigen Schwester auf seinen geistigen Zustand hin untersucht!

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Michael Schulte: Haare mit Muttis Lockenwickler „schön gemacht“…

 

Seit 1956 gibt es den „Grand Prix Eurovision de la Chanson“, und weil den Fernsehleuten das bald nicht mehr fremdländisch genug klang, heißt die Veranstaltung seit 2002 „Eurovision Song Contest“.

Jedes Jahr werden neue frivole Texte vorgetragen. Meist geht es um voreheliches Küssen im Freien, am besten bei Vollmond. Wer lieber Schallplatten von Mozart oder Karajan hört, der kann sich über solch lasterhaftes Liedgut nur wundern. Leider ist nimmt das Interesse an diesem „Song Contest“ laufend zu. Millionen Menschen aus Uganda, Israel und Garmisch-Partenkirchen fiebern dem „Ereignis“ entgegen.

In Deutschland wird sogar ein riesiges Getue darum gemacht, welchen „Schlagersänger“ man wohl „ins Rennen schicken“ soll. Auf keinen Fall darf aber auf Deutsch gesungen werden, unsere Sprache gilt im Ausland angeblich als hässlich, sie sei für den Gesang ungeeignet! Deshalb benutzt man nur die unredliche englische Sprache.

Dieses Jahr schickt man einen Schüler namens Michael Schulte aus Eckernförde mit dem Lied „You Let Me Walk Alone“. Auf Deutsch bedeutet das „Du lässt mich alleine kneten“.

Wundern Sie sich darüber nicht! Schlagertexte sind stets dumm und unsinnig. Unappetitlicher als das „Lied“ ist der „Sänger“. Wie Sie auf dem Bild oben sehen können, ist er verschwitzt und voller Pigmente. Offenbar hat sich der Bub die Lockenwickler seiner Frau Mutter ausgeliehen, um sich damit Löckchen in den schmierigen Rotschopf zu drehen.

Alles in allem: Widerlich!

Wir Deutschen haben ein wunderbares Liedgut, die unredliche englische Sprache brauchen wir nicht. Ein netter Jugendchor könnte bei der internationalen Fernsehsendung „Alle Vögel sind schon da“ oder „Hab mein Wagen vollgeladen“ vorsingen. Die Beliebtheit der Deutschen würde allein dadurch zunehmen!

Aber zunächst einmal müsste die Veranstaltung den neuen Namen „Europäischer Lied-Wettstreit“ tragen und mit einem inbrünstigen Gebet eingeleitet werden. Dann, aber auch nur dann, können wir redlichen Menschen erwägen, einen Liederwettbewerb anzuschauen.

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Spendenraufruf Wikipedia

Jedes Jahr zur Weihnachtszeit bettelt „Wikipedia“ mit Emsigkeit

Liebe Leser und Leserinnen,

als Menschenfreund und Menschenkenner weiß ich genau, welche Sorgen Sie zur Adventszeit umtreiben. Viele Fragen gehen Ihnen in diesen Tagen der Besinnlichkeit durch den (gewiss redlichen) Kopf.

Soll ich etwas verschenken? Wer soll die Geschenke bekommen? Und was soll es denn bloß sein?

In einer Zeit des Überangebots und der zahllosen Verlockungen ist es in der Tat nicht leicht, sich zu entscheiden. Auch dieses Jahr lasse ich Sie, liebe Leserinnen und Leser, nicht im Stich und gebe Ihnen wertvolle Hinweise dahingehend, was Sie zum Weihnachtsfeste Gutes tun können.

Diesmal möchte ich Ihr Augenmerk auf die Internetz-Enzyklopädie „Wikipedia“ richten, dessen Besitzer Jahr für Jahr um Spenden betteln. Ich lehne dieses Lexikon gar nicht ab, im Gegenteil: Es finden sich viele nützliche Artikel darin, beispielsweise über das Byzantinisches Reich, Christliche Philosophie im Allgemeinen und Thomas von Aquin im Speziellen.

Deshalb raffen Sie sich bitte sofort auf und spenden Sie – ja, ein jeder von Ihnen! – 5 EUR an die „Wikipedia“!

Allerdings gibt es eine Bedingung, die Sie erfüllen müssen!

Schreiben Sie gleichzeitig einen Brief an den Wikipedia-Besitzer, der etwa folgenden Inhalt haben soll:

Sagen Sie mal, was ist das eigentlich für ein „Enzyklopädie“, die Sie da haben? Sie bringen Artikel über Dinge, über die man nicht reden sollte …. und die man sich erst recht nicht ansehen darf! Sie berichten sogar über Wörter, die ein redlicher Mensch gar nicht kennt.

Gerade eben habe ich eine größere Summe auf Ihr Konto überwiesen. Aber das mache ich nie wieder, wenn sie solch unredliche Themen für Ihre Leser bereithalten. Solche Dinge möchte ohnehin niemand lesen!

Veröffentlichen Sie lieber einen Artikel über Johannes Kaplan und seine Bedeutung für die heutige Kultur!

Liebe Leser, ich hoffe, Sie befolgen meinen Rat zur Adventszeit. Ich wünsche Ihnen ein wundervolles Weihnachtsfest sowie einen angenehmen Übergang in das Jahr 2018!

Herzliche Grüße
Ihr Johannes Kaplan!

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Wassermagie

Herr Göllner wurde mit frischem Leitungswasser gezüchtigt!

Frisches, sauberes Wasser ist für die meisten Menschen in unserem schönen Land längst zu einer Selbstverständlichkeit geworden. Es kommt ja schließlich aus dem Wasserhahn, einfach so. Wasser wird bereits in der Bibel erwähnt, nämlich im Alten Testament, gleich auf der ersten Seite:

Und die Erde war wüst und leer, und es war finster auf der Tiefe; und der Geist Gottes schwebte auf den Wassern.

Und so stammen die ersten Geschöpfe auch aus den Ozeanen. Die ersten Fische beispielsweise, aus denen einige Millionen Jahre später Menschen wurden, schwammen in der Nordsee umher. Auch bei der Durchführung der Redlichkeit kann klares Wasser helfen. Ich setze mich häufig, wenn ich allein unterwegs bin, in eine Kaffee-Gaststätte (unlöblich: Café) und bestelle nichts weiter als ein mit Leitungswasser gefülltes Glas. Dafür braucht man nicht zu bezahlen, das steht so im Gesetz.

Neulich war die Bedienung (ein junges Mädchen, bekleidet mit einem viel zu kurzen Rock) ziemlich frech. „Aber nur ausnahmsweise, Opa! Das hier ist nicht das Jobcenter, wo man alles umsonst in den Arsch geschoben kriegt!“, sagte sie in einem herablassenden Ton zu mir, als sei ich ein Bettler oder Hausierer.

Das junge, dumme Ding bekam sofort meine Redlichkeit zu spüren. Ich erhob mich (mit dem Glas in der Hand) und täuschte einen Herzanfall vor. Dabei fuchtelte ich mit den Armen herum und schüttete wie zufällig das ganze Wasser über das Gesicht und die Kleidung des dreisten Fräuleins.

Das war eine sehr redliche Strafe! Das Wasser trocknet zwar ohne irgendwelche Spuren zu hinterlassen, aber für die unfreundliche Kellnerin war das Ganze ein echtes Ärgernis. Recht so!

Wasser ins Gesicht einer jungen Frau

Die junge Kellnerin wird sich gewiss merken, dass mit Wassertrinkern nicht zu Spaßen ist!

Der geneigte Leser erinnert sich noch an Herrn Göllner, der bei mir im Alten- und Pflegeheim wohnt und sich stets sehr unredlich benimmt. In letzter Zeit spielt er ständig mit seinem „Smartphone“, bei dem es sich seinen Worten nach um ein „S8“ handelt, was etwas ganz Besonderes sei, wie er angeberisch verkündet.

Neulich, zur Kaffeestunde, reichte es mir endgültig. Wie immer hatte ich ein Glas Wasser vor mir stehen. Damit ging ich zum Tisch des Herrn Göllner hinüber und täuschte den üblichen Herzanfall vor. Ich übertrieb etwas und das Glas fiel samt Inhalt auf Göllners Kopf.

Das Glas zerbarst an seinem Schädel, so dass es zu einer Schnittwunde kam, die heftig blutete.

Göllner sah aus, wie eines dieser Ungeheuer aus einem neumodischen Gruselfilm: nasse, wirre Haare, blutverschmiertes Gesicht. Und er begann zu weinen wie ein kleines Kind: das teuere „S8“ sei kaputt, usw. Das kam mir dann doch etwas seltsam vor und ich musste laut lachen.

Schließlich kam Oberschwester Olga und brachte mich auf mein Zimmer, welches ich dann zwei Tage lang nicht mehr verlassen durfte, außer, um auf die Toilette zu gehen. Ich verstehe das alles nicht. Was kann ich denn dafür, wenn der unredliche Herr Göllner einen so empfindlichen Kopf hat!?

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Liebe Leserinnen, liebe Leser,

bereits im Jahr 2012 veröffentlichte ich hier im Internetz-Blog eine Heiratsanzeige. Leider ist bisher noch keine Antwort einer geeigneten Kandidatin eingetroffen, stattdessen wurde ich gefragt, warum ich denn will, dass meine zukünftige Gattin einer Arbeit nachgehen soll. Ob so was überhaupt redlich sei.

Meine Antwort lautet: Eindeutig ja!

Früher natürlich, im Kaiserreich, da hatten die Leute noch viel Geld, da brauchten Ehefrauen nicht arbeiten gehen. Die meisten Haushalte leisteten sich sogar Dienstmädchen.

Heutzutage, wo die meisten Menschen von der staatlichen Wohlfahrt leben, geht das nicht mehr. Jeder Ehemann möchte sich mal etwas Schönes leisten, und das kostet Geld, weshalb die Frau dann einer Tätigkeit nachgehen muss. Ich selbst hatte aufgrund gesundheitlicher Probleme noch nie eine Anstellung, mein Betreuer hätte das ohnehin niemals erlaubt. Und inzwischen lebe ich – wie der geneigte Leser weiß – in einem ungemütlichen Alten- und Pflegeheim.

Die Ehefrauen haben es heutzutage nicht leicht. Sie müssen in der Fabrik am Fließband stehen, oder im Fischfachgeschäft hinter der Ladentheke. Anschließend sollen sie sich zuhause um den Ehemann kümmern, der ja auch seine Ansprüche hat. Beispielsweise will er etwas Warmes essen.

Es wäre unanständig (sogar frauenfeindlich!) hier nicht einzusehen, dass die verheiratete Frau ein klein wenig Hilfe gut gebrauchen kann. Gleich nach dem Krieg gab es deshalb ein Tonikum namens „Frauengold“, das – wie der Name andeutet – einfach ein Labsal für Leib und Seele war. Es brachte die Frauen sogar zur Besinnung, wenn sie sich zu sehr aufregten.

Leider stellte sich heraus, dass das Mittel Alkohol enthielt. Im Jahr 1981 ließ unser Bundeskanzler Helmut Schmidt das Wunderwasser „Frauengold“ deshalb verbieten. Wie sollen die Ehefrauen die Doppelbelastung (Ehe/Beruf) aber ohne „Frauengold“ aushalten? Es gibt kein Tonikum mehr, das ihnen hilft! Darum heute mein Aufruf an die Wissenschaft:

Ein Nachfolgeprodukt für „Frauengold“ muss möglichst schnell gefunden werden!

Der Name für das neue Erzeugnis könnte „Frauenglück“ oder „Frauenwohltat“ lauten. Die Kosten (ein oder zwei Flaschen wöchentlich) sollten die Krankenkassen übernehmen, da es hier um das Allgemeinwohl geht.

Mit redlichen Grüßen!
Ihr Johannes Kaplan

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