Posts Tagged ‘unredlich’

Wie benutzt man Videotext

Mit etwas Beharrlichkeit kommt man nach einigen Tagen mit dem „Videotext“ zurecht.

Liebe Freunde und Freundinnen der Redlichkeit,

zeitgemäße (unlöblich: „moderne“) Gerätschaften kann man nicht grundsätzlich als unredlich bezeichnen. Es kommt stets darauf an, wer vor dem Heimrechner oder dem Fernseher sitzt – oder wer das drahtlose Fernsprechgerät benutzt. 

Heutzutage bieten Fernsehgeräte den Zuschauern die Möglichkeit, elektrische Zeitungen zu lesen. Die Betreiber nennen das „Videotext“ oder auch „Teletext“. Eine solche Nutzungsmöglichkeit ist nicht von vornherein unredlich, denn es lässt sich durch diese „Fernsehzeitung“ beispielsweise erfahren, wie das Wetter am nächsten Tage sein wird oder welche Blume die Blume des Jahres geworden ist.

Bitte erkundigen Sie sich im Fachhandel, ob Ihr Fernsehgerät (falls Sie denn eines besitzen) über die zeitgemäße Technik „Videotext“ verfügt. Am besten, Sie nehmen Ihre Fernbedienung mit in ein Kaufhaus und zeigen sie in der Rundfunkabteilung einem Verkäufer. Er wird Ihnen sicher gern Bescheid geben.

Falls Ihr Gerät über „Videotext“ verfügt, so werden Sie nur einige Tage benötigen, um sich in der Handhabung zurechtzufinden. Nur Mut, es ist nicht so schwer, wie es anfangs aussieht! Aber achten Sie darauf, was Sie lesen! Den „Teletext“ der Revolver-Sender „RTL“ oder „SAT 1“ können Sie nämlich gleich links liegen lassen, denn das sind richtige Narren-Postillen.

Bei ARD oder ZDF findet man hingegen durchaus fesselnde und lehrreiche Inhalte. Aber selbst beim Staatsfernsehen heißt es, Obacht geben! Unter den einzelnen Berichten wird niemals der Name eines Verfassers genannt. Es könnte also etwas in böser Absicht erlogen worden sein. Vor allem gibt es auch Gewaltdarstellungen: so man liest man nicht selten von Boxveranstaltungen, „Tatort“-Krimis oder Fußballspielen.

Wenn Sie sich in dieser neuen technischen Welt aufhalten, müssen Sie also weiterhin auf Ihr Herz und vor allem auf Ihren Verstand hören.

Herzliche Grüße, Ihr
Johannes Kaplan

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Bierverbot und Alkoholverbot

Ein Bierverbot sollte nicht nur für die Silvesternacht in Betracht gezogen werden!

Liebe Freunde und Freundinnen der Redlichkeit,

viele von uns freuten sich dieses Jahr auf eine beschauliche und besinnliche Silvesterfeier. Wenn man Pläne für das neue Jahr schmiedet, dann braucht man dafür schließlich eine gewisse Ruhe. Dieses Mal sollte es ein Silvester werden, wie es sich gehört.

Wegen der Corona-Seuche hatte unsere Regierung recht besonnen und klug gehandelt.  So wurde beschlossen, dass ausländische Krachmusik, wilde Veitstänze, Alkohol und andere harte Drogen nicht zum Jahreswechsel gehören. Der ganze Unfug wurde schlichtweg verboten.

Doch wie die Zeitungen und Wochenschauen einhellig berichten, hielt sich kaum jemand an die vernünftigen Vorschriften, die uns unsere Frau Bundeskanzler gemacht hatte. In allen großen Städten unseres Landes wurden Polenböller und Chinakracher gezündet und sogar Russenraketen zum Himmel gejagt. Es wurde entfesselt gefeiert und getanzt, nur wenige hielten sich an die Regeln.

Die Tiere in den Parkanlagen haben sich darüber bestimmt sehr erschrocken, und den Katzen und Goldhamstern in den Wohnungen erging es nicht besser. Natürlich bekamen auch wir Älteren Kopfschmerzen von dem ganzen Krach und natürlich von dem ekelhaften Schwefelgestank.

Bis jetzt hat die Bundesregierung rein gar nichts zu dem ungehörigen Verhalten bestimmter Leute gesagt, unter dem alle anständigen Menschen zu leiden hatten. Wer nicht hören will, muss fühlen, sagte man früher. Und das gilt auch heute noch. Die Regierung muss endlich durchgreifen! Für den kommenden Jahreswechsel muss der Bevölkerung klar gemacht werden, was passiert, wenn sich nicht alle an die Regeln halten.

Ich möchte hierfür nur zwei Vorschläge machen. Leute, die Knallkörper zünden und Raketen abfeuern, die trinken auch sehr viel Bier. Deshalb könnte man damit drohen, dass man bis zum Sommer den Ausschank und Verkauf von Bier verbietet, wenn in der Silvesternacht auch nur ein einziger Knaller zu hören ist. Ein Bierverbot ist sowieso seit langem überfällig.

Außerdem kann man damit drohen, das Internetz wochenlang komplett abzuschalten, wenn vom 31. Dezember bis zum 1. Januar irgendein Mucks die Nachtruhe stört. Besonders Jugendliche, die ja fast immer internetzsüchtig sind und ständig mit ihren sogenannten „Smartphones“ spielen, dürften eine ziemliche Angst bekommen, wenn sie eine solche Drohung hören.

Natürlich könnte man für ältere und redliche Menschen eine Ausnahme machen, damit sie sich im Internetz weiterhin ungestört löblich austauschen können.

Ich wünsche allen redlichen Menschen ein schönes und erfolgreiches Jahr 2021!

Ihr
Johannes Kaplan

Internetverbot

Und für junge Menschen wäre ein umfassendes Internetzverbot eine Bereicherung!

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Offener Mund gähnen

Was man gegen Leute, die öffentlich gähnen, tun kann!

Ein redlicher Mensch gähnt nicht, denn er ist stets ausgeschlafen, weshalb er sich immerzu frisch und wach fühlt. Menschen, die nicht schon redlich geboren wurden, gähnen hingegen recht häufig. Das ist ein Zeichen von Verlotterung – betroffen sind erst einmal Kinder und Jugendliche.

Hier sind Eltern und Erzieher gefragt – sie müssen die jungen Menschen zu angemessenem Verhalten bewegen. Ansonsten hält das Gähnen bis ins Erwachsenenalter an. Richtig schlimm wird es aber erst, wenn diese Menschen nicht einmal die Hand vor den Mund nehmen. Das ist eine abscheuliche Sache, denn unredliche Menschen riechen unangenehm aus dem Mund und haben oft schlechte Zähne.

Wir Redlichen müssen etwas gegen jene Herren und Damen tun, die in der Öffentlichkeit weit den Rachen aufreißen, um uns anderen zu zeigen, wie müde sie doch sind. Wir sollten grundsätzlich eine Handvoll Kieselsteinchen in unseren Taschen bereithalten.

Sieht man nun einen verlotterten Jugendlichen oder Erwachsenen, der ungezogen in der Öffentlichkeit gähnt, greife man sich einen der kleinen Steinchen und werfe ihn schwungvoll in den offenen Mund des Flegels! Das wird ihm eine Lehre sein, das können Sie mir glauben!

Nach einer solchen erzieherischen Maßnahme sollte man sich flink vom Ort des Geschehens entfernen. Leider können Jugendliche und unredliche Erwachsene oftmals sehr schnell laufen und holen einen dann ein. Die Unholde wollen sich nämlich rächen, primitiv, wie sind nun einmal sind.

In solchen Fällen täusche ich immer einen Herzanfall vor. Man greife sich hierzu mit einer Hand an die Brust und stöhne dabei laut: „Mein Herz, mein Herz!“. Gleichzeitig sollte man heftig röcheln. Dann hat man seine Ruhe, weil der unredliche Angreifer dann augenblicklich das Weite sucht.

Bitte helfen auch Sie mit, unredliches Gähnen zu bekämpfen!

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Störerhaftung - was ist das eigentlich?

Bei mir erfahren Sie, was es mit der Störerhaftung auf sich hat

Liebe Leserinnen und Leser,

sicher haben Sie es bereits in einer Zeitschrift gelesen oder im Rundfunk gehört: die redliche „Störerhaftung“ wurde von einem Richter abgeschafft, der sich nicht so gut mit Gesetzen auskennt!

Störerhaftung – was ist das überhaupt, und wer ist mit Störer gemeint? Störer, das sind Jugendliche (also Menschen vom 14. bis zum 30. Lebensjahr), die überall lautstark mit dem „Smartphone“ (wie drahtlose Fernsprechgeräte neuerdings genannt werden) telefonieren, ständig Selbstfotografien anfertigen („Selfies“) und auch sonst allerlei Blödsinn mit ihrem „Handy“ anstellen, beispielsweise „Zombie“-Spiele damit spielen.

Asoziale Jugendliche

Junge Störer beim Faulenzen

Es gibt allerdings auch ältere Störer, namentlich sei hier Herr Göllner genannt, der (leider) mit mir im gleichen Alten- und Pflegeheim wohnt. Er macht sich immerzu mit seinem „S9-Smartphone“ wichtig, tut so, als würde er bedeutsame Nachrichten versenden und merkt nicht einmal, wie sehr er sich damit zum Narren macht. Und nachts, wenn alle anderen schlafen, schaut er sich bestimmt unzüchtige Internetzseiten an.

Störer stören natürlich auch sonst überall. Sie stehen im Bus nicht für ältere Menschen auf, und im Stadtpark hören sie aus dem Kofferradio lautstark ausländische Trommelmusik. Das ist mit Baulärm vergleichbar.

Die Störerhaftung nun, man hört es schon am Wortlaut, hat bisher dafür gesorgt, dass Jugendliche verhaftet werden konnten. Ein oder fünf Tage in der Arrestzelle, so ganz ohne „Smartphone“ und Kofferradio haben manch einen Hitzkopf zur Raison gebracht.

Bitte, liebe Leserinnen und Leser, sprechen Sie mit Ihren Bekannten und Verwandten über dieses wichtige Thema! Es müssen viele Briefe an Gerichte und an die Bundeskanzlerin geschrieben werden, damit das Thema Störerhaftung der Obrigkeit gegenwärtig bleibt.

Herzliche Grüße:
Ihr Johannes Kaplan

Sachbeschädigung Herr Göllner

Alter Störer beim Faulenzen

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Gefahr im Urlaub

„Mit meinen Ratschlägen kommen Sie sicher durch den Urlaub!“

Ein Mensch, der sich tagein tagaus um die Missstände in unserer Gesellschaft müht, darf sich durchaus dann und wann eine Reise gönnen, liebe redliche Leser und Leserinnen! Dass Sie im Urlaub keine bösen Überraschungen erleben, liegt mir am Herzen. Meine Ratschläge sind Gewähr dafür, dass Sie sich gut erholen!

 

  1. Reiseziel

Da es unanständig (und zudem gefährlich) ist, per Kraftfahrzeug oder Flugzeug zu reisen, kommen nur Ziele in Frage, die mit der Eisenbahn oder dem Fahrrad erreicht werden können. Österreich und die Schweiz sind redlich, Amerika oder die karibischen Inseln sind es ganz und gar nicht!

Im Ausland wird grundsätzlich mehr Unzucht getrieben als bei uns, was eine erhebliche Gefahr für Frauen darstellt. Länder, deren männliche Einheimische immerzu deutsche Urlauberinnen verführen wollen, sind Italien, Jugoslawien, Griechenland und die Türkei. Diese Länder scheiden als Reiseziele also aus.

Grundsätzlich verboten sind Strände, an denen das pornografische Nacktbaden („FKK“) erlaubt ist!

  1. Sonstige Kriterien des Urlaubsorts

Natürlich ist eine ruhige Lage wichtig. Wählen Sie ein Reiseziel, das bei Rentnern beliebt ist. So sind Sie stets in guter Gesellschaft. Im Urlaub faul herumzuliegen ist unredlich, besuchen Sie stattdessen Sehenswürdigkeiten oder Museen. Und jene, die unbedingt baden müssen, haben gefälligst darauf zu achten, dass am Ufer des jeweiligen Gewässers ausreichend Umkleidehäuschen vorhanden sind, selbstredend getrennt für Damen und Herren.

  1. Wahl der Unterkunft

Ferienwohnungen und Pensionen sind redlich, Hotels hingegen nicht. In Hotel-„Bars“ wird laute und unlöbliche Musik  gespielt (englischer Gesang, Trommelklänge, usw.). Machen Sie einen großen Bogen um solche um „Bars“ und „Diskotheken“ …. und achten Sie darauf, spätestens um 20:15 Uhr zu Bett zu gehen. Sonst wird Ihnen keine Erholung zuteilwerden.

  1. Reisegepäck

Da Sie nicht davon ausgehen dürfen, dass alle Menschen so redlich sind wie Herr Kaplan, Herr Dr. Gscheidle oder ich, können Sie auch nicht sicher sein, dass in Ihrer Unterkunft nicht schon einmal Unzucht getrieben wurde. Dann nämlich befinden sich in der Matratze Genitalparasiten!

Schlafen Sie aus diesem Grunde auf keinen Fall im vorhandenen Bett, sondern nehmen Sie eine Luftmatratze mit, die Sie dann aufpusten und auf den Boden legen. Dass Sie Ihr eigenes Bettzeug verwenden, versteht sich von selbst.

Packen Sie zudem ein Fernglas ein. Da Sie auch im Urlaub auf Ihre Mitmenschen achten sollten, gehen Sie mit dem Glas ab und zu ins Freie, um Einblick in andere Unterkünfte zu bekommen. Entdecken Sie irgendwo Anzeichen von Unzucht (zwei Personen liegen im gleichen Bett, o. ä.), werfen Sie einfach einen Stein gegen die entsprechende Fensterscheibe, um diese Menschen von ihrem Tun abzuhalten. Falls die Scheibe zerbricht, ist dies alleinige Schuld der Unzuchttreibenden.

Befolgen Sie all diese Ratschläge, steht einem erholsamen Urlaub nichts mehr im Wege!

Zuerst erschienen auf: notburga-morkzapf.de

Scherbe im Auge

Scherben bringen Glück

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Ersatzforum der guten Menschen

Unredlicher Unfug: „Ersatzforum der guten Menschen“!

Liebe Leserinnen und Leser!

Über das verblichene „Forum der guten Menschen“ berichtete ich bereits. Die heimtückischen Herren Mutznock & Pfarrpfeifer hatten es einst ins Leben gerufen.

Das Projekt stand unter keinem guten Stern. Forenanbieter „Parsimony“ stellte seinen Dienst ein, woraufhin Mutznock & Pfarrpfeifer es nicht hinbekamen, ihr unredliches Werk an anderer Stelle im Netz fortzusetzen. Allerdings existiert ein „Ersatzforum der guten Menschen“, das seit Jahren von einem gewissen „Benedikt von Sankt Gumpenbrunn“ betrieben wird. Seine Seite hat mit dem damaligen „Forum der guten Menschen“ rein gar nichts zu tun. „Gumpenbrunn“ ist ein Trittbrettfahrer – einer, der sich an die (vermeintlichen) Erfolge anderer Menschen „dranzuhängen“ versucht.

Um den „Fall Gumpenbrunn“ zu beleuchten, muss ich auf mein ehemaliges, beliebtes und erfolgreiches „Johannes-Kaplan-Forum“ verweisen. Auch ein „Anastasius Benedikt Cornelius Freiherr von Gumpenbrunn“ meldete sich dort an und schrieb täglich bis zu 70 Beiträge.

Mein Ko-Moderator Sigmund Mutzock entpuppte sich als regelrechter „IP-Schnüffler“; er wurde nicht müde darin, mich über die Umtriebe bestimmter Forumsteilnehmer zu informieren. „Herr von Gumpenbrunn“, so stellte sich heraus, schwärmte unter anderen Namen in meinem Forum davon, wie schön es sei, Frauenunterwäsche zu tragen und sich dabei sexuell selbst zu befriedigen! Abscheulich!

Gumpenbrunn-Symbolbild

Gumpenbrunn-Symbolbild

Der listige Herr Mutznock fand außerdem heraus, dass der angebliche „Freiherr von Gumpenbrunn“ in Wirklichkeit ein ordinärer, dauerarbeitsloser Jugendlicher war, der seine Bewerbungsunterlagen (einschließlich unglaublich schlechter Hauptschulnoten) im Internetz veröffentlich hatte. Diese Intimdaten veröffentlichte Mutznock später im „Dankwart-der-Tankwart“-Forum. Das war äußerst unanständig von ihm.

Dennoch entschuldigt dies natürlich nicht das Treiben des „Benediktus von Gumpenbrunn“! In seinem „Ersatzforum der guten Menschen“ schreiben langweilige Menschen, die sich ausschließlich fürs Wetten und für Fußball interessieren. Immer wieder wurde das Forum gelöscht, vermutlich weil es so grauslich ist und kein Anbieter es haben will. Ständig fand man es unter wechselnden Adressen im Internetz.

Es ist traurig, dass die eigentlich redliche Seite https://www.das-brett.org/ das „Ersatzforum der guten Menschen“ nun als Untermieter aufgenommen hat. Sogar das Schmuddel-Blog des Jon Baptist Erlenkötter (vermutlich niemand anderes als der untergetauchte Reinhard Pfarrpfeifer) hat dort ein zuhause gefunden.

Schweren Herzens habe ich daher den Verweis zur „Das Brett“-Seite aus meiner „Linkliste“ genommen. Ich bitte Sie, liebe Leserinnen und Leser, dafür um Verständnis.

Mit redlichen Grüßen
Ihr Johannes Kaplan

Johannes Kaplan-Forum

Mein seinerzeit berühmtes und beliebtes Forum: Der unredliche „Anastasius Benedikt Cornelius Freiherr von Gumpenbrunn“ trieb dort unter vielen Namen sein Unwesen!

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brett-vorm-kopf

Jugendliche (wie „Herr Seelenfrost“) haben oftmals ein unredliches Brett vor dem Kopf!

Auf meiner alten Heimseite und in meinem redlichen Forum, das ich um die Jahrtausendwende herum betrieb, fand der geneigte Leser auch meine elektronische Briefanschrift vor. Das hatte einen guten Grund: Rat- und Hilfesuchende sollten sich jederzeit an mich wenden können.

Undankbarer Weise wurde mein freundliches Angebot häufig von Jugendlichen und anderen unredlichen Personen missbraucht. Ich erhielt oftmals elektronische Briefe mit frechem und besserwisserischem Inhalt, was allerdings nicht schlimm war: Bewiesen mir solche Mitteilungen doch, dass ich ein guter Mensch bin, und wie wichtig es ist, sich im Internetz für die Redlichkeit einzusetzen.

Bitte überzeugen Sie sich selbst davon, welche Art von Unrat so alles bei mir eintraf:

Geschrieben von „Seelenfrost“ am 10.02.01:

Seid mir gegrüßt.

Nun, habe ich mich gerade auf eure Homepage verirrt.
Eigentlich habe ich die Einstellung, dass man tollerant gegenüber anderen sein sollte. Aber
was auf dieser Homepage zu finden ist der mit abstand das lächerlichste, konservativste und
bescheuerste was ich je gelesen hab. Solche Seite sollten verboten werde und nicht Seiten
diverserer Metalgruppen oder Seiten mit pornografischen Inhalt.

Sich selber nicht angucken. Was soll der Schwachsinn? Mit Badehose und
Gummihandschuhen duschen gehen? Wie soll mich mir dann die verdeckten Körperteile
waschen? Gar nicht?

Taschengeld habe ich bis zum 18 Lebensjahr 50 DM bekommen. Wie soll man mit 13 DM
über die Runden kommen? Sicher man kann arbeiten gehen. Aber 13 DM für einen 17
jährigen Menschen???

Nun sollen also 17 jährige Sonntags mit einem Matrosenanzug und einer Matrosenmütze
rum laufen. Ich frage mich nur warum? Um sich vor anderen Menschen lächerlich zu
machen?
Sonntags um 6.18 Uhr aufstehen? Warum so früh? Warum darf ichmich nicht von einer
anstrengenden Woche voller Arbeit erholen?

Redlich oder nicht? Shit, ich hab sogar nen unredlichen Namen. Wie sicherlich 99 % dieser
Bevölkerung. Ist das eigentlich eine indirekte Kritik an meinen Eltern, dass sie sich nicht für
einen „richtigen“ Namen entschieden haben?

Wer bin ich denn, dass ich durch den Bus laufe und hinter mir her putze? Wofür gibt es
Menschen die dafür bezahlt werden?

2 mal wöchentlich in nen Tierpark rennen? Was wenn ich weder Zeit noch Lust dazu habe?
Bis zum nächsten Zoo muss ich 30 KM fahren. Wie soll bei den Preisen der öffentlichen
Verkehrsmittel ein jugendlich mit gerade mal 9 DM dahin kommen??? Trempen?

Du sagst, dir ist das Alter deiner zukünftigen Frau egal, sie sollte bloß jung sein. Also ist es
dir doch nicht egal. Aber versteh dich schon, wer f. schon gern was altes aufbegrauchtes?
Sie soll arbeiten gehen, damit du ins Internet kannst? Oh, wie kannman nur so eine
bescheuerte Einstellung haben? Kein Wunder das sich Frauen über Männer aufregen.
Aussehen ist auch egal. Hauptsache hübsch. Ha ha, hässlich f. Mann ja cuh nicht gern.
Großzügig und tollerant bist du also? Ich glaube, wenn du das wirklich sein möchtest, solltest
du genau das Gegenteil von dem machen, was du schreibst.

Mehr werde ich zu dieser lächerlichen Seite nicht schreiben.

Nur eins, ich hoffe du wirst niemals eine Frau finden!!! Weiterhin hoffe ich, dass du niemals
ein Kind bekommen wirst, dass sich deiner Qual aussetzen muss.

Seelenfrost

PS: du bist sicher kein Vorbild

frieda

Als Fräulein Frieda mit der Aufforderung konfrontiert wurde, sich in der Schule und gegenüber alten Leuten anständig zu benehmen, wurde sie fuchsteufelswild.

Dann meldete sich eine junge Dame bei mir, die vor Zorn offensichtlich ganz durcheinander war:

Geschrieben von Frieda drexhage am 26.01.01:

sind sie eigentlich noch ganz bei trost???
So was bescheuertes habe ich in meinem ganzen Leben
noch nicht gelesen!
Glauben sie im ernst das sie so ne Frau bekommen??
Sie leben echt noch im Mitellalter!
Sie sind bestimmt geisteskrank.

Geschrieben von Frieda drexhage am 27.01.01:

VEDAMMT nun antworten sie mal, oder ist das auch
unredlich *lol* ????
Ihre Art über Frauen zu reden ist doch das letzte, ich
sage ihnen sie werden nie eine finden!!
Sie sind doch der unredlichste Mensch auf dieser Welt,
allein schon das sie in ein Einkaufzentrum gehen und
den Menschen dort die Handy klauen grenzt doch schon
an unverschämtheit! Oder die Sache das sie
Verhütungmittel verbieten wollen!! SIND SIE NOCH GANZ
BEI TROST???????

antworten sie endlich!

Frieda wartet, wie Sie sich sicher schon gedacht haben, heute noch auf  eine Antwort.

Sauf-DW-Vermischtes-Muenchen

Jugendliche „Komasäufer“ (wie beispielsweise Herr „Foxbroker“) schreiben gern freche elektronische Briefe!

Die meisten Jugendlichen sprechen bekanntermaßen nicht richtig Deutsch … und Englisch können sie schon gar nicht. Trotzdem geben sich diese Dummköpfe selbst gern einen ausländischen Namen, so wie der Knabe „Foxbroker“:

Geschrieben von Foxbroker am 19.01.01:

Ich habe mich gerade auf Ihrer ach so redlichen „Heimseite“ umgesehen und stelle fest, daß man Sie (bitte akzeptieren Sie meine Meinung) wohl nicht ganz zu unrecht entmündigt hat.

Wie kann ein einzelner Mensch so viel Unsinn verbreiten ??? Sicher, jedem sei seine Meinung freigestellt, aber was sie da auf Ihrer „Heimseite“ publizieren kann wohl nicht ihr Ernst sein.

Handy`s verbraten die Gehirnzellen ??? Woher haben Sie diesen Schwachsinn ? Ich habe mich selbst beruflich umfassend mit dem Thema Handy-Strahlung beschäftigt und kann Ihnen daher mitteilen, daß Handys keineswegs Hirnzellen verbraten.

Auch Ihre Meinungen zu Sexualität kann ich nicht teilen. Dies ist wohl die natürlichste Sache der Welt. Verteufeln Sie eigentlich auch Ihre Eltern, weil diese SIE durch einen „Akt der Unreinheit“ gezeugt haben ???

Vielleicht sollten Sie in Zukunft genauer über die Worte nachdenken, die Sie im Internet publizieren. Jugendliche und Kinder, die bekanntlicherweise auch Internetuser sind, könnten durch Ihren „Schwachsinn“ (Entschuldigung, aber dies ist meine freie Meinung) in Ihrer Entwicklung empfindlich gestört werden.

So long

Foxbroker

unredlicher_jugendlicher

Sport, kalte Duschen und höhere Mathematik würden den Strolch Mario Scheucher schnell auf andere Gedanken bringen!

Dieses Exemplar gibt ganz offen zu, dass es sich sogenannte Sexualfilme ansieht und dabei abscheuliche Handlungen an seinem unredlichen Körper ausführt:

Geschrieben von Mario Scheucher am 17.01.01:

Grüß Gott, dem naiven Kaplan

ich, ein unredlicher jugendlicher hat von ihrer interessanten homepage
erfahren und mußte sie gleich besuchen. das erste was mir an ihrer homepage
aufgefallen ist, ist das unredliche nicht zu sagen stümperhafte wort internetz.
über diese peinlichkeit kann ich noch hinweg sehen, aber was ich dann
gesehen habe war vertrottelt, sprich unredlich. Ihre idealvorstellung von einer
frau ist schlicht und einfach … ihre restlichen erlebnisse, die wie sie
sagen unredlich sind, sind für mich naiv. nur 5 jahrige wissen nicht was zb.
ein blasmund ist. Für sie, natürlich nur redlich gesprochen, bedeutet dies,
dass diese Frau einen das gehirn durch den schw. lutschen kann. auch ihre
einstellung zu Autos. sie müssen zugeben das unredliche autos von menschen
erfunden worden sind. da menschen von gott, der wohl redlich ist, erschaffen
wurde d. h. das alle menschen und ihre erfindungen redlich sind. auch fahren
autos keine menschen tot sondern menschen fahren mit dem auto in den tot.
auch ihre „redliche“ aktion mit den autoreifen, wo sie sich ja gekonnt mit
einer !lüge! aus der patsche geholfen haben, ist meiner meinung nach schlicht
und einfrach redlich feig. wenn ich dazu stehe, stehe ich dazu und nimm die
schuld auf mich und bezahle denn schaden. da sie sich aber hinter ihrer
redlichkeit verbergen kann man sowas von ihnen nicht erwarten. nun zum Hallenbad
erlebnis. das sich menschen in der öffentlichkeit nackt zeigen ist nichts
neues, sondern schon ca 100 jahre alt. Noch zu ihrer aussage, das man sich zu
hause mit der badehose duscht, ist natürlich klar.
wenn sie wirklich mit einer badehose duschen, schlage ich ihnen vor die
badehose auszuziehen und sich samt ihrer schmutzwäsche, wahrscheinlich
besitzten sie nur redliche saubere wäsche, in die waschmaschine setzen und sich
waschen. doch das wollen wir ja nicht der armen waschmaschine antun.
Um nun diesen elektrischen Brief, der eigentlich elektronischer Brief
heißt (ist ja unredlich), zum Ende gelangen, würde mir wirklich interessieren
wie man nur im 21 Jahrhundert leben kann und denkt das wäre die Steinzeit
(auch die waren nicht so naiv). ich erwarte eine interessante und hoffentlich
redliche antwort auf diesen elektronischen Brief

ein unredlicher Jugendlicher, der Auto fährt, sich nackt duscht und auch
schon mehrmals einen pornofilm gesehen hat und sich dabei einen runterg.
hat (ist unredlich, ich weiß)

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Kaputte Bierflaschen

Nur eine kaputte Bierflasche ist eine gute Bierflasche!

Neulich, gleich nach dem Mittagstisch bei uns im Pflegeheim, kam ich auf die Idee, mal eine Aktion gegen den Alkohol zu starten. Daher ging ich in einen nahen Getränkeladen, in welchem man nicht nur Obst- und Brotsaft erwerben kann, sondern auch alkoholhaltige Getränke. Obgleich ich nicht mehr der Jüngste bin, wohnt mir doch allerlei Kraft inne, und so schmiss ich mich mit voller Wucht gegen einen Stapel Bierkisten. Es knirzte und knarzte, der Stapel kippte um, die Kisten purzelten durcheinander und viele Flaschen gingen lautstark zu Bruch! Es roch scheußlich nach Bier, mir wurde blümerant.

Dennoch: Jede Flasche, die da nun in Scherben lag, konnte nicht mehr verkauft werden und somit kein Unheil mehr anrichten. Meine Aktion hatte daher Erfolg!

Nackter Mann nuckelt an Bierflasche

Demnächst wird diesem unangenehmen Zeitgenossen (aufgrund meiner redlichen Aktion) die eine oder andere Flasche Bier zum Trinken fehlen!

Eilig kamen einige Angestellte herbei, welche ganz erschrocken wirkten. Ich hatte Angst, dass sie erkennen würden, dass ich mit Absicht gehandelt hatte. Aber ich wurde gefragt, ob mir nichts passiert sei.

Ich sagte nur: „Nein, ich habe nichts abbekommen … ist gerade nochmal gutgegangen.“

Sie entschuldigten sich dafür, dass der Stapel unfachmännisch aufgebaut gewesen sei. Ich meinte dann nur noch, dass sie beim nächsten Mal besser überlegen sollten, wie und wo sie die Kisten stapeln. Als Wiedergutmachung wurde mir eine Kiste Wasser direkt ins Pflegeheim geliefert, bis hinauf in mein Zimmer. Mein alter Feind und Mitbewohner, Herr Göllner, guckte sehr neidisch, als er das sah.

Herrn Göllner stand die Eifersucht noch tagelang ins Gesicht geschrieben!

Herrn Göllner stand die Eifersucht noch tagelang ins Gesicht geschrieben!

Dem Angestellten hingegen, der diese Kisten aufgestapelt hatte, wurde fristlos gekündigt. Da es sich um einen nahezu rechtlosen „Mini-Jobber“ handelte, war die Kündigung für die redliche Geschäftsleitung kein Problem.

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Hertha von Hartenfels

Niemand ahnte, welch schreckliches Geheimnis Hertha von Hartenfels so gut zu verbergen wusste!

Liebe Leser, liebe Leserinnen!

Sicherlich haben Sie von den ungeheuerlichen Dingen gehört, die in unserer heutigen Zeit vorgehen. Unmoral, antisoziales Verhalten und Fernsehsucht waren vor 100 Jahren unbedeutende Randerscheinungen, heute hingegen sind sie der Regelfall.

Die Ursachen sind hinlänglich bekannt: hirnzerstörende „Handy“-Strahlen, unredliche Internetzseiten und brutal-blutige Heimrechnerspiele! Auf diesen drei Säulen basiert die Verlotterung und Verschlotterung unserer Gesellschaft.

Sicherlich haben Sie ebenfalls davon gehört, dass es sogar Männer geben soll, die sich für Frauen halten. Diese Männer ziehen Frauenkleidung an (z. B. bunte Mützen!) und trinken Frauenparfüm. Wenn Sie dann betrunken genug sind gehen sie auf die Straße, um dort zu randalieren. Im Normalfall kann man solche „Frauen“ leicht entlarven, denn sie sprechen ja weiterhin mit dunkler Stimme oder tragen immer noch einen Bart.

Im Internetz gestaltet sich die Demaskierung hingegen schwierig. Ich möchte Ihnen von einem solchen Fall berichten:

In meinem berühmten und beliebten (und inzwischen leider geschlossenen) Johannes Kaplan-Forum waren sehr viele Menschen als Stammschreiber erfasst. Wenn sich jemand gut benahm, bekam er von mir eine schöne bunte Farbe zugeteilt, mit welcher er seinen Namen bzw. seinen Spitznamen zieren konnte. Wenn sich jemand nicht so gut benahm, erhielt er lediglich die Farbe Blau.

Eines Tages meldete sich eine Dame namens Hertha von Hartenfels bei mir, was mich verwunderte. Denn immerhin befand sich schon damals der berüchtigte Bericht über den unredlichen Unhold Fürchtegott Hartenfels auf meiner Heimseite. Ich glaubte, dass die Namensgleichheit entweder Zufall sei, oder dass die Dame einen Spitznamen gewählt habe … als Ehrerbietung an den von mir verfassten, äußert gelungenen Hartenfels-Artikel.

Wie dem auch sei: Frau Hertha von Hartenfels schrieb Beiträge, die sich sehen lassen konnten. Witzig, originell, geistreich. Kein Wunder also, dass ich ihr ob solcher Redlichkeit eine bunte Stammschreiberfarbe verlieh.

Zu jener Zeit existierte aber auch ein Forum von einem Internetznutzer namens „Karl der Kritikus“. „Station 13“ nannte sich das Redebrett, mit dem es ein schlimmes Ende nehmen sollte.

Jedenfalls war auch Hertha von Hartenfels dort Schreiberin. Was die Dame jedoch nicht wusste: Ich las heimlich und fleißig mit! Eines Tages vermochte ich meinen Augen kaum zu trauen. „Hertha von Hartenfels“ hatte sich hoffnungslos mit „Karl dem Kritikus“ verstritten und gab im Lauf der Auseinandersetzung zu, in Wirklichkeit gar keine vornehme Dame zu sein, sondern ein unredlicher Jüngling!

Vor Wut über diese unmoralische Offenbarung sprang ich damals von meinem Heimrechner-Sessel auf, lief zum Fenster, öffnete es und brüllte in meiner hilflosen Wut Wörter ins Freie, an die ich mich zum Glück nicht mehr erinnern kann. Mein Vormund benötigte insgesamt 1, 5 Stunden, um der Unordnung in meiner Wohnung (damals lebte ich noch nicht im Pflegeheim) Herr zu werden. Ich hatte offenbar einen meiner Anfälle erlitten. Aber wer kann mir dies angesichts eines solchen Vorfalls verdenken?

Natürlich entzog ich diesem Rosstäuscher„Hertha von Hartenfels“ die bunte Farbe, nachdem ich wieder zu Sinnen gekommen war. Der Internetz-Transvestit nannte sich danach „Hartwig von Hartenfels“ und eröffnete ein eigenes Forum, welches den unredlichen Namen „Kakadu-Bar“ trug. Das Redebrett wurde recht schnell wieder geschlossen, vermutlich von der Sittenpolizei.

Das also war eines der schlimmsten Erlebnisse während meiner Zeit als Forenbetreiber. Auch heute noch tritt mir der kalte Schweiß auf die Stirn, wenn ich daran denke, dass dieser Hertha/Hartwig von Hartenfels – womöglich lediglich mit rosafarbener Unterwäsche bekleidet! – sich im Internetz als ehrwürdige, alte Dame ausgegeben hat. Ich vermute, dass er auch im Besitz eines „Handys“ war.

Mit redlichen Grüßen!
Ihr Johannes Kaplan

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