Posts Tagged ‘Die Redlichen’

Spuckende Jugendliche

Wie oft spucken Jugendliche im Durchschnitt andere Menschen an?

 

Gerade in diesen furchtbaren Corona-Zeiten hört und liest man häufig davon, dass Jugendliche absichtlich ältere Menschen anhusten und anspucken. Einige dieser Meldungen sollen wohl übertrieben sein, wie Sie auf dieser Seite nachlesen können.

Dennoch gibt es noch reichlich verlotterte junge Menschen, die sich nicht benehmen können:

Jugendliche haben am Hallenser Hauptbahnhof einen Zugbegleiter beleidigt, bespuckt und bedrängt. Zuvor wollten die Jugendlichen die S-Bahn in Richtung Leipzig nehmen. Der Zugbegleiter verweigerte jedoch die Mitfahrt, da sie mit brennenden Zigaretten in den Zug einsteigen wollten – dazu sollen sie sehr laut gewesen sein und Bierflaschen zerbrochen haben. (Volksstimme.de)

Zwar kam die Polizei, aber die darf dann ja höchsten Fotokopien der Schülerausweise der Rüpel anfertigen. So kann und darf es nicht weitergehen.

Bleiben Sie gesund!

Herzlichst, Ihr
Johannes Kaplan

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Haare selber schneiden

Die Haarschneidekunst benötigt nur wenig Aufwand und Können!

Liebe Redliche, liebe Sparer!

Die meisten jungen Menschen haben deshalb kein Geld, weil sie keine Lust zum Arbeiten haben. Stattdessen sitzen sie lieber vor einem riesigen Flachbildfernseher und schauen sich stundenlang die Internetzprogramme von „Netzflix“ oder „Prime“ an. Das ist sehr unredlich. Außerdem werden die Jugendlichen davon sehr schnell fernsehsüchtig.

Die Bäckerei „Brotzeit“ (ganz in der Nähe des Alten- und Pflegeheims, in dem ich wohne) sucht ständig Aushilfsverkäufer, und auch anderer Geschäfte in der Gegend suchen händeringend Personal. Da könnten die Jugendlichen jederzeit anfangen, sie hätten dann mehr Geld für Hygieneartikel und außerdem keine Flausen mehr im Kopf.

Anders ist es bei Menschen, die wenig Rente erhalten. Alte Leute können nichts dafür, wenn „Ebbe in der Geldbörse“ herrscht. Auch ich kann leider nicht arbeiten gehen, da ich irrtümlich unter Betreuung gestellt wurde. Was können anständige Menschen aber tun, um sich auch mal was leisten zu können? Die Antwort lautet: Bei den Ausgaben sparen! Ich werde Ihnen dieses Jahr einige Hinweise geben, wie Sie das bewerkstelligen können. Heute mein erster Rat:

Gehen Sie nie wieder zum Frisör!!

Denn was macht schon ein Frisör? Er nimmt eine Schere und schneidet Ihnen die Haare ab bzw. macht sie kürzer. Das ist ja wohl etwas, das Sie noch selbst hinbekommen! Also besorgen Sie sich erst einmal eine Schere. Eine kleine Bastelschere ist gut geeignet, am besten eine Nagelschere, damit Sie sich nicht verletzten. Beim Haareschneiden muss man nämlich sehr vorsichtig sein!! Ein kleiner Fehler, und schon fließt Blut.

Außerdem brauchen Sie noch einen Spiegel, vor den Sie sich stellen können. Wenn Sie zu Hause keinen Spiegel haben, gehen Sie einfach in ein öffentliches WC, da sind immer Spiegel über den Waschbecken angebracht. Falls die anderen Leute dumme Bemerkungen machen oder sogar frech lachen, beachten Sie das gar nicht!

Sie beginnen nun damit, sich die Haare zu schneiden. Nehmen Sie immer ein Büschel in die Hand und kürzen Sie es nach Belieben mit der Schere. Die Nackenhaare ziehen Sie nach vorn, um sie abzuschneiden, so gut wie Sie es hinkriegen. Bald werden Ihre Haare schön kurz sein. Frauen dürfen Ihre Haare etwas länger tragen, maximal bis zur Schulter (noch längere Damenhaare müssen zu Zöpfen geflochten werden).

So sparen Sie nicht nur Geld, sondern haben noch einen angenehmen Nebeneffekt: Ihre Haare werden nach jedem Schnitt anders aussehen!

Mit redlichen Grüßen

Ihr Johannes Kaplan

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Hirnschaden

Hör- und Hirnschaden durch Silvesterterror

Es ist wieder einmal so weit, unredliche Jugendliche terrorisieren Tiere und ältere Menschen mit Silvesterraketen und sogenannten Böllern. Hier einige Verweise zu den Gefahren und möglichen Gegenmaßnahmen:

Feuerwerkskörper töten massenhaft Gehirnzellen

Aktion gegen unredliche Silvesterknaller I

Aktion gegen unredliche Silvesterknaller II

Gefahr Silvester

Böller bringen Kinder, Tiere und alte Menschen in Gefahr

Gegen Silvester

Mit listigen Aktionen kann man den Silvesterterror stoppen!

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Ersatzforum der guten Menschen

Unredlicher Unfug: „Ersatzforum der guten Menschen“!

Liebe Leserinnen und Leser!

Über das verblichene „Forum der guten Menschen“ berichtete ich bereits. Die heimtückischen Herren Mutznock & Pfarrpfeifer hatten es einst ins Leben gerufen.

Das Projekt stand unter keinem guten Stern. Forenanbieter „Parsimony“ stellte seinen Dienst ein, woraufhin Mutznock & Pfarrpfeifer es nicht hinbekamen, ihr unredliches Werk an anderer Stelle im Netz fortzusetzen. Allerdings existiert ein „Ersatzforum der guten Menschen“, das seit Jahren von einem gewissen „Benedikt von Sankt Gumpenbrunn“ betrieben wird. Seine Seite hat mit dem damaligen „Forum der guten Menschen“ rein gar nichts zu tun. „Gumpenbrunn“ ist ein Trittbrettfahrer – einer, der sich an die (vermeintlichen) Erfolge anderer Menschen „dranzuhängen“ versucht.

Um den „Fall Gumpenbrunn“ zu beleuchten, muss ich auf mein ehemaliges, beliebtes und erfolgreiches „Johannes-Kaplan-Forum“ verweisen. Auch ein „Anastasius Benedikt Cornelius Freiherr von Gumpenbrunn“ meldete sich dort an und schrieb täglich bis zu 70 Beiträge.

Mein Ko-Moderator Sigmund Mutzock entpuppte sich als regelrechter „IP-Schnüffler“; er wurde nicht müde darin, mich über die Umtriebe bestimmter Forumsteilnehmer zu informieren. „Herr von Gumpenbrunn“, so stellte sich heraus, schwärmte unter anderen Namen in meinem Forum davon, wie schön es sei, Frauenunterwäsche zu tragen und sich dabei sexuell selbst zu befriedigen! Abscheulich!

Gumpenbrunn-Symbolbild

Gumpenbrunn-Symbolbild

Der listige Herr Mutznock fand außerdem heraus, dass der angebliche „Freiherr von Gumpenbrunn“ in Wirklichkeit ein ordinärer, dauerarbeitsloser Jugendlicher war, der seine Bewerbungsunterlagen (einschließlich unglaublich schlechter Hauptschulnoten) im Internetz veröffentlich hatte. Diese Intimdaten veröffentlichte Mutznock später im „Dankwart-der-Tankwart“-Forum. Das war äußerst unanständig von ihm.

Dennoch entschuldigt dies natürlich nicht das Treiben des „Benediktus von Gumpenbrunn“! In seinem „Ersatzforum der guten Menschen“ schreiben langweilige Menschen, die sich ausschließlich fürs Wetten und für Fußball interessieren. Immer wieder wurde das Forum gelöscht, vermutlich weil es so grauslich ist und kein Anbieter es haben will. Ständig fand man es unter wechselnden Adressen im Internetz.

Es ist traurig, dass die eigentlich redliche Seite https://www.das-brett.org/ das „Ersatzforum der guten Menschen“ nun als Untermieter aufgenommen hat. Sogar das Schmuddel-Blog des Jon Baptist Erlenkötter (vermutlich niemand anderes als der untergetauchte Reinhard Pfarrpfeifer) hat dort ein zuhause gefunden.

Schweren Herzens habe ich daher den Verweis zur „Das Brett“-Seite aus meiner „Linkliste“ genommen. Ich bitte Sie, liebe Leserinnen und Leser, dafür um Verständnis.

Mit redlichen Grüßen
Ihr Johannes Kaplan

Johannes Kaplan-Forum

Mein seinerzeit berühmtes und beliebtes Forum: Der unredliche „Anastasius Benedikt Cornelius Freiherr von Gumpenbrunn“ trieb dort unter vielen Namen sein Unwesen!

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Autoverbot

Autos – gefährlich und todbringend! Wann werden sie endlich verboten?

Liebe Leserinnen und Leser!

Gewisse redliche Aktionen kann ich nur im Schutze der Dunkelheit ausführen. Vor einigen Tagen war es wieder einmal soweit, ich verließ das Alten- und Pflegeheim zu später Stunde.

Es sind ja Ferien, und die meisten meiner Mitbewohner sind bei Verwandten zu Besuch. Auch die Mehrheit der Pflegekräfte befindet sich im Urlaub. Ich konnte mich also unbemerkt in die Heimküche schleichen, wo ich ein großes Messer an mich nahm. Ich versteckte es unter meinem Jackett, trat ins Freie und erreichte die nahe Straße, wo die unnützen Autos parken.

Diese Dinger sind gefährlich, da sie Abgase erzeugen, die der Umwelt und uns Menschen nicht guttun. Außerdem werden Mensch und Tier oft von Autos verletzt. Aus diesem Grund holte ich das Messer hervor und zerstach geschwind mehrere Reifen. Ich nahm das laute Zischen zufrieden zur Kenntnis: Diese Fahrzeuge würden für lange Zeit kein Unheil mehr anrichten!

Kaum war ich mit meiner löblichen Aktion fertig, kam auch schon ein Polizeiauto näher. Ich bückte mich und ließ das Messer in einem Abwassergully verschwinden. Der Beamte, der kurz darauf aus seinem Streifenwagen stieg, war für mich kein Unbekannter.  Es handelte sich um Wachtmeister Eckenhöfer; er war offensichtlich allein unterwegs und schien völlig arglos zu sein.

„Na, Herr Kaplan, zu so später Stunde noch auf den Beinen?“, fragte er in väterlichem Ton. „Sie waren ja schon lange nicht mehr bei uns auf der Wache. Haben Sie sich etwa gebessert?“

Ich erwiderte listig: „Zugegeben, ich habe in der Vergangenheit viele Fehler gemacht, aber damit ist es längst vorbei.“ Dies meinte ich natürlich nicht ernst, sondern sagte es nur, damit er sich nicht wieder bei der Heimleitung über mich beschwert. Sie – meine liebe Leserinnen und Leser – müssen nämlich wissen, dass jene Menschen, die mich für verrückt halten, es gerne hören, wenn ich beteure, „alles eingesehen“ zu haben. Dann habe ich nämlich meine Ruhe.

„Das freut mich für Sie, Herr Kaplan. Ja, wirklich!“ Wachtmeister Eckenhöfer stieg wieder in seinen Wagen und rief durch das offene Seitenfenster: „Einen schönen Abend noch!“ – „Ja, ich werde den Abend genießen“, erwiderte ich lächelnd. Erleichtert darüber, dass er mich bei meiner löblichen Aktion nicht gesehen hatte, ging ich ins Heim zurück und legte mich ins Bett.

Ich hatte den Wecker auf fünf Uhr morgens gestellt. Als er klingelte, sprang ich putzmunter aus den Federn, unterzog mich einer „Katzenwäsche“ und rannte dann so schnell ich nur konnte ins Freie. Bald erreichte ich die nahe Straße, wo ich mich in einem dunklen Hauseingang versteckte.

Es dauerte noch ungefähr 30 Minuten, bis der erste Autobesitzer aufkreuzte. Als er die zerstochenen Reifen an seinem Wagen sah, guckte er „ganz schön dumm aus der Wäsche“. Er fing an zu schimpfen und blickte sich dabei suchend um. Ich jedoch stand sicher in meinem Hauseingang, freute mich, sprang in die Luft und flüsterte „Heureka!“.

Zufrieden ging ich ins Alten- und Pflegeheim zurück und döste dort noch eine Weile.  Nachmittags tauchte jedoch Wachtmeister Eckenhöfer auf. Er wartete unten in der großen Halle auf mich: „Herr Kaplan, ganz in der Nähe wurden die Reifen mehrerer Autos zerstochen“, sagte er mit ernster Miene. „Wissen Sie etwas über die Sache?“

Ich zuckte mit den Schultern und verneinte. Eckenhöfer ließ nicht locker: „Auffällig ist, dass die Reifen der Autos genau in dem Bereich zerstochen wurden,  in dem ich Sie gestern angetroffen hatte.“ Er sah mich forschend an.

Um eine Erklärung war ich nicht verlegen: „Gleich als Sie wieder fort waren, Herr Wachtmeister, tauchten ein paar Jugendliche auf. Die waren alle betrunken und grölten herum. Vielleicht waren die das! Sie wissen ja, wie Jugendliche so sind.“ Er schien mir nicht zu glauben, sagte aber trotzdem: „Nun gut, ich werde mal die anderen Nachbarn befragen.“

Wie Sie sehen, liebe Leser und Leserinnen, war meine löbliche Aktion ein voller Erfolg! Die von mir redlich außer Betrieb gesetzten Autos können die Umwelt nicht mehr verpesten, auch können sie keine Menschen und Tiere mehr verletzen oder sogar töten.

Es grüßt Sie redlichst: Ihr Johannes Kaplan!

Kinder im Auto

Selbst Kinder werden heutzutage dazu gezwungen, in gefährlichen Autos mitzufahren!

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Terror und Gewalt im Altersheim

Lüsterne Übergriffe und andere Gewaltausbrüche sind auch im Altersheim keine Seltenheit

Liebe Leserinnen und Leser,

mehrfach wurde mir der Vorwurf gemacht, ich würde ältere Leute „automatisch“ als redlich darstellen, die Jugend hingegen hätte ich „auf dem Kieker“. Tatsächlich hat die Wissenschaft uns ja gezeigt, dass das menschliche Gehirn ein Leben lang wächst. Somit dürfte es als erwiesen angesehen werden, dass ältere Personen grundsätzlich klüger sind als jüngere. Wer klug ist, ist häufig auch redlich.

Selbstverständlich sind auch Ausnahmen zu beobachten, beispielsweise die Fälle „Sigmund Mutznock“ und „Hertha von Hartenfels“. Beide Personen – obwohl längst dem Jugendalter entwachsen – waren sogenannte falsche Fuffziger.

Es gibt überdies Menschen, die im gesetzten Alter von 70 Jahren zu unredlichem, unkeuschem Verhalten neigen. In Rheinland-Pfalz kam es zu einem Vorfall, der einmal mehr beweist, dass lüsternes Begehren und Gewalttätigkeit Hand in Hand gehen. Die „Stern“-Zeitung berichtet von einem 70-Jährigen, der eine 89-Jährige mit seinem Rollator verletzte, weil diese nicht auf seine widerlich-triebhaften Annäherungsversuche einging! Das alles spielte sich in einem Seniorenheim ab:

Verschmähter 70-Jähriger rammt Angebetete mit Rollator

Äußerst rabiat hat ein 70-jähriger Bewohner eines Seniorenheims in Rheinland-Pfalz reagiert, nachdem seine 89-jährige Angebetete ihn abblitzen ließ. Wie die Polizei in Germersheim am Donnerstag mitteilte, stieß der Mann der Frau am Mittwoch „mehrfach den Rollator an ihr Bein, so dass diese leicht verletzt wurde“. Die Polizei habe zwischen den beiden vermitteln müssen.

Grund für den Gewaltausbruch war nach Polizeiangaben, dass die Frau „seine Gefühle nicht erwiderte“ und ihm „zudem von ihren Gefühlen für einen anderen Mann berichtete“. Gegen den Mann solle ein Ermittlungsverfahren eingeleitet werden.

Redlichkeit fällt einem also nicht – wie selbstverständlich – im Alter zu. Es gibt es Menschen wie mich, die bereits redlich geboren wurden; alle anderen müssen sich ein anständiges Benehmen immer und immer wieder neu erarbeiten.

Ich wünsche Ihnen, liebe Leserinnen und Leser, für diesen tagtäglichen Kampf alles Gute und viel Kraft!

Ihr Johannes Kaplan

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johannes-kaplan-strasse

Eine „Johannes-Kaplan-Straße“ wäre eine löbliche Errungenschaft!

Liebe Leserinnen und Leser,

heute möchte ich Ihnen erneut von einem Abenteuer aus jener Zeit berichten, als ich noch ein recht ungestümer Wildfang war. Bevor Sie sich wieder aufregen, möchte ich Ihnen versichern, dass ich solch unbedachte Dinge, nämlich einen tätlichen Angriff auf einen Mitmenschen, nicht mehr unternehmen würde. Die Altersmilde verbietet es mir.

Redliche Grüße: Ihr Johannes Kaplan

04.08.2000: Besuch beim Bürgermeister

Da ich bereits damals sehr beliebt und bekannt war, kam mir die Idee, dass man eine Straße nach mir benennen könnte. „Johannes-Kaplan-Straße“, das wäre doch was! Daher bat ich um einen Termin beim Bürgermeister meiner Heimatstadt. Alsbald war es soweit. Der Herr Bürgermeister bat mich freundlich in sein Büro, und darum, dass ich ihm mein Anliegen vortragen möge.

Da ich eine besonders redliche Person sei und mich überdies für das Wohl der Menschen einsetze, wäre es doch ganz normal, wenn eine Straße in unserer Stadt meinen Namen trüge, erklärte ich ihm. Daraufhin lachte der Bürgermeister und meinte, dass dies nicht ginge, denn man würde Straßen nur nach Personen benennen, die nicht mehr leben und die überdies „Großes geleistet hätten“.

Unser Stadtoberhaupt kannte mich offensichtlich nicht sehr gut. „Ich leiste doch große Dinge, Herr Bürgermeister!“, erklärte ich freundlich und wies auf meine zahlreichen Aktivitäten im Internetz hin. Gemeinsam schauten wir uns dann meine Heimseite an. Ich war doch sehr überrascht, dass der Bürgermeister so gar nicht von den redlichen Inhalten begeistert war. Er wirkte auf einmal sehr reserviert und meinte, dass „mein Online-Auftritt“ ein wenig skurril sei.

Unbeirrt versuchte ich ihn von meiner Idee zu überzeugen: Wenn eine Straße meinen Namen trüge, würde ich mich auch speziell um diese Straße kümmern – indem ich sie beispielsweise regelmäßig fege. Es dürften zudem keine Autos dort fahren, die Straße würde zur „Rauchfreien Zone“ erklärt. Kein Hund dürfte sie betreten, und selbstverständlich sei auch das Telefonieren mit einem tragbaren Handsprechapparat („Handy“) nicht gestattet. Bei Zuwiderhandlung würde ich natürlich persönlich eingreifen! Schließlich besäße ich ja Zivilcourage.

Aber wie reagierte der Bürgermeister? Er schüttelte nur mit dem Kopf und meinte, dass dies nicht ginge. Obwohl ich dachte, dass das eine Frechheit sei, sagte ich: „Nun, da kann man halt nichts machen…“ Der Bürgermeister wurde wohl ein wenig nervös, denn plötzlich fiel ihm sein Kugelschreiber aus der Hand. Als er sich bückte, nahm ich seine Heftzange vom Schreibtisch und versteckte sie hinter meinem Rücken.

„Sie haben da etwas auf Ihrer Krawatte“, sagte ich, als er wieder nach oben kam. Aber das war in Wahrheit gar nicht der Fall, ich behauptete es nur, um meinen Plan umzusetzen. „Warten Sie, ich zeige es Ihnen!“ Ich nahm seine Krawatte am unteren Ende in die Hand. Schnell zog ich die Heftzange hervor und tackerte damit die Krawatte an seinem Hemd fest – und das gleich zweimal! Heureka! Schnell lief ich zur Tür, bliebt kurz stehen, hüpfte vor Freude und rief: „So was passiert, wenn man so bösartig ist wie Sie!“

„Herr Kaplan, Sie sind ja nicht ganz bei Trost! Raus aus meinem Büro, sonst rufe ich die Polizei!“, schimpfte der Bürgermeister.

Ich zog noch eine Grimasse (über die er sich gewiss sehr ärgerte), dann verließ ich in aller Eile das Rathaus. Auf dem Weg nach Hause begegnete ich Frau Eisenkrätzer, die ihre frechen Söhne an den Händen hielt. Ich war schon ein Stück an ihr vorbei, als einer der Buben rief: „Guck mal, Mama, der verrückte Opa rennt wieder. Der hat bestimmt Scheiße gebaut!“

Leider bin ich bis in die heutige Zeit hinein etwas traurig, dass keine Straße meinen redlichen Namen trägt.

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redliche_weihnacht

Ein Lichtbild aus einer Zeit, in der das Weihnachtsfest noch besinnlich und redlich gefeiert wurde!

Liebe Leserinnen und Leser,

ich wünsche Ihnen ein geruhsames Weihnachtsfest … und dass sich im kommenden Jahr all Ihre redlichen Wünsche erfüllen mögen!

Herzlichst, Ihr
Johannes Kaplan!

blume_weihnachten

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internet-sucht

In der Schule wird Kindern vermittelt, dass es normal sei, sich unentwegt im Internetz herumzutreiben.

Liebe Leserinnen und Leser,

das Internetz ist eine neue Erfindung, mit der ausschließlich ältere bzw. redliche Mitbürger vernünftig umgehen können. Darauf habe ich oft genug hingewiesen. Junge Menschen kommen mit dieser modernen Errungenschaft nicht zurecht, werden krank und abhängig davon. Ärzte und andere Experten bestätigen meine redliche Meinung. DIE ZEIT berichtet:

Das Bild vom Internet-Junkie, der von Fast Food lebt und sich selbst vernachlässigt, ist nicht nur ein Klischee. Experten beobachten die körperliche Verwahrlosung immer wieder. Internetabhängige vernachlässigen den eigenen Körper häufig. „Manche verwahrlosen vor dem Computer regelrecht, sind übergewichtig, manchmal auch untergewichtig, leiden unter Lichtmangel, haben Augenprobleme oder Sehnenscheidenentzündungen vom vielen Spielen“, sagt der Arzt, Psychotherapeut und Autor Bert te Wildt („Digital Junkies“) von der Bochumer Ambulanz für Internetabhängige.

typisch_deutsch

Ein typisch deutscher Jugendlicher „dank“ Internetz-Sucht: übergewichtig, verpickelt, dumm!

Auch der soziale Bereich wird oft vernachlässigt. „Echte Freundschaften gehen zu Bruch und Partnerschaften haben viele Betroffene oft noch gar nicht erlebt“, so der Arzt te Wildt. Zudem mache sich Abhängigkeit auch bei den Leistungen bemerkbar. Viele Betroffene gehen kaum noch zur Schule, zur Ausbildung oder vermasseln das Studium. „Anfangs sind sie insgeheim sogar froh darüber, dass alles andere kaputt geht, dann können sie dem Netz nämlich 24 Stunden zur Verfügung stehen.“

[…] Dazu gehören gedankliche Vereinnahmung, Entzugserscheinungen, Kontrollverlust und ein Weitermachen trotz negativer Konsequenzen. Das Zentrum nennt als Warnsignale auch immer kürzere Abstände zwischen der Internet-Nutzung sowie launische oder aggressive Reaktionen, wenn ein Jugendlicher keinen Zugang zum Netz habe.

Die Sucht manifestiert sich Forschern zufolge häufig im Alter von 14- bis 24 Jahren. Betroffen sind vor allem junge Männer. 2011 kam eine Studie zu dem Ergebnis, dass in Deutschland etwa 1,5 Prozent der 14- bis 64-Jährigen internetsüchtig sind. Bert te Wildt rechnet mit einer steigenden Tendenz, auch bei Mädchen und jungen Frauen, die vor allem von sozialen Netzwerken abhängig würden. Zugleich wird weiterhin darüber gestritten, ob eine Internet-Abhängigkeit als eigenständige Krankheit zu qualifizieren ist.

Den vollständigen Artikel finden Sie, liebe Leserinnen und Leser, hier: Verknüpfung anklicken!

Mit herzlichen Grüßen
Ihr Johannes Kaplan

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Goellner-Tablett

Herr Göllner ist sehr stolz auf sein unredliches Elektro-Tablett!

Seit Monaten hat Herr Göllner (die bösartigste Person hier im Alten- und Pflegeheim!) ein elektronisches Tablett; dieses Gerät verfügt über eine eingebaute Internetzverbindung, denn Herr Göllner hat mein Weltpresse-Blog entdeckt und alle Artikel gelesen, die ich pflichtgemäß über ihn verfasst habe.

Als Göllner mir neulich im Garten begegnete, fragte er unwirsch, was ich denn für Lügen über ihn verbreiten täte. Es reiche doch bereits, dass ich die Leute hier im Heim nerven würde. Er fühlte sich an diesem Tag wohl besonders stark, weil sein dreizehnjähriger Urenkel zu Besuch war und neben ihm auf der Parkbank lümmelte. Dieser kleine Lausebengel sagte doch tatsächlich zu mir: „Ey, du Zombie, du siehst ja noch blöder aus als auf den Bildern!“

film-zombie

Im Garten des Pflegeheims wurde ich mit solch einer widerlichen Filmfigur („Zombie“) verglichen!

Beide lachten mich aus. Empört lief ich ins Haupthaus zurück. Auf meinem Zimmer bereitete ich mir einen Kamillentee zu, denn ich mich musste mich erst einmal beruhigen. Also, diese Göllners, die kann man nur als Brut des Bösen bezeichnen!! Ich kam auf die Idee, dass alle Mitbewohner erfahren sollten, wie gehässig Herr Göllner ist. Es ist ja auch meine Bürgerpflicht, die Allgemeinheit vor einer derartigen Gefahr zu warnen. Also riss ich das Laken und von meinem Bett, holte einen dicken Filzstift aus der Schublade und schrieb ganz groß auf den Stoff:

Herr Göllner ist bösartig und geisteskrank! Meiden Sie ihn bitte!

Das Laken befestigte ich anschließend am Fensterbrett, so dass jeder die Aufschrift lesen konnte, der sich im Freien aufhielt. Bald entdeckte Herr Göllner das Laken, zumal ich auch den Filzstift in seine Richtung geworfen hatte.

pflegebett

Ohne Zögern riss ich das Bettlaken von meiner Schlafstätte!

„Kaplan, mach sofort diesen Unsinn weg! Sonst rufe ich die Polizei!“, rief Göllner mit krächzender Stimme, während er sich unten vor meinem Fenster aufbaute. Sein Urenkel begann gleichzeitig, mit einem „Smartphone“ Lichtbilder von mir und dem Laken zu knipsen. Ich winkte den beiden Teufeln zu, hüpfte auf der Stelle und vollführte einen Freudentanz am Fenster. Sogleich wurde mir davon ganz duselig. Ich musste mich setzen.

Minuten später wurde laut und ungeduldig gegen meine Zimmertür geklopft. Natürlich war es Oberschwester Olga: „Johannes, du nun wieder!“ Ohne zu fragen kam sie rein, ging zum Fenster und nahm das Bettlaken ab. Ich solle derartiges unterlassen, sonst dürfe ich nicht mehr runter in den Aufenthaltsraum. Ich bekam einen Schreck, denn da unten steht der Heimrechner: die einzige Möglichkeit für mich, ins Internetz zu gelangen. So eine Ungerechtigkeit! Ich regte mich so darüber auf, dass ich mich zu Boden warf, mich wild herumwälzte, um mich schlug und dabei „Nein, nein, nein!“ schrie.

„Johannes, jetzt reicht es aber!“ Oberschwester Olga ist Russin und deshalb viel stärker als jeder deutsche Mann. Sie hob mich einfach hoch und legte mich aufs Bett. Dann drückte sie mir drei Diazepam-Tabletten (je 50 mg) in die zittrigen Hände, welche ich bereitwillig mit Kamillentee runterschluckte. Nach einigen Sekunden wurde ich ruhiger …. und auch recht müde.

„Wenn du versprichst, den Herrn Göllner nicht mehr zu ärgern, dann bekommst du morgen die doppelte Portion Kompost zum Nachtisch!“ Oberschwester Olga schlug nun also einen freundlicheren Ton an!

Ich gab mich geschlagen, schließlich bin ich ja ein redlicher Mensch. Trotzdem guckte ich noch ganz schön frech vor mich hin. Oberschwester Olga lächelte seltsam. Sie fragte, ob ich ihr nicht ein Autogramm geben könne, denn ich sei im Internetz ja ein richtiger „Star“. Sie wolle das Autogramm nach Sibirien schicken, ihre Familie würde sich gewiss darüber freuen.

Natürlich wusste ich längst, dass ich auch international so beliebt bin! Ich holte ein Stück Papier hervor und beschrieb es mit einem Kugelschreiber – den Filzstift hatte ich ja versehentlich aus dem Fenster geworfen. Während Oberschwester Olga die Tür hinter sich schloss, hörte ich sie noch sagen: „Na, dann bis zum nächsten Mal, Johannes!“ – „Nun“, erwiderte ich schwach, „vielleicht werde ich morgen im Aufenthaltsraum einen kleinen Vortrag über die Redlichkeit halten!“

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Redliches Kind

Die Kleinsten leiden am meisten unter sogenannten „Online“-Angeboten!

Liebe Mitbürger und Mitbürgerinnen!

Gegen Kinder ist eigentlich nichts zu sagen, sie sind (bis zu einem gewissen Alter) weder unredlich noch bösartig. Sicherlich gibt es Ausnahmen. Ich erinnere mich an Gerd Fleischmann aus meiner Kindheit, der Steine nach mir warf und meine Brotschachtel stehlen wollte. Aber grundsätzlich sind Kinder harmlos, weshalb sie sich bis zum sechsten Lebensjahr nicht für das Internetz interessieren.

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Jugendliche stehlen häufig Handtaschen, denn sie haben es im Internetz so gelernt!

Grundschülern beispielsweise wäre das Internetz egal, wenn es nicht diese verantwortungslosen Lehrer gäbe. Ein Kind von sieben Jahren singt im Musikunterricht nicht etwa das schöne Lied „Es klappert die Mühle am rauschenden Bach“ und im Deutschunterricht lernt es keineswegs das wunderbare Gedicht „Die Glocke“ von Schiller kennen.

Nein – die Lehrer schicken den Siebenjährigen in einen sogenannten „Computerraum“!

Diese „Computerräume“  sind sehr groß, dort halten sich auch 12- bis 18-jährige Schüler auf. Wie man sich vorstellen kann, treiben sich diese älteren Schüler gern im Internetz herum, es werden „Sexseiten“ und „Horrorseiten“ angesehen. An unserem siebenjährigen Grundschüler geht das natürlich nicht vorbei, die Größeren bringen ihn auf dumme Gedanken. Und bald hat er nur noch das Internetz im Kopf!

Der Siebenjährige wird immer älter und immer verdorbener. Irgendwann ist er ein typischer Jugendlicher, der Zigaretten raucht, Tiere quält, Handtaschen stiehlt und andere schlimme Dinge tut. Er kennt es ja nicht anders, er hat es im Internetz so gelernt. Die meisten Verbrechen dieser Welt kann man auf das Internetz zurückführen. Nun will ich das Internetz nicht verteufeln. Es gibt dort auch gute Heimseiten, wie beispielsweise die von Reinhard Pfaffenberg oder die von mir. Es wäre also unsinnig, das komplette Netz zu verbieten bzw. abzuschalten.

Wie bereits bei der von mir initiierten Handsprech-Telefon-Aktion, ist jedoch eine bessere Kontrolle vonnöten  – ausgeführt von redlichen Menschen, die mit umfassenden Vollmachten ausgestattet sind. Diese Kontrolleure verpflichten sich, das Internetz nach unredlichen Heimseiten zu durchsuchen, und mit entsprechenden technischen Einrichtungen kann der Schund dann gelöscht werden. Für immer!

Allerdings verhält es sich so, dass Amerika das Sagen über das Internetz hat.

Ein entsprechendes redliches Volksbegehren müsste also an den amerikanischen Präsidenten gerichtet werden. Da Amerikaner ausschließlich Englisch sprechen, muss ein solches Schreiben in englischer „Sprache“ verfasst werden. Sobald ich eine Person finde, die Englisch beherrscht, werde ich einen Brief in die Vereinigten Staaten von Amerika schicken.

Mit redlichem Gruß:
Johannes Kaplan

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Weihnachts-Gutschein

Weihnachtsgutscheine müssen liebevoll gestaltet sein, damit sie den Kindern auch wirklich Freude machen!

Lieber redlicher Leser, liebe redliche Leserin,

letztes Jahr um diese Zeit empfahl ich jenen, die Kinder oder Enkelkinder in der Familie haben, den Kleinen zum Weihnachtsfeste etwas von ihrem Spielzeug wegzunehmen, damit sie das, was sie bereits besitzen, mehr zu schätzen lernen. Geschenke bekommt der heutige Nachwuchs schließlich genug, und das nahezu an jedem Tag des Jahres.

Man soll sich aber nicht ständig wiederholen, darum empfehle ich zum Weihnachtfest 2014 auch etwas anderes, nämlich doch wieder Geschenke zu machen. Geschenke jedoch, die von hoher Moral geprägt sind und die dem Kinde bzw. dem Jugendlichen helfen sollen, geistige Reife zu erlangen.

Und zwar verfahren Sie, liebe Eltern und Großeltern, dieses Jahr wie folgt:

Sie schenken Ihren kleinen Lieblingen einen Gutschein, der den Beschenkten eine nicht allzu große Pflicht auferlegt, die jedoch ihre Wirkung nicht verfehlen wird!

Kinder zwischen vier und fünf Jahren erhalten:

… einen Gutschein, der sie verpflichtet, an mindestens zwei Wochenenden das Geschirr gründlich abzuwaschen, abzutrocknen und – je nach Körpergröße – auch in die Küchenschränke zurückzustellen.

Kinder zwischen sechs und acht Jahren erhalten:

…  einen Gutschein, der sie verpflichtet, einen Monat lang, tagtäglich, nicht nur die Schuhe ihrer Eltern und Großeltern zu putzen, sondern auch die der anderen Hausbewohner (falls es sich um ein Hochhaus handelt, maximal die Schuhe von sechs Mietparteien).

Kinder bis zum 14. Lebensjahr erhalten:

… einen Gutschein, welcher Ihnen auferlegt, den gesamten Frühjahrsputz in eigener Regie auszuführen. Reinigungsmittel (WC-Reiniger, Putzlappen, usw.) sind vom eigenen Taschengeld zu bezahlen.  Sowohl die Wohnung der Eltern als auch die der Großeltern ist zu reinigen.

Die Gutscheine kann man mit einer Heimrechner-Druckmaschine erstellen, anschließend bunt bemalen und an den Rändern mit der Schere zackig schneiden, damit sie kindgerecht aussehen und zum Fest dann auch eine rechte Freude bereiten (siehe Bild oben).

Kinder im Alter zwischen 14 und 18 Jahren sind erfahrungsgemäß so frech, dass sie sich gar nichts sagen lassen und möglicherweise sogar das Jugendamt einschalten, wenn Sie ihnen solche Gutscheine geben würden. Kindern ab 14 sollte man deshalb in einem unbeobachteten Moment das Kabel der Spielstation (unredlich „Playstation“ zerschneiden) oder ihr „Smartphone“ wegwerfen, damit die mal wissen, wie gut es ihnen überhaupt geht.

Diese ganzen Ideen, liebe Leserinnen und Leser, werden – wenn Sie sie sich zu Herzen nehmen! –  sicherlich zu einem besinnlichen Weihnachtsfest beitragen. Ein Fest, das den ursprünglichen Zweck, junge Menschen moralisch zu festigen und zur Demut zu erziehen, endlich wieder mit Leben erfüllen wird.

Ich wünsche Ihnen frohe Weihnachten und ein redliches Jahr 2015!

Ihr Johannes Kaplan

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Ei_putt

In den Fluren unseres Pflegeheims wurden heute früh zerbrochene Hühnereier gefunden!

Liebe Freunde der Redlichkeit,

gestern, am Samstag vor Ostern, machte ich einen kleinen Spaziergang in Richtung eines nahen Edeka-Marktes. Als ich den Laden betrat, musste ich leider feststellen, dass sich die anderen Kunden wie die Wilden gebärdeten. Sie liefen unkoordiniert umher und drängelten unwirsch an der Kasse. Dennoch gelang es mir, eine Sechserpackung Hühnereier zu erwerben. Solide Farbrikware, nicht diesen „Bio“-Unsinn, den sich die  jungen Leute immer kaufen!

Zurück im Alten- und Pflegeheim, wo ich ja Insasse bin, wartete ich bis zur Abenddämmerung. Mir ist bekannt, dass die Pflegekräfte alljährlich in der Nacht zu Ostern einen kleines „Hasennest“ vor jede Zimmertür stellen, in welchem sich hartgekochte, angemalte Eier befinden. Wenn die Zimmergenossen dann am Ostermorgen erwachen, können sie sich die Eier nehmen und schon vor dem Frühstück verspeisen. Letztes Jahr ist mir aufgefallen, dass sich vor dem Zimmer, in welchem der unredliche Herr Göllner wohnt („haust“ wäre eigentlich der treffendere Ausdruck!) lauter Reste von Eierschalen befunden hatten. Offensichtlich hatte Göllner die Eier sofort im Gang verspeist und die Eierschalen achtlos auf den Boden geworfen. Ein solches Verhalten sieht dem Lottergreis ähnlich.

Deshalb wollte ich ihm dieses Jahr eine Lehre erteilen. Und deshalb hatte ich auch die rohen Eier im Edeka-Markt gekauft! Nachdem die Pflegekräfte also wie jedes Jahr die Nester vor die einzelnen Türen gestellt hatten, schlich ich mich vor das Zimmer des Herrn Göllner. Geschwind nahm ich dort die Eier aus dem Nest und tauschte sie gegen die rohen Eier aus! Diese rohen Eier hatte ich zuvor sorgfältig mit Filzstiften bemalt, um keinen Verdacht zu erregen. Mein Plan ging auf und war ein voller Erfolg! Heute früh hörte ich Oberschwester Olga laut und fürchterlich schimpfen. Offensichtlich hatte der unredliche Herr Göllner versucht, die Schale zu entfernen, indem er das Ei im Gang gegen die Wand schlug. Dabei ging es zu Boden wo es zerbrach.

Sachbeschädigung Herr Göllner

Strafe muss sein: Für Herrn Göllner gibt es heute weder Ostergebäck noch den nachmittäglichen Kamillentee!

Nun konnte sich also auch das Personal davon überzeugen, was für ein Schmutzfink Herr Göllner ist und wie verantwortungslos er mit wertvollen Lebensmitteln umgeht. In diesem Sinne, liebe Leserinnen und Leser, wünsche ich Ihnen ein frohes Osterfest!

Ihr Johannes Kaplan!

eier-ostern

Frohe Ostern!

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weihnachtsbescherung

Die meisten Eltern machen sich zur heiligen Adventszeit Gedanken darüber, wie sie ihre Kinder am besten erfreuen und beschenken können. Grundsätzlich ist das nichts Verwerfliches. Dennoch ist zu bedenken, dass weltliche Dinge bei allen Kindern – ob groß, ob klein – im Übermaß vorhanden sind. Sogar ganz kleine Kinder verfügen schon über sogenannte Sprechcomputer. Sie drücken eine Taste und der Automat spielt dann beispielsweise das Gackern eines Huhns ab.

Wäre es nicht viel schöner, die Eltern würden ihr Kind an die Hand nehmen und mit ihm zusammen einen richtigen Bauernhof besuchen? Dann könnte das Kind hören, wie ein echter Hahn den Morgenruf ertönen lässt.

Dieser Materialismus setzt sich dann im Leben des Kindes fort. Schon Sechsjährige spielen mit „Handys“ herum und besitzen sogenannte Spielkonsolen. Von der Bibel wissen die lieben Kleinen nichts, aber Weihnachten wollen sie feiern!

Uns allen ist bekannt, wohin derartiges Konsumdenken führt. Irgendwann werden die Kinder zu Jugendlichen, und Jugendliche geben sich fast immer der Kriminalität und der sogenannten Sexualität hin. Kann man eine solche Fehlentwicklung verhindern? Ich meine ja!

An dieser Stelle kommen wir auf das Thema Weihnachten zurück. Da Kinder ohnehin mehr Spielzeug haben, als sie benötigen, sollte man ihnen am Heiligabend nicht noch weiteres unnützes Zeug schenken. Man sollte ihnen etwas von dem wegnehmen, was sie schon besitzen!

Ja, Sie haben richtig gehört! Das Kind wird zur Bescherung in die gute Stube gerufen, wo der ganze Plunder herumliegt, der sich im Laufe der Zeit angesammelt hat. Allerdings haben die Eltern nunmehr ein halbes Dutzend Sachen entfernt und längst in die Mülltonne gegeben.

Natürlich wird das Kind jetzt staunen und weinen, aber es geschieht ja alles nur zu seinem besten. Die Buben und Mädchen sollen durch diese Maßnahme nicht gequält, sondern charakterlich gestärkt werden. Sie lernen, die Dinge zu schätzen, die sie noch besitzen.

fressen_verboten

Süßigkeiten und Gebäck sollte es für Kinder in der Advents- und Weihnachtszeit nicht geben. Allenfalls einen halben Apfel oder zwei Stückchen Apfelsine bzw. Mandarine. Jeder, der meine Ratschläge befolgt, hat gute Aussichten darauf, einen anständigen, redlichen Menschen heranzuziehen.

Da ich selbst immer noch keine Frau gefunden habe, habe ich auch keine Kinder. In diesen Tagen war ich aber häufig in verschiedenen Kaufhäusern und Fußgängerzonen unterwegs. Wenn ich in die Nähe eines Kinderwagens kam, und Mutter oder Vater schauten gerade woanders hin, schnappte ich mir oft einen Teddybären oder eine Rassel, um den Mumpitz im nächstbesten Mülleimer zu entsorgen.

Die Kleinkinder weinten dann meist, aber später einmal werden sie mir dankbar sein. Denn Mangel und Not festigen sowohl den Charakter als auch den Glauben. Und dies ist schließlich der eigentliche Zweck des Weihnachtsfestes!

Ich wünsche Ihnen allen ein besinnliches Weihnachtsfest und einen redlichen (und vor allem nüchternen!) Übergang ins neue Jahr!

Ihr Freund und Ratgeber
Johannes Kaplan

weihnachtsmann

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redlicher_tanz

Wer nach den Regeln des Peter Frankenfeld tanzt, der hält sein Herz- Lungensystem stets gut in Schuss!

Liebe Leser, liebe Leserinnen,

das Tanzen hat gemeinhin einen schlechten Ruf, und das nicht ganz zu Unrecht: Sind es doch fast immer die jungen Leute von 12 bis 42, die sich heutzutage dieser Freizeitbeschäftigung hingeben. Dabei werden sogenannte „Schnell“-Tabletten (unlöblich: „Speed“) genommen, um möglich flink und lange das Tanzbein schwingen zu können. „Diskotheken“-Besucher sind häufig drogensüchtig.

Viele Menschen gehen deshalb in Tanzlokale, weil sie in Wirklichkeit ein Gegenüber für unredliche Sexualkontakte suchen. Hierbei beabsichtigen sie keinesfalls, den Partner vorher oder wenigstens anschließend zu ehelichen. In unserer schönen Hauptstadt Berlin gab es sogar lange Zeit jährliche Veranstaltungen, die sich ganz unverfroren „Love Parade“ nannten – ein Begriff, der einer fremden Sprache entstammt und übersetzt „Liebes-Marsch“ bedeutet.

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An der Art und Weise wie Jugendliche tanzen sieht man bereits, dass körperliche und geistige Defizite vorliegen!

All das brachte dem Tanz einen denkbar schlechten Ruf ein. Dennoch:  Am Tanz ist nichts Unmoralisches, wenn er denn mit Bedacht und zur Erquickung des Leibes ausgeübt wird! Zunächst einmal ist es von der Schöpfung (oder, falls Sie nicht religiös sind, von der Natur) keinesfalls vorgesehen, dass Menschen zu zweit tanzen. Man bewegt sich zwar in der Gruppe, aber eben jeder für sich allein. So kann es nicht zu beabsichtigten oder versehentlichen Berührungen kommen.

Unbedingt nötig ist ein sogenannter Vortänzer, damit die anderen Beteiligten überhaupt wissen, welche Bewegungen sie machen sollen. Diese Bewegungen sollten zwar schwungvoll aber keineswegs hastig sein. Geeignet hierzu sind schöne alte Melodien von Verdi und Beethoven, und wer es moderner mag, darf durchaus einen Tonträger von Bata Illic auflegen.

Ein guter Tanz ähnelt dem Turnen – gerade so, wie es der beliebte Fernsehmoderator Peter Frankenfeld auf seiner Schallplatte „Gymnastik und Tanz für Ältere“ demonstriert. Hierbei soll der Kreislauf leicht angeregt werden, das Herz und das Gehirn gut durchblutet. Länger als 5 Minuten sollte ein solcher Tanz allerdings nicht dauern, denn der Mensch ist schließlich kein Lauftier wie etwa der Hund oder der Esel.

Anschließend kann man eine Stunde pausieren, eine schöne Tasse Kamillentee trinken und dazu ein Stück Zwetschgenkuchen mit extra viel Schlagsahne essen. Wer sich an die hier vorgestellten Tanzregeln hält, der kann mit einem langen, erfüllten und gesunden Leben rechnen.

Es grüßt sie recht herzlich und redlich:
Ihr Johannes Kaplan

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Seien Sie so freundlich und klicken Sie mit dem Mauszeiger auf das obige Bild, dann können Sie den Artikel, den unerhörten Vorfall betreffend, im Original lesen!

Es muss vor einem halben Jahr gewesen sein, als mir eine junge Frau erzählte, dass sie ihre fünfjährige Tochter täglich (außer an den Wochenenden selbstverständlich) in den Kindergarten bringt. Obgleich ich nicht altmodisch bin, war ich darüber doch einigermaßen entsetzt: ist es doch gerade für ein kleines Mädchen äußerst wichtig, der Mutter bei den unterschiedlichsten Hausarbeiten zuzusehen. In seiner Kindheit lernt der Mensch schließlich durch Beobachtung und Nachahmung, und woher soll das kleine Mädchen sonst erfahren, was seine späteren Aufgaben im Leben sind?

Aber derartige Missstände sind in unsere Lande ja nichts Neues mehr. Jedenfalls rege ich mich darüber kaum noch auf. Was mich in Rage brachte, war, dass die junge Mutter mir außerdem erzählte, dass die Erzieherinnen und Erzieher in der Kindertagesstätte auch Vorschularbeit anbieten. Hierbei würde es gerade um den menschlichen Körper gehen, und die Kinder müssten die jeweiligen Körperteile dann auch malen.

Mir schwante Böses! Und tatsächlich: Die Mutter berichtete mir, dass ihre kleine Tochter eines Tages mit einem Blatt Papier nach Hause kam, auf dem es – mit Wachsstift – einen braunen Kreis gemalt hatte. Auf die mütterliche Frage hin, was für ein Körperteil dies denn sei, antwortete das Kind: „Die Rosette!“ Für die Leser, die es nicht wissen: Das umgangssprachliche Wort „Rosette“ beschreibt den Schließmuskel des Enddarms, was nicht nur sowieso schon abscheulich ist, sondern auch gänzlich für Kinder ungeeignet!

Die Mutter arbeitet übrigens als Reinemachefrau hier im Alten- und Pflegeheim, wo ich meinen Lebensabend friste. Ich stieß sie beiseite und hastete in die Eingangshalle hinunter, in der sich ein öffentlicher Fernsprechapparat befindet. Mein Gedächtnis ist immer noch sehr gut, daher wusste ich ohne nachzuschauen, dass die Telefonnummer der Polizei „1-1-0“ lautet. Der Beamte, der abnahm, erkannte sofort meine Stimme, denn als redlicher Bürger, rufe ich selbstverständlich sehr oft die Polizei an, um die Behörden auf Herrn Göllner oder andere Missstände aufmerksam zu machen. „Na, Johannes, wo drückt denn jetzt schon wieder der Schuh?“, fragte der Polizist lapidar.

Ich ging auf die Respektlosigkeit nicht weiter ein. Aufgeregt, nahezu haspelnd, erzählte ich davon, was vorgefallen war. Der Polizist lachte jedoch nur und meinte, ich solle einfach zwei Diazepam nehmen und mich anschließend zur Ruhe begeben. Aber was man denn wegen des missbrauchten Kindes zu tun gedenke, wollte wissen. Ein Johannes Kaplan lässt sich schließlich nicht so leicht abwimmeln. Daraufhin meinte der Polizist, der Einzige, der etwas missbrauche sei ich – und zwar die die Notrufnummer. Er murmelte noch etwas, was wie „Alter Idiot!“ klang und legte auf.

Sie sehen also, liebe Leserinnen und Leser, dass es der Staatsmacht egal ist, wie mit unseren Kindern umgegangen wird. Auch Briefe, an die Bundeskanzlerin persönlich gerichtet, bleiben unbeachtet oder werden mit nichtssagenden Vordrucken beantwortet.

Wohin die unmoralischen Zustände, die in Kindergärten und Schulen herrschen, letztlich führen, zeigt sehr anschaulich der oben eingefügte Zeitungsartikel!

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drei_vollpfosten_drehen_ab

Diese Posse wurde den redlichen Bewohnern eines Alten- und Pflegeheims zugemutet!

Liebe Freunde und Freundinnen der Redlichkeit!

Am zurückliegenden Sonntag sollte eine „ganz besondere Veranstaltung“ stattfinden, so hatte es das Pflegepersonal angekündigt. Es handelte sich dabei um die Aufführung eines Lichtspiels.

Das ist eigentlich nichts Neues und bedeutet, dass im Speisesaal der große Flachbildfernseher aufgebaut wird und dass die Schwestern eine Datenträgerscheibe (unlöblich: DVD) in das dazugehörige Abspielgerät einlegen. Bei uns im Alten- und Pflegeheim wohnen ganz normale Senioren, die meisten davon sind sogar redlich. Eine Ausnahme ist Herr Göllner, der ist geisteskrank. Jedenfalls freute sich die Mehrheit der Bewohner auf das bevorstehende Ereignis.

Ich war nicht in fröhlicher Stimmung, denn vom Fernsehschauen halte ich nicht viel. Lieber lese ich ein gutes Buch, allenfalls schaue ich mir gern mal ein heiteres, volkstümliches Theaterstück an. Weil jedoch an diesem Tage Kamillentee sowie ein redliches Stück Gebäck serviert werden sollten, beschloss ich, mich ebenfalls in den Speisesaal zu begeben.

Tee und der Kuchen standen schon auf den Tischen, der Film begann. Es handelte sich um ein Lustspiel mit dem Titel „Die Stooges – drei Vollpfosten drehen ab!“. Darüber musste ich mich doch sehr wundern, denn wer sich einen solchen Titel ausdachte, der musste dem Narrenhaus entstammen.

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Diese Nonne weiß, dass Kinder Strenge und Konsequenz benötigen, um zu verantwortungsvollen Menschen heranzuwachsen.

Der Filmanfang gefiel mir jedoch ganz gut, weil eine Nonne gezeigt wurde, die mit strengem Ton eine Kindergruppe zur Raison rief. Sie untersagte den Kindern das laute Singen und Tanzen und schickte sie ins Haus zurück.

Das Ganze spielte im Waisenhaus, und eigentlich ging es um drei freche Buben, die ständig schlimme Streiche ausheckten. In der nächsten Szene war zu sehen, wie die bösartigen Jungen eine Nonne an einen Tisch fesselten, weil sie ihr mit einer Zange die Zähne herausreißen wollten. Meine redlichen Mitbewohner und ich waren darüber natürlich sehr empört. Lediglich Herr Göllner lachte.

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Drei Knaben haben eine Nonne gefesselt und wollen sie mit einem Holzhammer bewusstlos schlagen!

Was sonst noch in diesem angeblichen Lustspiel gezeigt wurde, war so unsinnig, dass ich es hier gar nicht erzählen möchte. Erwähnt sei lediglich, dass zum Ende hin eine Nonne an einem Schwimmbecken saß, dabei mit nichts anderem als Unterwäsche bekleidet! Unmoralische, unredliche Menschen – wie beispielsweise Herr Göllner – können durch solche Bilder erregt und zu unsittlichen Handlungen angestiftet werden.

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Diese nackte Nonne wurde in dem Film gezeigt, der ja angeblich auch für Kinder geeignet ist.

Ich musste also etwas tun. Laut rief ich in den Saal: „Ausmachen! Ausmachen!“

Die meisten meiner Mitbewohner nickten zustimmend, aber Oberschwester Olga winkte ab und sagte, der Film sei doch sehr nett, man dürfe das alles nicht so ernst nehmen. Mir wurde klar, dass ich mit Vernunft nicht weiterkommen würde. Darum nahm ich meine Tasse, die noch randvoll mit Kamillentee war, und kippte sie über den Laminatboden aus.

Die Mehrheit meiner Mitbewohner folgte diesem Beispiel … eine Tasse nach der anderen wurde ausgeschüttet. Auf dem Boden bildete sich eine große Lache. „Jetzt reicht es aber!“, brüllte daraufhin die Oberschwester. „Ihr seid ja verrückter als die Leute im Film!“ Sie nahm die Fernbedienung und schaltete das Machwerk ab.

Ich war sehr zufrieden und aß noch schnell meinen Kuchen auf. Die Schwester schickte uns dann alle in den Garten (auch den murrenden Herrn Göllner), wo wir in den feuchten Beeten Unkraut jäten mussten.

Aber das war natürlich allemal besser, als sich unredliche Lichtspiele anzusehen.

Es grüßt Sie, liebe Leser und liebe Leserinnen, redlich:
Ihr Johannes Kaplan

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Viele Eltern wissen nicht, welchen Namen sie ihrem Kindelein geben sollen, welches bald das Licht der Erde erblicken wird. Der Name eines Menschen ist sehr wichtig. Diesen hört er ein Leben lang, und daher hat der Name auch Einfluss auf die Charakterbildung des Menschen.

Folglich ist die richtige Wahl von höchster Bedeutung! Entscheiden Sie sich für einen redlichen Namen, denn dieser legt den „Nährboden“ zur Redlichkeit an. Verstehen Sie mich richtig: Ein Kind mit einem redlichen Namen wird dadurch nicht automatisch ein guter Mensch, aber man begünstigt die Veranlagung zur Redlichkeit, Keuschheit und Züchtigkeit!

Redliche Namen für das Mädchen

madel

Redliche Namen für den Buben

bub

Adelgard Abraham, Amalius
Baldegunde Borkward
Christelrose Chrysostomus
Delphine Dietram
Edeltraud, Esmeralda Eligius, Engelbert
Friederike Frohmut, Frommhold
Gunthilde Giselmund
Hildburg Huschke
Isentraud Ignatius
Johanna Johannes, Jonathan
Kunigunde Kornelius
Lutigard Liebward
Manfreda Mortimer
Notburga Nathan, Nikolaus, Notker
Oktavia Oswald
Phöbe, Prudentia Protasius
Rosmarie Raf(f)ael, Rigobert
Schwanhilde Siegwald
Treudelinde Theobald
Udalberta Uthelm
Volkerdine Volhard
Wemkelina Wendelin
Xaverine Xaverius
Yolanda York
Zalona Zyriakus

Natürlich ist diese Liste nicht vollständig. Das kann und soll sie nicht sein. Sie dient als Richtlinie.

Die Namen wurden vom Weltredlichkeitskongress sowie der FRK ausgewählt und genehmigt.

Vergessen Sie aber eines nicht: Die Wahl des Namens für Ihr Kind obliegt Ihnen selbst!

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Häufig gestellte Fragen

Wer suchet, der findet! Bild anklicken, um zu den „Häufig gestellten Fragen“ zu kommen!

Liebe Leser, liebe Leserinnen!

Dem redlichen Menschen erschließt sich die Redlichkeit quasi von allein. Es bleiben lediglich unbedeutende Nebenfragen, wie beispielsweise „Welche Farbe sollten bei Adventskerzen bevorzugt werden?“ oder „Was soll ich meinem Ur-Enkel schenken? Einen Rechenschieber oder eine lange Unterhose?“

Somit ist das Leben für löbliche Menschen simpel und durchschaubar. Der Mensch, der die Redlichkeit hingegen noch erlernen muss, hat tausend Fragen, eben deshalb, weil er die Welt noch nicht versteht. Insbesondere Jugendliche sind unsicher und verwirrt. Schon in meinem alten Internetz-Forum überhäuften die jungen Leute mich mit teils äußerst unsinnigen Fragen, und auch hier im Blog zeigt sich das Unverständnis dieser einfach gestrickten Menschen.

Da ich aus bekanntem Grunde nicht immer – und vor allem nicht sofort! – auf alles antworten kann, habe ich meine bewährte Rubrik Häufig gestellte Fragen heute wieder ins Netz gestellt. Sie finden den Karteikartenreiter hier!

Mit redlichen Grüßen! 
Ihr Johannes Kaplan

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Weltredlichkeitskongress im Alters- und Pflegeheim

Wegen des großen Erfolges des Weltredlichkeitskongresses, der im Februar 2001 stattfand, wird dieser nach über 10 Jahren wiederholt!

Liebe Freunde und Freundinnen der Redlichkeit! 

Im August findet der 2. Weltredlichkeitskongress hier bei mir im Alters- und Pflegeheim statt, und zwar im großen Speisesaal links vom Haupteingang! Alle löblichen Menschen sind eingeladen, Vorträge zu halten, wie man die Redlichkeit in die Welt tragen kann. Auch ich halte dort als Dozent einen wissenschaftlichen Vortrag ab. Ich werde mich mit dem Thema …

„Die Widernatürlichkeit der ‚Sexualität‘ in der heutigen Zeit“

… auseinandersetzen. Hier einige der Unterpunkte, die ich behandeln werde:

– Jugend und „Sexualität“:  Warum man bereits jungen Menschen die „Sexualität“ verbieten sollte!

– „Sexualität“ in den Medien: Wie ein Medium die Menschen manipuliert, „Sexualität“ als „normal“ anzusehen!

– Verhütungsmittel: Die modernen Verführer, um „Sexualität“ nur aus „Lust“ zu praktizieren!

Attraktive Frau will keusch sein

Eine attraktive Frau bekennt sich zur Keuschheit!

Der Vortrag von Herrn August Hohenmeiser wird folgende Punkte behandeln: 

– Mann oder Frau? – Klärung der Schuldfrage beim Auftreten von „Sexualität“.

– Gibt es einen „Sexual“-Trieb? – Hintergründe und Fakten, die zeigen, dass dem nicht so ist.

– „Sex“ in der Vergangenheit – ein Mythos oder eine Lügengeschichte?

Mit der Bitte um Kenntnisnahme!

Kein Mitläufer – sondern ein Denker: Johannes Kaplan

Junge Menschen und Sexualität

Junge Menschen wissen oftmals nicht, worauf sie sich mit der Sexualität einlassen.

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