Posts Tagged ‘Bibelstunde’

Kind weint Weihnachten

Wenn ein Kind am Weihnachtsabend weint und tobt, dann muss es getröstet werden!

In den vergangenen Jahren habe ich zur Adventszeit jungen Eltern stets nützliche Hinweise gegeben, wie man kleinen und auch größeren Kindern ein schönes Weihnachtsfest bereiten kann, ohne dabei das Thema Redlichkeit außen vor zu lassen.

Diese Ratschläge haben natürlich auch weiterhin ihre Gültigkeit und können gern nachgelesen werden, beispielsweise

hier

und

hier.

Auch dieses Jahr will ich Sie, falls Sie minderjährige Kinder haben, mit der alljährlichen Bescherung nicht alleine lassen. Wie also soll das Fest der Feste begangen werden?

Wie viele meiner „alten“ Leser wissen, habe ich früher ehrenamtlich Unterricht in Schulen und Kindergärten zum Thema Religion gegeben. Ich las aus der Bibel vor oder erzählte schöne Geschichten aus dem Heiligen Land.

Derartiges ist für Kinder ab 3 Jahren ein schöner „Einstieg“ in das Weihnachtsfest. Versammeln Sie deshalb Ihre Kinder allabendlich um sich, suchen Sie gemeinsam mit den Kleinen jene Stellen im Alten Testament (AT) heraus, in denen das Erscheinen des Messias angekündigt wird.

Diese Stellen vergleichen Sie dann mit den Texten im Neuen Testament (NT), die von der Geburt und dem Wirken Christi handeln. So wird unseren Jüngsten die Bedeutung der Adventszeit und der Weihnachtszeit richtig deutlich, besonders wenn Sie die „kleine Bibelstunde“ recht spannend gestalten. So können Sie laut Muuhh… machen, wenn eine Kuh vorkommt bzw. die entsprechenden Laute bei anderen Tieren.

Die „Bescherung“ fällt dieses Jahr keineswegs aus, wie ich es Ihnen ja in den vergangenen Jahren geraten hatte. Stattdessen rufen Sie den Nachwuchs zur Bescherung zum Christbaum, wo nun all das Spielzeug liegen sollte, was den Kindern bereits gehört. Sie lesen richtig: Die Kinder erhalten kein neues Spielzeug, sie finden ihre „alten Sachen“ unterm Christbaum vor!

Sprechen Sie mit den Kleinen darüber, wie dieses Spielzeug hergestellt wurde. Wie teuer war es und aus welchen Ländern kommt es? Haben die Kinder das Jahr über damit gespielt?

Nach einem solch anregenden Gespräch werden die Kinder ihre „alten Sachen“ erst so richtig zu schätzen wissen. Nun aber kommt der Höhepunkt des Abends: Sie wissen jetzt ja, welches das Lieblingsspielzeug des Kindes ist. Nehmen Sie dieses Spielzeug und werfen Sie es mit Schwung aus dem offenen Fenster!

Vielleicht wird Ihr Kind traurig sein oder sogar weinen. Trösten Sie es und erklären Sie ihm, dass draußen vielleicht ein armes Kind vorbeikommt, das gar nichts hat, und das nun ein „tolles“ Spielzeug findet, mit dem es viel Freude haben wird.

Das nämlich ist der wahre, redliche Geist der Weihnacht!

Weiterhin eine frohe Adventszeit wünscht:

Ihr Johannes Kaplan

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Angezogen duschen ist redlich

Besonders junge Damen sollten sich unter der Dusche keinesfalls entkleiden!

Die redliche Frau Edeltraud Engler hat auf Ihrer redlichen Heimseite folgende Regeln aufgestellt, die ich hier auch erwähnen möchte:

Fr. Englers Regeln und Thesen für den züchtigen Christen (Auszüge)

Regel Lösung
1. Du sollst Dich nicht selbst berühren! Immer mit Gummihandschuhen duschen, Badehose tragen, sich nie nackt betrachten (pfui!). Züchtig geschlossen kleiden.
2. Du sollst nicht Lust empfinden! Nur redliche Sender gucken (Arte, Bibel TV, QVC). Sich nicht mit dem anderen Geschlecht treffen oder gar unterhalten.
3. Du sollst nicht attraktiv erscheinen! Die Haare, Achseln und Füße nur waschen, wenn unbedingt nötig. Alte Kleidung der Familie auftragen.
4. Du sollst Tiere lieben! Füttern und streicheln Sie jedes Tier, gehen Sie 2x wöchentlich in den Tierpark. Kaufen Sie sich ein Haustier (am besten Hund oder Katze).
5. Sorgen Sie für Sauberkeit Haben Sie immer Lappen und Scheuermittel dabei, um in Bus und Bahnen unangenehme Dreckflecken sofort entfernen zu können. Ihre Mitchristen werden es Ihnen danken.
6. Sorgen Sie für einen besseren Verkehrsfluss! Viele Christen fahren morgens mit dem Auto zur Arbeit. Da ist es oft störend, wenn es zu Staus durch Antichristen kommt. Stehen Sie 2h früher auf und regeln Sie an einer Kreuzung Ihrer Wahl per Handzeichen den Verkehr. Kommt nun ein Christ an die Kreuzung und winkt Ihnen zu, so können Sie den Verkehrsfluss so steuern, dass der Christ ungehinderte Durchfahrt erhält. Man wird es Ihnen danken und Ihnen Hochachtung zollen.

Auf die Einhaltung dieser Regeln ist strengstens zu achten, betont Frau Engler. Nur so sei es ihrer Meinung nach möglich, ein treuer, redlicher und züchtiger Christ zu sein, der frohen Herzens die schönen Dinge des Lebens genießen kann. Frau Edeltraud Engler weist in diesem Zusammenhang auf ihre täglichen Bibelstunden hin, auf ihre heiteren Kartoffelkochabende, ihre Teilnahme an der Spargelernte im Spätwinter (auf den Feldern einer Leidensmission). Überdies verteilt sie Informationsblätter in der ehemaligen Ostzone.

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