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PC Jugend

Ein typischer Jugendlicher von heute: Zwar mit modernster Technik ausgerüstet, aber ohne echte Freunde. Er hockt den ganzen Tag vor seinem Heimrechner, spielt unsinnige Spiele und „unterhält“ sich mit virtuellen Menschen. Ein Verhalten, das zur Selbstbefriedigung und zur Zigarettensucht führt!

Liebe Freunde und Freundinnen der Redlichkeit!

Vor einigen Jahren noch begab ich mich des Öfteren in elektronische Gesprächsrunden (sogenannte „Chats“), um Menschen individuell anzuschreiben und ihnen die Redlichkeit näherzubringen.  Wie außerhalb des Netzes auch, erlebte ich, dass sich die Leute mokierten oder aggressiv wurden, wenn ich sie auf den rechten Weg führen wollte.

Ich musste mich nicht selten als „blöder Spinner“ u. ä. titulieren lassen und bekam gesagt, dass ich mich „verpissen“ solle.  Es ging sogar so weit,  dass, wenn ich einen „Chat“ nur betrat, von anderen Teilnehmern den Kommentar hörte: „Ah, da ist er ja wieder, den veräppeln wir jetzt!“

Und dann rauften sie sich zu einem Rudel zusammen, um mich zu beschimpfen.  Alleine fühlten sie sich wohl zu schwach mir gegenüber. Das waren untragbare Zustände!  Redlichkeit bedeutet unter anderem, dass man sich liebevoll und friedlich begegnet.

Nun stellt sich die Frage, liebe Leserin, lieber Leser, wie opportun das elektronische Gespräch ist.

Die Antwort ist niederschmetternd: Jegliche Konversation im Internetz führt zur Isolierung der Menschen!

In der Praxis sieht es doch so aus, dass jemand zu Hause vor einem Computer sitzt, und  per Tastatur in dieser künstlichen Welt plaudert. Es findet ein Austausch von schriftlichen Meinungen statt, aber der persönliche Kontakt fehlt. Im Netz gibt es keine Gestik und Mimik, die doch so wichtig für ein gutes Gespräch sind. Mit der Zeit verkümmert die Gefühlswelt, da das sterile Handeln in einer elektronischen Gesprächsrunde das menschliche Miteinander nicht ersetzen kann.

Ich ziehe Gespräche mit persönlichem Kontakt vor. Möchte ich mal diskutieren oder mich „nur mal unterhalten“, gehe ich hinüber ins nahe Kirchencafé –  dort treffe ich immer nette und redliche Menschen!

Herzlichst,
Ihr Johannes Kaplan

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