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Anglizismen

 Der Wortschatz der Dummen

Liebe Freunde und Freundinnen der Redlichkeit,

zu früheren Zeiten lernten anständige Menschen fleißig alle möglichen Dinge, wenn sie es zu etwas bringen wollten. Wer jedoch heute nach Anerkennung strebt, der muss sich nicht um irgendeine Bildung bemühen – er muss nur möglichst viele „Anglizismen“ nachplappern.

Als „Anglizismus“ bezeichnet man einen Ausdruck, der aus dem Englischen stammt und in eine andere Sprache eingeflossen ist. Englisch ist sehr primitiv und eigentlich keine richtige Sprache, wie vor kurzem von angesehenen Wissenschaftlern nachwiesen wurde.

Nur Narren benutzen „Anglizismen“. Aber wenn die englische „Sprache“ so schlicht und einfach ist, warum lernen Dummköpfe nicht gleich, sich ausschließlich in diesem Kauderwelsch zu unterhalten? Weil diese Leute (meistens Jugendliche) selbst dazu zu dumm sind … und außerdem zu faul! Also machen sie sich mit dem sogenannten „Denglisch“ wichtig.

Falls Sie einem solchen Deppen begegnen und aus reiner Neugierde wissen möchten, wovon er wohl gerade faselt, finden Sie hier eine kleine Hilfestellung:

Diversity: Langmut gegenüber Widernatürlichem
Gender: Andersartiges wider besseres Wissen zur Normalität erklären
gendern, gegendert: die deutsche Sprache verhunzend
Homeoffice: zu Hause arbeiten; eigentlich: britisches Heimat-Ministerium
cool: locker; angenehm; erfreulich; toll
„uncool“: verkrampft; unangenehm, unerfreulich
Nice: Nizza
„geswitcht“: geändert; einen neuen Zeitpunkt vereinbart
„gecancelt“: abgesagt; abgebrochen
Safe the date: Notiere den Fälligkeitstag!
Online: eingeschaltet; mit dem Internetz verbunden sein; startbereit sein
Killer: Totmacher
Flyer: Flugblatt
Handout: Zettel zum Nachlesen
fuck: wütender Ausruf über ein Ereignis, das genauso unangenehm ist wie Sexualität

Mit herzlichen Grüßen
Ihr Johannes Kaplan

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2017 - Jahr der Redlichkeit

Meine Idee wurde durch eine demokratische Wahl legitimiert!

Liebe Leserinnen und Leser,

sicherlich liegen besinnliche Feiertage hinter Ihnen, ebenso ein Heiliger Abend, mit zahlreichen und nützlichen Geschenken. Ein wunderbares Weihnachtsfest, mit welchem wir würdig den zweitausendsechzehnten Geburtstag unseres lieben Heilands gefeiert haben.

Nun liegt also ein neues Jahr vor uns – das Jahr 2017, von dem niemand mit Gewissheit sagen kann, was es uns allen bringen wird. Erstmals habe ich deshalb beschlossen, ein Jahr unter ein Motto zu stellen. 2017 soll das „Jahr der Redlichkeit“ werden, so habe ich es mir gedacht.

Natürlich wollte ich eine so wichtige Entscheidung nicht alleine treffen. Deshalb startete ich heute Nachmittag bei uns im Alten- und Pflegeheim eine Umfrage. Jeder konnte sich auf einem großen Blatt Papier zu dem Thema äußern. Ich wählte hierfür den späten Nachmittag, weil da alle auf Kaffee und Kuchen warten und deshalb guter Dinge sind.

Ich hatte recht daran getan. Keiner widersprach mir, lediglich Herr Göllner enthielt sich der Stimme. Von diesem Dummkopf war nichts anderes zu erwarten.

Somit darf ich Sie, liebe Leserinnen und Leser, also demnächst im Jahr der Redlichkeit willkommen heißen.

Darauf freue ich mich sehr.

Ihr
Johannes Kaplan

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