Drucker sind überflüssig

Warum drucken, wenn man einen Füllhalter besitzt?

Frau Buchweizner ist eine ruhige und nette Dame, literarisch gebildet noch dazu! Bereits Anfang Dezember des letzten Jahres trug sie sich in die Warteliste für unseren Heimrechner („Heimrechner“ im wahrsten Sinne des Wortes!) ein.

Sie wollte, das vertraute sie mir vorab an, das Buch „Die großen Seefahrer des 18. Jahrhunderts“ im Internetz aufrufen und dann ausdrucken. Frei erhältlich und alles ganz gesetzeskonform, versteht sich. Von ihrer knappen Rente hatte sie eigens eine Packung Druckerpapier für 2,50 EUR im nahen Gemischtwarenladen gekauft, und das „ausgedruckte Buch“ sollte ihr dann als abendliche Bettlektüre dienen.

Gestern war also ihr „großer Tag“ … und auch ich hatte mir das Datum gemerkt: Gleich nach dem Frühstück, um 10:30 Uhr, hatte Frau Buchweizner ihren „Heimrechner-Termin“. Der Heimrechner steht praktischerweise im Gemeinschaftsraum im Erdgeschoss. Nach dem Frühstück herrschte wie stets ein ziemliches Durcheinander: die Pflegekräfte räumten lautstark die Tische ab, die Heimbewohner strömten plappernd zu den Ausgängen.

Ich schlich hinter den Drucker, um das Kabel abzuziehen, das zum Rechner führt. Das Kabel warf ich später in einen Papierkorb.

Warum ich das tat? Nun, es ist doch äußerst unredlich, Schriftstücke einfach auszudrucken! Wir Menschen beschreiben seit Jahrtausenden Papyrusrollen oder Büttenpapier. Warum sollte man daran etwas ändern? Wer eine schöne Handschrift hat, hat auch einen schönen Charakter. Wer gar nicht mehr schreibt, verfügt über gar keinen Charakter!

Das sollte gerade Frau Buchweizner wissen, immerhin ist sie 82 Jahre alt. Als sie kurz darauf am Heimrechner saß und ihren Roman ausdrucken wollte, war sie schier am Verzweifeln. Der Drucker gab keinen Mucks von sich, so wie ich es geplant hatte. Auch Oberschwester Olga konnte nicht helfen. Oberschwester Olga kommt nämlich aus Russland und kennt sich deshalb nicht mit Technik aus.

Irgendwann gab sich Frau Buchweizner geschlagen. „Sie müssen den Text vom Bildschirm abschreiben!“, riet ich ihr.

Ich gab ihr eine Kladde und einen Füllfederhalter, woraufhin sie mit ihren leicht zittrigen Händen zu schreiben begann. Es dauerte ewig, damit hatte noch nicht einmal ich gerechnet. Jedes Wort zog sich wie das „Kaugummi“ eines Jugendlichen hin. Um 12:15 Uhr gab es bereits wieder Mittagessen und Frau Buchweizner hatte in der ganzen Zeit nicht einmal zwei Seiten aus dem Internetz abgeschrieben.

Da hätte sie ihren Roman ja gleich am Bildschirm lesen können. Manchen Leuten ist einfach nicht zu helfen. Zumindest wird es einige Tage dauern, bis jemand herausfindet, warum der Druckapparat seinen Dienst verweigert.

Frau Buchweizner sollte lieber in eine Bibliothek gehen statt den Heimrechner zu blockieren!

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Lüsterne Rentnerinnen

Einige Heimbewohnerinnen nutzten die Silvesterfeier, um ein verwegenes „Outfit“ anzuziehen!

Auf das vergangene Jahr blicke ich mit einem gehörigen Maß an Wehmut zurück, immerhin gab es 2018 n. Chr. allerhand Erfolge zu verzeichnen – beispielsweise wurden zahlreiche drahtlose Fernsprechgeräte durch redliche Menschen außer Betrieb gesetzt.

Handy kaputt

Zahlreiche „Smartphones“ fielen zufällig vom Tisch!

Aber auch für das Jahr 2019 habe ich mir einiges vorgenommen. Jedes Mal, wenn ich einen rauchenden Jugendlichen sehe, will ich einen Asthmaanfall vortäuschen. Der unredliche Jugendliche bekommt dann einen dicken Schreck und ich vielleicht sogar vom Gericht Schmerzensgeld zugesprochen. Das also ist mein guter Vorsatz.

Allerdings fing das neue Jahr gar nicht so redlich an. Bei der zurückliegenden Neujahresfeier durften wir als Bewohner des Alten- und Pflegeheims bis Mitternacht wach bleiben. Das haben natürlich nicht alle geschafft, mehr als die Hälfte von uns schliefen bereits nach der 20-Uhr-„Tagesschau“ ein. Warum im Gemeinschaftsraum die ganze Zeit der Fernseher lief, verstehe ich ohnehin nicht. Man kann sich ja auch unterhalten, über bedeutende Bibelstellen usw.

Und mein Intimfeind Herr Göllner schlug (wer hätte etwas anderes erwartet?) mal wieder über alle Stränge: unentwegt gab er mit seinem „Smartphone S9“ an, was dieses Ding so alles könne und wie teuer es doch gewesen wäre…

Geiler Rentner

Herr Göllner gab den „Hahn im Korb“…

Die weiblichen Heimbewohnerinnen waren ganz beeindruckt und umringten den alten Narren, die Augen der betagten Damen leuchteten regelrecht, während sie seinem Seemannsgarn lauschten. Mich kümmerte das nicht, obwohl ich auf Brautschau bin. Meine Zukünftige soll jedoch recht jung an Jahren sein, von angenehmen Äußeren und außerdem berufstätig, damit ich meinen Steckenpferden nachgehen kann. Die Heimbewohnerinnen interessieren mich entsprechend kaum.

Ganz schlimm wurde es schließlich zu Mitternacht. Oberschwester Olga drehte den Fernsehton ganz laut auf, wo im „ZDF“ ein Sänger namens „Spandau Ballet“ auftrat. Der junge Mann kam jedoch gar nicht aus dem Berliner Stadtteil Spandau … und Ballett konnte er auch nicht!

Ich glaube, er kommt aus England und „singt“ in dieser unredlichen „Sprache“, die dort üblich ist. Ganz besonders abstoßend war außerdem die ZDF-Ansagerin, die (obwohl sie offenbar Deutsche ist) ständig Englisch sprach und den Zuschauern „All the best…“ (ausgesprochen: „oll se best“) und ein „Happy New Year“ (ausgesprochen: „heppi nu jer“) wünschte. Da ich unter Betreuung stehe, brauche ich für diesen Unfug wenigstens kein Geld bezahlen. Alle anderen sollten sich schnellstens bei der Regierung beschweren. Das alles darf nicht sein!

Silvesternacht im ZDF idiotisch!

Steuerzahler müssen für diese Narren aufkommen!

Ein sehr schönes Jahr 2019 wünscht Ihnen, Ihr:

Johannes Kaplan!

Umtausch Weihnachten für Kinder

Weihnachtlicher Umtausch: So bekommen Kinder kostenloses Spielzeug!

Wie jedes Jahr, so warten auch zu diesem Christfest viele Eltern auf meine Idee, wie man unseren Kleinsten eine freudige Bescherung bereiten kann. Besonders beliebt sind meine Vorschläge natürlich auch deshalb, weil sie so kostengünstig oder gar kostenfrei für die vielen Mütter und Väter in unserem schönen Lande sind.

Zum kommenden Fest kommt es sogar noch besser! Die Eltern selbst brauchen rein gar nichts zu unternehmen – wir redlichen Senioren tun das, wir spielen nämlich dieses Mal den Weihnachtsmann! Liebe Eltern, lehnen Sie sich also zurück und lassen Sie sich überraschen!

Für uns redliche Menschen gebe ich hingegen folgende löbliche Anweisung:

Gehen Sie gleich am morgigen Samstag in die großen Kaufhäuser und Einkaufszentren (neuerdings unlöblich: „Shopping Malls“) Ihrer Stadt. Sie werden dort viele Väter und Mütter sehen, die einen Kinderwagen oder einen Sportwagen (unlöblich: „Buggy“) vor sich herschieben. Die Eltern beachten ihre Kinder meist gar nicht, sondern befinden sich im sogenannten Kaufrausch. Die Kinder wiederum schlafen oder sind von den zahlreichen lauten und bunten Dingen um sie herum völlig abgelenkt.

Das ist der Moment, in dem wir redlichen Menschen zuschlagen! In jeder Sportkarre und in jedem Kinderwagen findet sich nämlich irgendein unnützes Spielzeug, meist lilafarbene Kuschelbären oder irgendwelche „Horror-Monster“ aus Kunststoff, wie sie dauernd in der Fernsehwerbung gezeigt werden. Oft halten die schlaftrunkenen Kleinkinder auch halb aufgegessenes, nass gekautes Backwerk in den Händen. Widerlich.

Während nun also sowohl die Eltern als auch die Kinder abgelenkt sind, schnappen Sie sich irgendetwas von dem Zeug. Natürlich wollen Sie es nicht behalten, sie legen es umgehend in den Kinderwagen irgendwelcher anderer Eltern. So tauschen sie alles munter hin und her. Dadurch erhält jedes Kind ein neues Spielzeug oder ein anderes angekautes Backwerk.

Vergessen Sie aber nicht zahlreiche Notizzettel zu schreiben, auf denen jeweils in deutlichen Druckbuchstaben zu stehen hat:

Liebe Eltern! Dieses Jahr brauchen Sie für Ihr Kind kein Weihnachtsgeschenk kaufen. Wie Sie sehen, befindet sich bereits ein neues Geschenk in Ihrem Kinderwagen/Ihrer Sportkarre! Das Geld, das Sie dadurch gespart haben, spenden Sie bitte an ein Alten- und Pflegeheim. In Koblenz soll es beispielsweise ein Heim geben, das noch Geld braucht, damit die Insassen viele aufregende Ausflüge machen können.

Diese Zettel drücken Sie den beschenkten Kindern dann in die kleinen, klebrigen Hände. Liebe redliche Mitbürger, Sie brauchen keine Angst haben, dass eine solche Tat groben Unfug oder sogar eine strafbare Handlung darstellt. Heutiges Kinderspielzeug verdient diesen Namen gar nicht und gehört sowieso auf den Müll. Das weiß auch jeder Polizist.

Ich wünsche Ihnen ein gesegnetes Weihnachtsfest und ein redliches Jahr 2019!

Ihr Johannes Kaplan

Adventskalender ungesund

Von normalen Weihnachtskalendern geht eine große Gefahr für Kinder aus!

Heute ist der 1. Dezember. Es ist wirklich eine reizende Tradition, an diesem Tag das erste Türchen eines Adventskalenders zu öffnen, wobei es dann Tag für Tag, bis zum Heiligen Abend, so weitergeht.

Hinter jedem Türchen des Kalenders steckt eine Süßigkeit, meistens ein Stück Schokolade in Form eines Bäumchens oder eines Weihnachtsmannes. Besonders Kinder sind von diesem Brauch begeistert. Nun ist Schokolade aber sehr ungesund, sie besteht nämlich aus Zucker, von dem die Zähne schlecht werden. Außerdem macht Zucker streitsüchtig, die Kinder können sogar straffällig davon werden. Das darf nicht sein!

Der Kakaoanteil in der Schokolade sorgt außerdem für Verstopfung der inneren Organe, so dass das häusliche stille Örtchen stundenlang besetzt ist. Was kann man ändern?

Eltern, Lehrer und Erzieher sollten durchaus einen „Schokoladenkalender“ kaufen, aber alle 24 Türchen sofort öffnen, die Schokolade herausholen und sogleich wegwerfen! Das ungesunde Zeug dann am besten in der Toilette hinunterspülen!

Brot im Kalender

Gesunde Brotkrümel ersetzen ungesunde Schokoladenstückchen!

Stattdessen nehme man nun ein Stück Brot und zerkrümle es. Die schönsten Brotkrümel stecke man sodann in die nunmehr leeren Fenster des Adventskalenders. Die Türchen kann man leicht wieder verschließen, weshalb der Kalender anschließend wie neu aussieht. In das Fenster für den 24. Dezember kann man, wenn man großzügig sein will und wenigstens an einem Tag des Jahres etwas Ungesundes erlauben möchte, ein Stück Würfelzucker geben.

Nunmehr ist der gesunde Adventskalender fertig. Darüber wird sich gewiss jedes Kind freuen. Nur die Kinder, die am 24. Dezember ein Stückchen Zucker erhalten, bekommen vermutlich einen Wutanfall, weil Zucker ja sehr aggressiv macht.

Eine schöne Adventszeit wünscht: Johannes Kaplan

Kinder, die Süßigkeiten essen, werden unansehnlich und schlagen ihre Eltern!

Brot ist ungesund

Das falsche Brot führt zur Herzverfettung!

Backwarengeschäfte (unlöblich: „Back Shops“) gelten gemeinhin als harmlos – ja, sogar als redlich. Das ist natürlich Unsinn, schon deshalb, weil viele Bäckereien in Wirklichkeit auch Konditoreien sind, was bedeutet, dass dort Naschwerk – bestehend aus ganz viel Sahne und noch viel mehr Zucker – angeboten wird.

Sahne und Zucker sind nachgewiesenermaßen äußerst ungesund: Kinder werden dick und immer dümmer davon, und Erwachsene bekommen spätestens mit 45 einen Herzinfarkt, der dann nicht selten zum Tode führt (vor dem Sterben kommt es zu starken Schmerzen!). Es ist ja auch gar nicht einzusehen, warum jeder Bäcker 20 Brotsorten und 70 verschiedene Teigwaren in Form von Keksen, Rumkugeln und anderen Süßigkeiten anbieten muss. Ganz besonders ungesund ist Weißbrot („Toast“), der wird schon im Mund zu Zucker und man wird dick davon wie ein amerikanischer Wachtmeister!

Zur Ernährung reicht es völlig aus, am Morgen und am Abend jeweils ein bis zwei Scheiben Dunkelbrot zu essen, dünn bestrichen mit Margarine und ganz leicht gesalzen. Dazu trinke man ein Glas Leitungswasser oder lauwarmen Kamillentee. Ihr Körper wird es Ihnen danken und Sie mit einem langen Leben belohnen! Was macht man aber mit den vielen unredlichen „Back Shops“, die besonders in großen Städten an jeder zweiten Ecke zu finden sind? Es ist einleuchtend, dass diese Läden nicht existieren können, wenn sie lediglich Dunkelbrot und Kamillenteebeutel verkaufen.

Deshalb müssen diese Läden verstaatlicht werden! Da nur noch eine Sorte Brot verkauft wird, ist dann sehr viel Platz im Laden übrig. Auf dem freien Platz werden bequeme Möbel hingestellt (Ohrensessel und so weiter) auf denen anschließend redliche Rentner Platz nehmen können. Diese redlichen Menschen erhalten – ebenfalls staatlich gefördert – kostenlose Margarinebrote und so viel Kamillentee dazu, wie sie nur trinken können.

Die Mehrheit der Menschen in Deutschland ist über 50 Jahre alt. Wenn wir uns alle zusammentun und an die Bundeskanzlerin schreiben, wird die von mir beschriebene Umgestaltung aller Bäckereien nicht mehr lange auf sich warten lassen.

Offener Mund gähnen

Was man gegen Leute, die öffentlich gähnen, tun kann!

Ein redlicher Mensch gähnt nicht, denn er ist stets ausgeschlafen, weshalb er sich immerzu frisch und wach fühlt. Menschen, die nicht schon redlich geboren wurden, gähnen hingegen recht häufig. Das ist ein Zeichen von Verlotterung – betroffen sind erst einmal Kinder und Jugendliche.

Hier sind Eltern und Erzieher gefragt – sie müssen die jungen Menschen zu angemessenem Verhalten bewegen. Ansonsten hält das Gähnen bis ins Erwachsenenalter an. Richtig schlimm wird es aber erst, wenn diese Menschen nicht einmal die Hand vor den Mund nehmen. Das ist eine abscheuliche Sache, denn unredliche Menschen riechen unangenehm aus dem Mund und haben oft schlechte Zähne.

Wir Redlichen müssen etwas gegen jene Herren und Damen tun, die in der Öffentlichkeit weit den Rachen aufreißen, um uns anderen zu zeigen, wie müde sie doch sind. Wir sollten grundsätzlich eine Handvoll Kieselsteinchen in unseren Taschen bereithalten.

Sieht man nun einen verlotterten Jugendlichen oder Erwachsenen, der ungezogen in der Öffentlichkeit gähnt, greife man sich einen der kleinen Steinchen und werfe ihn schwungvoll in den offenen Mund des Flegels! Das wird ihm eine Lehre sein, das können Sie mir glauben!

Nach einer solchen erzieherischen Maßnahme sollte man sich flink vom Ort des Geschehens entfernen. Leider können Jugendliche und unredliche Erwachsene oftmals sehr schnell laufen und holen einen dann ein. Die Unholde wollen sich nämlich rächen, primitiv, wie sind nun einmal sind.

In solchen Fällen täusche ich immer einen Herzanfall vor. Man greife sich hierzu mit einer Hand an die Brust und stöhne dabei laut: „Mein Herz, mein Herz!“. Gleichzeitig sollte man heftig röcheln. Dann hat man seine Ruhe, weil der unredliche Angreifer dann augenblicklich das Weite sucht.

Bitte helfen auch Sie mit, unredliches Gähnen zu bekämpfen!

 

 

Störerhaftung - was ist das eigentlich?

Bei mir erfahren Sie, was es mit der Störerhaftung auf sich hat

Liebe Leserinnen und Leser,

sicher haben Sie es bereits in einer Zeitschrift gelesen oder im Rundfunk gehört: die redliche „Störerhaftung“ wurde von einem Richter abgeschafft, der sich nicht so gut mit Gesetzen auskennt!

Störerhaftung – was ist das überhaupt, und wer ist mit Störer gemeint? Störer, das sind Jugendliche (also Menschen vom 14. bis zum 30. Lebensjahr), die überall lautstark mit dem „Smartphone“ (wie drahtlose Fernsprechgeräte neuerdings genannt werden) telefonieren, ständig Selbstfotografien anfertigen („Selfies“) und auch sonst allerlei Blödsinn mit ihrem „Handy“ anstellen, beispielsweise „Zombie“-Spiele damit spielen.

Asoziale Jugendliche

Junge Störer beim Faulenzen

Es gibt allerdings auch ältere Störer, namentlich sei hier Herr Göllner genannt, der (leider) mit mir im gleichen Alten- und Pflegeheim wohnt. Er macht sich immerzu mit seinem „S9-Smartphone“ wichtig, tut so, als würde er bedeutsame Nachrichten versenden und merkt nicht einmal, wie sehr er sich damit zum Narren macht. Und nachts, wenn alle anderen schlafen, schaut er sich bestimmt unzüchtige Internetzseiten an.

Störer stören natürlich auch sonst überall. Sie stehen im Bus nicht für ältere Menschen auf, und im Stadtpark hören sie aus dem Kofferradio lautstark ausländische Trommelmusik. Das ist mit Baulärm vergleichbar.

Die Störerhaftung nun, man hört es schon am Wortlaut, hat bisher dafür gesorgt, dass Jugendliche verhaftet werden konnten. Ein oder fünf Tage in der Arrestzelle, so ganz ohne „Smartphone“ und Kofferradio haben manch einen Hitzkopf zur Raison gebracht.

Bitte, liebe Leserinnen und Leser, sprechen Sie mit Ihren Bekannten und Verwandten über dieses wichtige Thema! Es müssen viele Briefe an Gerichte und an die Bundeskanzlerin geschrieben werden, damit das Thema Störerhaftung der Obrigkeit gegenwärtig bleibt.

Herzliche Grüße:
Ihr Johannes Kaplan

Sachbeschädigung Herr Göllner

Alter Störer beim Faulenzen