Posts Tagged ‘jugendgewalt’

Es gibt viele Wortverbindungen, die auf „…schutz“ enden: beispielsweise „Brandschutz“, was bedeutet, dass der Mensch vor den Gefahren der Flammen behütet werden möge. Oder typisch neumodisch den „Datenschutz“, der Internetzbenutzer davor bewahren soll, zu viele Geheimnisse aus dem Privatleben preiszugeben.

Doch was hat es nun eigentlich mit dem Jugendschutz auf sich? Soll da etwa die Jugend geschützt werden? Womöglich sogar vor sich selbst? Oder sollen nicht eher wir anderen, normalen Menschen vor den Gefahren bewahrt werden, die von diesen sogenannten Jugendlichen ausgehen?

Ich plädiere für Letzteres. Sehen Sie sich, meine geneigten Leserinnen und Leser, doch nur mal obigen Internetz-Kurzfilm an! Ich vermag nicht zu sagen, ob dieser brabbelnde Knabe sich dümmer als ohnehin schon stellt, oder ob er tatsächlich der Narr ist, der er zu sein vorgibt.

Tatsache ist, dass Kinder und Jugendliche in der Zeit des Heranwachsens regelrecht – ja, man muss es leider sagen! – geistesgestört und entsprechend gemeingefährlich sind. Reifen von Automobilen werden eingestochen und die Handtaschen älterer Frauen weggerissen. Auch das ständige Herumgespiele mit diesen sogenannten „Smartphones“ ist unerträglich.

Ein Jugendschutz, der den Namen auch wirklich verdient, ist somit dringend von Nöten. Wie ließe sich ein solcher Jugendschutz aber in die Tat umsetzen?

Bei Kindern von bis zu 8 Jahren könnte die Aufsicht jeweils von älteren Menschen durchgeführt werden. Die Kinder müssten sich dann regelmäßig nach der Schule bei zertifizierten, redlichen Personen melden. Da  können sie dann auch gleich beim Tragen schwerer Einkaufstaschen oder dem Reinigen der Seniorenwohnung helfen, bis sie von den eigentlichen Eltern abgeholt werden.

Die Pensionäre/Rentner bzw. redliche Personen sollten allerdings für ihre Mühe einen erheblichen Teil des sogenannten „Kindergeldes“ des Kindes bekommen, das sie beaufsichtigen. Für Jugendliche ab 13 Jahren sehe ich in der heutigen Zeit nur noch die Möglichkeit, dass sie entweder von der Polizei beaufsichtigt werden – oder von privaten Wachleuten. Solche Wachleute laufen mittlerweile sowieso vor jedem Einkaufsladen herum, damit die Jugendlichen nicht stehlen oder sich betrinken und wild randalieren.

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wuppertal_eisenbahn

Wer hätte gedacht, dass in der Eisenbahn nach Wuppertal derart schreckliche Dinge geschehen können?

Die Direktion des Alten- und Pflegeheims, in dem ich meinen Lebensabend verbringe, verleiht jedes Jahr im Juli jeweils drei „Goldene Medaillen“ an jene Heimbewohner, die wegen besonders guter Führung angenehm aufgefallen sind.

Es ist wohl überflüssig zu erwähnen, dass ich regelmäßig Träger einer solchen Auszeichnung bin. Dieses Jahr war ich etwas verwundert, weil auch Herr Göllner – der den Lesern meines Blogs kein Unbekannter ist – geehrt wurde. Zweifellos erhielt der Halunke die Medaille aufgrund von Bestechung oder einer anderen liederlichen Handlungsweise. Die dritte Preisträgerin war Frau Werner, eine schweigsame Witwe, die lange Zeit verdächtigt wurde, den eigenen Mann vergiftet zu haben. Das Verfahren wurde seinerzeit wegen Mangels an Beweisen eingestellt.

Letzten Samstag fuhren Frau Werner, Herr Göllner und ich mit der Eisenbahn nach Wuppertal, dort sollte es im Stadtpark das Freiluftkonzert eines Kammerorchesters geben, und zwar in D-Dur. Das war eine zusätzliche Belohnung, die sich Oberschwester Olga für uns drei ausgedacht hatte, und sicherheitshalber fuhr sie auch gleich mit.

stadtpark_wuppertal

Im Wuppertaler Stadtpark ist es im Sommer herrlich grün. Außerdem finden dort häufig schöne Konzerte statt.

Frau Werner und Herr Göllner schliefen sofort ein, als sich der Zug in Bewegung setzte. Oberschwester Olga war in die „Prawda“, ihre Lieblingszeitung, vertieft. Mein Blick fiel auf einen Jugendlichen, der mir schräg gegenübersaß und aufgeregt in ein Handtelefon hineinsprach. Ich erhob mich und forderte ihn auf, dies unverzüglich zu unterlassen, da „Handy“-Strahlen nicht gut für die Menschen sind. Er schaute auf und sagte in unfreundlichem Ton: „Ey Alter, setz dich wieder hin!“  – und telefonierte unbeirrt weiter.

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Jugendliche, die eine Narrenkappe (unlöblich: Basecap) tragen, demonstrieren damit ihre Dummheit. Außerdem sind sie aggressiv.

Seine Freunde, die bei ihm saßen, lachten laut. Es waren so Jugendliche, die neumodische Narrenkappen auf dem Kopf hatten und seltsame Hosen trugen. Nassforsch riss ich dem Kerl das Telefon aus der Hand und erklärte, dass seine Eltern den Apparat bei mir abholen könnten.

„N‘ Rad ab, oder was? Telefon her, du Spacko!“,  beschimpfte mich der bösartige Jugendliche daraufhin. Die anderen Leute im Zug wurden auch schon aufmerksam und hatten seltsamer Weise kein Verständnis dafür, dass ich für Redlichkeit sorgte. Da ich mich so alleingelassen fühlte, fing mein Körper heftig an zu zittern. Ich schlug wild um mich und schrie sehr laut. Das Telefon hielt ich die ganze Zeit über aber schön in der rechten Hand fest.

Nun erst blickte Oberschwester Olga von ihrer Zeitung auf. Sie legte sie beiseite und kam herbei, um mich am Oberarm festzuhalten. „Komm, Johannes, jetzt nimmst du eine Tablette!“

„Wieso denn?“, fragte ich unschuldig und umklammerte das „Handy“ noch fester.

Herr Göllner war ebenfalls munter geworden. Er rief der Oberschwester zu, dass ich „mal wieder durchgedreht“ sei und dem „netten jungen Burschen“ das Telefon aus der Hand gerissen hätte. Herr Göllner ist ein ganz bösartiger Mann. Er hetzt immer die anderen Heimbewohner und das Personal gegen mich auf.

Oberschwester Olga steckte mir mit ihren Wurstfingern eine Diazepam-Tablette (50 mg) in den Mund, die ich ohne nachzudenken hinunterschluckte. Sie meinte, gleich würde es mir bessergehen, nun solle ich dem Jugendlichen doch das „Handy“ wiedergeben. Noch immer erbost schüttelte ich den Kopf.

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„Handys“ haben in Zügen nichts verloren.

„Da! Er hält das Handy in der rechten Hand!“, petzte Herr Göllner, woraufhin Oberschwester Olga versuchte, mir das unredliche Gerät zu entreißen. Ich war so zornig, dass ich die Notbremse ziehen wollte, doch das Diazepam begann zu wirken und angenehme Wärme und Leichtigkeit breitete sich in meinem Körper aus. Ich grinste vor mich hin, machte aber immer noch keine Anstalten, das Handy loszulassen.

Da wurde auch Frau Werner frech! Sie meinte, dass man das alles nachher dem Oberarzt erzählen müsse. Oberschwester Olga nickte mit dem Kopf und meinte, das wäre eine gute Idee. Auf meine Frage, ob ich dann in die geschlossene Abteilung käme, bekam ich die Antwort, dass dies sehr gut sein könne. Auch hatte ich die Befürchtung, dass man mir die Ehrenmedaille wieder abnehmen könnte. Unter diesem enormen Druck gab ich nach und händigte dem unredlichen Jugendlichen das Telefon aus, aber mit dem energischen Hinweis, dass er es nur im Notfall benutzen dürfe. Frech antwortete er, dass er damit machen könne was er wolle, und die Jugendlichen fingen an zu grölen und klatschten. Oberschwester Olga sagte mir, dass für mich heute „der Ofen aus“ sei und sie bei nächster Gelegenheit mit mir ins Heim zurückfahren wolle – was sie dann auch tat.

Herr Göllner und Frau Werner hingegen durften allein zum Konzert gehen … und sogar ohne eine Schwester oder einen Pfleger mit dem Zug wieder heimfahren.

Dieser Tag wer sehr schrecklich!

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Anti-Handy Demonstration

Falls die Regierung nicht einlenkt, werden die Redlichen auf die Straße gehen: Wir sind das Volk!

Guten Tag, liebe Leserinnen, guten Tag, liebe Leser!

Obgleich ich mehrfach im Internetz auf die Gefahren des Mobilfunks aufmerksam machte, sieht man auf unseren Straßen weiterhin zahlreiche Jugendliche herumlaufen, die in unredliche „Handys“ hineinsprechen. Viele von denen wissen gar nicht mehr, was ein Festnetzanschluss überhaupt ist. Es ist sogar denkbar, dass die Jugendlichen meine Warnungen nicht zur Kenntnis genommen haben. Von allein werden sie jedenfalls mit ihrem „Handy“-Unfug nicht aufhören.

Jugendliche lachen und telefonieren oft

Fehlendes Unrechtsbewusstsein: Jugendliche halten es für ihr gutes Recht, mit "Handys" zu telefonieren!

Es hat auch keinen Sinn, Jugendliche auf das Thema hin anzusprechen. Heranwachsende sind heutzutage sehr gewalttätig. Wenn sie von einem älteren Menschen gemaßregelt werden – z. B., sie mögen doch bitte mit dem Rauchen oder „Handytelefonieren“ aufhören – dann schlagen sie diesem älteren Menschen sofort eine Bierflasche auf den Kopf. Der gewalttätige Jugendliche erhält anschließend eine mündliche – polizeiliche – Verwarnung, oder er wird vom Gericht zu einer milden Bewährungsstrafe verurteilt. Darüber lacht er natürlich, während der ältere Mensch mit Kopfschmerzen im Hospital liegt.

Die Jugend ist aggressiv

"Handy"-Strahlungen machen Kinder und Jugendliche hochgradig aggressiv. Lehrer und Polizei sind machtlos.

Nur der Bundestag in Berlin kann noch Abhilfe schaffen! Doch es scheint, als wüssten unsere parlamentarischen Vertreter nichts von dem gravierenden „Handy“-Problem, unter dem junge Menschen leiden. Daher liegt es an Ihnen und an mir, meine redlichen Leser und Leserinnen, die Bundestagsabgeordneten darüber in Kenntnis zu setzen. Gestern Nachmittag, gleich nachdem es im Gemeinschaftsraum unseres Pflegeheims Malzkaffee und Vollkornkekse gab, habe ich ein vorformuliertes Schreiben aufgesetzt. Dieses Schreiben finden Sie weiter unten. Sie können es mithilfe eines Füllfederhalters abmalen, dann sieht alles viel schöner aus.

Und sobald alles fertig ist, schicken Sie Ihren Brief an eine der Bundestagsfraktionen, die Adressen finden Sie hier.

Bürgerbegehren: Handyverbot für Jugendliche gefordert!

Die Redlichkeit macht auch vor dem Bundestag nicht halt!

An welche der Fraktionen Sie sich wenden sollen? Die CDU ist eine gute Anlaufstelle, da es sich um ein christliches Bündnis handelt. Dort hat das Beten gewiss einen höheren Stellenwert als das Telefonieren mit dem „Handy“. Aber auch die DDR-Partei DIE LINKE ist gewiss nicht verkehrt, denn in der DDR gab es bekanntlich keine Mobiltelefone. Also können sich auch die heutigen DDR-Bundestagsabgeordneten sicherlich daran erinnern, dass das Leben ohne „Handys“ wesentlich schöner war. Aber, bitte, lassen Sie sich nicht beeinflussen, die Wahl liegt bei Ihnen. Schreiben Sie an jene Partei, von der Sie sich das größtmögliche Verständnis versprechen!

Nur eines noch:
Falls Sie es sich leisten können, legen Sie Ihrem Schreiben einen 50 oder 200 EUR-Schein bei. Dann sind die Abgeordneten gewiss noch viel mehr gewogen, Ihrem Wunsch entgegenzukommen.

Mit redlichen Grüßen
Johannes Kaplan

Falls Sie den Formbrief per „aufnehmen & wieder einsetzen“ verwenden möchten, so finden nutzen Sie, bitte, ebenfalls diesen Text:

Name und Adresse des Absenders hier eintragen!                       Ort und Datum hier einfügen!

An den Deutschen Bundestag
– Hier die Fraktion ihrer Wahl eintragen! –
Platz der Republik 1
11011 Berlin

Sehr geehrte Damen und Herren Fraktionsvorsitzende! Liebe Abgeordnete!

Sicher haben Sie schon davon gehört, dass fast alle Bürger unseres schönen Landes den Besitz und die Verwendung von Mobiltelefonen (fälschlicherweise häufig mit dem Wort „Handy“ ins Angelsächsische übersetzt) ablehnen.

Die allgemeine Abscheu gegen „Handys“ hat wissenschaftlich fundierte Gründe. Zunächst einmal sind „Handys“ heutzutage sehr klein, so dass man sie nicht wiederfindet, wenn man sie verlegt hat. Besonders für alte Leute, die nicht viel Geld haben, ist das Ärgernis dann groß. Wer soll für den Schaden aufkommen?

Schlimmer ist die Strahlung, die von eingeschalteten „Handys“ ausgeht. Diese Strahlen schaden nachweislich dem Gehirn. Besonders Jugendliche, bei denen das Gehirn ja bekanntermaßen ohnehin kaum entwickelt ist, leiden darunter. Es kommt zum Wachstumsstillstand und der betroffene Jugendliche bleibt so dumm, wie er schon vorher war. Soll die nächste Generation etwa nur noch aus Idioten bestehen, die „Baller“-Spiele spielen und Techno-„Musik“ hören? Natürlich nicht!

Ältere Leute bekommen immerhin Ohrensausen sowie Kopfschmerzen von den widernatürlichen Geräten. Auch das darf nicht sein. Ebenso sind von Mobiltelefonen verursachte Geräusche schrecklich. Die Melodie „Ach, Du schöner Wandersmann“ klingt, wenn sie aus dem „Handy“ schrillt, keinesfalls so nett, als wenn sie auf einer Gitarre vorgetragen wird, z. B. auf einem Feldweg.

Über weitere schlimme Folgen des ungehemmten „Handy“-Konsums können Sie sich auf der ausgezeichneten und sehr interessanten Internetz-Seite https://johanneskaplan.wordpress.com informieren. Dort erfahren Sie, warum die „Handy“-Nutzung genauso für die kommende Klimakatastrophe verantwortlich ist wie auch für die Ausdehnung des Weltraums. Auch sammelt Herr Johannes Kaplan Beweise dafür, dass es meistens Jugendliche sind, die „Handys“ benutzen.

Abschließend möchte ich Sie auffordern, die Renten (auch Frührenten und Pflegegelder) deutlich spürbar zu erhöhen. Das Betreuungsgesetz muss außerdem sofort abgeschafft werden! Jedem Insassen eines Pflegeheims sollte ein eigener Heimrechner zur Verfügung gestellt werden (mit kostenlosem Internetzanschluss)!

Besonders wichtig:  An Menschen ab 50 Jahren sollten Gratis-„Handys“ verteilt werden, mit der Möglichkeit, unbegrenzt und kostenlos zu telefonieren.

Liebe Fraktionsvorsitzende, liebe Abgeordnete: Nur wenn Sie all diese Wünsche erfüllen, können Sie sicher sein, wiedergewählt zu werden.

Mit redlichen Grüßen
Hier unterschreiben!

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