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Sexkunde_Schule

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Es muss vor einem halben Jahr gewesen sein, als mir eine junge Frau erzählte, dass sie ihre fünfjährige Tochter täglich (außer an den Wochenenden selbstverständlich) in den Kindergarten bringt. Obgleich ich nicht altmodisch bin, war ich darüber doch einigermaßen entsetzt: ist es doch gerade für ein kleines Mädchen äußerst wichtig, der Mutter bei den unterschiedlichsten Hausarbeiten zuzusehen. In seiner Kindheit lernt der Mensch schließlich durch Beobachtung und Nachahmung, und woher soll das kleine Mädchen sonst erfahren, was seine späteren Aufgaben im Leben sind?

Aber derartige Missstände sind in unsere Lande ja nichts Neues mehr. Jedenfalls rege ich mich darüber kaum noch auf. Was mich in Rage brachte, war, dass die junge Mutter mir außerdem erzählte, dass die Erzieherinnen und Erzieher in der Kindertagesstätte auch Vorschularbeit anbieten. Hierbei würde es gerade um den menschlichen Körper gehen, und die Kinder müssten die jeweiligen Körperteile dann auch malen.

Mir schwante Böses! Und tatsächlich: Die Mutter berichtete mir, dass ihre kleine Tochter eines Tages mit einem Blatt Papier nach Hause kam, auf dem es – mit Wachsstift – einen braunen Kreis gemalt hatte. Auf die mütterliche Frage hin, was für ein Körperteil dies denn sei, antwortete das Kind: „Die Rosette!“ Für die Leser, die es nicht wissen: Das umgangssprachliche Wort „Rosette“ beschreibt den Schließmuskel des Enddarms, was nicht nur sowieso schon abscheulich ist, sondern auch gänzlich für Kinder ungeeignet!

Die Mutter arbeitet übrigens als Reinemachefrau hier im Alten- und Pflegeheim, wo ich meinen Lebensabend friste. Ich stieß sie beiseite und hastete in die Eingangshalle hinunter, in der sich ein öffentlicher Fernsprechapparat befindet. Mein Gedächtnis ist immer noch sehr gut, daher wusste ich ohne nachzuschauen, dass die Telefonnummer der Polizei „1-1-0“ lautet. Der Beamte, der abnahm, erkannte sofort meine Stimme, denn als redlicher Bürger, rufe ich selbstverständlich sehr oft die Polizei an, um die Behörden auf Herrn Göllner oder andere Missstände aufmerksam zu machen. „Na, Johannes, wo drückt denn jetzt schon wieder der Schuh?“, fragte der Polizist lapidar.

Ich ging auf die Respektlosigkeit nicht weiter ein. Aufgeregt, nahezu haspelnd, erzählte ich davon, was vorgefallen war. Der Polizist lachte jedoch nur und meinte, ich solle einfach zwei Diazepam nehmen und mich anschließend zur Ruhe begeben. Aber was man denn wegen des missbrauchten Kindes zu tun gedenke, wollte wissen. Ein Johannes Kaplan lässt sich schließlich nicht so leicht abwimmeln. Daraufhin meinte der Polizist, der Einzige, der etwas missbrauche sei ich – und zwar die die Notrufnummer. Er murmelte noch etwas, was wie „Alter Idiot!“ klang und legte auf.

Sie sehen also, liebe Leserinnen und Leser, dass es der Staatsmacht egal ist, wie mit unseren Kindern umgegangen wird. Auch Briefe, an die Bundeskanzlerin persönlich gerichtet, bleiben unbeachtet oder werden mit nichtssagenden Vordrucken beantwortet.

Wohin die unmoralischen Zustände, die in Kindergärten und Schulen herrschen, letztlich führen, zeigt sehr anschaulich der oben eingefügte Zeitungsartikel!

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