Posts Tagged ‘Redlichkeit’

Terror und Gewalt im Altersheim

Lüsterne Übergriffe und andere Gewaltausbrüche sind auch im Altersheim keine Seltenheit

Liebe Leserinnen und Leser,

mehrfach wurde mir der Vorwurf gemacht, ich würde ältere Leute „automatisch“ als redlich darstellen, die Jugend hingegen hätte ich „auf dem Kieker“. Tatsächlich hat die Wissenschaft uns ja gezeigt, dass das menschliche Gehirn ein Leben lang wächst. Somit dürfte es als erwiesen angesehen werden, dass ältere Personen grundsätzlich klüger sind als jüngere. Wer klug ist, ist häufig auch redlich.

Selbstverständlich sind auch Ausnahmen zu beobachten, beispielsweise die Fälle „Sigmund Mutznock“ und „Hertha von Hartenfels“. Beide Personen – obwohl längst dem Jugendalter entwachsen – waren sogenannte falsche Fuffziger.

Es gibt überdies Menschen, die im gesetzten Alter von 70 Jahren zu unredlichem, unkeuschem Verhalten neigen. In Rheinland-Pfalz kam es zu einem Vorfall, der einmal mehr beweist, dass lüsternes Begehren und Gewalttätigkeit Hand in Hand gehen. Die „Stern“-Zeitung berichtet von einem 70-Jährigen, der eine 89-Jährige mit seinem Rollator verletzte, weil diese nicht auf seine widerlich-triebhaften Annäherungsversuche einging! Das alles spielte sich in einem Seniorenheim ab:

Verschmähter 70-Jähriger rammt Angebetete mit Rollator

Äußerst rabiat hat ein 70-jähriger Bewohner eines Seniorenheims in Rheinland-Pfalz reagiert, nachdem seine 89-jährige Angebetete ihn abblitzen ließ. Wie die Polizei in Germersheim am Donnerstag mitteilte, stieß der Mann der Frau am Mittwoch „mehrfach den Rollator an ihr Bein, so dass diese leicht verletzt wurde“. Die Polizei habe zwischen den beiden vermitteln müssen.

Grund für den Gewaltausbruch war nach Polizeiangaben, dass die Frau „seine Gefühle nicht erwiderte“ und ihm „zudem von ihren Gefühlen für einen anderen Mann berichtete“. Gegen den Mann solle ein Ermittlungsverfahren eingeleitet werden.

Redlichkeit fällt einem also nicht – wie selbstverständlich – im Alter zu. Es gibt es Menschen wie mich, die bereits redlich geboren wurden; alle anderen müssen sich ein anständiges Benehmen immer und immer wieder neu erarbeiten.

Ich wünsche Ihnen, liebe Leserinnen und Leser, für diesen tagtäglichen Kampf alles Gute und viel Kraft!

Ihr Johannes Kaplan

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johannes-kaplan-strasse

Eine „Johannes-Kaplan-Straße“ wäre eine löbliche Errungenschaft!

Liebe Leserinnen und Leser,

heute möchte ich Ihnen erneut von einem Abenteuer aus jener Zeit berichten, als ich noch ein recht ungestümer Wildfang war. Bevor Sie sich wieder aufregen, möchte ich Ihnen versichern, dass ich solch unbedachte Dinge, nämlich einen tätlichen Angriff auf einen Mitmenschen, nicht mehr unternehmen würde. Die Altersmilde verbietet es mir.

Redliche Grüße: Ihr Johannes Kaplan

04.08.2000: Besuch beim Bürgermeister

Da ich bereits damals sehr beliebt und bekannt war, kam mir die Idee, dass man eine Straße nach mir benennen könnte. „Johannes-Kaplan-Straße“, das wäre doch was! Daher bat ich um einen Termin beim Bürgermeister meiner Heimatstadt. Alsbald war es soweit. Der Herr Bürgermeister bat mich freundlich in sein Büro, und darum, dass ich ihm mein Anliegen vortragen möge.

Da ich eine besonders redliche Person sei und mich überdies für das Wohl der Menschen einsetze, wäre es doch ganz normal, wenn eine Straße in unserer Stadt meinen Namen trüge, erklärte ich ihm. Daraufhin lachte der Bürgermeister und meinte, dass dies nicht ginge, denn man würde Straßen nur nach Personen benennen, die nicht mehr leben und die überdies „Großes geleistet hätten“.

Unser Stadtoberhaupt kannte mich offensichtlich nicht sehr gut. „Ich leiste doch große Dinge, Herr Bürgermeister!“, erklärte ich freundlich und wies auf meine zahlreichen Aktivitäten im Internetz hin. Gemeinsam schauten wir uns dann meine Heimseite an. Ich war doch sehr überrascht, dass der Bürgermeister so gar nicht von den redlichen Inhalten begeistert war. Er wirkte auf einmal sehr reserviert und meinte, dass „mein Online-Auftritt“ ein wenig skurril sei.

Unbeirrt versuchte ich ihn von meiner Idee zu überzeugen: Wenn eine Straße meinen Namen trüge, würde ich mich auch speziell um diese Straße kümmern – indem ich sie beispielsweise regelmäßig fege. Es dürften zudem keine Autos dort fahren, die Straße würde zur „Rauchfreien Zone“ erklärt. Kein Hund dürfte sie betreten, und selbstverständlich sei auch das Telefonieren mit einem tragbaren Handsprechapparat („Handy“) nicht gestattet. Bei Zuwiderhandlung würde ich natürlich persönlich eingreifen! Schließlich besäße ich ja Zivilcourage.

Aber wie reagierte der Bürgermeister? Er schüttelte nur mit dem Kopf und meinte, dass dies nicht ginge. Obwohl ich dachte, dass das eine Frechheit sei, sagte ich: „Nun, da kann man halt nichts machen…“ Der Bürgermeister wurde wohl ein wenig nervös, denn plötzlich fiel ihm sein Kugelschreiber aus der Hand. Als er sich bückte, nahm ich seine Heftzange vom Schreibtisch und versteckte sie hinter meinem Rücken.

„Sie haben da etwas auf Ihrer Krawatte“, sagte ich, als er wieder nach oben kam. Aber das war in Wahrheit gar nicht der Fall, ich behauptete es nur, um meinen Plan umzusetzen. „Warten Sie, ich zeige es Ihnen!“ Ich nahm seine Krawatte am unteren Ende in die Hand. Schnell zog ich die Heftzange hervor und tackerte damit die Krawatte an seinem Hemd fest – und das gleich zweimal! Heureka! Schnell lief ich zur Tür, bliebt kurz stehen, hüpfte vor Freude und rief: „So was passiert, wenn man so bösartig ist wie Sie!“

„Herr Kaplan, Sie sind ja nicht ganz bei Trost! Raus aus meinem Büro, sonst rufe ich die Polizei!“, schimpfte der Bürgermeister.

Ich zog noch eine Grimasse (über die er sich gewiss sehr ärgerte), dann verließ ich in aller Eile das Rathaus. Auf dem Weg nach Hause begegnete ich Frau Eisenkrätzer, die ihre frechen Söhne an den Händen hielt. Ich war schon ein Stück an ihr vorbei, als einer der Buben rief: „Guck mal, Mama, der verrückte Opa rennt wieder. Der hat bestimmt Scheiße gebaut!“

Leider bin ich bis in die heutige Zeit hinein etwas traurig, dass keine Straße meinen redlichen Namen trägt.

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schratmannsdoerffer

Ferdinand Schratmannsdörffer entlarvt die schmutzigen Lügen der Sex-Mafia!

Liebe Leser und Leserinnen,

ich begrüße Sie recht herzlich zu meinem ersten Artikel im Jahr 2016! Und ich darf gleich mit einer guten Nachricht beginnen: Die Redlichkeit ist nicht unterzukriegen!

Wie ich erst vor einigen Tagen bemerkte, sind die löblichen Schriften eines sehr geschätzten Mitstreiters nicht verlorengegangen. Die Rede ist von Ferdinand Schratmannsdörffer, der sich ausführlich mit den Lügen und maßlosen Übertreibungen der Sexualitätsindustrie („YouPorn“, „Penthouse“, „Bravo“ usw.) beschäftigt.

Die Heimseite rasputin.de gab zahlreichen Autoren die Gelegenheit, ihre Ideen im Internetz zu veröffentlichen. Auch die hochinteressanten Schriften von Ferdinand Schratmannsdörffer hatten dort ein Zuhause gefunden. Als rasputin.de dann vor gut einem Jahr eingestellt wurde, verschwanden Schratmannsdörffers Schriften natürlich ebenfalls.

Seit letztem Sommer ist aber alles wieder da. Ganz modern, auf einem Blog bei „Wordpress“ (löblich: „Wortdruckerei“). Bitte klicken Sie hier, um die Seite zu besuchen: Ferdinand Schratmannsdörffer.

Besonders fesselnd ist der Bericht über die Gefährlichkeit der „Handy“-Strahlung. Ich denke, ich werde den Text in den nächsten Tagen als Gastbeitrag veröffentlichen.

Mit redlichen Grüßen
Ihr Johannes Kaplan

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internet-sucht

In der Schule wird Kindern vermittelt, dass es normal sei, sich unentwegt im Internetz herumzutreiben.

Liebe Leserinnen und Leser,

das Internetz ist eine neue Erfindung, mit der ausschließlich ältere bzw. redliche Mitbürger vernünftig umgehen können. Darauf habe ich oft genug hingewiesen. Junge Menschen kommen mit dieser modernen Errungenschaft nicht zurecht, werden krank und abhängig davon. Ärzte und andere Experten bestätigen meine redliche Meinung. DIE ZEIT berichtet:

Das Bild vom Internet-Junkie, der von Fast Food lebt und sich selbst vernachlässigt, ist nicht nur ein Klischee. Experten beobachten die körperliche Verwahrlosung immer wieder. Internetabhängige vernachlässigen den eigenen Körper häufig. „Manche verwahrlosen vor dem Computer regelrecht, sind übergewichtig, manchmal auch untergewichtig, leiden unter Lichtmangel, haben Augenprobleme oder Sehnenscheidenentzündungen vom vielen Spielen“, sagt der Arzt, Psychotherapeut und Autor Bert te Wildt („Digital Junkies“) von der Bochumer Ambulanz für Internetabhängige.

typisch_deutsch

Ein typisch deutscher Jugendlicher „dank“ Internetz-Sucht: übergewichtig, verpickelt, dumm!

Auch der soziale Bereich wird oft vernachlässigt. „Echte Freundschaften gehen zu Bruch und Partnerschaften haben viele Betroffene oft noch gar nicht erlebt“, so der Arzt te Wildt. Zudem mache sich Abhängigkeit auch bei den Leistungen bemerkbar. Viele Betroffene gehen kaum noch zur Schule, zur Ausbildung oder vermasseln das Studium. „Anfangs sind sie insgeheim sogar froh darüber, dass alles andere kaputt geht, dann können sie dem Netz nämlich 24 Stunden zur Verfügung stehen.“

[…] Dazu gehören gedankliche Vereinnahmung, Entzugserscheinungen, Kontrollverlust und ein Weitermachen trotz negativer Konsequenzen. Das Zentrum nennt als Warnsignale auch immer kürzere Abstände zwischen der Internet-Nutzung sowie launische oder aggressive Reaktionen, wenn ein Jugendlicher keinen Zugang zum Netz habe.

Die Sucht manifestiert sich Forschern zufolge häufig im Alter von 14- bis 24 Jahren. Betroffen sind vor allem junge Männer. 2011 kam eine Studie zu dem Ergebnis, dass in Deutschland etwa 1,5 Prozent der 14- bis 64-Jährigen internetsüchtig sind. Bert te Wildt rechnet mit einer steigenden Tendenz, auch bei Mädchen und jungen Frauen, die vor allem von sozialen Netzwerken abhängig würden. Zugleich wird weiterhin darüber gestritten, ob eine Internet-Abhängigkeit als eigenständige Krankheit zu qualifizieren ist.

Den vollständigen Artikel finden Sie, liebe Leserinnen und Leser, hier: Verknüpfung anklicken!

Mit herzlichen Grüßen
Ihr Johannes Kaplan

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Goellner-Tablett

Herr Göllner ist sehr stolz auf sein unredliches Elektro-Tablett!

Seit Monaten hat Herr Göllner (die bösartigste Person hier im Alten- und Pflegeheim!) ein elektronisches Tablett; dieses Gerät verfügt über eine eingebaute Internetzverbindung, denn Herr Göllner hat mein Weltpresse-Blog entdeckt und alle Artikel gelesen, die ich pflichtgemäß über ihn verfasst habe.

Als Göllner mir neulich im Garten begegnete, fragte er unwirsch, was ich denn für Lügen über ihn verbreiten täte. Es reiche doch bereits, dass ich die Leute hier im Heim nerven würde. Er fühlte sich an diesem Tag wohl besonders stark, weil sein dreizehnjähriger Urenkel zu Besuch war und neben ihm auf der Parkbank lümmelte. Dieser kleine Lausebengel sagte doch tatsächlich zu mir: „Ey, du Zombie, du siehst ja noch blöder aus als auf den Bildern!“

film-zombie

Im Garten des Pflegeheims wurde ich mit solch einer widerlichen Filmfigur („Zombie“) verglichen!

Beide lachten mich aus. Empört lief ich ins Haupthaus zurück. Auf meinem Zimmer bereitete ich mir einen Kamillentee zu, denn ich mich musste mich erst einmal beruhigen. Also, diese Göllners, die kann man nur als Brut des Bösen bezeichnen!! Ich kam auf die Idee, dass alle Mitbewohner erfahren sollten, wie gehässig Herr Göllner ist. Es ist ja auch meine Bürgerpflicht, die Allgemeinheit vor einer derartigen Gefahr zu warnen. Also riss ich das Laken und von meinem Bett, holte einen dicken Filzstift aus der Schublade und schrieb ganz groß auf den Stoff:

Herr Göllner ist bösartig und geisteskrank! Meiden Sie ihn bitte!

Das Laken befestigte ich anschließend am Fensterbrett, so dass jeder die Aufschrift lesen konnte, der sich im Freien aufhielt. Bald entdeckte Herr Göllner das Laken, zumal ich auch den Filzstift in seine Richtung geworfen hatte.

pflegebett

Ohne Zögern riss ich das Bettlaken von meiner Schlafstätte!

„Kaplan, mach sofort diesen Unsinn weg! Sonst rufe ich die Polizei!“, rief Göllner mit krächzender Stimme, während er sich unten vor meinem Fenster aufbaute. Sein Urenkel begann gleichzeitig, mit einem „Smartphone“ Lichtbilder von mir und dem Laken zu knipsen. Ich winkte den beiden Teufeln zu, hüpfte auf der Stelle und vollführte einen Freudentanz am Fenster. Sogleich wurde mir davon ganz duselig. Ich musste mich setzen.

Minuten später wurde laut und ungeduldig gegen meine Zimmertür geklopft. Natürlich war es Oberschwester Olga: „Johannes, du nun wieder!“ Ohne zu fragen kam sie rein, ging zum Fenster und nahm das Bettlaken ab. Ich solle derartiges unterlassen, sonst dürfe ich nicht mehr runter in den Aufenthaltsraum. Ich bekam einen Schreck, denn da unten steht der Heimrechner: die einzige Möglichkeit für mich, ins Internetz zu gelangen. So eine Ungerechtigkeit! Ich regte mich so darüber auf, dass ich mich zu Boden warf, mich wild herumwälzte, um mich schlug und dabei „Nein, nein, nein!“ schrie.

„Johannes, jetzt reicht es aber!“ Oberschwester Olga ist Russin und deshalb viel stärker als jeder deutsche Mann. Sie hob mich einfach hoch und legte mich aufs Bett. Dann drückte sie mir drei Diazepam-Tabletten (je 50 mg) in die zittrigen Hände, welche ich bereitwillig mit Kamillentee runterschluckte. Nach einigen Sekunden wurde ich ruhiger …. und auch recht müde.

„Wenn du versprichst, den Herrn Göllner nicht mehr zu ärgern, dann bekommst du morgen die doppelte Portion Kompost zum Nachtisch!“ Oberschwester Olga schlug nun also einen freundlicheren Ton an!

Ich gab mich geschlagen, schließlich bin ich ja ein redlicher Mensch. Trotzdem guckte ich noch ganz schön frech vor mich hin. Oberschwester Olga lächelte seltsam. Sie fragte, ob ich ihr nicht ein Autogramm geben könne, denn ich sei im Internetz ja ein richtiger „Star“. Sie wolle das Autogramm nach Sibirien schicken, ihre Familie würde sich gewiss darüber freuen.

Natürlich wusste ich längst, dass ich auch international so beliebt bin! Ich holte ein Stück Papier hervor und beschrieb es mit einem Kugelschreiber – den Filzstift hatte ich ja versehentlich aus dem Fenster geworfen. Während Oberschwester Olga die Tür hinter sich schloss, hörte ich sie noch sagen: „Na, dann bis zum nächsten Mal, Johannes!“ – „Nun“, erwiderte ich schwach, „vielleicht werde ich morgen im Aufenthaltsraum einen kleinen Vortrag über die Redlichkeit halten!“

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Unkeusch

Bitte klicken Sie das Lichtbild mit der „Maus“ an, um den wissenschaftlichen Artikel in voller Länge zu lesen!

 Liebe Leserinnen und Leser,

einige Menschen sind gesegnet, sie kommen ganz ohne Schmutztrieb (fälschlicherweise auch oft als „Sexualtrieb“ bezeichnet) zur Welt, sie sind folglich redlich und dadurch besser als die Mehrheit der Bevölkerung. Redliche Menschen lügen nicht, sie stehlen nicht und sind niemals gewalttätig. Darum bin ich froh, ein redlicher Mensch zu sein. Wer nicht redlich geboren wurde, braucht aber nicht zu verzweifeln. Gute Eltern werden einem solchen Kind selbstverständlich beibringen, dass Diebstahl, Schlagen und „Sexualität“ Unrecht sind. So können also auch Kinder, die eigentlich „böse“ geboren wurden, doch noch zu guten, redlichen Menschen werden.

Tatsächlich bemühen sich viele Eltern verzweifelt, ihre Bälger zum Guten hin zu erziehen. Aber warum gelingt das immer seltener? Eine Antwort gibt nun ein Professor aus Amerika, der eine wissenschaftliche Studie zu dem Thema durchgeführt hat.

Ein US-amerikanischer Psychologe kommt einem Medienbericht zufolge nach eingehenden Untersuchungen nun zu dem Schluss, dass die Spielgewohnheiten vieler Jugendlicher eine ernsthafte Bedrohung für die Zukunft des männlichen Geschlechts darstellen. Professor Phillip Zimbardo behauptet, dass sich Jugendliche, die sich täglich mehrere Stunden in völliger Isolation mit Videospielen beschäftigen, in eine Identitätskrise manövrieren. Dieser Umstand werde durch die Tatsache verstärkt, dass junge Männer via Internet unbegrenzten Zugang zu Pornografie hätten und so auch ihre Sexualität isoliert von sozialen Kontakten ausleben. Elektronischer Verweis zum Originaltext

Wer meine Bemühungen verfolgt, der weiß, dass ich bereits vor Jahren zu dem gleichen Ergebnis gekommen bin. Videospiele und Internetz machen Jugendliche, besonders die männlichen, zu Geisteskranken – und nichts anderes hat der im Text genannte Begriff „Identitätskrise“ zu bedeuten. Kinder, die nicht bereits redlich auf unsere schöne Welt gekommen sind, leiden ja ohnehin von Geburt an so einer Art Geisteskrankheit. Leider können sie dann, wenn sie mit dem Internetz oder Pornografie in Kontakt kommen, gar nicht mehr gesund werden. Ein Paradebeispiel dafür ist Herr Göllner, der im gleichen Alten- und Pflegeheim einquartiert ist wie ich. Trotz seines hohen Alters besitzt er ein „Smartphone“ und ist sehr frech. Diese Warnsignale sollten uns allen zu denken geben.

Es grüßt Sie redlich:
Ihr Johannes Kaplan!

Sachbeschädigung Herr Göllner

Herr Göllner spielt Heimrechner-Spiele und schaut sich nackte Menschen im Internetz an!

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unredliche_magd

Zigarettenkonusm und ungewollte Schwangerschaft gehen bei jungen Mädchen oft Hand in Hand!

Liebe Mitmenschen,

viele von Ihnen wissen, dass ich jeden Sonntagnachmittag in einem nahen öffentlichen Park spazieren gehe, oft sogar ohne Aufsicht des Heimpersonals. An einem Teiche sah ich dort ein Mädchen herumlungern, das zwischen 13 und  15 Jahre alt gewesen sein mochte, und das Erschreckende dabei war, dass das junge Ding deutlich sichtbar eine Schachtel Zigaretten in den Händen hielt. Ich ging auf die Heranwachsende zu und fragte: „Sind die für deinen lieben Herrn Papa?“

„Nee, nicht für meinen Alten. Was geht dich das überhaupt an?“, meinte das dumme Gör daraufhin im frechen Ton. So sind einige Jugendliche heutzutage: bezeichnen ihre Eltern als Alter oder Alte! Die Eltern ziehen diese Rotzlöffel groß, finanzieren deren unsinnige Spielereien, und müssen sich dann so etwas anhören.

In mir kam der schlimme Verdacht auf, dass das Kind die Zigaretten selbst rauchen wollte, darum entwickelte ich einen Plan, den ich sofort in die Tat umsetzte. Ich verbarg mich hinter einem Holunderstrauch, wartete bis das Mädchen ebenfalls losging – und folgte ihm dann unauffällig. Flink setzte ich noch meine Sonnenbrille auf, um nicht wiedererkannt zu werden. Das junge Fräulein erreichte bald eine Bank, auf der vier weitere Jugendliche herumlümmelten. Es waren ausschließlich männliche Jugendliche, und „natürlich“ saßen sie nicht anständig auf der Bank, sondern oben auf der Sitzlehne, während sie ihre schmutzigen Schuhe auf der regulären Sitzfläche platziert hatten.

Das Mädchen zündete sie sich nun eine Zigarette an, und auch die anderen erhielten jeweils eine Zigarette. Alle qualmten, lachten und spielten zugleich mit ihren „Smartphones“ herum. Jetzt reichte es mir endgültig. Beherzt ging ich auf die Bank zu. „Setzen Sie sich gefälligst vernünftig hin!“, wollte ich mit fester Stimme sagen. Aber an diesem Tage schien ich sehr heiser zu sein und brachte keinen Ton hervor. Stattdessen holte ich fünf jener Merkblätter aus meiner Manteltasche, von denen ich immer einige Exemplare bereithalte:

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Merkblatt für Jugendliche. Vervielfältigen und verbreiten ausdrücklich erlaubt!

Zwei der jungen Männer nahmen sogar ein Blatt entgegen und begannen es zu lesen. Ein anderer jedoch fing zu pöbeln an – dass ich ihn in Ruhe lassen solle mit „so einer verf…kten Sche.ße“. Ich fand meine Stimme wieder und erklärte dem Rabauken, dass Zigarettenkonsum nach einigen Jahren Raucherbeine verursacht, selbige röchen schlecht und gehen könne man man mit denen auch nicht besonders ordentlich. Da brüllte der Bub los: „Um meine Beine musst du dir keinen Kopp machen, Opa, weil nächstes Jahr biste nämlich tot … wirst von den Würmen gefressen, weiste?!“ Der Junge, der neben ihm saß, begann hässlich zu lachen und schlug seinem Kumpan begeistert auf die Schulter.

Den anderen schien die dumme Bemerkung eher peinlich zu sein. Ich konnte mit ihnen sogar noch vernünftig über die Gefahren des Rauchens diskutieren, und sie versprachen mir überdies, mit dem ungesunden Verhalten aufzuhören! Nun, dies werde ich natürlich zu gegebener Zeit überprüfen. Meine redliche Tat bewirkte wieder mal etwas Gutes! Machen Sie es einfach wie ich! Verteilen Sie Merkblätter an Jugendliche über die Gefahren des Nikotinkonsums; diskutieren sie mit ihnen darüber. Die meisten wissen nicht was sie tun, da es ja noch Kinder sind. Lassen Sie sich nicht von anfänglichen „Frotzeleien“ irritieren, denn mein Erlebnis zeigt, dass es sich durchaus lohnt!

Mit redlichem Gruß
Ihr Johannes Kaplan

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Weihnachts-Gutschein

Weihnachtsgutscheine müssen liebevoll gestaltet sein, damit sie den Kindern auch wirklich Freude machen!

Lieber redlicher Leser, liebe redliche Leserin,

letztes Jahr um diese Zeit empfahl ich jenen, die Kinder oder Enkelkinder in der Familie haben, den Kleinen zum Weihnachtsfeste etwas von ihrem Spielzeug wegzunehmen, damit sie das, was sie bereits besitzen, mehr zu schätzen lernen. Geschenke bekommt der heutige Nachwuchs schließlich genug, und das nahezu an jedem Tag des Jahres.

Man soll sich aber nicht ständig wiederholen, darum empfehle ich zum Weihnachtfest 2014 auch etwas anderes, nämlich doch wieder Geschenke zu machen. Geschenke jedoch, die von hoher Moral geprägt sind und die dem Kinde bzw. dem Jugendlichen helfen sollen, geistige Reife zu erlangen.

Und zwar verfahren Sie, liebe Eltern und Großeltern, dieses Jahr wie folgt:

Sie schenken Ihren kleinen Lieblingen einen Gutschein, der den Beschenkten eine nicht allzu große Pflicht auferlegt, die jedoch ihre Wirkung nicht verfehlen wird!

Kinder zwischen vier und fünf Jahren erhalten:

… einen Gutschein, der sie verpflichtet, an mindestens zwei Wochenenden das Geschirr gründlich abzuwaschen, abzutrocknen und – je nach Körpergröße – auch in die Küchenschränke zurückzustellen.

Kinder zwischen sechs und acht Jahren erhalten:

…  einen Gutschein, der sie verpflichtet, einen Monat lang, tagtäglich, nicht nur die Schuhe ihrer Eltern und Großeltern zu putzen, sondern auch die der anderen Hausbewohner (falls es sich um ein Hochhaus handelt, maximal die Schuhe von sechs Mietparteien).

Kinder bis zum 14. Lebensjahr erhalten:

… einen Gutschein, welcher Ihnen auferlegt, den gesamten Frühjahrsputz in eigener Regie auszuführen. Reinigungsmittel (WC-Reiniger, Putzlappen, usw.) sind vom eigenen Taschengeld zu bezahlen.  Sowohl die Wohnung der Eltern als auch die der Großeltern ist zu reinigen.

Die Gutscheine kann man mit einer Heimrechner-Druckmaschine erstellen, anschließend bunt bemalen und an den Rändern mit der Schere zackig schneiden, damit sie kindgerecht aussehen und zum Fest dann auch eine rechte Freude bereiten (siehe Bild oben).

Kinder im Alter zwischen 14 und 18 Jahren sind erfahrungsgemäß so frech, dass sie sich gar nichts sagen lassen und möglicherweise sogar das Jugendamt einschalten, wenn Sie ihnen solche Gutscheine geben würden. Kindern ab 14 sollte man deshalb in einem unbeobachteten Moment das Kabel der Spielstation (unredlich „Playstation“ zerschneiden) oder ihr „Smartphone“ wegwerfen, damit die mal wissen, wie gut es ihnen überhaupt geht.

Diese ganzen Ideen, liebe Leserinnen und Leser, werden – wenn Sie sie sich zu Herzen nehmen! –  sicherlich zu einem besinnlichen Weihnachtsfest beitragen. Ein Fest, das den ursprünglichen Zweck, junge Menschen moralisch zu festigen und zur Demut zu erziehen, endlich wieder mit Leben erfüllen wird.

Ich wünsche Ihnen frohe Weihnachten und ein redliches Jahr 2015!

Ihr Johannes Kaplan

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Es gibt viele Wortverbindungen, die auf „…schutz“ enden: beispielsweise „Brandschutz“, was bedeutet, dass der Mensch vor den Gefahren der Flammen behütet werden möge. Oder typisch neumodisch den „Datenschutz“, der Internetzbenutzer davor bewahren soll, zu viele Geheimnisse aus dem Privatleben preiszugeben.

Doch was hat es nun eigentlich mit dem Jugendschutz auf sich? Soll da etwa die Jugend geschützt werden? Womöglich sogar vor sich selbst? Oder sollen nicht eher wir anderen, normalen Menschen vor den Gefahren bewahrt werden, die von diesen sogenannten Jugendlichen ausgehen?

Ich plädiere für Letzteres. Sehen Sie sich, meine geneigten Leserinnen und Leser, doch nur mal obigen Internetz-Kurzfilm an! Ich vermag nicht zu sagen, ob dieser brabbelnde Knabe sich dümmer als ohnehin schon stellt, oder ob er tatsächlich der Narr ist, der er zu sein vorgibt.

Tatsache ist, dass Kinder und Jugendliche in der Zeit des Heranwachsens regelrecht – ja, man muss es leider sagen! – geistesgestört und entsprechend gemeingefährlich sind. Reifen von Automobilen werden eingestochen und die Handtaschen älterer Frauen weggerissen. Auch das ständige Herumgespiele mit diesen sogenannten „Smartphones“ ist unerträglich.

Ein Jugendschutz, der den Namen auch wirklich verdient, ist somit dringend von Nöten. Wie ließe sich ein solcher Jugendschutz aber in die Tat umsetzen?

Bei Kindern von bis zu 8 Jahren könnte die Aufsicht jeweils von älteren Menschen durchgeführt werden. Die Kinder müssten sich dann regelmäßig nach der Schule bei zertifizierten, redlichen Personen melden. Da  können sie dann auch gleich beim Tragen schwerer Einkaufstaschen oder dem Reinigen der Seniorenwohnung helfen, bis sie von den eigentlichen Eltern abgeholt werden.

Die Pensionäre/Rentner bzw. redliche Personen sollten allerdings für ihre Mühe einen erheblichen Teil des sogenannten „Kindergeldes“ des Kindes bekommen, das sie beaufsichtigen. Für Jugendliche ab 13 Jahren sehe ich in der heutigen Zeit nur noch die Möglichkeit, dass sie entweder von der Polizei beaufsichtigt werden – oder von privaten Wachleuten. Solche Wachleute laufen mittlerweile sowieso vor jedem Einkaufsladen herum, damit die Jugendlichen nicht stehlen oder sich betrinken und wild randalieren.

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„Handy“-Benutzer, denen man das „Handy“ wegnehmen will, werden genauso aggressiv wie Heroinsüchtige, denen man die Droge entzogen hat!

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,

auch ein redlicher Mensch, wie ich es bin, lernt sein Leben lang dazu. Bitte lassen Sie sich von mir erzählen, wie ich als junger, aber redlicher „Wildfang“ die Redlichkeit mit tollkühnen Taten durchzusetzen versuchte, anstatt Vernunft und Sachlichkeit walten zu lassen!

Am 10.03.2000 fuhr ich mit meinem Fahrrad zur Einkaufspassage meines damaligen Wohnortes, um eine redliche Aktion zu starten: Mein Plan war, dass ich jedem, den ich dabei erwische, wie er mit einem Handsprechtelefon telefoniert, selbiges aus der Hand reiße. Erst hatte ich die Überlegung, ob ich nicht vorher mit den bösartigen Menschen reden solle, um sie zum Abbruch des Telefonates zu überreden. Aber diese Idee verwarf ich, da man, wie ich meinte, mit bösartigen Menschen nicht diskutieren kann. Deshalb blieb meine redliche Devise: Direkt handeln!

Nun stand ich also da, in der Einkaufspassage, und ich musste nicht lange warten, bis ich einen bösartigen Menschen mit einem Handsprechtelefon sah. Ich sprintete nach vorn, entriss seinen Händen den Apparat und rannte schnell weg. Der Mann, so um die 35 Jahre alt, rannte mir nach! Da er jünger als ich war, lief er auch schneller. Der Missetäter fasste mich unwirsch am Kragen und brüllte:

„Du Arsch, her mit meinem Telefon!“

Genau in diesem Moment kamen zwei Polizisten um die Ecke, und ich war froh, als ich sie sah. Ich rief verzweifelt: „Hilfe, ich werde von diesem Flegel belästigt!“

Die beiden Wachmeister eilten herbei, trennten den Streithahn von mir. Anschließend fragten sie uns, was denn los sei.

Der Mann, dem ich ordnungsgemäß das Handtelefon beschlagnahmt hatte, meinte, dass ich versucht hätte, sein „Handy“ zu „klauen“. Die Polizisten fragten mich, ob das denn stimmen würde. Ich erwiderte, dass ich das Handtelefon nicht „klauen“ wollte, sondern aus redlichen Gründen konfisziert habe, um die Menschheit vor einer Gefahr zu retten.

„Welche Gefahr?“,  fragte der jüngere der Polizisten. Er wirkte etwas ratlos.

„Handsprechtelefone verbreiten eine Strahlung, die nicht gut für die Menschen sind“, antwortete ich.

Ich wurde aber seltsamerweise aufgefordert, dem Mann das Telefon zurückzugeben, denn ich könne nicht einfach über das Eigentum andere Menschen entscheiden. Nochmals betonte ich, dass es ja kein „Klauen“ gewesen sei, sondern lediglich Selbstverteidigung vor den bösen Strahlen. Die Beamten schienen das amüsant zu finden, denn sie lachten und schüttelten (beinahe mitleidig) die Köpfe.

„Wieder so ein Vogel“,  sagte der ältere von den beiden. Und bevor ich mich versah, packten mich die beiden und nahmen mich mit zur nahe gelegenen Polizeiwache.

Mein Vormund holte mich zwei Stunden später aus der Arrestzelle ab.  Zuerst verstand ich nicht, wieso man mich und nicht den aggressiven „Handy“-Besitzer eingesperrt hatte, kam dann aber zu dem Schluss, dass es vielleicht doch der bessere Weg sei, die Menschen stets freundlich und sachlich darauf hinzuweisen, dass sogenannte „Handys“ (neuerdings sagt man wohl auch „Smartphone“ zu diesen unnützen Geräten) gefährliche Strahlen aussenden. Seitdem versuchte ich meinen Willen ausschließlich mithilfe von Argumenten durchzusetzen – nur in einem Gespräch kann man Menschen überzeugen!

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In den Fluren unseres Pflegeheims wurden heute früh zerbrochene Hühnereier gefunden!

Liebe Freunde der Redlichkeit,

gestern, am Samstag vor Ostern, machte ich einen kleinen Spaziergang in Richtung eines nahen Edeka-Marktes. Als ich den Laden betrat, musste ich leider feststellen, dass sich die anderen Kunden wie die Wilden gebärdeten. Sie liefen unkoordiniert umher und drängelten unwirsch an der Kasse. Dennoch gelang es mir, eine Sechserpackung Hühnereier zu erwerben. Solide Farbrikware, nicht diesen „Bio“-Unsinn, den sich die  jungen Leute immer kaufen!

Zurück im Alten- und Pflegeheim, wo ich ja Insasse bin, wartete ich bis zur Abenddämmerung. Mir ist bekannt, dass die Pflegekräfte alljährlich in der Nacht zu Ostern einen kleines „Hasennest“ vor jede Zimmertür stellen, in welchem sich hartgekochte, angemalte Eier befinden. Wenn die Zimmergenossen dann am Ostermorgen erwachen, können sie sich die Eier nehmen und schon vor dem Frühstück verspeisen. Letztes Jahr ist mir aufgefallen, dass sich vor dem Zimmer, in welchem der unredliche Herr Göllner wohnt („haust“ wäre eigentlich der treffendere Ausdruck!) lauter Reste von Eierschalen befunden hatten. Offensichtlich hatte Göllner die Eier sofort im Gang verspeist und die Eierschalen achtlos auf den Boden geworfen. Ein solches Verhalten sieht dem Lottergreis ähnlich.

Deshalb wollte ich ihm dieses Jahr eine Lehre erteilen. Und deshalb hatte ich auch die rohen Eier im Edeka-Markt gekauft! Nachdem die Pflegekräfte also wie jedes Jahr die Nester vor die einzelnen Türen gestellt hatten, schlich ich mich vor das Zimmer des Herrn Göllner. Geschwind nahm ich dort die Eier aus dem Nest und tauschte sie gegen die rohen Eier aus! Diese rohen Eier hatte ich zuvor sorgfältig mit Filzstiften bemalt, um keinen Verdacht zu erregen. Mein Plan ging auf und war ein voller Erfolg! Heute früh hörte ich Oberschwester Olga laut und fürchterlich schimpfen. Offensichtlich hatte der unredliche Herr Göllner versucht, die Schale zu entfernen, indem er das Ei im Gang gegen die Wand schlug. Dabei ging es zu Boden wo es zerbrach.

Sachbeschädigung Herr Göllner

Strafe muss sein: Für Herrn Göllner gibt es heute weder Ostergebäck noch den nachmittäglichen Kamillentee!

Nun konnte sich also auch das Personal davon überzeugen, was für ein Schmutzfink Herr Göllner ist und wie verantwortungslos er mit wertvollen Lebensmitteln umgeht. In diesem Sinne, liebe Leserinnen und Leser, wünsche ich Ihnen ein frohes Osterfest!

Ihr Johannes Kaplan!

eier-ostern

Frohe Ostern!

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weihnachtsbescherung

Die meisten Eltern machen sich zur heiligen Adventszeit Gedanken darüber, wie sie ihre Kinder am besten erfreuen und beschenken können. Grundsätzlich ist das nichts Verwerfliches. Dennoch ist zu bedenken, dass weltliche Dinge bei allen Kindern – ob groß, ob klein – im Übermaß vorhanden sind. Sogar ganz kleine Kinder verfügen schon über sogenannte Sprechcomputer. Sie drücken eine Taste und der Automat spielt dann beispielsweise das Gackern eines Huhns ab.

Wäre es nicht viel schöner, die Eltern würden ihr Kind an die Hand nehmen und mit ihm zusammen einen richtigen Bauernhof besuchen? Dann könnte das Kind hören, wie ein echter Hahn den Morgenruf ertönen lässt.

Dieser Materialismus setzt sich dann im Leben des Kindes fort. Schon Sechsjährige spielen mit „Handys“ herum und besitzen sogenannte Spielkonsolen. Von der Bibel wissen die lieben Kleinen nichts, aber Weihnachten wollen sie feiern!

Uns allen ist bekannt, wohin derartiges Konsumdenken führt. Irgendwann werden die Kinder zu Jugendlichen, und Jugendliche geben sich fast immer der Kriminalität und der sogenannten Sexualität hin. Kann man eine solche Fehlentwicklung verhindern? Ich meine ja!

An dieser Stelle kommen wir auf das Thema Weihnachten zurück. Da Kinder ohnehin mehr Spielzeug haben, als sie benötigen, sollte man ihnen am Heiligabend nicht noch weiteres unnützes Zeug schenken. Man sollte ihnen etwas von dem wegnehmen, was sie schon besitzen!

Ja, Sie haben richtig gehört! Das Kind wird zur Bescherung in die gute Stube gerufen, wo der ganze Plunder herumliegt, der sich im Laufe der Zeit angesammelt hat. Allerdings haben die Eltern nunmehr ein halbes Dutzend Sachen entfernt und längst in die Mülltonne gegeben.

Natürlich wird das Kind jetzt staunen und weinen, aber es geschieht ja alles nur zu seinem besten. Die Buben und Mädchen sollen durch diese Maßnahme nicht gequält, sondern charakterlich gestärkt werden. Sie lernen, die Dinge zu schätzen, die sie noch besitzen.

fressen_verboten

Süßigkeiten und Gebäck sollte es für Kinder in der Advents- und Weihnachtszeit nicht geben. Allenfalls einen halben Apfel oder zwei Stückchen Apfelsine bzw. Mandarine. Jeder, der meine Ratschläge befolgt, hat gute Aussichten darauf, einen anständigen, redlichen Menschen heranzuziehen.

Da ich selbst immer noch keine Frau gefunden habe, habe ich auch keine Kinder. In diesen Tagen war ich aber häufig in verschiedenen Kaufhäusern und Fußgängerzonen unterwegs. Wenn ich in die Nähe eines Kinderwagens kam, und Mutter oder Vater schauten gerade woanders hin, schnappte ich mir oft einen Teddybären oder eine Rassel, um den Mumpitz im nächstbesten Mülleimer zu entsorgen.

Die Kleinkinder weinten dann meist, aber später einmal werden sie mir dankbar sein. Denn Mangel und Not festigen sowohl den Charakter als auch den Glauben. Und dies ist schließlich der eigentliche Zweck des Weihnachtsfestes!

Ich wünsche Ihnen allen ein besinnliches Weihnachtsfest und einen redlichen (und vor allem nüchternen!) Übergang ins neue Jahr!

Ihr Freund und Ratgeber
Johannes Kaplan

weihnachtsmann

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redlicher_tanz

Wer nach den Regeln des Peter Frankenfeld tanzt, der hält sein Herz- Lungensystem stets gut in Schuss!

Liebe Leser, liebe Leserinnen,

das Tanzen hat gemeinhin einen schlechten Ruf, und das nicht ganz zu Unrecht: Sind es doch fast immer die jungen Leute von 12 bis 42, die sich heutzutage dieser Freizeitbeschäftigung hingeben. Dabei werden sogenannte „Schnell“-Tabletten (unlöblich: „Speed“) genommen, um möglich flink und lange das Tanzbein schwingen zu können. „Diskotheken“-Besucher sind häufig drogensüchtig.

Viele Menschen gehen deshalb in Tanzlokale, weil sie in Wirklichkeit ein Gegenüber für unredliche Sexualkontakte suchen. Hierbei beabsichtigen sie keinesfalls, den Partner vorher oder wenigstens anschließend zu ehelichen. In unserer schönen Hauptstadt Berlin gab es sogar lange Zeit jährliche Veranstaltungen, die sich ganz unverfroren „Love Parade“ nannten – ein Begriff, der einer fremden Sprache entstammt und übersetzt „Liebes-Marsch“ bedeutet.

the dancer

An der Art und Weise wie Jugendliche tanzen sieht man bereits, dass körperliche und geistige Defizite vorliegen!

All das brachte dem Tanz einen denkbar schlechten Ruf ein. Dennoch:  Am Tanz ist nichts Unmoralisches, wenn er denn mit Bedacht und zur Erquickung des Leibes ausgeübt wird! Zunächst einmal ist es von der Schöpfung (oder, falls Sie nicht religiös sind, von der Natur) keinesfalls vorgesehen, dass Menschen zu zweit tanzen. Man bewegt sich zwar in der Gruppe, aber eben jeder für sich allein. So kann es nicht zu beabsichtigten oder versehentlichen Berührungen kommen.

Unbedingt nötig ist ein sogenannter Vortänzer, damit die anderen Beteiligten überhaupt wissen, welche Bewegungen sie machen sollen. Diese Bewegungen sollten zwar schwungvoll aber keineswegs hastig sein. Geeignet hierzu sind schöne alte Melodien von Verdi und Beethoven, und wer es moderner mag, darf durchaus einen Tonträger von Bata Illic auflegen.

Ein guter Tanz ähnelt dem Turnen – gerade so, wie es der beliebte Fernsehmoderator Peter Frankenfeld auf seiner Schallplatte „Gymnastik und Tanz für Ältere“ demonstriert. Hierbei soll der Kreislauf leicht angeregt werden, das Herz und das Gehirn gut durchblutet. Länger als 5 Minuten sollte ein solcher Tanz allerdings nicht dauern, denn der Mensch ist schließlich kein Lauftier wie etwa der Hund oder der Esel.

Anschließend kann man eine Stunde pausieren, eine schöne Tasse Kamillentee trinken und dazu ein Stück Zwetschgenkuchen mit extra viel Schlagsahne essen. Wer sich an die hier vorgestellten Tanzregeln hält, der kann mit einem langen, erfüllten und gesunden Leben rechnen.

Es grüßt sie recht herzlich und redlich:
Ihr Johannes Kaplan

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Sexkunde_Schule

Seien Sie so freundlich und klicken Sie mit dem Mauszeiger auf das obige Bild, dann können Sie den Artikel, den unerhörten Vorfall betreffend, im Original lesen!

Es muss vor einem halben Jahr gewesen sein, als mir eine junge Frau erzählte, dass sie ihre fünfjährige Tochter täglich (außer an den Wochenenden selbstverständlich) in den Kindergarten bringt. Obgleich ich nicht altmodisch bin, war ich darüber doch einigermaßen entsetzt: ist es doch gerade für ein kleines Mädchen äußerst wichtig, der Mutter bei den unterschiedlichsten Hausarbeiten zuzusehen. In seiner Kindheit lernt der Mensch schließlich durch Beobachtung und Nachahmung, und woher soll das kleine Mädchen sonst erfahren, was seine späteren Aufgaben im Leben sind?

Aber derartige Missstände sind in unsere Lande ja nichts Neues mehr. Jedenfalls rege ich mich darüber kaum noch auf. Was mich in Rage brachte, war, dass die junge Mutter mir außerdem erzählte, dass die Erzieherinnen und Erzieher in der Kindertagesstätte auch Vorschularbeit anbieten. Hierbei würde es gerade um den menschlichen Körper gehen, und die Kinder müssten die jeweiligen Körperteile dann auch malen.

Mir schwante Böses! Und tatsächlich: Die Mutter berichtete mir, dass ihre kleine Tochter eines Tages mit einem Blatt Papier nach Hause kam, auf dem es – mit Wachsstift – einen braunen Kreis gemalt hatte. Auf die mütterliche Frage hin, was für ein Körperteil dies denn sei, antwortete das Kind: „Die Rosette!“ Für die Leser, die es nicht wissen: Das umgangssprachliche Wort „Rosette“ beschreibt den Schließmuskel des Enddarms, was nicht nur sowieso schon abscheulich ist, sondern auch gänzlich für Kinder ungeeignet!

Die Mutter arbeitet übrigens als Reinemachefrau hier im Alten- und Pflegeheim, wo ich meinen Lebensabend friste. Ich stieß sie beiseite und hastete in die Eingangshalle hinunter, in der sich ein öffentlicher Fernsprechapparat befindet. Mein Gedächtnis ist immer noch sehr gut, daher wusste ich ohne nachzuschauen, dass die Telefonnummer der Polizei „1-1-0“ lautet. Der Beamte, der abnahm, erkannte sofort meine Stimme, denn als redlicher Bürger, rufe ich selbstverständlich sehr oft die Polizei an, um die Behörden auf Herrn Göllner oder andere Missstände aufmerksam zu machen. „Na, Johannes, wo drückt denn jetzt schon wieder der Schuh?“, fragte der Polizist lapidar.

Ich ging auf die Respektlosigkeit nicht weiter ein. Aufgeregt, nahezu haspelnd, erzählte ich davon, was vorgefallen war. Der Polizist lachte jedoch nur und meinte, ich solle einfach zwei Diazepam nehmen und mich anschließend zur Ruhe begeben. Aber was man denn wegen des missbrauchten Kindes zu tun gedenke, wollte wissen. Ein Johannes Kaplan lässt sich schließlich nicht so leicht abwimmeln. Daraufhin meinte der Polizist, der Einzige, der etwas missbrauche sei ich – und zwar die die Notrufnummer. Er murmelte noch etwas, was wie „Alter Idiot!“ klang und legte auf.

Sie sehen also, liebe Leserinnen und Leser, dass es der Staatsmacht egal ist, wie mit unseren Kindern umgegangen wird. Auch Briefe, an die Bundeskanzlerin persönlich gerichtet, bleiben unbeachtet oder werden mit nichtssagenden Vordrucken beantwortet.

Wohin die unmoralischen Zustände, die in Kindergärten und Schulen herrschen, letztlich führen, zeigt sehr anschaulich der oben eingefügte Zeitungsartikel!

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Johannes Kaplan-Forum

In meinem berühmten Internetz-Forum ging es fröhlich und locker zu!

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

wir Redlichen gelten sehr zu Unrecht als spießig und sogar humorlos. Dabei verfügen wir durchaus über einen ausgeprägten Frohsinn, was bereits in meinem alten Johannes-Kaplan-Forum zum Tragen kam. In unregelmäßigen Abständen erzählte ich dort Witze, die zum einen sehr redlich waren, andererseits aber auch stets für allgemeine Erheiterung sorgten.

Was ist das aber eigentlich, ein Witz? Nun, ein Witz ist eine ganz kurze Geschichte mit einem überraschenden Ende, einer sogenannten Pointe. Derjenige, der eine solch heitere Geschichte erzählt bekommt, muss augenblicklich lächeln oder sogar laut lachen.

Die Tradition des Witzeerzählens ist schon sehr alt. Der älteste, überlieferte Witz stammt aus dem alten Ägypten, aus einer Zeit, als noch Pyramiden gebaut wurden. Man fand ihn auf einer Steinmauer, gemeißelt in Hieroglyphen, und ins Deutsche übersetzt ging er ungefähr so:

Frage: Wenn der Pharao in seinem Boot sitzt, inmitten eines Sees, und er angelt – wie bekommt man ihn dazu, wieder an Land zu gehen?

Antwort: Indem man eine hübsche Frau ans Ufer stellt!

Dieser Witz wirkt auf den ersten Blick zwar äußerst ulkig,  dennoch ist er sehr unredlich, da er den Eindruck erweckt, dass es normal wäre, wenn sich Männer für Frauen interessieren. Derart anrüchige Narreteien waren daher in meinem Internetz-Forum auch nicht erlaubt. Leider kann ich mich nicht mehr richtig erinnern, wie die Witze im Einzelnen lauteten, die ich damals zum Besten gab.

Trotzdem, lieber Leserinnen und Leser, dürfen Sie sich freuen! Ich habe einen ganz neuen Witz „auf Lager“, der garantiert redlich und löblich ist, den Sie aber dennoch noch nie gehört haben:

Herr Müller sitzt bei Herrn Meier in der Küche. Die beiden wollen ein redliches Gespräch führen und dabei Tee trinken.

Herr Müller hat einen Beutel mit schwarzem Tee in seinem Teeglas. Er süßt das Getränk mit zwei Zuckerwürfeln und gießt ein wenig Sahne hinzu.

Herr Meier  hingegen nimmt keinen Zucker, aber gießt einen ordentlichen Schuss Sahne in sein Teeglas.

Herr Müller zieht eine Grimasse und ruft: „Herr Meier, was haben Sie denn da gemacht! Das geht doch gar nicht!“

„Wieso denn nicht?“, ruft Herr Meier erschrocken zurück.

„Weil Sie sich einen Kamillentee zubereitet haben, Herr Meier! Der schmeckt nicht mit Sahne!“

Nach dem ersten Schreck fangen beide an zu lachen. So ein lustiges Missgeschick aber auch!

Sie sehen also, liebe Leserinnen und Leser, redlicher Humor befindet sich auf hohem Niveau, kommt ohne anrüchige Andeutungen aus und ist auch nicht boshaft. Erzählen Sie diesen Witz bitte recht häufig Ihren Freunden und Bekannten. Er wird auch im Kollegenkreis für herzliches Gelächter sorgen und Sie sehr beliebt machen.

Mit herzlichen Grüße
Ihr Johannes Kaplan

Kamillentee_mit_Sahne

Kaffeesahne im Kamillentee: Wer kann darüber nicht herzhaft lachen?

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drei_vollpfosten_drehen_ab

Diese Posse wurde den redlichen Bewohnern eines Alten- und Pflegeheims zugemutet!

Liebe Freunde und Freundinnen der Redlichkeit!

Am zurückliegenden Sonntag sollte eine „ganz besondere Veranstaltung“ stattfinden, so hatte es das Pflegepersonal angekündigt. Es handelte sich dabei um die Aufführung eines Lichtspiels.

Das ist eigentlich nichts Neues und bedeutet, dass im Speisesaal der große Flachbildfernseher aufgebaut wird und dass die Schwestern eine Datenträgerscheibe (unlöblich: DVD) in das dazugehörige Abspielgerät einlegen. Bei uns im Alten- und Pflegeheim wohnen ganz normale Senioren, die meisten davon sind sogar redlich. Eine Ausnahme ist Herr Göllner, der ist geisteskrank. Jedenfalls freute sich die Mehrheit der Bewohner auf das bevorstehende Ereignis.

Ich war nicht in fröhlicher Stimmung, denn vom Fernsehschauen halte ich nicht viel. Lieber lese ich ein gutes Buch, allenfalls schaue ich mir gern mal ein heiteres, volkstümliches Theaterstück an. Weil jedoch an diesem Tage Kamillentee sowie ein redliches Stück Gebäck serviert werden sollten, beschloss ich, mich ebenfalls in den Speisesaal zu begeben.

Tee und der Kuchen standen schon auf den Tischen, der Film begann. Es handelte sich um ein Lustspiel mit dem Titel „Die Stooges – drei Vollpfosten drehen ab!“. Darüber musste ich mich doch sehr wundern, denn wer sich einen solchen Titel ausdachte, der musste dem Narrenhaus entstammen.

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Diese Nonne weiß, dass Kinder Strenge und Konsequenz benötigen, um zu verantwortungsvollen Menschen heranzuwachsen.

Der Filmanfang gefiel mir jedoch ganz gut, weil eine Nonne gezeigt wurde, die mit strengem Ton eine Kindergruppe zur Raison rief. Sie untersagte den Kindern das laute Singen und Tanzen und schickte sie ins Haus zurück.

Das Ganze spielte im Waisenhaus, und eigentlich ging es um drei freche Buben, die ständig schlimme Streiche ausheckten. In der nächsten Szene war zu sehen, wie die bösartigen Jungen eine Nonne an einen Tisch fesselten, weil sie ihr mit einer Zange die Zähne herausreißen wollten. Meine redlichen Mitbewohner und ich waren darüber natürlich sehr empört. Lediglich Herr Göllner lachte.

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Drei Knaben haben eine Nonne gefesselt und wollen sie mit einem Holzhammer bewusstlos schlagen!

Was sonst noch in diesem angeblichen Lustspiel gezeigt wurde, war so unsinnig, dass ich es hier gar nicht erzählen möchte. Erwähnt sei lediglich, dass zum Ende hin eine Nonne an einem Schwimmbecken saß, dabei mit nichts anderem als Unterwäsche bekleidet! Unmoralische, unredliche Menschen – wie beispielsweise Herr Göllner – können durch solche Bilder erregt und zu unsittlichen Handlungen angestiftet werden.

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Diese nackte Nonne wurde in dem Film gezeigt, der ja angeblich auch für Kinder geeignet ist.

Ich musste also etwas tun. Laut rief ich in den Saal: „Ausmachen! Ausmachen!“

Die meisten meiner Mitbewohner nickten zustimmend, aber Oberschwester Olga winkte ab und sagte, der Film sei doch sehr nett, man dürfe das alles nicht so ernst nehmen. Mir wurde klar, dass ich mit Vernunft nicht weiterkommen würde. Darum nahm ich meine Tasse, die noch randvoll mit Kamillentee war, und kippte sie über den Laminatboden aus.

Die Mehrheit meiner Mitbewohner folgte diesem Beispiel … eine Tasse nach der anderen wurde ausgeschüttet. Auf dem Boden bildete sich eine große Lache. „Jetzt reicht es aber!“, brüllte daraufhin die Oberschwester. „Ihr seid ja verrückter als die Leute im Film!“ Sie nahm die Fernbedienung und schaltete das Machwerk ab.

Ich war sehr zufrieden und aß noch schnell meinen Kuchen auf. Die Schwester schickte uns dann alle in den Garten (auch den murrenden Herrn Göllner), wo wir in den feuchten Beeten Unkraut jäten mussten.

Aber das war natürlich allemal besser, als sich unredliche Lichtspiele anzusehen.

Es grüßt Sie, liebe Leser und liebe Leserinnen, redlich:
Ihr Johannes Kaplan

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Ein wunderbarer Tonträger aus jener Zeit, als Herr Heino noch ein redlicher Mensch war!

Liebe Leserinnen, lieber Leser!

Ein langer, grauer, kalter Winter liegt hinter uns, aber seit gestern zeigt sich die Natur wieder von ihrer freundlichen Seite. Zeit auch für uns Menschen, uns warmherzig und dankbar zu geben. Und wem wären wir nicht mehr zu Dank verpflichtet, als unseren lieben Müttern?

Ich selbst bin ja seit einigen Jahren Vollwaise, aber all jenen Redlichen, deren Mütter noch unter uns weilen, möchte ich folgenden Vorschlag machen: Gehen Sie doch mal in den Stadtpark und pflücken Sie dort einige der Blümchen, die bereits jetzt zu sprießen beginnen! Mit einem Gummiband lassen sich die Pflanzen zu einem hübschen Strauß zusammenbinden und anschließend der Frau Mutter als Präsent überreichen.

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Wenn es die Sozialleistungen bzw. die Rentenzahlungen erlauben, die Sie erhalten, können Sie auch den Tonträger „Liebe Mutter…“ erwerben, den der früher einmal beliebte Sänger Herr Heino aufgenommen hat. Wenn Ihre Mutter über ein entsprechendes Abspielgerät verfügt, kann sie sich das schöne Lied dann sogar anhören. Eine wunderbare Geschenkidee, wie ich finde. Ein kleiner Dank … einfach mal so zwischendurch.

Übrigens schrieb ich gerade eben ganz bewusst, der „früher einmal beliebte“ Sänger Herr Heino. Selbiger war nämlich einst ein Quell der Freude für uns Redliche, mit seiner schönen Stimme und den altbekannten Weisen, die er in deutscher Sprache sang. Doch vor einigen Wochen hat Herr Heino jene Krachmusik nachgesungen, mit der schon seit Jahr und Tag unsere Jugend verdorben und zum Biertrinken verführt wird  – beispielsweise die „Musik“ der Kapelle „Die toten Hosen“. Deren „Sänger“ ist ein alter Mann mit zotteligen, blond gefärbten Haaren, mit denen er aussieht wie eine bettlägerige Großmutter! Irrtümlicherweise nimmt er an, dass er derart aufgetakelt wie ein junger Spund wirkt, und auch seine anderen Krachmusikanten geben sich als Jugendliche aus.

Der unbegabte Musikant "Campino" sieht aus wie eine alte, ungepflegte Frau!

Der unbegabte Musikant „Campino“ sieht aus wie eine ungepflegte Vettel!

Was hat sich Herr Heino nur dabei gedacht, als er die „Lieder“ dieser unredlichen Gesellen nachgesungen hat? Selbst wenn es sich um einen Schabernack handeln sollte, so ist die Angelegenheit recht geschmacklos!

Sie, liebe Leser, erzählen Ihren Müttern besser gar nichts von diesem Ausrutscher, den sich Herr Heino da geleistet hat. Sonst regen sich die alten Damen nur unnötig auf. Drücken Sie Ihrer Frau Mutter die Schallplatte in die Hand, und falls sie fragen sollte, wie es um Herrn Heino bestellt ist, so antworten sie einfach, er sei tot. Leider muss man sich manchmal mit einer Notlüge behelfen.

Mit redlichen Grüßen!
Ihr Johannes Kaplan

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Viele Eltern wissen nicht, welchen Namen sie ihrem Kindelein geben sollen, welches bald das Licht der Erde erblicken wird. Der Name eines Menschen ist sehr wichtig. Diesen hört er ein Leben lang, und daher hat der Name auch Einfluss auf die Charakterbildung des Menschen.

Folglich ist die richtige Wahl von höchster Bedeutung! Entscheiden Sie sich für einen redlichen Namen, denn dieser legt den „Nährboden“ zur Redlichkeit an. Verstehen Sie mich richtig: Ein Kind mit einem redlichen Namen wird dadurch nicht automatisch ein guter Mensch, aber man begünstigt die Veranlagung zur Redlichkeit, Keuschheit und Züchtigkeit!

Redliche Namen für das Mädchen

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Redliche Namen für den Buben

bub

Adelgard Abraham, Amalius
Baldegunde Borkward
Christelrose Chrysostomus
Delphine Dietram
Edeltraud, Esmeralda Eligius, Engelbert
Friederike Frohmut, Frommhold
Gunthilde Giselmund
Hildburg Huschke
Isentraud Ignatius
Johanna Johannes, Jonathan
Kunigunde Kornelius
Lutigard Liebward
Manfreda Mortimer
Notburga Nathan, Nikolaus, Notker
Oktavia Oswald
Phöbe, Prudentia Protasius
Rosmarie Raf(f)ael, Rigobert
Schwanhilde Siegwald
Treudelinde Theobald
Udalberta Uthelm
Volkerdine Volhard
Wemkelina Wendelin
Xaverine Xaverius
Yolanda York
Zalona Zyriakus

Natürlich ist diese Liste nicht vollständig. Das kann und soll sie nicht sein. Sie dient als Richtlinie.

Die Namen wurden vom Weltredlichkeitskongress sowie der FRK ausgewählt und genehmigt.

Vergessen Sie aber eines nicht: Die Wahl des Namens für Ihr Kind obliegt Ihnen selbst!

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Liebe Leserinnen, liebe Leser!

Ich wünsche Ihnen ein gesegnetes Weihnachtsfest und ein schönes neues Jahr, voller Gesundheit und Redlichkeit!

Ihr Johannes Kaplan

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PC Jugend

Ein typischer Jugendlicher von heute: Zwar mit modernster Technik ausgerüstet, aber ohne echte Freunde. Er hockt den ganzen Tag vor seinem Heimrechner, spielt unsinnige Spiele und „unterhält“ sich mit virtuellen Menschen. Ein Verhalten, das zur Selbstbefriedigung und zur Zigarettensucht führt!

Liebe Freunde und Freundinnen der Redlichkeit!

Vor einigen Jahren noch begab ich mich des Öfteren in elektronische Gesprächsrunden (sogenannte „Chats“), um Menschen individuell anzuschreiben und ihnen die Redlichkeit näherzubringen.  Wie außerhalb des Netzes auch, erlebte ich, dass sich die Leute mokierten oder aggressiv wurden, wenn ich sie auf den rechten Weg führen wollte.

Ich musste mich nicht selten als „blöder Spinner“ u. ä. titulieren lassen und bekam gesagt, dass ich mich „verpissen“ solle.  Es ging sogar so weit,  dass, wenn ich einen „Chat“ nur betrat, von anderen Teilnehmern den Kommentar hörte: „Ah, da ist er ja wieder, den veräppeln wir jetzt!“

Und dann rauften sie sich zu einem Rudel zusammen, um mich zu beschimpfen.  Alleine fühlten sie sich wohl zu schwach mir gegenüber. Das waren untragbare Zustände!  Redlichkeit bedeutet unter anderem, dass man sich liebevoll und friedlich begegnet.

Nun stellt sich die Frage, liebe Leserin, lieber Leser, wie opportun das elektronische Gespräch ist.

Die Antwort ist niederschmetternd: Jegliche Konversation im Internetz führt zur Isolierung der Menschen!

In der Praxis sieht es doch so aus, dass jemand zu Hause vor einem Computer sitzt, und  per Tastatur in dieser künstlichen Welt plaudert. Es findet ein Austausch von schriftlichen Meinungen statt, aber der persönliche Kontakt fehlt. Im Netz gibt es keine Gestik und Mimik, die doch so wichtig für ein gutes Gespräch sind. Mit der Zeit verkümmert die Gefühlswelt, da das sterile Handeln in einer elektronischen Gesprächsrunde das menschliche Miteinander nicht ersetzen kann.

Ich ziehe Gespräche mit persönlichem Kontakt vor. Möchte ich mal diskutieren oder mich „nur mal unterhalten“, gehe ich hinüber ins nahe Kirchencafé –  dort treffe ich immer nette und redliche Menschen!

Herzlichst,
Ihr Johannes Kaplan

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