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Redliches Kind

Die Kleinsten leiden am meisten unter sogenannten „Online“-Angeboten!

Liebe Mitbürger und Mitbürgerinnen!

Gegen Kinder ist eigentlich nichts zu sagen, sie sind (bis zu einem gewissen Alter) weder unredlich noch bösartig. Sicherlich gibt es Ausnahmen. Ich erinnere mich an Gerd Fleischmann aus meiner Kindheit, der Steine nach mir warf und meine Brotschachtel stehlen wollte. Aber grundsätzlich sind Kinder harmlos, weshalb sie sich bis zum sechsten Lebensjahr nicht für das Internetz interessieren.

kriminelle_Jugendliche

Jugendliche stehlen häufig Handtaschen, denn sie haben es im Internetz so gelernt!

Grundschülern beispielsweise wäre das Internetz egal, wenn es nicht diese verantwortungslosen Lehrer gäbe. Ein Kind von sieben Jahren singt im Musikunterricht nicht etwa das schöne Lied „Es klappert die Mühle am rauschenden Bach“ und im Deutschunterricht lernt es keineswegs das wunderbare Gedicht „Die Glocke“ von Schiller kennen.

Nein – die Lehrer schicken den Siebenjährigen in einen sogenannten „Computerraum“!

Diese „Computerräume“  sind sehr groß, dort halten sich auch 12- bis 18-jährige Schüler auf. Wie man sich vorstellen kann, treiben sich diese älteren Schüler gern im Internetz herum, es werden „Sexseiten“ und „Horrorseiten“ angesehen. An unserem siebenjährigen Grundschüler geht das natürlich nicht vorbei, die Größeren bringen ihn auf dumme Gedanken. Und bald hat er nur noch das Internetz im Kopf!

Der Siebenjährige wird immer älter und immer verdorbener. Irgendwann ist er ein typischer Jugendlicher, der Zigaretten raucht, Tiere quält, Handtaschen stiehlt und andere schlimme Dinge tut. Er kennt es ja nicht anders, er hat es im Internetz so gelernt. Die meisten Verbrechen dieser Welt kann man auf das Internetz zurückführen. Nun will ich das Internetz nicht verteufeln. Es gibt dort auch gute Heimseiten, wie beispielsweise die von Reinhard Pfaffenberg oder die von mir. Es wäre also unsinnig, das komplette Netz zu verbieten bzw. abzuschalten.

Wie bereits bei der von mir initiierten Handsprech-Telefon-Aktion, ist jedoch eine bessere Kontrolle vonnöten  – ausgeführt von redlichen Menschen, die mit umfassenden Vollmachten ausgestattet sind. Diese Kontrolleure verpflichten sich, das Internetz nach unredlichen Heimseiten zu durchsuchen, und mit entsprechenden technischen Einrichtungen kann der Schund dann gelöscht werden. Für immer!

Allerdings verhält es sich so, dass Amerika das Sagen über das Internetz hat.

Ein entsprechendes redliches Volksbegehren müsste also an den amerikanischen Präsidenten gerichtet werden. Da Amerikaner ausschließlich Englisch sprechen, muss ein solches Schreiben in englischer „Sprache“ verfasst werden. Sobald ich eine Person finde, die Englisch beherrscht, werde ich einen Brief in die Vereinigten Staaten von Amerika schicken.

Mit redlichem Gruß:
Johannes Kaplan

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