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Verliebte Polizisten bei Instagram

Kontakanzeige: Berliner Polizisten suchen im Internetz nach Sexualkontakten

Wenn ein junges Fräulein einen Polizisten nach dem Weg fragt, dann sollte sie sich darauf verlassen können, dass sie es mit einem redlichen Menschen zu tun hat und eine entsprechend untadelige Antwort erhält. Das Fräulein sollte nicht fürchten müssen, dass der Beamte wollüstige Gedanken hegt und ihr anschließend in unkeuscher Absicht nachstellt. Und das womöglich noch in aller Öffentlichkeit!

Aber genau das ist vor kurzem geschehen, und zwar in unserer Hauptstadt Berlin, in der es seit jeher nicht mit rechten Dingen zugeht. In der „Berliner Zeitung“ ist zu lesen:

Eine Frau ist am Halleschen Tor in Kreuzberg unterwegs und sucht nach dem Weg zu ihrem Ziel. Sie erblickt einen Polizeibeamten und lässt sich von ihm in die richtige Richtung weisen. So weit, so normal.

Was sie offenbar nicht ahnt, ist, dass sie dem Polizisten nicht mehr aus dem Kopf gehen wird. Die Kollegen in der Behörde scheinen da offenbar eine Idee zu haben und suchen die Frau über einen Aufruf bei Instagram:

„Du warst gestern 16:30 Uhr am U-Bhf Halleschen Tor & hast unseren Kollegen nach dem Weg gefragt?“, steht dort, wenn man sich die Instagram-Story des Accounts „Polizei Berlin“ ansieht. Und: „Bitte melde dich!“

Liebe Leser können Sie sich das vorstellen? Polizeibeamte, die nichts Besseres zu tun haben, als über den halbkriminellen Internetzdienst „Instagram“ nach einer arglosen Frau zu suchen?? Und sie dabei mit „Du“ statt mit dem korrekten „Sie“ anzusprechen?

Die ansonsten unredliche BILD-Zeitung fragt deshalb zu recht:

Aber sollten Mitarbeiter der Behörde ihre Dienstzeit tatsächlich zur Unterhaltung der Facebook-Gemeinde nutzen? Immerhin besteht das Social-Media-Team der Polizei aus sechs erfahrenen Polizeibeamten, die dort Vollzeit beschäftigt sind.>

„Von Kommissar bis Hauptkommissarin sind alle Dienstgrade vertreten.“, heißt es in einer Antwort der Polizei auf BILD-Anfrage. Schutzpolizei, Abschnitts- und Hundertschaftsbeamte und sogar LKA-Mitarbeiter. Was die Beamten veröffentlichen, entscheidet das Team selbst.

Islamischer Terror, arabische Clans, 500 Demos im Jahr – Berlins Polizei braucht dringend mehr Personal. „Wir brauchen deutlich mehr Stellen im Haushalt 2020/2021, um die Aufgaben in dieser Stadt zu bewältigen“, sagte Polizeipräsidentin Barbara Slowik (52) Anfang Januar zu BILD. Für das Social-Media-Team der Berliner Polizei scheint das jedoch nicht zuzutreffen, denn dort ist offenbar genügend Zeit, um sich Kontaktanzeigen per Instagram-Story zu widmen.

Sechs Berliner Polizeibeamte sind also den lieben langen Tag damit beschäftigt, irgendwelche Kritzeleien auf „Instagram“, „Twitter“ und „Facebook“ zu lesen und auch selbst dort Beiträge zu schmieren? Gleichzeitig trauen sich ältere Frauen nicht mehr auf die Straße, weil niemand da ist, der sie vor Handtaschenräubern beschützen kann. Auch Ladenbesitzer brauchen nicht auf polizeiliche Hilfe hoffen, wenn Jugendliche dreist alles stehlen, was nicht niet- und nagelfest ist.

Unsere Polizei treibt sich nämlich lieber im Internetz herum und spielt dort für liebestolle Kollegen Heiratsvermittlung. Die meisten anderen Teilnehmer von „Instagram“ fanden die Aktion natürlich ganz „toll“ und „romantisch“. Etwas anderes war in unserer verlotterten Gesellschaft ja auch nicht zu erwarten.

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