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Attraktive Krankenschwester

Krankenschwestern sind hübsch anzusehen, neigen aber häufig zur Schwachsinnigkeit!

Liebe Freunde!

Den Stammlesers meines Blogs ist bekannt, dass meine liebe Frau Mutter vor Jahren heimging und dass ich sie seither regelmäßig auf dem Totenacker besuche. Ihrem Dahinscheiden war eine kurze Krankheit vorausgegangen, welche – dem Himmel sei Dank! – recht schmerzlos verlief.

Nun verhielt es sich so, dass man mich schon Wochen vor ihrem Ableben (nämlich in den Ostertagen des Jahres 2001) in Angst und Schrecken versetzte. Man vermittelte mir durch ungeschickte Ausdrucksweise den Eindruck, dass jene Frau, die mir mehr bedeutete als jeder andere Mensch auf dieser Welt, bereits verstorben sei! Aber bitte lesen Sie selbst:

Meine löbliche Frau Mutter lag bereits seit zwei Wochen im Krankenhaus. Als ich sie wieder einmal besuchen wollte, fuhr mir der Schrecken in die Glieder: In ihrem Zimmer fand ich zwei mir unbekannte Frauen vor!

Eiligst schritt ich zur Krankenhausleitung und fragte, wo denn meine Frau Mutter geblieben sei. Unglaublich, was mir die diensthabende Schwester ganz locker ins Gesicht sagte: „Die alte Dame wurde umgelegt!“  Daraufhin fing ich laut zu schreien an, warf mich zu Boden und weinte. Schnell wurde ein Arzt herbeigerufen, der mich untersuchen sollte. Ich sagte nur: „Nix da, ich brauche keine Untersuchung!“

Ich jammerte wohl arg kläglich und stellte die Frage, ob man denn wisse, wer meine Mutter umgelegt hat.  „Herr Kaplan, aber warum regen Sie sich so auf?“, fragte mich die diensthabende Schwester, die gerade dabei war, meinen Puls zu nehmen

„Sie Xanthippe!“, schimpfte ich voller Zorn. „Würden Sie sich denn nicht aufregen, wenn Ihre Mutter soeben ermordet wurde?“  Die Schwester fragte mich, wie ich auf solch eine verrückte Idee käme. – „Sie haben doch selbst gesagt, dass meine Mutter umgelegt wurde!“, erwiderte ich fassungslos. 

Die Schwester erklärte mir, dass mit „umlegen“ lediglich gemeint sei, dass man meine Mutter in ein anderes Zimmer verlegt habe. Aha, so verhielt sich das also! Vor Freude sprang ich in die Luft und rief laut: „Heureka!“ Das war ein schöner Tag! Dennoch beschwerte ich mich beim löblichen Chefarzt über die Krankenschwester, die mir ja solch einen Schrecken eingejagt hatte

Sie musste sich später mit einem Blumenstrauß bei mir entschuldigen. Da ich ein guter Mensch bin, nahm ich die Entschuldigung an und meinte, dass sie wohl noch lernen müsse, anständig mit Patienten und deren Angehörigen umzugehen. Sie soll ja Menschen helfen und diese nicht vor Schrecken krank machen!

Ich denke, dass die Krankenschwester damals etwas von mir gelernt hat. Und hierfür musste sie nicht einen einzigen Pfennig bezahlen! So hatte ich also mal wieder ein redliches, gottgefälliges Werk vollbracht.

Ihr,
Johannes Kaplan

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