Posts Tagged ‘Kaplan Redlich’

agressiver_handy_nutzer

„Handy“-Benutzer, denen man das „Handy“ wegnehmen will, werden genauso aggressiv wie Heroinsüchtige, denen man die Droge entzogen hat!

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,

auch ein redlicher Mensch, wie ich es bin, lernt sein Leben lang dazu. Bitte lassen Sie sich von mir erzählen, wie ich als junger, aber redlicher „Wildfang“ die Redlichkeit mit tollkühnen Taten durchzusetzen versuchte, anstatt Vernunft und Sachlichkeit walten zu lassen!

Am 10.03.2000 fuhr ich mit meinem Fahrrad zur Einkaufspassage meines damaligen Wohnortes, um eine redliche Aktion zu starten: Mein Plan war, dass ich jedem, den ich dabei erwische, wie er mit einem Handsprechtelefon telefoniert, selbiges aus der Hand reiße. Erst hatte ich die Überlegung, ob ich nicht vorher mit den bösartigen Menschen reden solle, um sie zum Abbruch des Telefonates zu überreden. Aber diese Idee verwarf ich, da man, wie ich meinte, mit bösartigen Menschen nicht diskutieren kann. Deshalb blieb meine redliche Devise: Direkt handeln!

Nun stand ich also da, in der Einkaufspassage, und ich musste nicht lange warten, bis ich einen bösartigen Menschen mit einem Handsprechtelefon sah. Ich sprintete nach vorn, entriss seinen Händen den Apparat und rannte schnell weg. Der Mann, so um die 35 Jahre alt, rannte mir nach! Da er jünger als ich war, lief er auch schneller. Der Missetäter fasste mich unwirsch am Kragen und brüllte:

„Du Arsch, her mit meinem Telefon!“

Genau in diesem Moment kamen zwei Polizisten um die Ecke, und ich war froh, als ich sie sah. Ich rief verzweifelt: „Hilfe, ich werde von diesem Flegel belästigt!“

Die beiden Wachmeister eilten herbei, trennten den Streithahn von mir. Anschließend fragten sie uns, was denn los sei.

Der Mann, dem ich ordnungsgemäß das Handtelefon beschlagnahmt hatte, meinte, dass ich versucht hätte, sein „Handy“ zu „klauen“. Die Polizisten fragten mich, ob das denn stimmen würde. Ich erwiderte, dass ich das Handtelefon nicht „klauen“ wollte, sondern aus redlichen Gründen konfisziert habe, um die Menschheit vor einer Gefahr zu retten.

„Welche Gefahr?“,  fragte der jüngere der Polizisten. Er wirkte etwas ratlos.

„Handsprechtelefone verbreiten eine Strahlung, die nicht gut für die Menschen sind“, antwortete ich.

Ich wurde aber seltsamerweise aufgefordert, dem Mann das Telefon zurückzugeben, denn ich könne nicht einfach über das Eigentum andere Menschen entscheiden. Nochmals betonte ich, dass es ja kein „Klauen“ gewesen sei, sondern lediglich Selbstverteidigung vor den bösen Strahlen. Die Beamten schienen das amüsant zu finden, denn sie lachten und schüttelten (beinahe mitleidig) die Köpfe.

„Wieder so ein Vogel“,  sagte der ältere von den beiden. Und bevor ich mich versah, packten mich die beiden und nahmen mich mit zur nahe gelegenen Polizeiwache.

Mein Vormund holte mich zwei Stunden später aus der Arrestzelle ab.  Zuerst verstand ich nicht, wieso man mich und nicht den aggressiven „Handy“-Besitzer eingesperrt hatte, kam dann aber zu dem Schluss, dass es vielleicht doch der bessere Weg sei, die Menschen stets freundlich und sachlich darauf hinzuweisen, dass sogenannte „Handys“ (neuerdings sagt man wohl auch „Smartphone“ zu diesen unnützen Geräten) gefährliche Strahlen aussenden. Seitdem versuchte ich meinen Willen ausschließlich mithilfe von Argumenten durchzusetzen – nur in einem Gespräch kann man Menschen überzeugen!

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redlicher_tanz

Wer nach den Regeln des Peter Frankenfeld tanzt, der hält sein Herz- Lungensystem stets gut in Schuss!

Liebe Leser, liebe Leserinnen,

das Tanzen hat gemeinhin einen schlechten Ruf, und das nicht ganz zu Unrecht: Sind es doch fast immer die jungen Leute von 12 bis 42, die sich heutzutage dieser Freizeitbeschäftigung hingeben. Dabei werden sogenannte „Schnell“-Tabletten (unlöblich: „Speed“) genommen, um möglich flink und lange das Tanzbein schwingen zu können. „Diskotheken“-Besucher sind häufig drogensüchtig.

Viele Menschen gehen deshalb in Tanzlokale, weil sie in Wirklichkeit ein Gegenüber für unredliche Sexualkontakte suchen. Hierbei beabsichtigen sie keinesfalls, den Partner vorher oder wenigstens anschließend zu ehelichen. In unserer schönen Hauptstadt Berlin gab es sogar lange Zeit jährliche Veranstaltungen, die sich ganz unverfroren „Love Parade“ nannten – ein Begriff, der einer fremden Sprache entstammt und übersetzt „Liebes-Marsch“ bedeutet.

the dancer

An der Art und Weise wie Jugendliche tanzen sieht man bereits, dass körperliche und geistige Defizite vorliegen!

All das brachte dem Tanz einen denkbar schlechten Ruf ein. Dennoch:  Am Tanz ist nichts Unmoralisches, wenn er denn mit Bedacht und zur Erquickung des Leibes ausgeübt wird! Zunächst einmal ist es von der Schöpfung (oder, falls Sie nicht religiös sind, von der Natur) keinesfalls vorgesehen, dass Menschen zu zweit tanzen. Man bewegt sich zwar in der Gruppe, aber eben jeder für sich allein. So kann es nicht zu beabsichtigten oder versehentlichen Berührungen kommen.

Unbedingt nötig ist ein sogenannter Vortänzer, damit die anderen Beteiligten überhaupt wissen, welche Bewegungen sie machen sollen. Diese Bewegungen sollten zwar schwungvoll aber keineswegs hastig sein. Geeignet hierzu sind schöne alte Melodien von Verdi und Beethoven, und wer es moderner mag, darf durchaus einen Tonträger von Bata Illic auflegen.

Ein guter Tanz ähnelt dem Turnen – gerade so, wie es der beliebte Fernsehmoderator Peter Frankenfeld auf seiner Schallplatte „Gymnastik und Tanz für Ältere“ demonstriert. Hierbei soll der Kreislauf leicht angeregt werden, das Herz und das Gehirn gut durchblutet. Länger als 5 Minuten sollte ein solcher Tanz allerdings nicht dauern, denn der Mensch ist schließlich kein Lauftier wie etwa der Hund oder der Esel.

Anschließend kann man eine Stunde pausieren, eine schöne Tasse Kamillentee trinken und dazu ein Stück Zwetschgenkuchen mit extra viel Schlagsahne essen. Wer sich an die hier vorgestellten Tanzregeln hält, der kann mit einem langen, erfüllten und gesunden Leben rechnen.

Es grüßt sie recht herzlich und redlich:
Ihr Johannes Kaplan

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heino

Ein wunderbarer Tonträger aus jener Zeit, als Herr Heino noch ein redlicher Mensch war!

Liebe Leserinnen, lieber Leser!

Ein langer, grauer, kalter Winter liegt hinter uns, aber seit gestern zeigt sich die Natur wieder von ihrer freundlichen Seite. Zeit auch für uns Menschen, uns warmherzig und dankbar zu geben. Und wem wären wir nicht mehr zu Dank verpflichtet, als unseren lieben Müttern?

Ich selbst bin ja seit einigen Jahren Vollwaise, aber all jenen Redlichen, deren Mütter noch unter uns weilen, möchte ich folgenden Vorschlag machen: Gehen Sie doch mal in den Stadtpark und pflücken Sie dort einige der Blümchen, die bereits jetzt zu sprießen beginnen! Mit einem Gummiband lassen sich die Pflanzen zu einem hübschen Strauß zusammenbinden und anschließend der Frau Mutter als Präsent überreichen.

muttis_blumen

Wenn es die Sozialleistungen bzw. die Rentenzahlungen erlauben, die Sie erhalten, können Sie auch den Tonträger „Liebe Mutter…“ erwerben, den der früher einmal beliebte Sänger Herr Heino aufgenommen hat. Wenn Ihre Mutter über ein entsprechendes Abspielgerät verfügt, kann sie sich das schöne Lied dann sogar anhören. Eine wunderbare Geschenkidee, wie ich finde. Ein kleiner Dank … einfach mal so zwischendurch.

Übrigens schrieb ich gerade eben ganz bewusst, der „früher einmal beliebte“ Sänger Herr Heino. Selbiger war nämlich einst ein Quell der Freude für uns Redliche, mit seiner schönen Stimme und den altbekannten Weisen, die er in deutscher Sprache sang. Doch vor einigen Wochen hat Herr Heino jene Krachmusik nachgesungen, mit der schon seit Jahr und Tag unsere Jugend verdorben und zum Biertrinken verführt wird  – beispielsweise die „Musik“ der Kapelle „Die toten Hosen“. Deren „Sänger“ ist ein alter Mann mit zotteligen, blond gefärbten Haaren, mit denen er aussieht wie eine bettlägerige Großmutter! Irrtümlicherweise nimmt er an, dass er derart aufgetakelt wie ein junger Spund wirkt, und auch seine anderen Krachmusikanten geben sich als Jugendliche aus.

Der unbegabte Musikant "Campino" sieht aus wie eine alte, ungepflegte Frau!

Der unbegabte Musikant „Campino“ sieht aus wie eine ungepflegte Vettel!

Was hat sich Herr Heino nur dabei gedacht, als er die „Lieder“ dieser unredlichen Gesellen nachgesungen hat? Selbst wenn es sich um einen Schabernack handeln sollte, so ist die Angelegenheit recht geschmacklos!

Sie, liebe Leser, erzählen Ihren Müttern besser gar nichts von diesem Ausrutscher, den sich Herr Heino da geleistet hat. Sonst regen sich die alten Damen nur unnötig auf. Drücken Sie Ihrer Frau Mutter die Schallplatte in die Hand, und falls sie fragen sollte, wie es um Herrn Heino bestellt ist, so antworten sie einfach, er sei tot. Leider muss man sich manchmal mit einer Notlüge behelfen.

Mit redlichen Grüßen!
Ihr Johannes Kaplan

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PC Jugend

Ein typischer Jugendlicher von heute: Zwar mit modernster Technik ausgerüstet, aber ohne echte Freunde. Er hockt den ganzen Tag vor seinem Heimrechner, spielt unsinnige Spiele und „unterhält“ sich mit virtuellen Menschen. Ein Verhalten, das zur Selbstbefriedigung und zur Zigarettensucht führt!

Liebe Freunde und Freundinnen der Redlichkeit!

Vor einigen Jahren noch begab ich mich des Öfteren in elektronische Gesprächsrunden (sogenannte „Chats“), um Menschen individuell anzuschreiben und ihnen die Redlichkeit näherzubringen.  Wie außerhalb des Netzes auch, erlebte ich, dass sich die Leute mokierten oder aggressiv wurden, wenn ich sie auf den rechten Weg führen wollte.

Ich musste mich nicht selten als „blöder Spinner“ u. ä. titulieren lassen und bekam gesagt, dass ich mich „verpissen“ solle.  Es ging sogar so weit,  dass, wenn ich einen „Chat“ nur betrat, von anderen Teilnehmern den Kommentar hörte: „Ah, da ist er ja wieder, den veräppeln wir jetzt!“

Und dann rauften sie sich zu einem Rudel zusammen, um mich zu beschimpfen.  Alleine fühlten sie sich wohl zu schwach mir gegenüber. Das waren untragbare Zustände!  Redlichkeit bedeutet unter anderem, dass man sich liebevoll und friedlich begegnet.

Nun stellt sich die Frage, liebe Leserin, lieber Leser, wie opportun das elektronische Gespräch ist.

Die Antwort ist niederschmetternd: Jegliche Konversation im Internetz führt zur Isolierung der Menschen!

In der Praxis sieht es doch so aus, dass jemand zu Hause vor einem Computer sitzt, und  per Tastatur in dieser künstlichen Welt plaudert. Es findet ein Austausch von schriftlichen Meinungen statt, aber der persönliche Kontakt fehlt. Im Netz gibt es keine Gestik und Mimik, die doch so wichtig für ein gutes Gespräch sind. Mit der Zeit verkümmert die Gefühlswelt, da das sterile Handeln in einer elektronischen Gesprächsrunde das menschliche Miteinander nicht ersetzen kann.

Ich ziehe Gespräche mit persönlichem Kontakt vor. Möchte ich mal diskutieren oder mich „nur mal unterhalten“, gehe ich hinüber ins nahe Kirchencafé –  dort treffe ich immer nette und redliche Menschen!

Herzlichst,
Ihr Johannes Kaplan

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