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redlicher_tanz

Wer nach den Regeln des Peter Frankenfeld tanzt, der hält sein Herz- Lungensystem stets gut in Schuss!

Liebe Leser, liebe Leserinnen,

das Tanzen hat gemeinhin einen schlechten Ruf, und das nicht ganz zu Unrecht: Sind es doch fast immer die jungen Leute von 12 bis 42, die sich heutzutage dieser Freizeitbeschäftigung hingeben. Dabei werden sogenannte „Schnell“-Tabletten (unlöblich: „Speed“) genommen, um möglich flink und lange das Tanzbein schwingen zu können. „Diskotheken“-Besucher sind häufig drogensüchtig.

Viele Menschen gehen deshalb in Tanzlokale, weil sie in Wirklichkeit ein Gegenüber für unredliche Sexualkontakte suchen. Hierbei beabsichtigen sie keinesfalls, den Partner vorher oder wenigstens anschließend zu ehelichen. In unserer schönen Hauptstadt Berlin gab es sogar lange Zeit jährliche Veranstaltungen, die sich ganz unverfroren „Love Parade“ nannten – ein Begriff, der einer fremden Sprache entstammt und übersetzt „Liebes-Marsch“ bedeutet.

the dancer

An der Art und Weise wie Jugendliche tanzen sieht man bereits, dass körperliche und geistige Defizite vorliegen!

All das brachte dem Tanz einen denkbar schlechten Ruf ein. Dennoch:  Am Tanz ist nichts Unmoralisches, wenn er denn mit Bedacht und zur Erquickung des Leibes ausgeübt wird! Zunächst einmal ist es von der Schöpfung (oder, falls Sie nicht religiös sind, von der Natur) keinesfalls vorgesehen, dass Menschen zu zweit tanzen. Man bewegt sich zwar in der Gruppe, aber eben jeder für sich allein. So kann es nicht zu beabsichtigten oder versehentlichen Berührungen kommen.

Unbedingt nötig ist ein sogenannter Vortänzer, damit die anderen Beteiligten überhaupt wissen, welche Bewegungen sie machen sollen. Diese Bewegungen sollten zwar schwungvoll aber keineswegs hastig sein. Geeignet hierzu sind schöne alte Melodien von Verdi und Beethoven, und wer es moderner mag, darf durchaus einen Tonträger von Bata Illic auflegen.

Ein guter Tanz ähnelt dem Turnen – gerade so, wie es der beliebte Fernsehmoderator Peter Frankenfeld auf seiner Schallplatte „Gymnastik und Tanz für Ältere“ demonstriert. Hierbei soll der Kreislauf leicht angeregt werden, das Herz und das Gehirn gut durchblutet. Länger als 5 Minuten sollte ein solcher Tanz allerdings nicht dauern, denn der Mensch ist schließlich kein Lauftier wie etwa der Hund oder der Esel.

Anschließend kann man eine Stunde pausieren, eine schöne Tasse Kamillentee trinken und dazu ein Stück Zwetschgenkuchen mit extra viel Schlagsahne essen. Wer sich an die hier vorgestellten Tanzregeln hält, der kann mit einem langen, erfüllten und gesunden Leben rechnen.

Es grüßt sie recht herzlich und redlich:
Ihr Johannes Kaplan

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