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Kindheit damals und heute

Liebe Leserinnen und Leser, wie Sie sicher schon bemerkt haben, verlottert unsere Gesellschaft immer mehr. Diese Entwicklung geht selbstverständlich auch nicht an den Kindern vorbei. Für die Kleinen ist alles was die Großen treiben „normal“ – sie eifern ihnen immerzu nach.

Und das, was man tagtäglich tut, wirkt sich natürlich auch auf den Charakter aus. Früher waren Kinder niedliche Geschöpfe, an denen die Eltern ihren Wohlgefallen fanden. Heute benimmt sich der Nachwuchs so, als sei er von Dämonen besessen. Manchmal glaubt man, es mit Monstren zu tun zu haben, vor denen man am liebsten Reißaus nehmen möchte. Sehr schön kann man das am obigen Bild erkennen.

Da ist zunächst das Mädchen, das seinen (sicherlich heiß und innig geliebten) Stoffhund fest an sich drückt und dabei freundlich in die Kamera schaut. Jeder kann sehen, dass man es hier mit einem braven Kind zu tun hat, das fleißig der Mutter nacheifert. Bestimmt hat die Kleine seinerzeit gern dabei geholfen, die weihnachtlichen Plätzchen zu backen …. und im Sommer hat sie mit Feuereifer bei der Gartenarbeit mitgemacht. Irgendwann ist dann aus ihr selbst eine gute Mutter geworden … und mittlerweile dürfte sie eine liebevolle Großmutter sein.

Nun werfen wir hingegen einen Blick auf den Buben! Was ist das? Kann man dieses Wesen überhaupt noch als Kind bezeichnen? Vielleicht sechs oder sieben Jahre alt … und schon vollgepackt mit widernatürlichen Muskeln … einen Blick wie ein Talibankrieger in den Augen! Der Knabe ernährt sich hauptsächlich von Eiweißpräparaten aus der Konservendose sowie Anabolika, welches ihm die Eltern mehrfach täglich injizieren. Von Plätzchenbacken und Gartenarbeit hat der Bub noch nie etwas gehört, stattdessen besitzt er ein „Smartphone“ und eine „Playstation 4“, mit der er bis spät in die Nacht grausame Videospiele spielt: hierbei fährt er am liebsten mit einem virtuellen Rennauto virtuelle Fußgänger tot.

Die Eltern haben ihm zweimal Haustiere geschenkt, aber die haben auch nicht lange überlebt. Der Goldfisch wurde lebend in der Mikrowelle geröstet und der Hamster brutal aus dem 18. Stock (Plattenbau) geworfen. Einfach „nur so“ … „zum Spaß“. Genau so und nicht anders stellt man sich das Leben des kleinen Burschen vor, der da so unvergleichlich dreist vor der Kamera posiert.

Von den Eltern des Jungen ist, wie bereits angedeutet, rein gar nichts zu erwarten. Die Mutter (120 kg schwer, lila gefärbte Haare, überall am Körper tätowiert) schaut den ganzen Tag in die Fernsehröhre: „Bauer sucht Frau“ und „Shopping Queen“ sind ihre Lieblingssendungen. Der Vater hingegen (Hartz-IV-Empfänger auf Lebenszeit) ist meist im Internetz unterwegs, weil er auf keinen Fall die neuesten Pornofilme verpassen will. Erst am Abend macht er es sich vor dem Zweitfernseher gemütlich, wobei er regelmäßig eine Kiste Bier in sich hineintrinkt.

Natürlich könnte man ob solcher Zustände das Jugendamt benachrichtigen. Doch die Erfahrung zeigt, dass das keine Früchte tragen würde. Die Mitarbeiter unserer Behörden sind ja neuerdings damit beschäftigt, Jugendlichen einen „verantwortungsvollen Umgang mit Hasch und anderen Einstiegsdrogen“ beizubringen. Ich habe sogar schon davon gehört, dass Mitarbeiter des Jugendamtes sogenannte Kondome an Grundschüler verteilt haben sollen.

Wo soll das alles noch hinführen? Ich weiß es nicht.

Liebe Leserinnen und Leser, es wünscht Ihnen ein schönes Wochenende:

Ihr Johannes Kaplan!

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