Posts Tagged ‘Hertha von Hartenfels’

Terror und Gewalt im Altersheim

Lüsterne Übergriffe und andere Gewaltausbrüche sind auch im Altersheim keine Seltenheit

Liebe Leserinnen und Leser,

mehrfach wurde mir der Vorwurf gemacht, ich würde ältere Leute „automatisch“ als redlich darstellen, die Jugend hingegen hätte ich „auf dem Kieker“. Tatsächlich hat die Wissenschaft uns ja gezeigt, dass das menschliche Gehirn ein Leben lang wächst. Somit dürfte es als erwiesen angesehen werden, dass ältere Personen grundsätzlich klüger sind als jüngere. Wer klug ist, ist häufig auch redlich.

Selbstverständlich sind auch Ausnahmen zu beobachten, beispielsweise die Fälle „Sigmund Mutznock“ und „Hertha von Hartenfels“. Beide Personen – obwohl längst dem Jugendalter entwachsen – waren sogenannte falsche Fuffziger.

Es gibt überdies Menschen, die im gesetzten Alter von 70 Jahren zu unredlichem, unkeuschem Verhalten neigen. In Rheinland-Pfalz kam es zu einem Vorfall, der einmal mehr beweist, dass lüsternes Begehren und Gewalttätigkeit Hand in Hand gehen. Die „Stern“-Zeitung berichtet von einem 70-Jährigen, der eine 89-Jährige mit seinem Rollator verletzte, weil diese nicht auf seine widerlich-triebhaften Annäherungsversuche einging! Das alles spielte sich in einem Seniorenheim ab:

Verschmähter 70-Jähriger rammt Angebetete mit Rollator

Äußerst rabiat hat ein 70-jähriger Bewohner eines Seniorenheims in Rheinland-Pfalz reagiert, nachdem seine 89-jährige Angebetete ihn abblitzen ließ. Wie die Polizei in Germersheim am Donnerstag mitteilte, stieß der Mann der Frau am Mittwoch „mehrfach den Rollator an ihr Bein, so dass diese leicht verletzt wurde“. Die Polizei habe zwischen den beiden vermitteln müssen.

Grund für den Gewaltausbruch war nach Polizeiangaben, dass die Frau „seine Gefühle nicht erwiderte“ und ihm „zudem von ihren Gefühlen für einen anderen Mann berichtete“. Gegen den Mann solle ein Ermittlungsverfahren eingeleitet werden.

Redlichkeit fällt einem also nicht – wie selbstverständlich – im Alter zu. Es gibt es Menschen wie mich, die bereits redlich geboren wurden; alle anderen müssen sich ein anständiges Benehmen immer und immer wieder neu erarbeiten.

Ich wünsche Ihnen, liebe Leserinnen und Leser, für diesen tagtäglichen Kampf alles Gute und viel Kraft!

Ihr Johannes Kaplan

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Hertha von Hartenfels

Niemand ahnte, welch schreckliches Geheimnis Hertha von Hartenfels so gut zu verbergen wusste!

Liebe Leser, liebe Leserinnen!

Sicherlich haben Sie von den ungeheuerlichen Dingen gehört, die in unserer heutigen Zeit vorgehen. Unmoral, antisoziales Verhalten und Fernsehsucht waren vor 100 Jahren unbedeutende Randerscheinungen, heute hingegen sind sie der Regelfall.

Die Ursachen sind hinlänglich bekannt: hirnzerstörende „Handy“-Strahlen, unredliche Internetzseiten und brutal-blutige Heimrechnerspiele! Auf diesen drei Säulen basiert die Verlotterung und Verschlotterung unserer Gesellschaft.

Sicherlich haben Sie ebenfalls davon gehört, dass es sogar Männer geben soll, die sich für Frauen halten. Diese Männer ziehen Frauenkleidung an (z. B. bunte Mützen!) und trinken Frauenparfüm. Wenn Sie dann betrunken genug sind gehen sie auf die Straße, um dort zu randalieren. Im Normalfall kann man solche „Frauen“ leicht entlarven, denn sie sprechen ja weiterhin mit dunkler Stimme oder tragen immer noch einen Bart.

Im Internetz gestaltet sich die Demaskierung hingegen schwierig. Ich möchte Ihnen von einem solchen Fall berichten:

In meinem berühmten und beliebten (und inzwischen leider geschlossenen) Johannes Kaplan-Forum waren sehr viele Menschen als Stammschreiber erfasst. Wenn sich jemand gut benahm, bekam er von mir eine schöne bunte Farbe zugeteilt, mit welcher er seinen Namen bzw. seinen Spitznamen zieren konnte. Wenn sich jemand nicht so gut benahm, erhielt er lediglich die Farbe Blau.

Eines Tages meldete sich eine Dame namens Hertha von Hartenfels bei mir, was mich verwunderte. Denn immerhin befand sich schon damals der berüchtigte Bericht über den unredlichen Unhold Fürchtegott Hartenfels auf meiner Heimseite. Ich glaubte, dass die Namensgleichheit entweder Zufall sei, oder dass die Dame einen Spitznamen gewählt habe … als Ehrerbietung an den von mir verfassten, äußert gelungenen Hartenfels-Artikel.

Wie dem auch sei: Frau Hertha von Hartenfels schrieb Beiträge, die sich sehen lassen konnten. Witzig, originell, geistreich. Kein Wunder also, dass ich ihr ob solcher Redlichkeit eine bunte Stammschreiberfarbe verlieh.

Zu jener Zeit existierte aber auch ein Forum von einem Internetznutzer namens „Karl der Kritikus“. „Station 13“ nannte sich das Redebrett, mit dem es ein schlimmes Ende nehmen sollte.

Jedenfalls war auch Hertha von Hartenfels dort Schreiberin. Was die Dame jedoch nicht wusste: Ich las heimlich und fleißig mit! Eines Tages vermochte ich meinen Augen kaum zu trauen. „Hertha von Hartenfels“ hatte sich hoffnungslos mit „Karl dem Kritikus“ verstritten und gab im Lauf der Auseinandersetzung zu, in Wirklichkeit gar keine vornehme Dame zu sein, sondern ein unredlicher Jüngling!

Vor Wut über diese unmoralische Offenbarung sprang ich damals von meinem Heimrechner-Sessel auf, lief zum Fenster, öffnete es und brüllte in meiner hilflosen Wut Wörter ins Freie, an die ich mich zum Glück nicht mehr erinnern kann. Mein Vormund benötigte insgesamt 1, 5 Stunden, um der Unordnung in meiner Wohnung (damals lebte ich noch nicht im Pflegeheim) Herr zu werden. Ich hatte offenbar einen meiner Anfälle erlitten. Aber wer kann mir dies angesichts eines solchen Vorfalls verdenken?

Natürlich entzog ich diesem Rosstäuscher„Hertha von Hartenfels“ die bunte Farbe, nachdem ich wieder zu Sinnen gekommen war. Der Internetz-Transvestit nannte sich danach „Hartwig von Hartenfels“ und eröffnete ein eigenes Forum, welches den unredlichen Namen „Kakadu-Bar“ trug. Das Redebrett wurde recht schnell wieder geschlossen, vermutlich von der Sittenpolizei.

Das also war eines der schlimmsten Erlebnisse während meiner Zeit als Forenbetreiber. Auch heute noch tritt mir der kalte Schweiß auf die Stirn, wenn ich daran denke, dass dieser Hertha/Hartwig von Hartenfels – womöglich lediglich mit rosafarbener Unterwäsche bekleidet! – sich im Internetz als ehrwürdige, alte Dame ausgegeben hat. Ich vermute, dass er auch im Besitz eines „Handys“ war.

Mit redlichen Grüßen!
Ihr Johannes Kaplan

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