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Weihnachts-Gutschein

Weihnachtsgutscheine müssen liebevoll gestaltet sein, damit sie den Kindern auch wirklich Freude machen!

Lieber redlicher Leser, liebe redliche Leserin,

letztes Jahr um diese Zeit empfahl ich jenen, die Kinder oder Enkelkinder in der Familie haben, den Kleinen zum Weihnachtsfeste etwas von ihrem Spielzeug wegzunehmen, damit sie das, was sie bereits besitzen, mehr zu schätzen lernen. Geschenke bekommt der heutige Nachwuchs schließlich genug, und das nahezu an jedem Tag des Jahres.

Man soll sich aber nicht ständig wiederholen, darum empfehle ich zum Weihnachtfest 2014 auch etwas anderes, nämlich doch wieder Geschenke zu machen. Geschenke jedoch, die von hoher Moral geprägt sind und die dem Kinde bzw. dem Jugendlichen helfen sollen, geistige Reife zu erlangen.

Und zwar verfahren Sie, liebe Eltern und Großeltern, dieses Jahr wie folgt:

Sie schenken Ihren kleinen Lieblingen einen Gutschein, der den Beschenkten eine nicht allzu große Pflicht auferlegt, die jedoch ihre Wirkung nicht verfehlen wird!

Kinder zwischen vier und fünf Jahren erhalten:

… einen Gutschein, der sie verpflichtet, an mindestens zwei Wochenenden das Geschirr gründlich abzuwaschen, abzutrocknen und – je nach Körpergröße – auch in die Küchenschränke zurückzustellen.

Kinder zwischen sechs und acht Jahren erhalten:

…  einen Gutschein, der sie verpflichtet, einen Monat lang, tagtäglich, nicht nur die Schuhe ihrer Eltern und Großeltern zu putzen, sondern auch die der anderen Hausbewohner (falls es sich um ein Hochhaus handelt, maximal die Schuhe von sechs Mietparteien).

Kinder bis zum 14. Lebensjahr erhalten:

… einen Gutschein, welcher Ihnen auferlegt, den gesamten Frühjahrsputz in eigener Regie auszuführen. Reinigungsmittel (WC-Reiniger, Putzlappen, usw.) sind vom eigenen Taschengeld zu bezahlen.  Sowohl die Wohnung der Eltern als auch die der Großeltern ist zu reinigen.

Die Gutscheine kann man mit einer Heimrechner-Druckmaschine erstellen, anschließend bunt bemalen und an den Rändern mit der Schere zackig schneiden, damit sie kindgerecht aussehen und zum Fest dann auch eine rechte Freude bereiten (siehe Bild oben).

Kinder im Alter zwischen 14 und 18 Jahren sind erfahrungsgemäß so frech, dass sie sich gar nichts sagen lassen und möglicherweise sogar das Jugendamt einschalten, wenn Sie ihnen solche Gutscheine geben würden. Kindern ab 14 sollte man deshalb in einem unbeobachteten Moment das Kabel der Spielstation (unredlich „Playstation“ zerschneiden) oder ihr „Smartphone“ wegwerfen, damit die mal wissen, wie gut es ihnen überhaupt geht.

Diese ganzen Ideen, liebe Leserinnen und Leser, werden – wenn Sie sie sich zu Herzen nehmen! –  sicherlich zu einem besinnlichen Weihnachtsfest beitragen. Ein Fest, das den ursprünglichen Zweck, junge Menschen moralisch zu festigen und zur Demut zu erziehen, endlich wieder mit Leben erfüllen wird.

Ich wünsche Ihnen frohe Weihnachten und ein redliches Jahr 2015!

Ihr Johannes Kaplan

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