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Wasser_Handy

Sogenannte Smartphones reagieren empfindlich auf Linsensuppe und klares Wasser!

Liebe redliche Mitbürger und Mitbürgerinnen,

wer nach der Erfindung des Internetzes und der „Handys“ dachte, es könne nicht schlimmer kommen, der wurde übelst überrascht. Inzwischen sind die öffentlichen Plätze und Verkehrsmittel mit Menschen gefüllt, die wie hypnotisiert auf sogenannte Smartphones glotzen. Es handelt sich um Weiterentwicklungen bisheriger Handsprechtelefone, wobei man mit „Smartphones“ jedoch allerlei zusätzlichen Unsinn anstellen kann, sogar solche Dinge, die krimineller Natur sind – beispielsweise sich pornografische Bilder im Internetz ansehen.

Die Leute fummeln an diesen Geräten herum und verschicken Nachrichten an anderer „Smartphone“-Besitzer. Eine wichtige Rolle dabei spielt das Programm „WhatsApp“, was auf Deutsch den unsinnigen Namen „Was ist der Apfel?“ ergibt. Dass die damit versendeten Nachrichten ebenso unsinnig sind, das muss nicht eigens erwähnt werden.

Sachbeschädigung Herr Göllner

Herr Göllner glaubt, wenn er mit seinem „Smartphone“ herumspielt, dann sei er „cool“…

Der Name Göllner ist den regelmäßigen Lesern meines Internetz-Blogs wohlbekannt. Es handelt sich um eine Person, die trotz ihres gesetzten Alters unredlich ist.

Göllner wohnt im selben Alten- und Pflegeheim wie ich. Es hat mich keineswegs gewundert, dass er sich von seinen missratenen Kindern zum Weihnachtsfeste ein „Smartphone“ schenken ließ. Am 2. Weihnachtsfeiertag saßen wir Heimbewohner im Gemeinschaftsraum …. es gab wieder einmal Linsensuppe. Herr Göllner zeigte sein neues „Smartphone“ und gab damit an, was er mit diesem Gerät alles anstellen könne. Zu meinem Unglück saß ich an einem Tisch mit ihm.

Er verschickte unentwegt „Was ist der Apfel?“-Nachrichten und bekam auch prompt Antwort von seinen Verwandten. Stolz zeigte er uns, die mit bei ihm bei Tische saßen, irgendwelche „digitalen Fotos“.

Sie, liebe Leser, können sich gewiss vorstellen, wie hilflos wütend ich wurde. Doch wie es der glückliche Zufall wollte, vertrug Herr Göllner die Linsensuppe an diesem Tage nicht. Er hielt sich vor Schmerzen den Bauch und ließ außerdem geräuschvolle Winde entweichen. Plötzlich sprang er auf, um zur Toilette zu rennen. Sein dummes Telefoniergerät ließ er allerdings auf dem Tisch liegen.

Das war ein Wink des Schicksals, dachte ich mir, und ließ mir die gewährte Chance nicht entgehen. Ich schnappte mir das widerliche „Smartphone“ und warf es in den noch halbvoll mit Linsensuppe gefüllten Suppenteller des Herrn Göllner. Die Freude am Tisch war entsprechend groß. Wir alle mussten sehr lachen, als das Gerät in der Suppe versank.

Nach einer Viertelstunde kam Herr Göllner wieder, wir anderen aßen längst unseren Grießbrei, der mit eingemachten Kirschen verfeinert war. Da Herr Göllner vor Schmerz noch ganz durcheinander war, nahm er tatsächlich an, er selbst habe das Gerät vor lauter Eile (versehentlich) in seine Suppe geworfen. So schnell wird er keinen neuen Apparat mehr bekommen. Die Redlichkeit hat also wieder einmal gesiegt! Außerdem habe ich selbst eine wichtige Erkenntnis gewonnen: „Smartphone“ sind äußerst feuchtigkeitsempfindlich und funktionieren nach dem Versinken in Suppe bzw. Wasser auf keinen Fall mehr.

Sie, liebe Leser, sollten also, genau wie ich, jede Gelegenheit nutzen, um diese Geräte außer Betrieb zu setzten. Eine gute Idee ist es, sich im Spielzeugladen eine simple Wasserpistole zu kaufen und anschließend damit auf „Smartphones“ in Bussen und in Parkanlagen zu schießen. Man sollte nach einer solch redlichen Tat aber schnell davonlaufen, da „Handy-„ und „Smartphone-Besitzer“ aggressiv und kriminell sind.

Herzlichst
Ihr Johannes Kaplan

Handy_Kampf

Ganz einfache, kindische Wasserpistolen können „Smartphones“ außer Gefecht setzen!

 

 

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