Posts Tagged ‘corona pflegeheim’

Liebe Leserinnen und Leser,

die Weihnachtsstimmung vieler Mitmenschen ist in diesem Jahr wahrlich getrübt. Man kann ja kaum noch irgendwo hingehen, ohne sich mit diesem schaurigen Corona-Bazillus anzustecken.

Wir als Bewohner eines Alten- und Pflegeheims werden dazu angehalten, unsere Zimmer möglichst nicht zu verlassen. Der Heimrechner steht unten im Gemeinschaftsraum, bis gestern war es mir verboten, dorthin zu gehen. Und das, obwohl doch kein Mensch an einem „Computer“-Virus erkranken kann.

Gestern führte ich ein langes Gespräch mit Oberschwester Olga. Ich machte sie darauf aufmerksam, dass zahllose Eltern auf meine weihnachtlichen Geschenkempfehlungen warten und ich daher dringend ins Internetz muss. Die resolute Russin zeigte sich jedoch völlig uneinsichtig! Erst als ich einen Teller mit Kompott auf den Boden schleuderte, lenkte sie ein.

Sie gewährte mir allerdings nur wenige Minuten!  Daher ganz auf die Schnelle:

Dieses Jahr habe ich nur eine Empfehlung für Eltern die in England oder Amerika wohnen. Bitte schenken Sie Ihrem Kind einen Deutschkurs! Wie Sie im Kurzfilm oben sehen, können ausländische Kinder ab drei Jahren mühelos Deutsch lernen.

Englisch ist wirklich keine schöne Sprache, und hierzulande versteht man dieses grausige Kauderwelsch noch nicht einmal. Wenn die englischen und amerikanischen Kinder dann irgendwann zu Erwachsenen werden, werden sie erkennen, dass man sich auf Deutsch viel gewählter und redlicher ausdrücken kann. Niemand wird mehr Englisch sprechen wollen. Die abscheulichen Anglizismen, die man zurzeit überall in Deutschland und im Internetz findet, wird es dann nicht mehr geben.

Liebe englische und amerikanische Eltern: mit einem solchen Deutschkurs beschenken Sie nicht nur Ihr Kind, sondern die ganze Welt!

Mit redlichen Grüßen
Ihr Johannes Kaplan

 

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Die Jugend weiß gar nicht, was Ostern bedeutet. „Teenager“ denken, das höchste Fest der Christenheit hätte etwas mit Kaninchen und Hühnereiern zu tun.

 

Liebe Freunde der Redlichkeit,

persönlich und per elektrischer Post (unlöblich: „E-Mail“) erreichten mich jüngst zahlreiche Anfragen, wie es mir denn ginge, ob ich denn etwa in meinem Alten- und Pflegeheim eingesperrt sei. Danke für die Anteilnahme. Es geht mir gut. Ich und meine Mitbewohner sind bestens versorgt; wir dürfen Spaziergänge im hauseigenem Park unternehmen. Niemand ist ernsthaft erkrankt, niemand ist in letzter Zeit verstorben. Somit besteht kein Grund zur Sorge.

Ich wünsche Ihnen frohe und ein besinnliches Osterfest!

Ihr Johannes Kaplan

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