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Johannes Kaplan bringt Kindern und jugendlichen Deppen das Briefeschreiben bei!

Die gute, alte Tradition des Briefeschreibens muss unbedingt wiederbelebt werden!

Liebes Kind, lieber Jugendlicher,

in einem Zeitalter, in welchem man „E-Mails“ – wie viele salopp sagen – oder auch Kurznachrichten mit einem tragbaren Telefon verschickt, verliert bei vielen Menschen der gute alte Brief an Bedeutung. Ich habe die Befürchtung, dass die Kinder und Jugendlichen gar nicht mehr wissen, wie man einen Brief schreibt, da sie es nicht mehr gewöhnt sind. Aber keine Bange, Dein Onkel Johannes erklärt Dir nun, wie man ein Schreiben aufsetzt! Nimm doch die Gelegenheit wahr, diese alte Tradition wieder aufleben zu lassen und Deinen lieben Verwandten, Bekannten und Freunden in der Ferne einen lieben Gruß zu senden!

SMS sind etwas für dumme Menschen

„SMS“-Nachrichten beinhalten nur unsinniges Zeug, und wer sie liest oder verschickt fängt dümmlich zu Grinsen an!

Und so geht es mit dem Briefeschreiben: Besorge Dir ein weißes Blatt aus Papier (gibt es im Schreibwarenhandel). Wichtig: nicht ein Blatt aus einem Spiralblock reißen, da dann unschöne „Fransen“ an der Seite des Papiers entstehen. Einen persönlichen Brief schreibt man mit der Hand – nicht mit dem Heimrechner oder mit der Schreibmaschine! Zum Schreiben benutze auch keinen Kugelschreiber, sondern einen Füllfederhalter, da man mit diesem eine schönere Schrift hat. Sollte Deine Handschrift dennoch krakelig erscheinen, lege Dir ein „Schönschreibheft“ zu und übe darin fleißig.

Nun schreibe auf das Papier Deine redlichen Grüße, denke aber daran, dass Du einen Rand von drei Zentimetern lässt. Ist der Brief fertig geschrieben? Schön! Nun brauchst Du einen Briefumschlag (diesen gibt es ebenfalls im Schreibwarenladen). Jetzt beschrifte den Umschlag  mit der Adresse des Empfängers! Diese Adresse benötigt nicht das @-Zeichen, sondern die POSTLEITZAHL des Empfängers. Wenn Du diese nicht kennst, dann frage einen Erwachsenen, der sie für Dich in Erfahrung bringen kann. Die Adresse gehört auf die Vorderseite des Umschlages.

Schreibe auf die Rückseite des Umschlages auch Deine eigene Anschrift. Denn wenn der Empfänger verzogen sein sollte, weiß der Onkel von der Post, wohin er den Brief zurückbringen muss. Jetzt den Brief falten, so dass er in den Umschlag passt. Umschlag zukleben. Nun brauchst Du nur noch eine Briefmarke. Gehe zu einem Postamt in Deiner Nähe und der Schalterbeamte wird Dich beraten, welche Marke Du da aufkleben solltest. Merke: eine Briefmarke gehört auf jeden Brief!

Johannes Kaplan erklärt den Sinn von Briefmarken

Die richtige Briefmarke auf einem Umschlag dient nicht als schmückendes Beiwerk … nein, sie ist im Postverkehr so viel wert wie Bargeld. Daher sprich man auch von „Wertzeichen“ und vom „frankieren“.

Nun wirfst Du den Brief in den Briefkasten (dies sind die gelben Kästen, die man überall sieht, auch vor dem Postamt). Und bald erhalten Deine Lieben Deinen Brief, Deine Grüße in den Händen und erfreuen sich an diesen.

Ich hoffe, Dir geholfen zu haben und verbleibe mit den besten Wünschen, Dein:
Johannes Kaplan

Liebesbriefe sind eine Beleidigung für den Empfänger

Keinesfalls sollte die Kunst des Briefeschreibens missbraucht werden, um sogenannte „Liebesbriefe“ zu verfassen.

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