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In der Schule wird Kindern vermittelt, dass es normal sei, sich unentwegt im Internetz herumzutreiben.

Liebe Leserinnen und Leser,

das Internetz ist eine neue Erfindung, mit der ausschließlich ältere bzw. redliche Mitbürger vernünftig umgehen können. Darauf habe ich oft genug hingewiesen. Junge Menschen kommen mit dieser modernen Errungenschaft nicht zurecht, werden krank und abhängig davon. Ärzte und andere Experten bestätigen meine redliche Meinung. DIE ZEIT berichtet:

Das Bild vom Internet-Junkie, der von Fast Food lebt und sich selbst vernachlässigt, ist nicht nur ein Klischee. Experten beobachten die körperliche Verwahrlosung immer wieder. Internetabhängige vernachlässigen den eigenen Körper häufig. „Manche verwahrlosen vor dem Computer regelrecht, sind übergewichtig, manchmal auch untergewichtig, leiden unter Lichtmangel, haben Augenprobleme oder Sehnenscheidenentzündungen vom vielen Spielen“, sagt der Arzt, Psychotherapeut und Autor Bert te Wildt („Digital Junkies“) von der Bochumer Ambulanz für Internetabhängige.

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Ein typisch deutscher Jugendlicher „dank“ Internetz-Sucht: übergewichtig, verpickelt, dumm!

Auch der soziale Bereich wird oft vernachlässigt. „Echte Freundschaften gehen zu Bruch und Partnerschaften haben viele Betroffene oft noch gar nicht erlebt“, so der Arzt te Wildt. Zudem mache sich Abhängigkeit auch bei den Leistungen bemerkbar. Viele Betroffene gehen kaum noch zur Schule, zur Ausbildung oder vermasseln das Studium. „Anfangs sind sie insgeheim sogar froh darüber, dass alles andere kaputt geht, dann können sie dem Netz nämlich 24 Stunden zur Verfügung stehen.“

[…] Dazu gehören gedankliche Vereinnahmung, Entzugserscheinungen, Kontrollverlust und ein Weitermachen trotz negativer Konsequenzen. Das Zentrum nennt als Warnsignale auch immer kürzere Abstände zwischen der Internet-Nutzung sowie launische oder aggressive Reaktionen, wenn ein Jugendlicher keinen Zugang zum Netz habe.

Die Sucht manifestiert sich Forschern zufolge häufig im Alter von 14- bis 24 Jahren. Betroffen sind vor allem junge Männer. 2011 kam eine Studie zu dem Ergebnis, dass in Deutschland etwa 1,5 Prozent der 14- bis 64-Jährigen internetsüchtig sind. Bert te Wildt rechnet mit einer steigenden Tendenz, auch bei Mädchen und jungen Frauen, die vor allem von sozialen Netzwerken abhängig würden. Zugleich wird weiterhin darüber gestritten, ob eine Internet-Abhängigkeit als eigenständige Krankheit zu qualifizieren ist.

Den vollständigen Artikel finden Sie, liebe Leserinnen und Leser, hier: Verknüpfung anklicken!

Mit herzlichen Grüßen
Ihr Johannes Kaplan

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