Archive for the ‘Unhaltbare Zustände’ Category

Es gibt viele Wortverbindungen, die auf „…schutz“ enden: beispielsweise „Brandschutz“, was bedeutet, dass der Mensch vor den Gefahren der Flammen behütet werden möge. Oder typisch neumodisch den „Datenschutz“, der Internetzbenutzer davor bewahren soll, zu viele Geheimnisse aus dem Privatleben preiszugeben.

Doch was hat es nun eigentlich mit dem Jugendschutz auf sich? Soll da etwa die Jugend geschützt werden? Womöglich sogar vor sich selbst? Oder sollen nicht eher wir anderen, normalen Menschen vor den Gefahren bewahrt werden, die von diesen sogenannten Jugendlichen ausgehen?

Ich plädiere für Letzteres. Sehen Sie sich, meine geneigten Leserinnen und Leser, doch nur mal obigen Internetz-Kurzfilm an! Ich vermag nicht zu sagen, ob dieser brabbelnde Knabe sich dümmer als ohnehin schon stellt, oder ob er tatsächlich der Narr ist, der er zu sein vorgibt.

Tatsache ist, dass Kinder und Jugendliche in der Zeit des Heranwachsens regelrecht – ja, man muss es leider sagen! – geistesgestört und entsprechend gemeingefährlich sind. Reifen von Automobilen werden eingestochen und die Handtaschen älterer Frauen weggerissen. Auch das ständige Herumgespiele mit diesen sogenannten „Smartphones“ ist unerträglich.

Ein Jugendschutz, der den Namen auch wirklich verdient, ist somit dringend von Nöten. Wie ließe sich ein solcher Jugendschutz aber in die Tat umsetzen?

Bei Kindern von bis zu 8 Jahren könnte die Aufsicht jeweils von älteren Menschen durchgeführt werden. Die Kinder müssten sich dann regelmäßig nach der Schule bei zertifizierten, redlichen Personen melden. Da  können sie dann auch gleich beim Tragen schwerer Einkaufstaschen oder dem Reinigen der Seniorenwohnung helfen, bis sie von den eigentlichen Eltern abgeholt werden.

Die Pensionäre/Rentner bzw. redliche Personen sollten allerdings für ihre Mühe einen erheblichen Teil des sogenannten „Kindergeldes“ des Kindes bekommen, das sie beaufsichtigen. Für Jugendliche ab 13 Jahren sehe ich in der heutigen Zeit nur noch die Möglichkeit, dass sie entweder von der Polizei beaufsichtigt werden – oder von privaten Wachleuten. Solche Wachleute laufen mittlerweile sowieso vor jedem Einkaufsladen herum, damit die Jugendlichen nicht stehlen oder sich betrinken und wild randalieren.

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doofe_pornografie

Bitte führen Sie den Mauszeiger auf das Bild und betätigen Sie die linke Maustaste. Es öffnet sich dann die Seite mit dem Bericht des Nachrichtenmagazins.

Bevor es das Internetz gab, war das Leben für unredliche Menschen wesentlich schwerer als heute.

Wer ein sogenanntes Pornoheft erwerben wollte, der musste ein illegales Geschäft aufsuchen und dort eine Menge Geld auf den Tisch legen. Und wer sich einen sogenannten Pornofilm ansehen wollte, der musste in ein finsteres Kellerkino geben, wo er, wenn er Pech hatte, vom Filmvorführer verprügelt wurde. Auf jeden Fall mussten die unredlichen Menschen damit rechnen, von aufmerksamen Passanten beobachtet und bei der Polizei angezeigt zu werden. Pornografie blieb also immer ein Risiko und war entsprechend wenig verbreitet.

Heute ist das leider anders. Jeder Trottel kann die Anfrage „Unbekleidete Dame“ in eine Internetz-Suchmaschine eingeben und wird sogleich mit unredlichen Texten, Bildern und sogar Kurzfilmen bombardiert. Wir haben eine christliche Bundeskanzlerin und eine teilweise christliche Regierung. Warum gegen die  Freizügigkeit im Internetz trotzdem nichts unternommen wird, ist mir unbegreiflich.

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Ein weiterer Bericht über die Schädlichkeit von „Pornos“!

Die schlimmen Folgen der Pornografie wurden nun wissenschaftlich bewiesen. Redlichen Menschen wie mir waren die Gefahren der Pornografie seit Jahren bekannt. Man muss ja nur einmal überlegen, dass sich ausschließlich Knaben und Männer derartige Schmuddelhefte und Schmuddelfilme ansehen.

Deshalb haben Knaben in der Schule durchweg schlechtere Noten als Mädchen, und in den Gefängnissen sitzen zu 90% Männer. Der gesunde Menschenverstand sollte einem also schon sagen, dass Pornografie dumm und kriminell macht. Im öffentlich-rechtlichen Fernsehen („Staatsfernsehen“) gibt es Aufsichtsräte, in denen beispielsweise Kirchenvertreter sitzen und über das gezeigte Programm wachen. So etwas muss dringend auch für das Internetz eingeführt werden.

Redliche Menschen und andere Personen, die über 50 Jahre alt sind, könnten über das Internetz wachen und alle pornografischen Seiten abschalten. Weniger Wohnungseinbrüche und eine Jugend die fleißig lernt wären das Ergebnis.

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Jugendliche attackieren die Polizei

Gelangweilt vom Überfluss und angestachelt durch Drogen werden Jugendliche immer dümmer und aggressiver und greifen sogar die Polizei an!

Die Teenager standen gegen 19.45 Uhr mit etwa acht anderen Jugendlichen auf dem Bürgersteig der Elsa-Brändström-Straße. Als ein Streifenwagen die Gruppe passierte, wurden die Beamten laut einem Polizeisprecher „in unflätigster Weise“ beleidigt. Kurze Zeit später passierte das gleiche noch einmal, als ein zweiter Streifenwagen vorbeirollte. Jetzt entschlossen sich die Beamten, die Jugendlichen wegen Beleidigung anzuzeigen. […].

Die Polizisten nahmen die Verfolgung auf, erwischten jedoch nur einen 14-Jährigen, der nach Angaben der Polizei „heftigen Widerstand“ leistete, als ihn die Beamten festhalten wollten.

Als zwei Beamte ihm Handschellen anlegen wollten, überraschte er sie durch eine Körperdrehung. Gemeinsam gingen die drei zu Boden. Der 14-Jährige war als Erster wieder auf den Beinen und trat auf die Beamten ein. Die anderen Polizisten brachten den Jungen zu Boden, auch liegend soll er noch um sich getreten haben. Unterstützt wurde der 14-Jährige von einem 13-jährigen Mädchen. Diese soll mit einem Stoffbeutel, in dem sich eine Halbliterflasche befand, auf die Beamten eingeschlagen haben. Im Handgemenge verletzten die Teenager fünf Polizisten, die alle in einer Klinik behandelt werden mussten. Drei Beamte mussten hinterher vom Dienst abtreten.

[…] Nachdem der 14-Jährige wegen Widerstands, Beleidigung und Körperverletzung angezeigt worden war, wurde er dem Jugendamt übergeben. Gegen die 13-Jährige wird wegen Körperverletzung und versuchter Gefangenenbefreiung ermittelt; sie ist als Kind jedoch noch schuldunfähig. Sie wurde zurück zu ihren Eltern gebracht.

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Sie können gern das Lichtbild mit Ihrer „Maus“ anklicken, wenn Sie den ganzen Zeitungsartikel lesen möchten!

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Weder Stolz, Moral noch Ehre: Viele junge Männer fühlen sich auch noch wohl wenn sie von Friseusen bedient werden, die wie Prostituierte gekleidet sind!

Neulich entschied ich mich, eine Frisurenanstalt aufzusuchen, um mir meine Haare redlich schneiden zu lassen. Als ich an der Reihe war, bat mich eine junge Friseuse, ich möchte doch auf ihrem Frisier-Stuhl Platz nehmen. Ich sah jedoch, dass diese Dame unredlich bekleidet war! Ihr Hemd war so kurz, dass man gar den Bauchnabel sehen konnte, an welchen ein silberner Knopf angebracht war. Ich sagte zu ihr, wenn sie sich jetzt redlich bekleiden würde, würde ich mich gerne von ihr bedienen lassen. Sie fragte, wie ich das meinen würde.

Sie bräuchte nur ein Hemd beziehungsweise einen langen Pullunder anziehen, erwiderte ich, so dass auch der Bauchnabel verdeckt sei. Sie grinste mich an und meinte, ich sei ja ein ganz Lustiger! Sie nahm mich also nicht ernst, was mich derart echauffierte, dass ich mich erst mal an die Wand lehnen musste.

Ich bat sie erneut darum, sich doch bitte redlich zu bekleiden, denn sonst müsste ich diesen unredlichen Ort verlassen. Ein anderer Kunde mischte sich ein und meinte, das junge Fräulein sei doch recht adrett angezogen, und er fragte mich überdies frech, in welchem Jahrhundert ich denn leben würde. Ich war darüber so echauffiert, dass ich laut sagte: „Ich verlasse dieses unredliche Haus!“

Verärgert ging ich ins Alten- und Pflegeheim zurück. Zu Hause musste ich mich erst mal bei einem Glas Wasser entspannen. Sind wir schon so weit, dass unredliche Bekleidung in unserer Gesellschaft als normal angesehen wird? Dass Friseusinnen sich wie Straßenmädchen kleiden?

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Sexkunde_Schule

Seien Sie so freundlich und klicken Sie mit dem Mauszeiger auf das obige Bild, dann können Sie den Artikel, den unerhörten Vorfall betreffend, im Original lesen!

Es muss vor einem halben Jahr gewesen sein, als mir eine junge Frau erzählte, dass sie ihre fünfjährige Tochter täglich (außer an den Wochenenden selbstverständlich) in den Kindergarten bringt. Obgleich ich nicht altmodisch bin, war ich darüber doch einigermaßen entsetzt: ist es doch gerade für ein kleines Mädchen äußerst wichtig, der Mutter bei den unterschiedlichsten Hausarbeiten zuzusehen. In seiner Kindheit lernt der Mensch schließlich durch Beobachtung und Nachahmung, und woher soll das kleine Mädchen sonst erfahren, was seine späteren Aufgaben im Leben sind?

Aber derartige Missstände sind in unsere Lande ja nichts Neues mehr. Jedenfalls rege ich mich darüber kaum noch auf. Was mich in Rage brachte, war, dass die junge Mutter mir außerdem erzählte, dass die Erzieherinnen und Erzieher in der Kindertagesstätte auch Vorschularbeit anbieten. Hierbei würde es gerade um den menschlichen Körper gehen, und die Kinder müssten die jeweiligen Körperteile dann auch malen.

Mir schwante Böses! Und tatsächlich: Die Mutter berichtete mir, dass ihre kleine Tochter eines Tages mit einem Blatt Papier nach Hause kam, auf dem es – mit Wachsstift – einen braunen Kreis gemalt hatte. Auf die mütterliche Frage hin, was für ein Körperteil dies denn sei, antwortete das Kind: „Die Rosette!“ Für die Leser, die es nicht wissen: Das umgangssprachliche Wort „Rosette“ beschreibt den Schließmuskel des Enddarms, was nicht nur sowieso schon abscheulich ist, sondern auch gänzlich für Kinder ungeeignet!

Die Mutter arbeitet übrigens als Reinemachefrau hier im Alten- und Pflegeheim, wo ich meinen Lebensabend friste. Ich stieß sie beiseite und hastete in die Eingangshalle hinunter, in der sich ein öffentlicher Fernsprechapparat befindet. Mein Gedächtnis ist immer noch sehr gut, daher wusste ich ohne nachzuschauen, dass die Telefonnummer der Polizei „1-1-0“ lautet. Der Beamte, der abnahm, erkannte sofort meine Stimme, denn als redlicher Bürger, rufe ich selbstverständlich sehr oft die Polizei an, um die Behörden auf Herrn Göllner oder andere Missstände aufmerksam zu machen. „Na, Johannes, wo drückt denn jetzt schon wieder der Schuh?“, fragte der Polizist lapidar.

Ich ging auf die Respektlosigkeit nicht weiter ein. Aufgeregt, nahezu haspelnd, erzählte ich davon, was vorgefallen war. Der Polizist lachte jedoch nur und meinte, ich solle einfach zwei Diazepam nehmen und mich anschließend zur Ruhe begeben. Aber was man denn wegen des missbrauchten Kindes zu tun gedenke, wollte wissen. Ein Johannes Kaplan lässt sich schließlich nicht so leicht abwimmeln. Daraufhin meinte der Polizist, der Einzige, der etwas missbrauche sei ich – und zwar die die Notrufnummer. Er murmelte noch etwas, was wie „Alter Idiot!“ klang und legte auf.

Sie sehen also, liebe Leserinnen und Leser, dass es der Staatsmacht egal ist, wie mit unseren Kindern umgegangen wird. Auch Briefe, an die Bundeskanzlerin persönlich gerichtet, bleiben unbeachtet oder werden mit nichtssagenden Vordrucken beantwortet.

Wohin die unmoralischen Zustände, die in Kindergärten und Schulen herrschen, letztlich führen, zeigt sehr anschaulich der oben eingefügte Zeitungsartikel!

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kim_jong_geisteskrank

Auf dem Lichtbild ist der Atombombenbesitzer „Kim Jong Un“ zu sehen, wie er an einer Krachmusik-Veranstaltung teilnimmt. Sie können die Fotografie gern anklicken, um den Artikel der BILD-Zeitung zu lesen.

Zurzeit hört man viel von dem verrückten Chinesen Kim Jong Un, der in Nordkorea lebt und sich Atombombenraketen gekauft hat. Diese will er schon bald auf Südkorea und Amerika abschießen. Ich habe mich gefragt, warum der dicke Mann so verrückt geworden ist. In der BILD-Zeitung (die bei uns im Pflegeheim im Gemeinschaftsraum ausliegt) fand ich die Antwort:

Er wohnte als Jugendlicher in der Schweiz, wo er Anhänger von Krachmusik (unlöblich: „Popmusik“) war und sogar beim Musiktanzspiel „Grease“ mitwirkte.

„Grease“ aber bedeutet nichts anderes als „Gras“, ein Wort, das junge Leute für Hasch (auch Marihuana oder Cannabis genannt) benutzen. Von dieser teuflischen Droge werden Jugendliche immer dümmer, außerdem fangen sie an, unter schlimmen Wahnvorstellungen zu leiden:

In der psychiatrischen Klinik sieht man sehr häufig Patienten mit einem ersten Ausbruch von Paranoia oder anderen psychotischen Symptomen nach längerem Cannabis-Konsum. Eine neuere Studie befasst sich mit den folgenden Hypothesen bezüglich einem möglichen Zusammenhang:

  • Es besteht ein ursächlicher Zusammenhang zwischen Cannabis-Konsum und Schizophrenie (psychotischen Störungen).

  • Cannabis-Konsum beschleunigt bei anfälligen Menschen den Ausbruch einer Schizophrenie

  • Cannabis-Konsum verschlimmert Schizophrenie -> die Symptome sind gravierender.

  • Bei Patienten mit psychotischen Störungen ist es wahrscheinlicher, dass sie Cannabis missbrauchen

Anwärter auf den Nobelpreis

Professor Anton Brunkeuter weiß, weshalb der nordkoreanische Diktator übergewichtig und geisteskrank ist.

Mir ist aufgefallen, dass der Chinese Kim Jong Un sehr dick geworden ist. Vermutlich hat er in der Schweiz auch Unmengen an „Bubble Tea“ getrunken, was – wie eine Studie des prominenten Wissenschaftlers Professor Dr. Anton Brunkeuter eindeutig zeigte – nicht nur fett macht, sondern schon nach kurzer Zeit große Teile des Gehirns zerstört und zur völligen Verblödung führt.

Der amerikanische Präsident, Herr Obama, sollte Herrn Kim Jong Un also möglichst bald in den Drogenentzug und zu einer Verhaltenstherapie schicken, dann ist die Gefahr für unsere schöne Welt bald vorbei.

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PC Jugend

Ein typischer Jugendlicher von heute: Zwar mit modernster Technik ausgerüstet, aber ohne echte Freunde. Er hockt den ganzen Tag vor seinem Heimrechner, spielt unsinnige Spiele und „unterhält“ sich mit virtuellen Menschen. Ein Verhalten, das zur Selbstbefriedigung und zur Zigarettensucht führt!

Liebe Freunde und Freundinnen der Redlichkeit!

Vor einigen Jahren noch begab ich mich des Öfteren in elektronische Gesprächsrunden (sogenannte „Chats“), um Menschen individuell anzuschreiben und ihnen die Redlichkeit näherzubringen.  Wie außerhalb des Netzes auch, erlebte ich, dass sich die Leute mokierten oder aggressiv wurden, wenn ich sie auf den rechten Weg führen wollte.

Ich musste mich nicht selten als „blöder Spinner“ u. ä. titulieren lassen und bekam gesagt, dass ich mich „verpissen“ solle.  Es ging sogar so weit,  dass, wenn ich einen „Chat“ nur betrat, von anderen Teilnehmern den Kommentar hörte: „Ah, da ist er ja wieder, den veräppeln wir jetzt!“

Und dann rauften sie sich zu einem Rudel zusammen, um mich zu beschimpfen.  Alleine fühlten sie sich wohl zu schwach mir gegenüber. Das waren untragbare Zustände!  Redlichkeit bedeutet unter anderem, dass man sich liebevoll und friedlich begegnet.

Nun stellt sich die Frage, liebe Leserin, lieber Leser, wie opportun das elektronische Gespräch ist.

Die Antwort ist niederschmetternd: Jegliche Konversation im Internetz führt zur Isolierung der Menschen!

In der Praxis sieht es doch so aus, dass jemand zu Hause vor einem Computer sitzt, und  per Tastatur in dieser künstlichen Welt plaudert. Es findet ein Austausch von schriftlichen Meinungen statt, aber der persönliche Kontakt fehlt. Im Netz gibt es keine Gestik und Mimik, die doch so wichtig für ein gutes Gespräch sind. Mit der Zeit verkümmert die Gefühlswelt, da das sterile Handeln in einer elektronischen Gesprächsrunde das menschliche Miteinander nicht ersetzen kann.

Ich ziehe Gespräche mit persönlichem Kontakt vor. Möchte ich mal diskutieren oder mich „nur mal unterhalten“, gehe ich hinüber ins nahe Kirchencafé –  dort treffe ich immer nette und redliche Menschen!

Herzlichst,
Ihr Johannes Kaplan

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Sachbeschädigung Herr Göllner

Demoliert Kraftfahrzeuge und treibt sein Unwesen im Internetz: Herr Göllner!

Meine lieben redlichen Mitbürger und Mitbürgerinnen!

In dieser Woche überschlugen sich hier im Alten- und Pflegeheim die Ereignisse:

Die Aufregungen begannen am Mittwochabend im großen Speisesaal, als Oberschwester Olga mir die Kompottschüssel entriss. Die resolute Russin hatte mich Stunden zuvor in einem fremden Zimmer „erwischt“. Meine Beteuerung, dass ich dort etwas Löbliches zu tun gehabt habe, ließ sie nicht gelten. „Zur Strafe gehst du ohne Nachtisch ins Bett, Johannes!“, sagte sie mit unverwechselbarem Akzent.

Birnenkompott

Am Mittwochabend gab es keinen Birnenkompott!

Nun gut. Während meine Mitbewohner lautstark ihren Birnenkompott schlürften, begab ich mich in den Eingangsbereich unseres Heims. Dort befindet sich ein öffentliches Fernsprechgerät, und ich nutzte die ruhige Minute, um die nahe gelegene Polizeiwache anzutelefonieren. Danach zog ich mich auf mein Zimmer zurück.

Es muss so gegen 5 Uhr in der Frühe gewesen sein, als wir Heimbewohner durch anhaltenden Lärm geweckt wurden. Diejenigen, die noch gut zu Fuß sind, stürzten in die Flure. Auch ich wollte nach dem Rechten sehen und bekam gerade noch mit, wie zwei kräftige Polizisten den unredlichen Herrn Göllner aus seinem Zimmer zerrten.

Herr Göllner trug ein geblümtes Nachthemd, er zeterte und trat sogar mit den Füßen um sich! Doch es nützte alles nichts: Die beiden Wachtmeister schleppten ihn ins Freie und stießen ihn in ein Polizeifahrzeug, das mit  laufendem Motor wartete. Mit quietschenden Reifen, heulender Sirene und eingeschaltetem Blaulicht jagte der Peterwagen davon. Die Pfleger und Schwestern hatten allerhand damit zu tun, uns Heimbewohner wieder auf die Zimmer zu bekommen. Verständlicherweise waren wir alle sehr aufgeregt und redeten wild durcheinander.

Später, beim Frühstück, erfuhren wir dann, dass vor einigen Tagen – ganz in der Nähe unserer Einrichtung – mehrere Kraftfahrzeuge beschädigt worden waren.  Die Polizei hatte einen anonymen Hinweis erhalten, dass Herr Göllner der Täter sei. Tatsächlich fand man unter seinem Bett drei abgebrochene Auto-Scheibenwischer … was natürlich erheblich gegen ihn sprach.

Am heutigen Tage kam Herr Göllner, allein und völlig niedergeschlagen, aus der Untersuchungshaft zurück. Da er bereits vor langer Zeit entmündigt wurde, konnte man ihn nicht dabehalten und auch nicht anklagen. Oberschwester Olga allerdings erteilte ihm ein einmonatiges Heimrechnerverbot. Herr Göllner blockiert ohnehin über alle Maßen den Internetzanschluss …  man sagt, er sehe sich ausschließlich unredliche Heimseiten („Sexualität“, Fußball, „Wrestling“) an.

Vielleicht bekomme ich dafür etwas mehr Zeit am Heimrechner zugeteilt. Zeit, die ich nutzen werde, um Ihnen, liebe Leserinnen, liebe Leser, im Laufe des Monats einen weiteren redlichen Blog-Beitrag zu schreiben.

Mit redlichen Grüßen!
Ihr Johannes Kaplan

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Techno Beer

Die neueste Obszönität der Trunksucht-Industrie: sogenanntes Techno Beer!

Liebe redliche Mitbürgerinnen, liebe redliche Mitbürger,

die regelmäßig durchgeführten PISA-Studien bringen immer wieder Erschreckendes an den Tag. Die meisten Jugendlichen können ihren eigenen Namen gar nicht bzw. nur fehlerhaft schreiben; sie sind zudem nur in seltenen Fällen in der Lage, ihr Geburtsdatum korrekt anzugeben. Doch es kommt noch schlimmer: Jugendliche haben keinerlei Kenntnis darüber, dass ein Dorfbürgermeister einen anderen Aufgabenbereich hat als etwa unser Bundespräsident. Hingegen wissen junge Leute bestens über die Anwendung von „Botox“ Bescheid … und auch über die Anzahl der Tonträger, die der dicke „DJ Bobo“ herausgebracht hat.

Die Ursachen solcher Missstände sind längst bekannt: hirnzerstörende „Handy“-Strahlungen, Verdummung durch Fernsehen, Kino und Radio –  sowie der „Genuss“ von alkoholischen Getränken und „Bubble Tea“.

In öffentlichen Verkehrsmitteln (insbesondere Untergrundbahnen und der Wuppertaler Schwebebahn) trifft man neuerdings verstärkt Jugendliche an, die aus Bierflaschen trinken. In Verbindung mit dem niedrigen Intelligenzquotienten, unter dem Heranwachsende ja leiden, hat der im Bier vorhandene Alkoholanteil eine verheerende Wirkung. Die Jugendlichen werden hochgradig aggressiv, ihre Wut lassen sie an älteren bzw. redlichen Mitbürgern aus – selbige bekommen nämlich regelmäßig die leeren Bierflaschen über den Kopf geschlagen. Das ist sehr schmerzhaft.

Ein Zustand, welchem der Bundespräsident unseres Landes hilflos gegenübersteht. Auch die Dorfbürgermeister können nichts tun. Als wäre das nicht alles arg genug, machte ich jüngst – ganz in der Nähe meines Alten- und Pflegeheims – eine schreckliche Entdeckung. Ich sah ein Werbeplakat, dessen Botschaft ich kaum fassen konnte. Wie Sie auf dem Bild ganz oben erkennen können, meine geneigten Leserinnen und Leser, hat eine gewissenlose Firma ein Bier auf den Markt gebracht, das die unredlichen Eigenschaften des Alkohols und der Tekkno-Musik miteinander kombiniert: Tekkno-Bier!

Techno Bier

Dummenfang: „Techno Beer“ richtet sich speziell an Jugendliche, die Krachmusik hören und auch sonst unter Geschmacksverirrung leiden!

Das Bier sei „laut statt leise“, so lautet der Werbetext, was bedeutet, dasss die Jugendlichen dieses Gebräu laut schmatzend in öffentlichen Verkehrsmitteln trinken werden (natürlich direkt aus der Flasche). Auch mit anderen abscheulichen Körpergeräuschen ist zu rechnen. Und natürlich wird die leere Bierflasche dann wieder alten Menschen auf den Kopf gehauen.

Der Reklamespruch „Folge deinem inneren Kompass“, der ebenfalls auf dem Plakat zu finden ist, soll vermutlich bedeuten, dass der vom Tekkno-Bier betrunkene Jugendliche orientierungslos durch die Gegend stolpert, bis er schließlich von der Polizei aufgelesen und auf Kosten des Steuerzahlers ausgenüchtert werden muss.

Das abscheuliche Tekkno-Bier („Techno Beer“) muss sofort gestoppt werden. Gefragt sind erneute löbliche Aktionen sowie eindringliche Schreiben an die zuständigen Bundestagsabgeordneten.

Mit redlichen Grüßen!
Ihr Johannes Kaplan

Besoffene Jugendliche in U-Bahnen und Bussen!

Redliche Menschen finden in öffentlichen Verkehrsmittel weder Steh- noch Sitzplätze, da Busse & Bahnen mit biertrinkenden Jugendlichen überfüllt sind, die grölen, laut aufstoßen und sich übergeben.

Hier eine elektronische Verknüpfung zu einer weiterführenden Information:

Alkoholverbot in S- und U-Bahn – Feiern oder grölen geht immer

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