Archive for the ‘Gesellschaft/Kultur’ Category

 

 

Störerhaftung - was ist das eigentlich?

Bei mir erfahren Sie, was es mit der Störerhaftung auf sich hat

Liebe Leserinnen und Leser,

sicher haben Sie es bereits in einer Zeitschrift gelesen oder im Rundfunk gehört: die redliche „Störerhaftung“ wurde von einem Richter abgeschafft, der sich nicht so gut mit Gesetzen auskennt!

Störerhaftung – was ist das überhaupt, und wer ist mit Störer gemeint? Störer, das sind Jugendliche (also Menschen vom 14. bis zum 30. Lebensjahr), die überall lautstark mit dem „Smartphone“ (wie drahtlose Fernsprechgeräte neuerdings genannt werden) telefonieren, ständig Selbstfotografien anfertigen („Selfies“) und auch sonst allerlei Blödsinn mit ihrem „Handy“ anstellen, beispielsweise „Zombie“-Spiele damit spielen.

Asoziale Jugendliche

Junge Störer beim Faulenzen

Es gibt allerdings auch ältere Störer, namentlich sei hier Herr Göllner genannt, der (leider) mit mir im gleichen Alten- und Pflegeheim wohnt. Er macht sich immerzu mit seinem „S9-Smartphone“ wichtig, tut so, als würde er bedeutsame Nachrichten versenden und merkt nicht einmal, wie sehr er sich damit zum Narren macht. Und nachts, wenn alle anderen schlafen, schaut er sich bestimmt unzüchtige Internetzseiten an.

Störer stören natürlich auch sonst überall. Sie stehen im Bus nicht für ältere Menschen auf, und im Stadtpark hören sie aus dem Kofferradio lautstark ausländische Trommelmusik. Das ist mit Baulärm vergleichbar.

Die Störerhaftung nun, man hört es schon am Wortlaut, hat bisher dafür gesorgt, dass Jugendliche verhaftet werden konnten. Ein oder fünf Tage in der Arrestzelle, so ganz ohne „Smartphone“ und Kofferradio haben manch einen Hitzkopf zur Raison gebracht.

Bitte, liebe Leserinnen und Leser, sprechen Sie mit Ihren Bekannten und Verwandten über dieses wichtige Thema! Es müssen viele Briefe an Gerichte und an die Bundeskanzlerin geschrieben werden, damit das Thema Störerhaftung der Obrigkeit gegenwärtig bleibt.

Herzliche Grüße:
Ihr Johannes Kaplan

Sachbeschädigung Herr Göllner

Alter Störer beim Faulenzen

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Gefahr im Urlaub

„Mit meinen Ratschlägen kommen Sie sicher durch den Urlaub!“

Ein Mensch, der sich tagein tagaus um die Missstände in unserer Gesellschaft müht, darf sich durchaus dann und wann eine Reise gönnen, liebe redliche Leser und Leserinnen! Dass Sie im Urlaub keine bösen Überraschungen erleben, liegt mir am Herzen. Meine Ratschläge sind Gewähr dafür, dass Sie sich gut erholen!

 

  1. Reiseziel

Da es unanständig (und zudem gefährlich) ist, per Kraftfahrzeug oder Flugzeug zu reisen, kommen nur Ziele in Frage, die mit der Eisenbahn oder dem Fahrrad erreicht werden können. Österreich und die Schweiz sind redlich, Amerika oder die karibischen Inseln sind es ganz und gar nicht!

Im Ausland wird grundsätzlich mehr Unzucht getrieben als bei uns, was eine erhebliche Gefahr für Frauen darstellt. Länder, deren männliche Einheimische immerzu deutsche Urlauberinnen verführen wollen, sind Italien, Jugoslawien, Griechenland und die Türkei. Diese Länder scheiden als Reiseziele also aus.

Grundsätzlich verboten sind Strände, an denen das pornografische Nacktbaden („FKK“) erlaubt ist!

  1. Sonstige Kriterien des Urlaubsorts

Natürlich ist eine ruhige Lage wichtig. Wählen Sie ein Reiseziel, das bei Rentnern beliebt ist. So sind Sie stets in guter Gesellschaft. Im Urlaub faul herumzuliegen ist unredlich, besuchen Sie stattdessen Sehenswürdigkeiten oder Museen. Und jene, die unbedingt baden müssen, haben gefälligst darauf zu achten, dass am Ufer des jeweiligen Gewässers ausreichend Umkleidehäuschen vorhanden sind, selbstredend getrennt für Damen und Herren.

  1. Wahl der Unterkunft

Ferienwohnungen und Pensionen sind redlich, Hotels hingegen nicht. In Hotel-„Bars“ wird laute und unlöbliche Musik  gespielt (englischer Gesang, Trommelklänge, usw.). Machen Sie einen großen Bogen um solche um „Bars“ und „Diskotheken“ …. und achten Sie darauf, spätestens um 20:15 Uhr zu Bett zu gehen. Sonst wird Ihnen keine Erholung zuteilwerden.

  1. Reisegepäck

Da Sie nicht davon ausgehen dürfen, dass alle Menschen so redlich sind wie Herr Kaplan, Herr Dr. Gscheidle oder ich, können Sie auch nicht sicher sein, dass in Ihrer Unterkunft nicht schon einmal Unzucht getrieben wurde. Dann nämlich befinden sich in der Matratze Genitalparasiten!

Schlafen Sie aus diesem Grunde auf keinen Fall im vorhandenen Bett, sondern nehmen Sie eine Luftmatratze mit, die Sie dann aufpusten und auf den Boden legen. Dass Sie Ihr eigenes Bettzeug verwenden, versteht sich von selbst.

Packen Sie zudem ein Fernglas ein. Da Sie auch im Urlaub auf Ihre Mitmenschen achten sollten, gehen Sie mit dem Glas ab und zu ins Freie, um Einblick in andere Unterkünfte zu bekommen. Entdecken Sie irgendwo Anzeichen von Unzucht (zwei Personen liegen im gleichen Bett, o. ä.), werfen Sie einfach einen Stein gegen die entsprechende Fensterscheibe, um diese Menschen von ihrem Tun abzuhalten. Falls die Scheibe zerbricht, ist dies alleinige Schuld der Unzuchttreibenden.

Befolgen Sie all diese Ratschläge, steht einem erholsamen Urlaub nichts mehr im Wege!

Zuerst erschienen auf: notburga-morkzapf.de
Scherbe im Auge

Scherben bringen Glück

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Sachbeschädigung Herr Göllner

Charakterschwache Menschen wie Herr Göllner fühlen sich vom „Sturm der Liebe“ magisch angezogen!

Vor kurzem habe ich aus einem Grund, den ich nicht preisgeben möchte, Hausarrest bekommen. Drei Wochen lang sollte ich allein in meiner Stube hocken … oder meine Zeit unten im Gruppenraum verbringen.

Ich entschied mich dafür, mit den anderen Heimbewohnern fesselnde Kobel- oder Ratespiele zu spielen und auch mal lehrreiche Gespräche mit ihnen zu führen. Doch daraus wurde nichts! Alle hocken nämlich unentwegt vor dem Fernseher, sehr beliebt dabei ist Serie „Sturm die Liebe“. Der verdorbene Herr Göllner kommt jedesmal wie ein Verrückter in den Gruppenraum gestürzt, um bloß keine Folge zu verpassen. „Sturm der Liebe“ wird nämlich tagtäglich gesendet, es gibt bereits mehrere tausend Folgen und ein Ende ist nicht abzusehen.

Um Sie zu warnen, liebe Leserinnen und Leser, werde ich die Handlung dieses unwürdigen Schauspiels für Sie beschreiben:

Der ganze Mumpitz spielt in einem bayerischen Provinzhotel, dem „Fürstenhof“. Die Hauptperson ist eine gewisse Alicia Lindbergh, die, obwohl erst 17 Jahre alt, schon Chefärztin in einem Krankenhaus ist, das grundsätzlich nur einen einzigen Patienten beherbergt. Meistens ist dieser Patient irgendein Verwandter oder Intimfreund von Frau Dr. Alicia Lindbergh.

Frau Dr. Alicia Lindbergh ist trotz ihrer Jugend verheiratet, und zwar mit dem 65-jährigen Christoph Saalfeld – ein Trunkenbold, der sogar schon mal mit einer anderen Frau verheiratet war! Dieser geschiedenen Ehefrau hat er einen Mord angehängt, um die gemeinsamen Söhne für sich alleine zu haben. Die Söhne sind inzwischen erwachsen, einer wurde homosexuell und der andere bekam den Namen Viktor. Viktor ist ein ehemaliger Tankstellenräuber, der die Frau seines Vaters begehrt, also die siebzehnjährige Chefärztin Alicia Lindbergh. Viktor war zuvor mit der magersüchtigen Brandstifterin Jessica liiert.

Frau Dr. Alicia Lindbergh hat zu allem Unglück einen „Doping“-Sportler als Bruder (Paul). Paul ist blind, weil ihm ein liebestolles Stubenmädchen (Romy) eine „Drohne“ gegen den Kopf hat fliegen lassen. Romy liebt Paul und gibt sich deswegen als ihre eigene Schwester Lucy aus. Paul bemerkt den Schwindel nicht, weil er ja blind ist.

Das jugoslawische Stubenmädchen Melli hat (obwohl sie erst 50 ist) den 75-jährigen Koch André geheiratet. Zwischendurch war Melli mit einem russischen Asylbetrüger zusammen. Den greisen Chefkoch André stört das nicht. Schöne Verhältnisse sind das! In der Hotelküche des „Fürstenhofs“ trägt übrigens keiner eine Kochmütze, stattdessen haben alle immerzu weiße, saubere Kleidung an. Das sollte unbedingt dem Gesundheitsamt gemeldet werden!

Dann gibt es noch das Küchenmädchen Tina Kessler. Die übergewichtige junge Frau wird von allen bewundert, weil sie ein uneheliches Kind in die Welt gesetzt hat. Der Vater des Säuglings ist ein zwischenzeitlich verstorbener Krimineller.

Die Hotelbesitzer (Charlotte und Werner Saalfeld) haben im Alter von ungefähr 90 Jahren geheiratet, danach wanderte Charlotte nach Afrika aus, um Brunnen für hungernde Buschkinder zu bohren. Werner Saaldfeld ist im „Fürstenhof“ geblieben und bekommt dort einmal pro Monat einen Herzinfarkt, was ihm aber nichts auszumachen scheint.

Glauben Sie bitte nicht, ich hätte mir das alles nur ausgedacht! Solch einen Lotterkram bietet das Staatsfernsehen seinen Zuschauern an, die offenbar auch noch begeistert darüber sind, dass sie derart verdummt werden. Was können wir redlichen Menschen tun? Schreiben Sie einen Brief ans Fernsehen, dass Sie Ihre Rundfunkbeiträge nicht mehr zahlen werden, wenn der „Sturm der Liebe“ nicht umgehend abgesetzt wird.

Wir redlichen Menschen dürfen uns nicht alles gefallen lassen!

Sturm der Liebe Darsteller

Der Tankstellenräuber Victor (links), die Amateur-Ärztin Alicia (mitte) und der Trunkenbold Christoph Saalfeld (links) sind die Helden beim „Sturm der Liebe“!

 

„Doping“-Sportler Paul Lindbergh wird von seiner siebzehnjährigen Schwester auf seinen geistigen Zustand hin untersucht!

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Michael Schulte: Haare mit Muttis Lockenwickler „schön gemacht“…

 

Seit 1956 gibt es den „Grand Prix Eurovision de la Chanson“, und weil den Fernsehleuten das bald nicht mehr fremdländisch genug klang, heißt die Veranstaltung seit 2002 „Eurovision Song Contest“.

Jedes Jahr werden neue frivole Texte vorgetragen. Meist geht es um voreheliches Küssen im Freien, am besten bei Vollmond. Wer lieber Schallplatten von Mozart oder Karajan hört, der kann sich über solch lasterhaftes Liedgut nur wundern. Leider ist nimmt das Interesse an diesem „Song Contest“ laufend zu. Millionen Menschen aus Uganda, Israel und Garmisch-Partenkirchen fiebern dem „Ereignis“ entgegen.

In Deutschland wird sogar ein riesiges Getue darum gemacht, welchen „Schlagersänger“ man wohl „ins Rennen schicken“ soll. Auf keinen Fall darf aber auf Deutsch gesungen werden, unsere Sprache gilt im Ausland angeblich als hässlich, sie sei für den Gesang ungeeignet! Deshalb benutzt man nur die unredliche englische Sprache.

Dieses Jahr schickt man einen Schüler namens Michael Schulte aus Eckernförde mit dem Lied „You Let Me Walk Alone“. Auf Deutsch bedeutet das „Du lässt mich alleine kneten“.

Wundern Sie sich darüber nicht! Schlagertexte sind stets dumm und unsinnig. Unappetitlicher als das „Lied“ ist der „Sänger“. Wie Sie auf dem Bild oben sehen können, ist er verschwitzt und voller Pigmente. Offenbar hat sich der Bub die Lockenwickler seiner Frau Mutter ausgeliehen, um sich damit Löckchen in den schmierigen Rotschopf zu drehen.

Alles in allem: Widerlich!

Wir Deutschen haben ein wunderbares Liedgut, die unredliche englische Sprache brauchen wir nicht. Ein netter Jugendchor könnte bei der internationalen Fernsehsendung „Alle Vögel sind schon da“ oder „Hab mein Wagen vollgeladen“ vorsingen. Die Beliebtheit der Deutschen würde allein dadurch zunehmen!

Aber zunächst einmal müsste die Veranstaltung den neuen Namen „Europäischer Lied-Wettstreit“ tragen und mit einem inbrünstigen Gebet eingeleitet werden. Dann, aber auch nur dann, können wir redlichen Menschen erwägen, einen Liederwettbewerb anzuschauen.

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Spendenraufruf Wikipedia

Jedes Jahr zur Weihnachtszeit bettelt „Wikipedia“ mit Emsigkeit

Liebe Leser und Leserinnen,

als Menschenfreund und Menschenkenner weiß ich genau, welche Sorgen Sie zur Adventszeit umtreiben. Viele Fragen gehen Ihnen in diesen Tagen der Besinnlichkeit durch den (gewiss redlichen) Kopf.

Soll ich etwas verschenken? Wer soll die Geschenke bekommen? Und was soll es denn bloß sein?

In einer Zeit des Überangebots und der zahllosen Verlockungen ist es in der Tat nicht leicht, sich zu entscheiden. Auch dieses Jahr lasse ich Sie, liebe Leserinnen und Leser, nicht im Stich und gebe Ihnen wertvolle Hinweise dahingehend, was Sie zum Weihnachtsfeste Gutes tun können.

Diesmal möchte ich Ihr Augenmerk auf die Internetz-Enzyklopädie „Wikipedia“ richten, dessen Besitzer Jahr für Jahr um Spenden betteln. Ich lehne dieses Lexikon gar nicht ab, im Gegenteil: Es finden sich viele nützliche Artikel darin, beispielsweise über das Byzantinisches Reich, Christliche Philosophie im Allgemeinen und Thomas von Aquin im Speziellen.

Deshalb raffen Sie sich bitte sofort auf und spenden Sie – ja, ein jeder von Ihnen! – 5 EUR an die „Wikipedia“!

Allerdings gibt es eine Bedingung, die Sie erfüllen müssen!

Schreiben Sie gleichzeitig einen Brief an den Wikipedia-Besitzer, der etwa folgenden Inhalt haben soll:

Sagen Sie mal, was ist das eigentlich für ein „Enzyklopädie“, die Sie da haben? Sie bringen Artikel über Dinge, über die man nicht reden sollte …. und die man sich erst recht nicht ansehen darf! Sie berichten sogar über Wörter, die ein redlicher Mensch gar nicht kennt.

Gerade eben habe ich eine größere Summe auf Ihr Konto überwiesen. Aber das mache ich nie wieder, wenn sie solch unredliche Themen für Ihre Leser bereithalten. Solche Dinge möchte ohnehin niemand lesen!

Veröffentlichen Sie lieber einen Artikel über Johannes Kaplan und seine Bedeutung für die heutige Kultur!

Liebe Leser, ich hoffe, Sie befolgen meinen Rat zur Adventszeit. Ich wünsche Ihnen ein wundervolles Weihnachtsfest sowie einen angenehmen Übergang in das Jahr 2018!

Herzliche Grüße
Ihr Johannes Kaplan!

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Wassermagie

Herr Göllner wurde mit frischem Leitungswasser gezüchtigt!

Frisches, sauberes Wasser ist für die meisten Menschen in unserem schönen Land längst zu einer Selbstverständlichkeit geworden. Es kommt ja schließlich aus dem Wasserhahn, einfach so. Wasser wird bereits in der Bibel erwähnt, nämlich im Alten Testament, gleich auf der ersten Seite:

Und die Erde war wüst und leer, und es war finster auf der Tiefe; und der Geist Gottes schwebte auf den Wassern.

Und so stammen die ersten Geschöpfe auch aus den Ozeanen. Die ersten Fische beispielsweise, aus denen einige Millionen Jahre später Menschen wurden, schwammen in der Nordsee umher. Auch bei der Durchführung der Redlichkeit kann klares Wasser helfen. Ich setze mich häufig, wenn ich allein unterwegs bin, in eine Kaffee-Gaststätte (unlöblich: Café) und bestelle nichts weiter als ein mit Leitungswasser gefülltes Glas. Dafür braucht man nicht zu bezahlen, das steht so im Gesetz.

Neulich war die Bedienung (ein junges Mädchen, bekleidet mit einem viel zu kurzen Rock) ziemlich frech. „Aber nur ausnahmsweise, Opa! Das hier ist nicht das Jobcenter, wo man alles umsonst in den Arsch geschoben kriegt!“, sagte sie in einem herablassenden Ton zu mir, als sei ich ein Bettler oder Hausierer.

Das junge, dumme Ding bekam sofort meine Redlichkeit zu spüren. Ich erhob mich (mit dem Glas in der Hand) und täuschte einen Herzanfall vor. Dabei fuchtelte ich mit den Armen herum und schüttete wie zufällig das ganze Wasser über das Gesicht und die Kleidung des dreisten Fräuleins.

Das war eine sehr redliche Strafe! Das Wasser trocknet zwar ohne irgendwelche Spuren zu hinterlassen, aber für die unfreundliche Kellnerin war das Ganze ein echtes Ärgernis. Recht so!

Wasser ins Gesicht einer jungen Frau

Die junge Kellnerin wird sich gewiss merken, dass mit Wassertrinkern nicht zu Spaßen ist!

Der geneigte Leser erinnert sich noch an Herrn Göllner, der bei mir im Alten- und Pflegeheim wohnt und sich stets sehr unredlich benimmt. In letzter Zeit spielt er ständig mit seinem „Smartphone“, bei dem es sich seinen Worten nach um ein „S8“ handelt, was etwas ganz Besonderes sei, wie er angeberisch verkündet.

Neulich, zur Kaffeestunde, reichte es mir endgültig. Wie immer hatte ich ein Glas Wasser vor mir stehen. Damit ging ich zum Tisch des Herrn Göllner hinüber und täuschte den üblichen Herzanfall vor. Ich übertrieb etwas und das Glas fiel samt Inhalt auf Göllners Kopf.

Das Glas zerbarst an seinem Schädel, so dass es zu einer Schnittwunde kam, die heftig blutete.

Göllner sah aus, wie eines dieser Ungeheuer aus einem neumodischen Gruselfilm: nasse, wirre Haare, blutverschmiertes Gesicht. Und er begann zu weinen wie ein kleines Kind: das teuere „S8“ sei kaputt, usw. Das kam mir dann doch etwas seltsam vor und ich musste laut lachen.

Schließlich kam Oberschwester Olga und brachte mich auf mein Zimmer, welches ich dann zwei Tage lang nicht mehr verlassen durfte, außer, um auf die Toilette zu gehen. Ich verstehe das alles nicht. Was kann ich denn dafür, wenn der unredliche Herr Göllner einen so empfindlichen Kopf hat!?

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Liebe Leserinnen, liebe Leser,

bereits im Jahr 2012 veröffentlichte ich hier im Internetz-Blog eine Heiratsanzeige. Leider ist bisher noch keine Antwort einer geeigneten Kandidatin eingetroffen, stattdessen wurde ich gefragt, warum ich denn will, dass meine zukünftige Gattin einer Arbeit nachgehen soll. Ob so was überhaupt redlich sei.

Meine Antwort lautet: Eindeutig ja!

Früher natürlich, im Kaiserreich, da hatten die Leute noch viel Geld, da brauchten Ehefrauen nicht arbeiten gehen. Die meisten Haushalte leisteten sich sogar Dienstmädchen.

Heutzutage, wo die meisten Menschen von der staatlichen Wohlfahrt leben, geht das nicht mehr. Jeder Ehemann möchte sich mal etwas Schönes leisten, und das kostet Geld, weshalb die Frau dann einer Tätigkeit nachgehen muss. Ich selbst hatte aufgrund gesundheitlicher Probleme noch nie eine Anstellung, mein Betreuer hätte das ohnehin niemals erlaubt. Und inzwischen lebe ich – wie der geneigte Leser weiß – in einem ungemütlichen Alten- und Pflegeheim.

Die Ehefrauen haben es heutzutage nicht leicht. Sie müssen in der Fabrik am Fließband stehen, oder im Fischfachgeschäft hinter der Ladentheke. Anschließend sollen sie sich zuhause um den Ehemann kümmern, der ja auch seine Ansprüche hat. Beispielsweise will er etwas Warmes essen.

Es wäre unanständig (sogar frauenfeindlich!) hier nicht einzusehen, dass die verheiratete Frau ein klein wenig Hilfe gut gebrauchen kann. Gleich nach dem Krieg gab es deshalb ein Tonikum namens „Frauengold“, das – wie der Name andeutet – einfach ein Labsal für Leib und Seele war. Es brachte die Frauen sogar zur Besinnung, wenn sie sich zu sehr aufregten.

Leider stellte sich heraus, dass das Mittel Alkohol enthielt. Im Jahr 1981 ließ unser Bundeskanzler Helmut Schmidt das Wunderwasser „Frauengold“ deshalb verbieten. Wie sollen die Ehefrauen die Doppelbelastung (Ehe/Beruf) aber ohne „Frauengold“ aushalten? Es gibt kein Tonikum mehr, das ihnen hilft! Darum heute mein Aufruf an die Wissenschaft:

Ein Nachfolgeprodukt für „Frauengold“ muss möglichst schnell gefunden werden!

Der Name für das neue Erzeugnis könnte „Frauenglück“ oder „Frauenwohltat“ lauten. Die Kosten (ein oder zwei Flaschen wöchentlich) sollten die Krankenkassen übernehmen, da es hier um das Allgemeinwohl geht.

Mit redlichen Grüßen!
Ihr Johannes Kaplan

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Kinderfahrradanhänger - tödliche Gefahr!

Lieben solche Eltern ihre Kinder? Fahrradanhänger im Straßenverkehr bringen die Kleinen in große Gefahr!

Liebe Freunde der Redlichkeit!

Fahrräder sind eigentlich eine nützliche und anständige Sache. Ganz im Gegenteil zu Autos. Kein Mensch braucht Autos. Lebensmittel kann man genauso mit einer Lokomotive vom Bauernhof aus in die Stadt bringen.

Lärmende Lastwagen sind also überflüssig. Keineswegs überflüssig sind hingegen Fahrräder. Mit einem Fahrrad kann man unter anderem mit Freunden einen Ausflug machen. Ich beispielsweise habe ein schönes, altmodisches Fahrrad. Alt aber robust. An lauen Sommerabenden klemme ich mir oft eine Butterblume an das Lenkrad, fahre durch die herrlich grünen Parkanlagen meiner Stadt und lache dabei vor mich hin. Leider sind nicht alle Radfahrer so wie ich.

Die meisten sind unredliche Dummköpfe, die man an den hässlich bunten Helmen erkennt, die sie tragen. Damit kommen sie sich bestimmt sehr „kühl“ (unlöblich: „cool“) vor. Sie fahren sehr schnell, entweder auf Gehwegen oder mitten auf der Straße, im Zickzackkurs zwischen den Autos hindurch. Obwohl ständig solche Radfahrer totgefahren werden, sterben sie nicht aus.

Die schlimmsten Radfahrer aber sind jene Eltern, die ihre Kinder in einen primitiven Anhänger setzen und dann hinter sich herziehen. Ich zeige Ihnen mal ein Bild, damit Sie wissen, wovon ich rede:

Fahrradanhänger für Kinder sind gefährlich und ein Verbrechen!

Diese Mutter sieht nicht einmal, ob es ihrem Kind gut geht oder nicht!

Ist das nicht furchtbar?! Die Kinder werden einer großen Gefahr ausgesetzt! In diesen winzigen Anhängern haben sie keinerlei Schutz, falls mal ein Unfall passieren sollte. Was denken sich solche Eltern bloß!

Wenn ein dummes Auto bei einem Zusammenstoß eine Beule abbekommt, so ist das vollkommen egal. Aber so ein kleiner Kinderkörper darf nicht verletzt werden! Die Eltern vertrauen blind darauf, dass fremde Menschen (Autofahrer!!)  stets gut Acht geben und rechtzeitig bremsen, so dass den Kindern im Anhänger nichts passiert.

Aber wie wir alle wissen, sind Autofahrer alles andere als Achtsam. Jeden Tag passieren Hunderte Unfälle, mit Verletzten oder gar Toten! Autofahrer sind sehr aggressiv, sie schreien einander an und schimpfen auf Radfahrer und redliche Fußgänger. Dauernd hupen sie, wenn es ihnen nicht schnell genug geht.

Und solchen Leuten vertraut man seine Kinder an?! Die giftigen Autoabgase, die die Kinder einatmen müssen, sind auch sehr schlimm. Das alles ist nicht nur unredlich, dass ist sogar verbrecherisch.

Wir redlichen Menschen können nicht viel dagegen tun. Immer wenn ich solche Eltern sehe, die ihre Kinder in Gefahr bringen, versuche ich ruhig mit ihnen zu sprechen. Doch meistens hören sie gar nicht richtig zu oder fahren einfach weiter.

Man kann auch unserem Verkehrsminister Alexander Dobrindt in Berlin schreiben. Hier finden Sie seine Heimseite: http://www.alexander-dobrindt.de/

Schöne alte Dampflokomotive

Der Umwelt zuliebe: Der Schienenverkehr kann den Straßenverkehr ohne Probleme ersetzen!

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Statt Geld ein gutes Buch, an dem der Konfirmand seine lebenslange Freude haben wird!

Was soll ich zur Konfirmation schenken?, fragen sich auch dieses Jahr viele Menschen. Oder gar: Wie viel Geld soll ich dem Konfirmanden in den Briefumschlag legen?

Ja, auch heutzutage noch – und zum Glück! – werden unzählige Jugendliche (also Kinder) konfirmiert. Nach der Konfirmation sind sie vollwertiges Mitglied der großen Gemeinschaft der protestantischen Gläubigen.

Es findet anlässlich der Konfirmation eine Veranstaltung in der Kirche statt, anschließend eine weitere im privaten Kreise jener Familie, der der Jugendliche angehört. Das ist ein schöner alter Brauch, und ich bin froh, dass er nach wie vor gepflegt wird.

Leider wird auf der privaten Feier oft Völlerei betrieben oder sogar dem Wein (sowie anderen alkoholischen Getränken) zugesprochen. Doch das soll heute nicht Gegenstand meiner Betrachtung sein. Mein Thema ist: Welches Geschenk ist in der heutigen, modernen Zeit das richtige für einen Konfirmanden? Hierzu möchte ich Ihnen gern folgenden Hinweis geben:

Der Unart, dem Heranwachsenden Geld (meist sehr viel Geld) zu überreichen, muss endlich einmal Einhalt geboten werden. Geld soll sich der junge Mensch später durch harte Arbeit selbst verdienen – dann weiß er es auch wirklich zu schätzen!

Mammon hat auf dem Gabentisch einer Konfirmation nichts zu suchen!!

Was aber dann?, fragen Sie sich gewiss. Was soll ich denn geben?

Nun – das ist ganz einfach: Sprechen Sie mit den Eltern des jungen Menschen. Sie mögen ein großes Buch besorgen, das nur leere Seiten enthält, welche man selbst beschriften kann (also leere Blätter). Vorne auf den Umschlag sollen sie den Wortlaut „Gute Ratschläge“ drucken lassen. Im Internetz gibt es genügend Händler, die einen solchen Dienst anbieten.

Anschließend werden alle Verwandten und Bekannten gebeten, einen guten Ratschlag in dieses Büchlein einzutragen. Pro Seite ein Ratschlag, und zwar handgeschrieben. Z. B.: „Nach dem Essen Zähneputzen nicht vergessen!“ oder „Spare in der Zeit, dann hast du in der Not!“.

So kommen die Gäste der Feier billig davon … und der Konfirmand hat eine wunderbare Lektüre, die ihn bis zum Sterbebett begleiten und ihm seelischen Beistand – und Hilfe! – bieten wird.

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Man mag es kaum glauben, dass manche Menschen die höchsten Feiertage des Christentums – das Osterfest – auf unredliche Art und Weise begehen. Nämlich mit Trunksucht und sonstigem unkeuschen Gebaren. Die Mehrheit der Leser meines interessanten „Blogs“ sind hingegen in ihrer Mehrheit anständige, redliche Menschen. In diesem Sinne:

Frohe Ostern!

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Chantal vermisst und gefunden

Chantal – das unredliche Kind unredlicher Eltern!

Liebe redlichen Leser und Leserinnen,

wenn Sie die „junge Dame“ auf dem oben abgebildeten Profilfoto sehen, für wie alt würden Sie sie dann halten? 24 Jahre …. oder schon 28? Ja, beide Schätzungen scheinen realistisch zu sein! Vielleicht handelt es sich um eine pummelige „Cut & go“-Friseurin, oder um eine – nicht sonderlich zur Eile neigende – Kassiererin im Edeka-Einkaufsladen gleich um die Ecke.

Wie Sie sich gewiss schon denken können, sind all diese Annahmen falsch. Aber es ist kein Wunder, dass man bei einem derart stark geschminkten Gesicht und den gewiss gefärbten Haaren zu solchen Irrtümern kommt.

Tatsächlich zeigt das Lichtbild ein Kind, das gerade einmal 12 Jahre alt ist!! Das Mädchen heißt „Chantal“ und lebt in Berlin, in einem Stadtteil, der „Reinickendorf“ heißt und im ehemaligen Westteil unserer schönen deutschen Hauptstadt liegt.

Chantal kam am 14.02.2017 in die Schlagzeilen, weil sie tagelang vermisst wurde und man bereits das Schlimmste annahm. War sie ein Opfer eines sogenannten Sexualverbrechens geworden? Die Zwölfjährige war um 21:00 Uhr, also nachts, zum Alexanderplatz gefahren, wo schon viele Gewaltverbrechen geschehen sind, und wo ein Kind zu eine solch späten Stunde bestimmt nichts mehr zu suchen hat.

Aber Chantals Mutter (wie kommt man überhaupt auf die Idee, sein unglückseliges Kind „Chantal“ zu nennen??) war offenbar völlig überfordert. Sie hatte einfach keine Zeit. Schließlich laufen im Fernsehen so interessante Sendungen wie „Shopping Queen“, „The World biggest Loser“ oder „Der Bachelor“.

Da lernt das eigene Kind dann nicht viel. Chantal hält Häkeln sicherlich für eine besonders abartige Sexualpraktik, und Stricken für eine daraus resultierende Krankheit, die man mit einem hochdosierten Antibiotikum behandeln sollte.

Die (natürlich alleinerziehende) Mutter von Chantal interessierte sich nicht dafür, dass sich ihr Kind mitten in der Nacht am Alexanderplatz mit einem Kevin oder Achmed trifft, und noch weniger interessiert es sie, was die Grundschülerin mit diesen Knaben treibt. Das Kind lebt sowieso bei der Oma, weil sich die Mutter wegen des interessanten Fernsehprogramms um nichts anderes mehr kümmern kann.

Erst Tage später, wenn das Mädchen nicht nach Hause kommt, dann ruft die Mutter die Polizei und lässt eine Großfahndung anlaufen. Unserem Herrgott sei Dank ist dem Mädchen nichts passiert. Es sei bei einem „Bekannten“ gewesen, wie man im Nachhinein aus der Presse erfährt.

Den Eltern gehört nicht nur das Kind sondern auch der Fernseher weggenommen!

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Explodierendes Tablet, Samsung, Akku

Herr Göllners nagelneues Tablet ist wegen Überhitzung nicht mehr betriebsbereit

Zunächst zur Beruhigung: Mir und den anderen Bewohnern des Alten- und Pflegeheims geht es recht gut. Und das, obwohl es in der Silvesternacht einen regelrechten Terroranschlag auf unsere Einrichtung gab.

Als es auf die Mitternachtsstunde zuging, herrschte im Aufenthaltsraum eine verständliche Vorfreude. Jeder hatte sich ein besonderes Getränk aussuchen dürfen: Sprudelwasser mit Himbeer- oder mit Waldmeistersirup. Ich hatte Waldmeister gewählt.

Wie sämtliche Heimbewohner hielt ich eine „Wunderkerze“ in den Händen, die ich Punkt Mitternacht anzuzünden gedachte, um so das neue Jahr zu begrüßen. Doch dazu sollte es nicht kommen. Der verruchte Herr Göllner und sein nicht minder charakterloser Neffe hatten sich nämlich längst aus dem Haus geschlichen. Während wir anderen feierlich die Sekunden rückwärts zählten …5, …4…, 3… – da blitzte und donnerte es plötzlich von außen durch die Panoramascheiben. Das Glas vibrierte regelrecht!

Göllner hatte sich – entgegen der Heimregeln – Feuerwerkskörper besorgt und diese angezündet! Eine komplette „Raketenbatterie“ ging hoch; gleichzeitig warf Göllners Neffe gefährliche „Polenböller“ ins Rosenbeet, in den Karpfenteich, ins Bio-WC und sonst wohin. Der Krach ließ uns fast taub werden.

Oma in voller Panik

Angst und Panik wegen Silvesterlärm!

Ich fiel überrascht in meinen Sessel zurück und leerte mein Waldmeistergetränk ohne Abzusetzen. Das Personal eilte umher und verteilte frischen Kamillentee, damit sich die Heimbewohner beruhigen konnten. Anschließend mussten wir alle hinaus an die kalte Luft, um den Dreck wegzumachen, den Göllners „Feuerwerk“ hinterlassen hatte. Diese abgebrannten Silvesterknaller riechen nach faulen Eiern, müssen Sie wissen, und so waren wir froh, als wir um 1 Uhr früh endlich alle ins Bett durften.

Am nächsten Morgen dann, beim Frühstück, saß Göllner allein an seinem Tisch und grinste über das ganze Gesicht. Er prahlte von einem „gelungenen“ Feuerwerk, für das wir dankbar zu sein hätten. Erwähnte ich schon, dass ich in der Nacht zuvor einen „Blindgänger“ entdeckt und eingesteckt hatte? Jetzt, beim Frühstück, trug ich diesen „Polenböller“ immer noch bei mir. In weiser Voraussicht, wie sich herausstellen sollte…

Göllner machte sich nun mit seinem Samsung-„Tablet“ wichtig, das er zum Weihnachtsfest von seiner Sippe geschenkt bekommen hatte. Das Ding verfügt über ein „tsunamischnelles“ Internetz, sagt er immer. Trotzdem sprang er unvermittelt auf, um zum Heimrechner hinüberzugehen, der ja eigentlich für jene Heimbewohner da ist, die sonst keinen Zugang zum Internetz haben.

Göllner macht es offensichtlich Spaß, den Heimrechner zu blockieren, so dass kein anderer das Gerät benutzen kann. Er öffnete das „E-Mail“-Programm und begann umständlich, irgendwelchen Unsinn einzutippen. In mir entstand ein verwegener Plan, und als ich die zustimmenden Blicke der anderen Heimbewohner sah, wusste ich, dass ich ihn umsetzen sollte. Schnell zog ich den „Polenböller“ hervor und schlich mich rüber zu Göllners verlassenem Frühstückstisch. Sein „Tablet“ hatte er unbeaufsichtigt dort liegengelassen.

Auch auf seinem Tisch stand eine flackernde Kerze. Ich zündete an der Flamme die Zündschnur des „Polenböllers“ an und legte das Ding geschwind unter Göllners „Tablet“.

Nichts wie zurück zu meinem Tisch! Dort hielt ich mir die Ohren zu. Der Knall war unbeschreiblich! Das elektrische Tablett flog im hohen Bogen vom Tisch und landete brennend auf dem Boden, überall breiteten sich Qualm und beißender Gestank aus. Wir Bewohner verließen laut lachend den Aufenthaltsraum. Wir wurden vom Pflegepersonal auf unsere Zimmer geschickt und jeder bekam zwei Tage Stubenarrest aufgebrummt.

Oberschwester Olga führte später eine halbherzige Untersuchung durch. Als sie mich nach den Vorkommnissen fragte, erwiderte ich: „Die Gesetze sind heutzutage viel zu weich, früher hätte man diesen Herrn Göllner für ein paar Jahre hinter Gitter gesteckt“.

Damit war das Thema dann erledigt. Seit gestern dürfen wir Bewohner wieder an den Heimrechner. Deshalb konnte ich Ihnen, meine redlichen Freunde und Freundinnen, auch diesen schönen Blogbeitrag schreiben.

Ausgelassene Silvesterfeier mit Senioren

Hoffentlich ist es uns Senioren am 31.12.2017 vergönnt, einen besinnlichen Silvesterabend zu begehen!

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Kind weint Weihnachten

Wenn ein Kind am Weihnachtsabend weint und tobt, dann muss es getröstet werden!

In den vergangenen Jahren habe ich zur Adventszeit jungen Eltern stets nützliche Hinweise gegeben, wie man kleinen und auch größeren Kindern ein schönes Weihnachtsfest bereiten kann, ohne dabei das Thema Redlichkeit außen vor zu lassen.

Diese Ratschläge haben natürlich auch weiterhin ihre Gültigkeit und können gern nachgelesen werden, beispielsweise

hier

und

hier.

Auch dieses Jahr will ich Sie, falls Sie minderjährige Kinder haben, mit der alljährlichen Bescherung nicht alleine lassen. Wie also soll das Fest der Feste begangen werden?

Wie viele meiner „alten“ Leser wissen, habe ich früher ehrenamtlich Unterricht in Schulen und Kindergärten zum Thema Religion gegeben. Ich las aus der Bibel vor oder erzählte schöne Geschichten aus dem Heiligen Land.

Derartiges ist für Kinder ab 3 Jahren ein schöner „Einstieg“ in das Weihnachtsfest. Versammeln Sie deshalb Ihre Kinder allabendlich um sich, suchen Sie gemeinsam mit den Kleinen jene Stellen im Alten Testament (AT) heraus, in denen das Erscheinen des Messias angekündigt wird.

Diese Stellen vergleichen Sie dann mit den Texten im Neuen Testament (NT), die von der Geburt und dem Wirken Christi handeln. So wird unseren Jüngsten die Bedeutung der Adventszeit und der Weihnachtszeit richtig deutlich, besonders wenn Sie die „kleine Bibelstunde“ recht spannend gestalten. So können Sie laut Muuhh… machen, wenn eine Kuh vorkommt bzw. die entsprechenden Laute bei anderen Tieren.

Die „Bescherung“ fällt dieses Jahr keineswegs aus, wie ich es Ihnen ja in den vergangenen Jahren geraten hatte. Stattdessen rufen Sie den Nachwuchs zur Bescherung zum Christbaum, wo nun all das Spielzeug liegen sollte, was den Kindern bereits gehört. Sie lesen richtig: Die Kinder erhalten kein neues Spielzeug, sie finden ihre „alten Sachen“ unterm Christbaum vor!

Sprechen Sie mit den Kleinen darüber, wie dieses Spielzeug hergestellt wurde. Wie teuer war es und aus welchen Ländern kommt es? Haben die Kinder das Jahr über damit gespielt?

Nach einem solch anregenden Gespräch werden die Kinder ihre „alten Sachen“ erst so richtig zu schätzen wissen. Nun aber kommt der Höhepunkt des Abends: Sie wissen jetzt ja, welches das Lieblingsspielzeug des Kindes ist. Nehmen Sie dieses Spielzeug und werfen Sie es mit Schwung aus dem offenen Fenster!

Vielleicht wird Ihr Kind traurig sein oder sogar weinen. Trösten Sie es und erklären Sie ihm, dass draußen vielleicht ein armes Kind vorbeikommt, das gar nichts hat, und das nun ein „tolles“ Spielzeug findet, mit dem es viel Freude haben wird.

Das nämlich ist der wahre, redliche Geist der Weihnacht!

Weiterhin eine frohe Adventszeit wünscht:

Ihr Johannes Kaplan

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Blume des Jahres

Klatschmohn, Blume des Jahres 2016!

Die Unruhe im Alten- und Pflegeheim war in den letzten Tagen beinahe körperlich zu spüren. Welche Pflanze würde es schaffen? Welche Blume wird man zur Königin küren, zur Blume des Jahres??

Herr Göllner konnte es nicht unterlassen, ein Wettspiel aus dieser Angelegenheit zu machen, die eigentlich ein rein kulturelles, gesellschaftliches Ereignis sein sollte. Natürlich war ich verärgert darüber, wie viele Heimbewohner ihre Wetten bei ihm abgaben, summa summarum ließ mich der Göllnersche Mumpitz jedoch kalt. Sollten die anderen doch ruhig ihre Rente aufs Spiel setzen – ich hörte jeden Tag geduldig die Nachrichten.

Und jetzt ist es endlich offiziell:

Blume des Jahres

Der Sieger steht fest!

Der Klatschmohn ist die Blume des Jahres 2017. Das teilte die Loki-Schmidt-Stiftung, die diese jährlich kürt, am Montag in Hamburg mit. Die rot blühende zarte Ackerpflanze sei in Deutschland gar nicht mehr so häufig. Durch deren Wahl solle auf die Gefährdung für Ackerwildpflanzen und die Bedeutung von Vielfalt im Landbau aufmerksam gemacht werden.

Der Klatschmohn ist in der Tat ein würdiger Preisträger. Die Pflanze ist nicht nur hübsch, sondern auch nützlich: einst hat man sogar Tinte aus ihren Blättern gewonnen! Ich möchte der Loki-Schmidt-Stiftung bei dieser Gelegenheit gleich einen Vorschlag für das nächste Jahr machen: Wählen Sie doch ruhig einmal die Titanenwurz zur Blume des Jahres!

Die Pflanze sieht nicht nur prächtig aus, sie riecht bisweilen auch sehr übel. Was auf den ersten Blick ein Nachteil zu sein scheint, kann sich durchaus als Vorteil erweisen. Die Schöpfung hat es aus einer ihrer Launen heraus nämlich so eingerichtet, dass junge Menschen viel besser riechen können als wir älteren, redlichen Menschen, die wir nicht kriminell sind. Folglich könnte man Titanenwurz an allen Eingängen zu Parkanlagen, Bahnhöfen usw. aufstellen, um Jugendliche fernzuhalten. Weniger Vandalismus wäre die erfreuliche Folge. Darüber kann man ruhig einmal nachdenken.

Ihnen, liebe Leser und Leserinnen, wünsche ich weiterhin einen schönen Herbst!
Ihr Johannes Kaplan

titanenwurz

Die Titanenwurz-Pflanze kann gegen Jugendliche helfen!

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Boschenrieder

Frau Boschenrieder beherrscht die englische „Sprache“ nicht, reist aber trotzdem ins Ausland.

Obwohl Frau Boschenrieder beinahe 80 Jahre alt ist, begab sie sich letzten Monat mit dem Kreuzfahrerschiff „AIDAmar“ auf eine mehrtägige Europareise. Zuvor hatte ich noch eindringlich auf die alte Dame eingeredet, um sie vor dem Betreten fremder Länder zu warnen. Dort treiben ja vermehrt Bombenleger ihr Unwesen.

Ich sollte Recht behalten. Frau Boschenrieder wurde zwar nicht in die Luft gesprengt, musste aber andere schreckliche Dinge erleben. Naiv, wie diese Person nun einmal ist, hat sie davon nicht einmal etwas mitbekommen. Ich musste ihr das mühselig erklären, nachdem sie im Aufenthaltsraum stolz ihre selbstgefertigten Fotografien herumgezeigt und von den „schönen Reiseerlebnissen“ berichtet hatte.

Zunächst hatte ihr Schiff in England angelegt, wo sie mit dem Reisebus nach Stonehenge (= Steingehänge) gefahren ist –  einer angeblich 5000 Jahre alten Kultstätte. Große Steine auf eine Wiese zu tragen und übereinanderzustapeln ist unredlicher Unfug. Man kann sich ausmalen, wie damals „Zauberer“ herumstolzierten und den Teufel verehrten. Vielleicht wurden sogar Hauskatzen und andere unschuldige Tiere geopfert.

satanisches_stonehenge

Stonehenge ist ein Ort für Teufel und Dämonen!

Von 1960 bis 1970 trieben sich in Stonehenge dann „Hippies“ (langhaarige, faule Jugendliche) herum, die dort Haschisch rauchten und Alkohol tranken. Also wahrlich kein Ort, den man als kulturell interessierter Reisender besuchen sollte. Die einfältige Frau Boschenrieder war hingegen beeindruckt; sie erzählte mir und den anderen Heimbewohnern mit aufgeregt klingender Stimme davon, wie sie auch ins nahe Salisbury (diese englischen Städte haben wirklich absurde Namen!) gefahren ist. Dort hätte sie eine bedeutende Kathedrale besucht…

Der Reiseleiter habe berichtet, dass nur 8 % der Bevölkerung Kirchenbeiträge zahlten, weshalb von jedem Besucher eine Spende verlangt wird. Warum kaum ein Gläubiger für eine solche Kathedrale zahlen will, wurde mir sofort klar, als ich Frau Boschenrieders Bilder sah. Um das Gebäude herum waren überall grässliche Statuen aufgebaut, z. B. in Form komplett entkleideter Menschen, die außerdem Hasenköpfe besaßen. So etwas kann und darf doch gar nicht sein!

Groteske Figuren in Salisbury

Nackte Menschen mit Hasenköpfen direkt vor der Kathedrale in Salisbury!

Teufelsgestalt in Kirche

Skandalös: Der Gehörnte mit Klumpfuß tanzt mit einer anderen Tiergestalt!

In der Kathedrale wurde es dann, was man kaum für möglich hält, noch schlimmer. Vor dem Altar tanzten gehörnte, ziegenähnliche Gestalten herum. Im Mittelalter wurde der Leibhaftige oft als Ziegenbock dargestellt. Wir haben es also mit Satanismus zu tun.

Jeder wirklich gläubige Mensch würde doch schreiend aus einer solchen „Kathedrale“ rennen (und vorher noch seine Spende zurückverlangen)! Frau Boschenrieder hätte besser daran getan, eine schöne Rheinfahrt zu unternehmen, um nebenher das großartige Hermannsdenkmal zu besichtigen.

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fruehlings_frauen

Endlich können die Frauen auf’s Feld und den Acker bestellen!

Liebe Freunde und Freundinnen der Redlichkeit,

ich weiß noch, wie es in den 1970er-Jahren war: Wir Knaben und Maderln, konnten die Monate April und Mai kaum erwarten, denn dies war die Zeit, in der wir – durch viele Kilometer voneinander getrennt, versteht sich! – zum nächstbesten See liefen, um dort (mit Hemd, Hose und Schuhe am Leib) ins Wasser zu hüpfen. Während wir uns dabei so wunderbar erfrischten, hatten wir stets ein fröhliches Volkslied auf den Lippen („Hoch auf dem gelben Wagen“, „Alle Vögel sind schon da“, „Es klappert die Mühle am rauschenden Bach“, usw., usf.).

Als wir später heimwärts wanderten, wussten wir bereits im Voraus, dass uns unsere Eltern bald eins mit dem Gürtel, dem Kaminbesteck oder dem Gehstock eins überbraten würden. Und wie recht die alten Herrschaften daran taten: Wie unredlich war es schließlich, so mir-nichts-dir-nichts in der guten Stube zu erscheinen, klatschnass noch dazu! Wer da Nachsicht erwartete, war wohl nicht ganz bei Trost.

Heuer, im Jahr 2016 des Herrn, hat es lang, lang gedauert, bis sich das Wetter dergestalt entwickelte, dass man es als „frühlingshaft“ bezeichnen konnte. Aber nun endlich ist es soweit: Seit heute scheint in allen Teilen unseres wunderbaren Landes die Sonne, auch die Temperaturen sind überaus freundlich.

Nun können die Kinder also wieder in den nächsten Teich springen –  ohne zuvor ihre Sachen auszuziehen, versteht sich. Und zeitgleich können die erwachsenen Frauen endlich aufs Feld, um den Acker bestellen.

Denn die Ernte soll ja alsbald und pünktlich eingefahren werden. Ich wünsche mir von meiner zukünftigen Gattin, die ich hoffentlich bald finden werde, eine ordentlich Portion Rosenkohl … lecker aufgetan auf einem bunten Teller, mit Kartoffelbrei und weiteren leckeren Zutaten. Übergossen soll das Mahl mit zerlassener Butter sein. Sehr gesund! Im Glas Wasser, welches ich dazu trinke, darf dann ruhig eine frische Zitrusfrucht schwimmen.

So bringt der Frühling uns Männern eine redliche, gesunde Ernährung, und den Frauen eine löbliche Tätigkeit, die ihren tiefsten Instinkten entspringt. Wichtig für jede Frau ist es schließlich, nicht der Fettsucht anheim zu fallen.

Mit redlichen Grüßen
Johannes Kaplan

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johannes-kaplan-strasse

Eine „Johannes-Kaplan-Straße“ wäre eine löbliche Errungenschaft!

Liebe Leserinnen und Leser,

heute möchte ich Ihnen erneut von einem Abenteuer aus jener Zeit berichten, als ich noch ein recht ungestümer Wildfang war. Bevor Sie sich wieder aufregen, möchte ich Ihnen versichern, dass ich solch unbedachte Dinge, nämlich einen tätlichen Angriff auf einen Mitmenschen, nicht mehr unternehmen würde. Die Altersmilde verbietet es mir.

Redliche Grüße: Ihr Johannes Kaplan

04.08.2000: Besuch beim Bürgermeister

Da ich bereits damals sehr beliebt und bekannt war, kam mir die Idee, dass man eine Straße nach mir benennen könnte. „Johannes-Kaplan-Straße“, das wäre doch was! Daher bat ich um einen Termin beim Bürgermeister meiner Heimatstadt. Alsbald war es soweit. Der Herr Bürgermeister bat mich freundlich in sein Büro, und darum, dass ich ihm mein Anliegen vortragen möge.

Da ich eine besonders redliche Person sei und mich überdies für das Wohl der Menschen einsetze, wäre es doch ganz normal, wenn eine Straße in unserer Stadt meinen Namen trüge, erklärte ich ihm. Daraufhin lachte der Bürgermeister und meinte, dass dies nicht ginge, denn man würde Straßen nur nach Personen benennen, die nicht mehr leben und die überdies „Großes geleistet hätten“.

Unser Stadtoberhaupt kannte mich offensichtlich nicht sehr gut. „Ich leiste doch große Dinge, Herr Bürgermeister!“, erklärte ich freundlich und wies auf meine zahlreichen Aktivitäten im Internetz hin. Gemeinsam schauten wir uns dann meine Heimseite an. Ich war doch sehr überrascht, dass der Bürgermeister so gar nicht von den redlichen Inhalten begeistert war. Er wirkte auf einmal sehr reserviert und meinte, dass „mein Online-Auftritt“ ein wenig skurril sei.

Unbeirrt versuchte ich ihn von meiner Idee zu überzeugen: Wenn eine Straße meinen Namen trüge, würde ich mich auch speziell um diese Straße kümmern – indem ich sie beispielsweise regelmäßig fege. Es dürften zudem keine Autos dort fahren, die Straße würde zur „Rauchfreien Zone“ erklärt. Kein Hund dürfte sie betreten, und selbstverständlich sei auch das Telefonieren mit einem tragbaren Handsprechapparat („Handy“) nicht gestattet. Bei Zuwiderhandlung würde ich natürlich persönlich eingreifen! Schließlich besäße ich ja Zivilcourage.

Aber wie reagierte der Bürgermeister? Er schüttelte nur mit dem Kopf und meinte, dass dies nicht ginge. Obwohl ich dachte, dass das eine Frechheit sei, sagte ich: „Nun, da kann man halt nichts machen…“ Der Bürgermeister wurde wohl ein wenig nervös, denn plötzlich fiel ihm sein Kugelschreiber aus der Hand. Als er sich bückte, nahm ich seine Heftzange vom Schreibtisch und versteckte sie hinter meinem Rücken.

„Sie haben da etwas auf Ihrer Krawatte“, sagte ich, als er wieder nach oben kam. Aber das war in Wahrheit gar nicht der Fall, ich behauptete es nur, um meinen Plan umzusetzen. „Warten Sie, ich zeige es Ihnen!“ Ich nahm seine Krawatte am unteren Ende in die Hand. Schnell zog ich die Heftzange hervor und tackerte damit die Krawatte an seinem Hemd fest – und das gleich zweimal! Heureka! Schnell lief ich zur Tür, bliebt kurz stehen, hüpfte vor Freude und rief: „So was passiert, wenn man so bösartig ist wie Sie!“

„Herr Kaplan, Sie sind ja nicht ganz bei Trost! Raus aus meinem Büro, sonst rufe ich die Polizei!“, schimpfte der Bürgermeister.

Ich zog noch eine Grimasse (über die er sich gewiss sehr ärgerte), dann verließ ich in aller Eile das Rathaus. Auf dem Weg nach Hause begegnete ich Frau Eisenkrätzer, die ihre frechen Söhne an den Händen hielt. Ich war schon ein Stück an ihr vorbei, als einer der Buben rief: „Guck mal, Mama, der verrückte Opa rennt wieder. Der hat bestimmt Scheiße gebaut!“

Leider bin ich bis in die heutige Zeit hinein etwas traurig, dass keine Straße meinen redlichen Namen trägt.

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redliche_weihnacht

Ein Lichtbild aus einer Zeit, in der das Weihnachtsfest noch besinnlich und redlich gefeiert wurde!

Liebe Leserinnen und Leser,

ich wünsche Ihnen ein geruhsames Weihnachtsfest … und dass sich im kommenden Jahr all Ihre redlichen Wünsche erfüllen mögen!

Herzlichst, Ihr
Johannes Kaplan!

blume_weihnachten

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heulkind

Viele Kinder weinen wegen der vielen Geschenke, die sie am Heiligabend erhalten.

Eine frohe Adventszeit wünsche ich Ihnen, liebe Leserinnen und Leser!

Fast überall liest man, dass wir uns momentan in der Weihnachtszeit befänden, was natürlich grottendummer Unfug ist. Wir sind mitten in der Adventszeit! In der Zeit also, in der sich Weihnachten ankündigt. Weihnachten beginnt mit dem 24. Dezember, jenem Tag, an dem wir die Geburt unseres Heilands feiern.

Folglich gibt es auch keine Weihnachtsmärkte, sondern allenfalls Adventmärkte. Und die Kaufhäuser befinden sich ebenso im Adventsgeschäft und nicht etwa im Weihnachtsgeschäft. Leider wird sich der falsche Gebrauch der Begriffe wohl nicht so schnell ausrotten lassen. Da wir schon beim Thema Adventsgeschäft sind, können wir auch gleich auf eine andere Unsitte zu sprechen kommen. Statt christlicher Besinnlichkeit und Frömmigkeit erleben wir (wie jedes Jahr!) einen ekelhaften Kauf- und Konsumrausch. Leidtragende sind vor allem die Kinder, die somit zur Gier und Selbstsucht hin erzogen werden.

Mehrfach empfahl ich den Eltern unter Ihnen, den Kindern keine Weihnachtsgeschenke zu machen, sondern ihnen allerhand von dem wegzunehmen, was sie bereits besitzen. Das führt nämlich dazu, dass die Kinder jene Dinge umso mehr schätzen, die sie behalten dürfen.

Außerdem kann der Nachwuchs sich nützlich machen; er kann beispielsweise die Stube fein und festlich herausputzen. Schon Vierjährige können mit einem nassen Lappen den Boden reinigen.

Mit besinnlich-redlichen Grüßen
Ihr Johannes Kaplan

weihnachtsglocken

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Kindheit damals und heute

Liebe Leserinnen und Leser, wie Sie sicher schon bemerkt haben, verlottert unsere Gesellschaft immer mehr. Diese Entwicklung geht selbstverständlich auch nicht an den Kindern vorbei. Für die Kleinen ist alles was die Großen treiben „normal“ – sie eifern ihnen immerzu nach.

Und das, was man tagtäglich tut, wirkt sich natürlich auch auf den Charakter aus. Früher waren Kinder niedliche Geschöpfe, an denen die Eltern ihren Wohlgefallen fanden. Heute benimmt sich der Nachwuchs so, als sei er von Dämonen besessen. Manchmal glaubt man, es mit Monstren zu tun zu haben, vor denen man am liebsten Reißaus nehmen möchte. Sehr schön kann man das am obigen Bild erkennen.

Da ist zunächst das Mädchen, das seinen (sicherlich heiß und innig geliebten) Stoffhund fest an sich drückt und dabei freundlich in die Kamera schaut. Jeder kann sehen, dass man es hier mit einem braven Kind zu tun hat, das fleißig der Mutter nacheifert. Bestimmt hat die Kleine seinerzeit gern dabei geholfen, die weihnachtlichen Plätzchen zu backen …. und im Sommer hat sie mit Feuereifer bei der Gartenarbeit mitgemacht. Irgendwann ist dann aus ihr selbst eine gute Mutter geworden … und mittlerweile dürfte sie eine liebevolle Großmutter sein.

Nun werfen wir hingegen einen Blick auf den Buben! Was ist das? Kann man dieses Wesen überhaupt noch als Kind bezeichnen? Vielleicht sechs oder sieben Jahre alt … und schon vollgepackt mit widernatürlichen Muskeln … einen Blick wie ein Talibankrieger in den Augen! Der Knabe ernährt sich hauptsächlich von Eiweißpräparaten aus der Konservendose sowie Anabolika, welches ihm die Eltern mehrfach täglich injizieren. Von Plätzchenbacken und Gartenarbeit hat der Bub noch nie etwas gehört, stattdessen besitzt er ein „Smartphone“ und eine „Playstation 4“, mit der er bis spät in die Nacht grausame Videospiele spielt: hierbei fährt er am liebsten mit einem virtuellen Rennauto virtuelle Fußgänger tot.

Die Eltern haben ihm zweimal Haustiere geschenkt, aber die haben auch nicht lange überlebt. Der Goldfisch wurde lebend in der Mikrowelle geröstet und der Hamster brutal aus dem 18. Stock (Plattenbau) geworfen. Einfach „nur so“ … „zum Spaß“. Genau so und nicht anders stellt man sich das Leben des kleinen Burschen vor, der da so unvergleichlich dreist vor der Kamera posiert.

Von den Eltern des Jungen ist, wie bereits angedeutet, rein gar nichts zu erwarten. Die Mutter (120 kg schwer, lila gefärbte Haare, überall am Körper tätowiert) schaut den ganzen Tag in die Fernsehröhre: „Bauer sucht Frau“ und „Shopping Queen“ sind ihre Lieblingssendungen. Der Vater hingegen (Hartz-IV-Empfänger auf Lebenszeit) ist meist im Internetz unterwegs, weil er auf keinen Fall die neuesten Pornofilme verpassen will. Erst am Abend macht er es sich vor dem Zweitfernseher gemütlich, wobei er regelmäßig eine Kiste Bier in sich hineintrinkt.

Natürlich könnte man ob solcher Zustände das Jugendamt benachrichtigen. Doch die Erfahrung zeigt, dass das keine Früchte tragen würde. Die Mitarbeiter unserer Behörden sind ja neuerdings damit beschäftigt, Jugendlichen einen „verantwortungsvollen Umgang mit Hasch und anderen Einstiegsdrogen“ beizubringen. Ich habe sogar schon davon gehört, dass Mitarbeiter des Jugendamtes sogenannte Kondome an Grundschüler verteilt haben sollen.

Wo soll das alles noch hinführen? Ich weiß es nicht.

Liebe Leserinnen und Leser, es wünscht Ihnen ein schönes Wochenende:

Ihr Johannes Kaplan!

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